Früher und heute

Früher haben mir die stinkenden scheißjornalisten in ihren beschissenen contentindustriellen drexpublikazjonen immer das zwitscherchen vorgelesen, als ob ich nicht selbst ein internetz hätte. Um mir offen zu zeigen, dass sie auf meine intelligenz scheißen.

Heute lesen mir die scheißjornalisten in ihren contentindustriellen drexpublikazjonen die zahlen vom totalisator des buchmachers vor:

Schlechte Prognose für Deutschland: ESC 2022 Wettquoten: Das sind die Favoriten der Buchmacher -- Saarbrücker Zeitung

Eine neue ära des jornalismus hat begonnen!!1! Ach, was sag ich: nicht jornalismus, nein, kwalitätsjornalismus!!1!

Kurz verlinkt

Warum Paid Content Verlage (so) nicht retten wird

[…] Verlage sind nun über Jahre und Jahre hinweg nicht in der Lage ihr Geschäft auf ein auch nur mittelmäßiges Digitalfundament zu stellen. Sie sind wie Gastwirte, deren Kellner erst die Suppe auf das Hemd des Gastes entsorgen und dann auch noch die Rechnung falsch stellen, die aber trotzdem die Preise erhöhen wollen […]

Ja, ist ein bisschen länger… und wenn man javascript zulässt, werden auch ein paar fiepser vom zwitscherchen eingebettet.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

In der schweiz…

…hat eine viel zu kleine mehrheit der bevölkerung bei einer volxabstimmung kein problem damit, dass unternehmen, deren geschäftsmodell nicht mehr existiert, einfach pleitemachen. Auch, wenn diese dortige politikerklasse ihren kumpels lieber noch staatsgeld injiziert hätte, weil das alte geschäftsmodell so irre „wichtig für die demokratie“ ist.

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Lügenpresse und propagandaglotze des tages

Mehrere dafür nicht weiter verlinkungswürdige auswürfe der contentindustriellen scheißpresse sowie glotzformate erzählen euch heute, dass die russische impfstoff-studie „komisch aussieht“.

Natürlich mit ohne euch einen link auf die studie zu setzen, weil das ist ja jornalismus, und da werden keine kwellen verlinkt, denn sonst wäre es ja seriös. Gut, dann verlinke ich es eben. Ich kann aber nichts dafür, wenn irgendwelche häjhtspietsch-blogger und kwasinazis seriöser als die scheißpresse sind. Das liegt an der scheißpresse.

In der propagand… ähm… mindestens mies rescherschierten und schnell rausgekotzten die-russen-lügen-geschichte wird auf abbildung 2 in diesem päjper zur studie verwiesen, die sich auf seite 7 des eben verlinkten PDFs befindet. Den jornalisten ist… ähm… aufgefallen, dass mehrere probanden exakt gleiche messergebnisse gehabt haben, was nicht zu realen biologischen daten passt. Natürlich haben sie nicht die fußnote unter der abbildung gelesen. Die abbildung zeigt antikörper-titer, die mit ELISA gemessen wurden. Titer heißt, dass eine probe so lange fortlaufend verdünnt wird, bis der test negativ ausfällt. Dabei verdünnt man natürlich in jedem test um einen konstanten faktor. In der studie wurde der faktor 2 genommen, was sich dem interessierten mitmenschen (also nicht dem kwatschjornalisten, der eine visualisierung dieser ergebnisse „komisch“ findet, sich aber ansonsten meilenweit übern verschwörungsteoretiker erhaben fühlt) durch einfaches lesen eröffnet. Dabei gibt es selbstverständlich testpersonen, deren titer um weniger als einen faktor 2 variiert, was dann zum gleichen ergebnis — oder genauer: zur gleichen ergebnisklasse — gehört. Dass die zahlen so zustandekommen, hätte man sogar beim betrachten der y-axe erahnen können.

Und dann gibts einen ganz lauten alarm, dass die russen mit ihrem impfstoff schwindeln. Wisst schon, diese russen…

BRD-jornallje des tages

Wer berichtet über ein umfangreiches, für viele menschen tödliches und anhand offizjeller dokumente des bummstages gut belegbares behörden- und regierungsversagen in der BRD? Richtig: nur die ausländische presse. Die BRD-presse ist viel zu sehr damit beschäftigt, PResseerklärungen wiederzugeben und regierungsfromme scheißkommentare zu schreiben, während die menschen in der BRD verarmen und/oder verrecken. 🤦

Und deshalb, scheißjornalist in der BRD, deshalb bist du eben so beliebt wie fußpilz. Geh einfach sterben! Niemand vermisst dich.

