Scheißjornalismus des tages

Nehmen wir nur den aktuellen Titel des „Spiegel“. Die Frage, wie ein Weihnachtsfest unter Corona-Bekämpfungsbedingungen aussieht, ließe sich auf viele Arten bebildern. Doch der „Spiegel“ wählte eine Optik, die an die Widerlichkeit rechtsradikaler Verschwörungsschwurbler erinnert. Wer so etwas veröffentlicht, will keinen Journalismus betreiben. Er will Menschen aufregen, auf die Barrikaden bringen, er will polarisieren.

Dies ist optisches Brüllaffentun.

Thomas Knüwer in indiskrezjon ehrensache

Schade, dass dieses pressesterben so langsam geht…

Begünstigter der tages

Matthias Döpfner, lobbyist und obermotz des lügenpresse-verlages „springer“, hat für seine treuen lakaiendienste ein bisschen was von der unternehmensbesitzerin geschenkt bekommen und muss das nicht einmal versteuern.

Das wäre mal eine Bild-Schlagzeile gewesen:

»Springer-Chef prellt den Staat um eine halbe Milliarde«

Schöner Traum. Ist ja wohl auch alles legal. Dabei ragt der Steuercoup an der Spitze des Axel-Springer-Konzerns auch im skandalreichen Deutschland weit hervor

Ich wünsche den menschen, die für immer weniger lohn jeden tag hart arbeiten müssen, auch weiterhin viel spaß beim steuernzahlen! Freut euch einfach über das glück der reichen, von dieser last befreit zu sein. Und immer schön alles glauben, was in der scheißbildzeitung steht!

Scheißpresseverlag des tages

In den meisten Branchen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wer nachts arbeitet, bekommt auch Nachtzuschläge. Oft ist das in Tarifverträgen geregelt. Eine Branche versucht – trotz klarer rechtlicher Vorgaben – sich drumherum zu mogeln und wortreich Sonderregelungen für sich zu reklamieren: Zeitungsverlage wie der Aschendorff Verlag (Westfälische Nachrichten) in Münster […] Die 18. Kammer des Landesarbeitsgerichts (LAG) Hamm wies die Berufung der Aschendorff Logistik zurück und verurteilte den Arbeitgeber, rückwirkend für die letzten drei Jahre entgangene Nachtzuschläge nachzuzahlen. Das sind in der Summe etwa 6868 Euro

Ich kanns nicht oft genug sagen: arbeitet niemals für die scheißpresse! Ihr werdet dort nur ausgebeutet und beklaut. Und dann wird euch noch ins gesicht geschissen, indem von den scheißpresseverlegern allen ernstes behauptet wird, es gefährde die da-da-demokratie, wenn ihr fürs arbeiten auch noch euren vollen lohn kriegt:

Der neu verpflichtete Anwalt von Aschendorff, Dr. Hans-Jürgen Hiekel, scheute sich jetzt nicht, die angeblich zu hohen Nachtzuschläge als „Eingriff in die Pressefreiheit“ zu bezeichnen. Angemessen seien Nachtzuschläge von 10 oder 20 Prozent höchstens, sonst lasse sich die gedruckte Zeitung nicht mehr kostendeckend zum Frühstück in die Haushalte bringen. Das gefährde die Demokratie

Zu schade, dass dieses pressesterben viel zu langsam geht!

Neues vom verlag des fischblattes „die zeit“

Achtung! Vor dem klick speitüte bereit halten! 🤮

KATAPULT wird immer wieder kopiert. Neuer Höhepunkt: Autoren des Zeit-Verlages haben im Auftrag des Hoffmann und Campe Verlags ein gesamtes KATAPULT-Buch kopiert

Dieser nach scheiße stinkenden scheiß-zeit-verlag ist übrigens das gleiche geschmeiß, das wegen seines wertvollen „geistigen eigentums“ lobbyistisch rumgejammert hat und gerade erst den menschen die sprache über das so genannte „leistungsschutzrecht für presseverleger“ so weit enteignet hat, dass sogar scheißguhgell inzwischen schutzgeld dafür zahlt, dass sie den scheißpressewebseits leser zuschaufeln. Wartet mal ab, was da noch kommt in der bimbesrepublik abmahnistan!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Ihr seid nichts als maden, ekelhafte maden.

