Worauf haben wir denn alle sehnsuchtsvoll gewartet?

Richtig, auf eine vom W3C ausgearbeitete bluetooth-API für das „web of things“.

But at first: it will enable a web browser to contact the user’s connected devices such as smartphones, kettles, toasters, TVs, thermostats, heart rate monitors, and so on. Imagine a world where every web site can connect to devices near you – or on you

Natürlich handelt es sich um eine weitere von guhgell ersonnene träcking- und datenschnochelschnittstelle im webbrauser, die eine persönliche identifikazjon ermöglicht, kombiniert mit informazjonen direkt aus der privatsfäre (neben bewegungsträcking jetzt endlich auch mit puls, blutzuckerspiegel und zubereitetem essen). Und weil man das eben zu schnell überlesen hat: im webbrauser!

Na ja, spätestens wenn ein werbebanner von einer pressewebseit, die das abschalten des adblockers erzwingt, den herzschrittmacher umprogrammiert… 😦

Und überhaupt: gerade bereitet guhgell vor, seinen eigenen brauser viel viel „sicherer“ zu machen:mrgreen:

Danke, B.G., für den hinweis

Wischofon des tages

Sicherheitsforscher haben auf in den USA verkauften Android-Smartphones eine vorinstallierte Software gefunden, die deren Nutzer überwacht. Alle drei Tage schickt sie Daten wie das Adressbuch, Nachrichten und den Standort an Server in China, wie die New York Times berichtet. Betroffen sind offenbar nur günstige Geräte in der unteren Preisklasse

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit euren kleinkompjutern, bei denen andere leute darüber entscheiden, was für softwäjhr darauf läuft! Lasst euch auch weiterhin enteignen, überwachen, verdaten und schließlich versklaven! Und zahlt auch noch geld dafür!

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Kennt ihr den schon?

Gläserner Surfer:
Digitalwirtschaft wehrt sich gegen pauschalen Spähverdacht

😆

Die „digitalwirtschaft“? Diese wirtschaft ohne seriöses geschäftsmodell neben dem verkauf von beim netznutzer unbeliebten und oft unerwünschten reklameplätzen nebst versprechen, dass es auf grundlage riesiger träckingdatensammlungen besonders gut die „zielgruppe“ treffende reklameplätze seien? Diese „digitalwirtschaft“ hier? Bwahahahahaha! (Der verlinkte text ist übrigens eine gewinngarantie beim bullschittbingo.)

Und morgen in eurer PResse: waffenindsutrie wehrt sich gegen vorwürfe, mordwaffen zu liefern.

Datenreichtum des tages

Während einer Recherche sind Reportern der NDR-Magazine Panorama und Zapp umfassende Daten zum Surfverhalten von drei Millionen Deutschen übermittelt worden. Das sei nur die kostenlose Probe für ein offenbar viel umfangreicheres Datenpaket gewesen […] Anders als bei solchen Geschäften behauptet, sind die Daten keineswegs so anonymisiert, dass sie keinen Schaden für die betroffenen Nutzer bedeuten […] So seien die Daten sehr einfach konkreten Personen zuzuordnen gewesen und hätten intimste Details aus deren Leben verraten

Aber hej, ihr habt ja alle nix zu verbergen. Sagt ihr zumindest immer, um eure lernunwilligkeit und vorsätzliche unwissenheit zu razjonalisieren, während ihr euch datennackt vor die augen mechanischer träcker stellt. Eure schreiende dummheit ist der rohstoff der zukunft¹! (Und wenns hart kommt, die grundlage für den näxsten totalitären mordstaat, in dem alles, was ihr irgendwann einmal von euch gegeben habt, gegen euch verwendet werden kann und gegen euch verwendet werden wird. Wenn ihr euch so einen staat nicht vorstellen könnt, lest mal ein geschichtsbuch. Ist alles noch nicht so lange her…)

Schneller nachtrag: rasch zu Fefe weiterklicken.

¹Bummskanzlerin Angela Merkel formulierte das etwas anders: „daten sind der rohstoff der zukunft“. Von der moralisch korrodierten und völlig korrumpierten BRD-p’litik der alternativlosen radikalen mitte (CDUSPDCSUFDPAFDGRÜNETC) braucht ihr also auf keinen beistand zu hoffen, ihr idjoten, wenn ihr ein bisschen menschenrecht auf privatsfäre haben wollt. Ihr müsst schon lernen, euch selbst zu behelfen. Das ist aber auch nicht so schwierig, wie ihr es in eurer idjotischen angst vor dem verstehen glaubt. Ach ja, euer scheißsmartphone mit angeflanschter wanzensammlung, das müsst ihr zum beispiel wegtun oder aber, ihr müsst lernen, wie man darauf ein eigenes, weniger menschenverachtendes betrübssystem installiert. Wie das geht, kriegt ihr zum beispiel in diesem internetz raus, das ihr sonst immer wie ein unterhaltungsmedium und einen bestellkatalog benutzt. Ach ja, wenn ihr das rauskriegen wollt, lernt gleich mal vorher, eine datenschonendere suchmaschine als ausgerechnet scheiß-guhgell zu benutzen… die findet ihr im zweifelsfall übrigens mit guhgell. Viel spaß!