Stirb, scheißpresse, stirb!

An negative zinsen haben wir uns ja gewöhnt, jetzt gibt es endlich auch negative kaufpreise, wenn auch leider zurzeit nur für käufer einer zeitungsmarke [archivversjon]:

Laut taz-Informationen ist für die hochdefizitäre Hamburger Morgenpost aber ein negativer Kaufpreis in einstelliger Millionenhöhe fällig geworden, die von Harpe als Mitgift erhält

Nimm mir meine scheißzeitung ab, die mir nur verluste macht! Ich gebe dir auch ein paar milljönchen oben drauf! 💩📰💸

Gefällt mir! 👍

Fäjhknjuhs und häjhtspietsch des tages

Das fachmagazin für fäjhknjuhs und häjhtspietsch, die bildzeitung, die leider im gegensatz zum internetz nicht wegen fäjhknjuhs, häjhtspietsch und volxverhexung nach netzwerkdurchsetzungsgesetz privatwirtschaftlich im staatsinteresse vorzensiert wird, bewirbt sich einmal mehr als kommende parteizeitung der AFD (und trifft damit auch bei den stammtischüberfliegern aus den faschistoiden C-parteien einen leider viel zu gut zuckenden nerv).

Das wahre am wort „lügenpresse“ ist und bleibt nun einmal, dass es sich nicht um eine „wahrheitspresse“ handelt. Und die scheißjornalisten, die dort ihre hirnficks verbreiten…

Dieser Ralf Schuler, der hier so sehr um die „Trennung von Religion und Staat“ besorgt ist, ist der gleiche Ralf Schuler, der in seinem aktuellen Buch ein Kapitel geschrieben hat, das heißt: „Zurück zu den Wurzeln: Das christliche Kreuz gehört in der Politik dazu“.

…würden jede nur denkbare lüge schreiben, wenn sie damit den menschen nur schön in hirn und psyche ficken können, um sie zu manipulieren.

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Zitat des tages

An wen erinnern wir uns, wenn wir an große deutsche Publizisten denken? An Maximilian Harden, der sich im Untertanenklima des deutschen Kaiserreichs nicht scheute, den Monarchen persönlich in die Schranken zu fordern. An Karl Kraus – als die tonangebenden Geistesgrößen 1914 unisono den Krieg begrüßten, überzog er sie unnachgiebig mit seinen Wut- und Intelligenztiraden. Weil die großen Zeitungen das nicht ertrugen, gründeten Harden wie Kraus kurzerhand eigene Blätter, „Die Zukunft“ und „Die Fackel“, die sie praktisch im Einmannbetrieb gestalteten. Sie, und nicht die heutigen Leitmedien, sind die Vorgänger der kritischen Blogger und Youtuber.

Und nun zur geschichte

Seit 1850 wollen deutsche Verlage verhindern, dass ihre Inhalte auch nur zitiert werden. Die Begründung ist schockierend oft deckungsgleich mit dem, was wir heute lesen. Da gibt es eine neue Technik, zum Beispiel Telegraphie, und die würde das ach so wichtige Geschäft des Journalismus ruinieren

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Contentindustrie des tages

Ein anderer großer Fälscher des Journalismus heißt Tom Kummer. Er erfand über Jahre hinweg Interviews, 2000 flog er auf. Und danach? Neue Chance, auf neue Chance, immer wieder gefälschte Geschichten, mal für die „Berliner Zeitung“, mal für die Schweizer „Weltwoche“, immer wieder fliegt er auf, das letzte Mal vor zwei Jahren. Jeder weiß um die Geschichte von Kummer, es interessiert Chefredaktionen höchst renommierter Blätter aber einen Scheißdreck, ob jemand ein Serienfälscher ist

Natürlich. Es ist dem contentindustriellen scheißpresseverleger doch egal, ob die stories stimmen. Sein geschäft ist nicht wahrheit, nicht bildung und nicht politik; das geschäft ist die vermarktung von reklameplätzen. Also plätze, an denen die ebenfalls industriell erstellte lüge der scheißreklame verbreitet wird. Deshalb ist dem ganzen scheißbetrieb das wort von der „lügenpresse“ ja auch so zuwider: weil es verdammt nahe an der wahrheit ist.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nehmt euer in den dunkelkammern des reichstages und den korrupten betonbunkern brüssels herbeilobbyiertes, nach scheiße stinkendes scheiß-leistungsschutzrecht mit in euer würmerloch!