Noch schärfere rohrkrepierer

Acht Wörter sind zu viel:
Leistungsschutzrecht soll verschärft werden

[…] Verlegerverbände hatten in einer Stellungnahme zu dem vorausgegangenen Diskussionsentwurf des Justizministeriums gefordert, dass „regelmäßig nicht mehr als drei Wörter“ lizenzfrei bleiben könnten […]

Leckt mich am! 👅

Auch die französischen scheißpresseverleger

Auch die französischen scheißpresseverleger sitzen mit ihren freibiergesichtern besoffen am tresen und klagen darüber, dass sie für das von ihnen weggesoffene freibier nicht auch noch geld bekommen. Vielleicht sollte scheißguhgell das gesamte presseverlagswesen in der EU mal deindexieren. Ich sehe jedenfalls nirgendwo ein grundrecht, dass man über die web-suchmaschine eines privatwirtschaftlichen unternehmens auch gefunden werden kann. Sollen die scheißpresseverleger doch einfach ihre eigene suchmaschine für ihren wertvollen kwalitätscontent aufmachen!

Burda des tages

Wer sagt denn, dass man für seinen „journalismus“ noch eine redakzjon braucht? Irgendwelche drexzeitschriften des burda-verlages kommen doch auch ohne redakzjon aus. Viel wichtiger für die contentindustrie sind ja auch die kaufleute, die die werbeplätze vermarkten… wer braucht da noch eine redakzjon… :mrgreen:

Für solche presseverleger ist übrigens das „leistungsschutzrecht für presseverleger“ gemacht worden, nicht für autoren oder jornalisten. Jeder, der euch etwas anderes erzählt hat, hat euch belogen (also praktisch die gesamte scheißpresse).

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Das wahre wort des tages

Ich glaube, es gehört in die Abteilung Illusion zu meinen, dass man eine Linksteuer einführen kann, die man den großen Verlagen gibt, und dass sich diese dann mit Facebook, Google und Co. einigen und dass das den Journalistinnen und Journalisten nützt. Ich gehe davon aus, dass das Gegenteil der Fall sein wird

Fefe des tages

Damit wäre eine Linksammlung wie dieses Blog natürlich tot. Ich mag euch und mein Blog, aber ich werde nicht irgendwelche Verleger für das Privileg bezahlen, kostenlos für ihre Inhalte Werbung machen zu dürfen. Die haben ja wohl ne Macke!

Ich bin langsam überzeugt, dass die Verlage alle pleite gehen müssen, und zwar so richtig mit Wucht und ganz vielen Arbeitslosen, bis hier wieder was besser werden kann. Also, liebe Verlage. Wenn es euch nichts ausmacht: Beeilt euch ein bisschen

Archivversjon

Nachtrag: Fefe führt mal ein bisschen weiter aus und kwasselt auch ein kleines bisschen vorschnell… aber ich kanns verstehen. Der keks ist gegessen. Das unrechtsgesetz ist so gut wie durch.

Es scheint so weit zu sein…

In der BRD liegt ein gesetzliches verbot von adblockern in der luft

Die arschlöcher von presseverlegern, die so etwas in den dunkelkammern des reichstages anleiern, sind nun einmal nichts anderes als eure feinde. Ob eure kompjuter von irgendwelchen kriminellen gepwnt werden, ist denen scheißegal, so lange nur ihr geschäftchen läuft.

Kennt ihr den schon?

Achtung, flüssigkeiten aus dem mundraum entfernen!

Verbot gefordert:
Verleger geben Adblockern Mitschuld an Trumps Wahlsieg

Und hier ist noch ein kleiner nachschlag auf der webseit der piraten-frakzjon in NRW — müsst ihr verstehen, onlein-reklame bei den hochkwalitativen kwalitätsmedien ist nicht zu beanstanden.

Zeitungsverleger:
Wer AdBlocker runterlädt, wird bestraft

Was für leute lesen eigentlich zeitungen?

