Den ruf konnte man noch beschädigen?

Der stern ist ja beinahe ein dumpfes arsch- und tittenblatt wie die bunte, so dass da eigentlich nicht mehr viel ruf zu ruinieren wäre. Aber jetzt heißt es bei der scheißpresse: höschen runter, beine breit:

Zumindest beim Stern herrscht seit vielen Monaten Untergangsstimmung. Am 1. März wurde das Politik- und Wirtschaftsressort des Magazins aufgelöst. Stattdessen gibt es eine gemeinsame Hauptstadtredaktion von Capital, Business Punk und Stern. Eine Maßnahme, die den Ruf des Sterns derart beschädigt, hätte niemand intern für möglich gehalten. Mehrere Redakteure verließen daraufhin das Magazin

Keine sorge, da kommen neue. Zumindest so lange, wie der contentindustrielle „stern“ noch reklameplätze vermarkten kann, so dass die redaktöre bezahlt werden können…

Pressesterben des tages

Die neue zürcher zeitung so: wir waren bislang einfach noch nicht mutig genug mit dem preis für die bestempelten bäume. Wir sollten einfach für ein abo 1.800 franken im jahr nehmen.

Die NZZ sei heute so gut, dass sie im Abonnement «fünf Franken pro Tag» wert sei, sprich 1800 Franken für ein Jahresabo. So viel sollten sich die Leute für den «Qualitätsjournalismus» in der NZZ doch leisten können. Und er schliesst nicht aus, die Auflage von heute 200’000 auf 400’000 steigern zu können.

Ich wünsche Etienne Jornod viel spaß bei der realisierung seiner fieberheißen visjonen. Der presse beim sterben zuzuschauen ist übrigens ähnlich wie ein sehr preiswertes abo im hospiz. Nur dass sterbende menschen mehr würde und einsicht haben.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Der Stern verkauft nur noch 440 000 Exemplare: ein Minus von 8,4 Prozent zum Vorjahr; die Auflage von Gala (204 000 Ex.) sinkt um 10,5 Prozent; die Welt (107 777 Ex.) verliert gar 30,7 Prozent; Bild (1,37 Millionen Exemplare) schrumpft knapp zweistellig. Wenn es so weitergeht, dürfte Europas größte Boulevardzeitung im nächsten Jahr unter die psychologisch wichtige Auflagenschwelle von weniger als einer Million fallen – wie schon zuvor ihr Schwestertitel Bild am Sonntag, die nur noch auf etwas mehr als 700 000 verkaufte Exemplare kommt

[Archivversjon]

Kannst ja dein herbeilobbyiertes, tolles neues „leistungsschutzrecht“ mit ins würmerloch nehmen, du bücherverbrenner des 21. jahrhunderts! Hoffentlich wirst du bald von guhgell einfach deindiziert! Dann wirst du schon merken, dass der schwanz nicht mit dem hunde wedelt… und wenn ich sehe, wie viel SEO-spämm du ins wehrlose internetz erbrichst, um dich bei guhgell vorzudrängeln, dann bin ich mir sicher, dass du es schon längst weißt.

Schade, dass dieses pressesterben viel zu langsam geht!