Datenschleuder des tages

„Yahoo“ hat schon vor zwei jahren eine halbe milljarde nutzerdatensätze „veröffentlicht“.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß und gut gepflegte orwellness beim festen glauben an den überall warm und völlig folgenlos versprochenen datenschutz. Immer schön überall datenmäßig nackig machen! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Fratzenbuch des tages

Durch neue Timing-Attacken können Website-Besucher teilweise deanonymisiert werden, sofern sie parallel bei Facebook eingeloggt sind. Der Website-Betreiber kann über geschickte Anfragen an Facebook das Geschlecht, das Alter und den Wohnort des Users ermitteln

Auch weiterhin viel spaß mit javascript. Und mit S/M-seits, die euch „zielgruppengerechten content“ nach den herzenswünschen der scheißwerber überall hinmachen, nachdem sie sich wie eine riesengroße technik-STASI in euer leben gedrängelt haben. Und natürlich mit euren webbrausern, die dafür programmiert werden, eine „anwendung im brauser“ zu ermöglichen, als ob man keine richtigen anwendungen mehr machen könnte:

Der Exploit funktioniert aktuell nur in Chrome und Firefox. Edge und Safari haben die dazu notwendigen Browser-APIs (noch) nicht implementiert

Wer keine cookies von dritten nimmt, ist ebenfalls auf der sicheren seite. Warum das keine standardeinstellung ist? Fragt mal die feierfox-progger! Immerhin, das könnt ihr noch so einstellen, wie ihr es haben wollt. In den feierfox-einstellungen unter „datenschutz“ in „chronik“ den punkt „firefox wird eine chronik nach benutzerdefinierten einstellungen anlegen“ auswählen, dort „cookies von drittanbietern akzeptieren“ auf „nie“ setzen. (Ich mache das immer. Und ich frage mich immer, warum zum hackenden henker ich das machen muss. Ist schon scheiße, wenn so ein brauserprojekt von irgendwelchen reklameklitschen mit großem träckingbedarf finanziert wird. Von guhgells nach scheiße stinkendem krohm-brauser erwarte ich ja nix besseres als die weitgehende datennacktheit seiner nutzer, ganz so, wie guhgell das gerne hat. Aber der feierfox könnte sich ja ruhig mal darum bemühen, gewisse minimalstandards der privatsfäre zum standard für alle nutzer zu machen. Ist aber nicht. Wäre halt schlecht fürs „geschäftsmodell“ der asozjalen, die davon leben, dass erwünschte inhalte um völlig unerwünschte, träckende und widerwärtige reklame „angereichert“ wird. Bäh!)

Die privatsfäreeinstellungen beim fratzenbuch…

Wie ging Ihr erster Tag dann weiter?

Ich musste am Empfang eine Vereinbarung unterzeichnen, dass ich niemandem jemals erzählen würde, was ich hier drinnen gesehen habe.

Und schon waren Sie Teil von Facebook?

Nein, so was muss jeder Besucher unterzeichnen, der eine Einladung bekommt. Diese sogenannten NDAs – Verträge, die einen unter Klageandrohung verpflichten, alles zu vergessen, was man hier sieht – sind in der Branche üblich. Es ist schon lustig, die Tech-Unternehmen leben davon, einen abzuhören, ihre eigene Privatsphäre verteidigen sie aber mit allen Waffen.

Kwelledauerhaft archivierte versjon… und ja, ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß, wenn ihr euch vor diesem geschmeiß, das eine ganze menge zu verbergen hat, datennackt macht, ihr idjoten! Ihr seid halt blöd genug für diese sekte. Und zu blöd für richtige drogen.

Fratzenbuch des tages

Könnt ihr euch noch erinnern, wie das fratzenbuch (damals durch asozjale spämm an mit händi-trojanern eingesammelte mäjhladressen bekannt gemacht) dieses whatsäpp aufgekauft hat und wie dabei versprochen wurde, dass keine whatsäpp-daten ans fratzenbuch weitergegeben werden?

Und, habt ihr das geglaubt?

Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein, ihr zur völligen ausweidung vorgesehenen datenbergwerke:

WhatsApp
Daten werden an Facebook weitergeben

Ich wünsche euch auch weiterhin ganz viel spaß dabei, eure gesamte kommunikazjon und die pflege eurer sozjalkontakte über die angebote von unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell zu organisieren. Erich Mielke wäre stolz auf euch gewesen!