Was sind das eigentlich für leute, die ihre zeitung im abo beziehen?

Hervorhebung von mir:

Um eine sachliche Grundlage zu haben, machte die Zeitung […] eine Telefonumfrage unter ihren regelmäßigen Lesern. 300 Menschen nahmen daran teil. Sie sollen relativ repräsentativ für die Abonnenten sein: im Durchschnitt 69 Jahre alt, überwiegend Rentner […]

Na prima, da löst sich das mit dem scheißjornalismus und den scheißpresseverlegern ja in kürze biologisch. 😀

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

„Geistiges eigentum“ des tages

Die presseverleger in marokko haben einen neuen geistigen dieb entdeckt, der ihnen einfach so fantastilljarden aus der tasche frisst: den parasitenhaften zeitungsmitleser. Da muss man doch in den dunkelkammern des regierungsbetriebes ein kleines schutzgesetzchen durchsetzen können:

In Marokko soll verboten werden, Zeitungen und Zeitschriften in der Öffentlichkeit zu lesen – zumindest wenn der Leser für das bedruckte Papier nicht bezahlt hat […] Eine gemeinsame Untersuchung von FMEJ und Ministerium hat ergeben, dass Zeitungen und Zeitschriften oft von mehreren Personen gelesen werden. Marokkaner, die genug gelesen haben, vernichten das bedruckte Papier nicht etwa [sic!], sondern lassen es in Caféhäusern, auf Parkbänken oder anderen öffentlichen Orten zurück. Damit kann das Printmedium in die Hände Dritter gelangen, die sich dann ebenfalls den Inhalt zu Gemüte führen können. So können mehrere Personen ein und das selbe Stück lesen. Laut FMEJ kostet das die Branche umgerechnet 136 Millionen Euro jährlich

Der neueste hirnfick der scheißpresseverleger

Eyeo greife in den impliziten Vertrag zwischen Verlag und Leser ein, der die Anzeige kostenlos abrufbarer Artikel vorsehe

Hej, scheißpresseverleger,
und hej, scheißjornalist, der du dich von so einem geschmeiß bezahlen lässt,

fragt mal den anwalt in eurem scheißpressehaus, was ein vertrag ist und wie der zustande kommt. Der muss da sicherlich gar nicht erst im bürgerlichen gesetzbuch nachschlagen, sondern wird euch aus dem stegreif sagen können, dass ein vertrag durch übereinstimmende willenserklärung zustande kommt — oder doch mindestens durch konkludentes handeln einer oder beider beteiligter seiten. Eigentlich ist das so ein trivialkram, da brauchtet ihr nicht einmal einen anwalt für zu fragen, aber ihr seid ja presse, da kann man leider keine allgemeinbildung voraussetzen. (Zeigt sich ja jeden tag in eurem geschreibe, dass man die nicht voraussetzen kann.)

Und jetzt stelle ich euch hirnfickenden riesenarschlöchern nur eine einzige frage: würde ich wohl einen werbeblocker benutzen, wenn ich den willen hätte, den von euch transportierten träckenden, gefährlichen und widerwärtigen reklamescheiß auf meinen rechner zu holen?

Falls ihrs wegen eures manifesten schwachsinns immer noch nicht rafft oder wegen eurer lust an eurem vorsätzlichen rechtsmissbrauch immer noch nicht raffen wollt, ihr arschgeburten mit jornalismushintergrund: nein, ich würde das natürlich nicht tun. Niemand würde das tun.

Hier liegt keine übereinstimmende willenserklärung vor. Hier liegt nicht einmal konkludentes handeln vor. Der von euch behauptete „vertrag“ existiert nicht. Er ist eine glatte und für jeden aufgeweckten zwölfjährigen erkennbare lüge. Er ist eine lüge, die mit denjenigen lügen vergleichbar ist, mit denen betrüger naive menschen übertölpeln und abzocken. Er ist eine lüge, mit der ihr andere menschen einschüchtert und wie die grenzkriminellen juratrolle vor gericht zerrt. Es handelt sich um glatten rechtsmissbrauch. Vorsätzlichen rechtsmissbrauch.