Die allerletzten…

Die allerletzten, von denen ich mir einen werbeblocker im webbrauser andrehen lassen würde, sind die markant duftenden löcher von guhgell, dem größten datenschnorchler und reklamevermarkter der welt. Warum? Na, weil es eine verarschung ist:

Im Idealfall muss der Chrome-Adblocker also gar nichts blockieren

Ganz großes kino! Genau so habe ich mir das vorgestellt, wenn scheißguhgell einen „adblocker“ anbietet.

Lasst euch nicht von guhgell verarschen! „Moderate werbeblocker“ taugen nix und schützen euch nicht vorm transport von schadsoftwäjhr durch werbebanner. Dafür braucht ihr wirksame werbeblocker, die ausnahmslos alles wegblocken, was werbung von irgendwelchen reklamelügnern und/oder kriminellen transportiert — ergänzt um einen javascript-blocker, damit nicht jedes anonyme gegenüber in eurem webbrauser kohd ausführen kann, der gern mal aus dreißig bis vierzig über das web verteilten kwellen nachgeladen wird, damit ihn auch niemand mehr nachvollziehen kann. Guhgell hat kein interesse an eurer kompjutersicherheit und nicht einmal an euren nerven. Guhgell hat nur interesse daran, dass das reklamegeschäft noch lange läuft. Und dafür muss man die menschen eben von wirksamen adblockern wegbringen, zum beispiel, indem man ihnen einen vorinstallierten wirkungslosen adblocker gibt. (Schlimm genug, dass so viele idjoten da draußen ausgerechnet einen brauser von guhgell benutzen. Aber im zeitalter so genannter „lautsprecher“, die in wirklichkeit mikrofone sind, wundert mich gar nichts mehr. Sechzig prozent sind es trotzdem nicht — vermutlich schaffen es die anderen webbrauser, die nicht von guhgell sind und die deshalb auf die privatsfäre ihrer nutzer achten, nur ein bisschen besser, den späher und träcker „statista“ zu blockieren.)

Und hej, die BRD-scheißpresseverleger weinen schon wieder kullernde krokodilstränchen, weil ihnen selbst das nichtblocken von scheißguhgell zu viel ist. Na, ihr wisst ja, wie das internetz aussähe, wenn es nur nach diesen leserverachtenden arschlöchern aus der contentindustriellen hirnhölle ginge.

Die presseverleger jubeln…

Die presseverleger jubeln: fast ein ganzes prozent der bevölkerung der BRD ist so doof dazu bereit, geld dafür zu bezahlen, die zeitung im internetz lesen zu können.

Wenn das die erfolgsmeldung ist, dann freue ich mich schon auf die schlechten nachrichten.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Kwalitätsjornalismus des tages

Den Journalisten von Reuters ist es nicht gelungen, herauszufinden, dass die Aussagen von Varoufakis im vergangenen Sommer aufgenommen wurden

Klar, wenn man die bildzeitung als kwelle für die harten, echten, relevanten, kwalitätsjornalistischen nachrichten nimmt, dann schaut man besser nicht so genau hin.

„Ein lügenblatt bitte“… erstaunlich, dass man immer noch nur eine bildzeitung dafür bekommt. Obwohl die alle mehr oder minder stark den brauntümelnden und intelligenzverachtenden hetz- und gossenjornalismus der scheiß-bildzeitung abschreiben. Wird ja praktischerweise von den agenturen so geliefert, kann man also übernehmen.

„Pressefreiheit“ des tages

Wofür man bei so einem kwalitätsjornalistischen verlegerprodukt fristlos gekündigt wird? Zum beispiel, wenn man als jornalist ein foto ein foto auf die kwalitätsjornalistische webseit dieses verlagsproduktes stellt, auf dem ein transparent mit der aufschrift „mindestlohn 8,50 euro auch für Zeitungs- Zusteller/innen“ zu sehen ist. Wo kommen wir denn da hin?! Diese „pressefreiheit“ ist und bleibt die freiheit für ein paar handvoll milljardäre, ihre meinung auf papier zu stempeln, um damit das denken der menschen zuzustanzen. Und das gilt für jedes presseprodukt, auch für das scheinbar seriöse und objektive… und ansonsten gilt:

Der Mindestlohn für Zusteller sei verfassungswidrig, weil er in die Pressefreiheit eingreife

„Geistiges eigentum“ des tages

[…] eine Pionierleistung für Europa

Irgendwie muss dieses internetz unter dem wehenden banner des „geistigen eigentums“ ja mit kriminalisierung kaputtgemacht werden. Das ist der „wichtigste schritt, den jemals eine spanische regierung zum schutz der presse unternommen hat“, und andere regierungen in der EU werden schon nachziehen.

Stirb, presse, stirb!