Und darin zeigt sich vor allem eines: ihr seid durch und durch arschlöcher, und zwar welche mit erschreckend großer krimineller energie.

(Ja, das gilt auch für dich, jornalist, denn du machst bei dieser bande mit, du arschloch!)

Das passt übrigens total gut zu der scheißreklame, die ihr zum sinn und zur eigentlichen botschaft eurer webauftritte gemacht habt, während ihr euch in staatstragende gesten schmeißt und euch als „kwalitätsjornalisten“ bezeichnet. Euren finde-den-content-ratespaß könnt ihre euch dahin stecken, wo die sonne nicht mehr hinscheint. Wenn ihr dann hunger kriegt, fresst doch einfach eure scheißzeitungen, die euch bald schon keiner mehr abkaufen wird.

Plonk!
Ein opfer eures in den dunkelkammern des reichstags herbeilobbyierten leistungsschutzrechtes, das es wohl auch nicht für euch gebracht hat, aber unser aller leben schlechter gemacht hat…

PS: Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Bis zum ende der werbung im web sinds nur noch zwei jahre

„Leistungsschutzrecht“-brüllerchen des tages

Es sieht so aus, als würde die von der VG media an guhgell erteilt gratislizenz demnächst als benachteiligung kleinerer wettbewerber gewertet wird. Ich schmeiße mich weg, wenn das unter springers banner mit klandestiner lobbygewalt durch den bummstag geprügelte verlegerprivilegjensicherungsgesetz so vollumfänglich scheitert und am ende nur noch ein gesetz in der BRD übrig bleibt, das rechtsmissbräuchlichen willkürforderungen der presseverleger an blogger, forenbetreiber, schülerzeitungsschreiber, tschätter, S/M-anbieter etc. tür und tor öffnet. Obwohl genau das ja der grund war, weshalb ich einige projekte eingestellt habe, weil ich eine derartige anwendung des vorsätzlich nebulös formulierten gesetzes von anfang an befürchtet habe.

Aber hej: ob die zusammenarbeit diverser scheißpresseverleger mit dem fratzenbuch bei gleichzeitiger lizenzpflicht jedes „kleinsten textbestandteiles“ nicht bei licht betrachtet ebenfalls so eine wettbewerbsverzerrung ist? Wo das fratzenbuch den scheißpresseverlegern doch so ein schönes monetarisierungsdingens angeboten hat… :mrgreen:

Übrigens, scheißjornalist, der du dich von diesen verbrechern aushalten lässt: Laberst immer einen von freiheit und arbeitest genau denen zu, die jede aufkeimende freiheit mit aller gewalt zerstören. Geh verrecken, stinkendes arschloch! Ich hasse dich!

Was würde ich mich freuen, wenn guhgell einfach die ganze BRD-scheißpresse aus dem index wirft. Ich begnüge mich jedenfalls gern mit deutschsprachiger jornallje aus schweiz und österreich, die sogar teilweise was anderes als abgeschriebene, überall gleichlautende DPA-meldungen ins internetz bringt…

Frankfurter allgemeine schadsoftwäjhr

Wie kommen eigentlich die verbrecher an die mäjhladressen, die sie dann mit schadsoftwäjhr-spämm vollspämmen, oft zusammen mit klarnamen und weiteren daten? Wenn ich diesem kommentar im spämmblog glauben kann, kommen sie zum beispiel über die eingesammelten daten der webseit der „frankfurter allgemeinen“ dran. Und ich glaube diesem kommentar, denn der handel mit den daten ist ohne jede zustimmung des betroffenen legal, und wo die daten wieder rauskommen können, wenn sie erstmal im umlauf sind, ist kaum kontrollierbar.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit dem glauben an den datenschutz und mit gesetzen, die von den bedürfnissen geldmächtiger lobbyisten diktiert werden! Da wird dann halt die seriös verkleidete contentindustrie zum partner der organisierten internetz-kriminalität (neudeutsch: „cybercrime“), hauptsache, es gibt schöne klimper klimper groschen für gesammelte daten.

Deshalb gibt man niemals, niemals, niemals irgendwo leichtfertig persönliche daten an. Schon gar nicht bei der scheißpresse.