Und immer schön glauben, wenn der schutz eurer privatsfäre und eurer weit ins leben reinragenden daten von professjonellen lügnern — so genannte „werber“ — versprochen wird! Glauben ist viel einfacher als denken und bewusstsein.

Wischofon des tages

Und DAS, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist, wieso wir heutzutage sogar die Tastatur in die Cloud schieben!

Nein, da hat Fefe keinen satireversuch gemacht. Die haben tatsächlich einen „cloud-sync-service“ für eine wischofontastatur. Ja, echt jetzt. Da überträgt man jedes getippte wort, jeden bei tippen angestreiften buchstaben und jeden in der formulierung entstehenden gedanken einfach auf die kompjuter anderer leute. Ist auch überhaupt kein sicherheitsproblem. Werden ja nur ein paar möglicherweise sehr private mäjhladressen der ganzen welt offenbart. Wer freut sich denn nicht, wenn er post kriegt? Wenn man freiwillig so eine softwäjhr nutzt, die einem überwachungstrojaner gleichkommt, hat man die privatsfäre doch sowieso schon abgegeben. Am besten dazu noch IM mit einem verschlüsselnden messager machen… 😦

Oh, ihr merkt gar nicht, warum das vollkommen sinnlos wäre? Schade, dass es hirn nicht bei guhgell pläjh gibt.

Vollidjoten! Ja, ein mensch, dem man so etwas andrehen kann und der es sich noch schwanzwedelnd-dankbar auf seinem persönlich genutzten kompjuter¹ installiert, weil sein ganzes leben dadurch besser und bekwemer wird, ist ein vollidjot. Erich Mielke wäre stolz auf euch gewesen!

Dieses „swiftkey“ hängt übrigens an einer ziemlich bekannten klitsche, die auch in anderen kontexten gerade ganz groß in „cloud“ macht und den leuten jetzt sogar ein tolles betrübssystem für ihre „cloud“-träume verkaufen will: Microsoft. Das betrübssystem scheint aber nicht ganz so gut weggegangen zu sein… :mrgreen:

Schade eigentlich, dass die das nicht auch noch einen „swiftpass“ für die passwörter gemacht haben, damit man die schneller und bequemer eingeben kann. Es könnte doch nichts schöneres und unterhaltsameres geben, als nach einer kleinen, ruhtinierten wischgeste mit den zugangsdaten von jemanden anders irgendwo angemeldet zu sein. 😈

¹Ein wischofon ist ein kompjuter, und zwar einer, der bei den meisten menschen weiter in die privat- und zuweilen gar intimsfäre reinragt als der kasten am schreibtisch.

Träcking und überwachung des tages

BMW speichert zwar angeblich keine standortdaten, aber kann standortdaten eines autos an ein gericht geben. Wer jetzt glaubt, dass das privatsfäre- und datenschutzzusagen anderer autohersteller vielleicht etwas wahrer sind, ist vermutlich nicht mehr zum nachdenken zu bewegen und wacht erst auf, wenns mal ganz direkt ins eigene leben reinragt.

Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen, ihr leute, die ihr euch den ganzen smartmüll andrehen lasst! Gebt gas! Fahrt in die totalüberwachungsgesellschaft! Vollidjoten!

Zitat des tages

Schließlich greifen wir auf persönliche Daten inklusive Ihrer privaten Inhalte (wie die Inhalte Ihrer E-Mails in Outlook.com oder Dateien in privaten Ordnern auf OneDrive) zu, legen sie offen und bewahren sie auf, wenn wir in gutem Glauben annehmen, dass dies notwendig ist […]

Aus den „datenschutzbestimmungen“ von meikrosoft [Dauerhaft archivierte versjon]

Ja, dieser scheiß „gilt“ für alle mögliche softwäjhr von meikrosoft.

Könnt euch ja mit dem märchen einlullen, dass man die ganzen spionahschefunkzjonen in windohs zehn irgendwie abschalten kann… das geht so lange, bis euch meikrosoft „in gutem glauben“ hintergeht. :mrgreen:

Guhgell des tages

Na, seid ihr jetzt endlich alle auf den tollen krohm-brauser von guhgell umgestiegen, der ja so viel besserer als der feierfox ist?

Nutzer von Google Chrome werden derzeit darüber informiert, dass ihr Surfverhalten in Zukunft auch zur Anzeige personalisierter Werbung verwendet werden kann […] Der Chrome-Verlauf enthält neben der gesamten Browserhistorie laut Google auch eine Liste aller Downloads, Cookies, Plugins und Offlinedaten von Webseiten, gespeicherte Passwörter und individuelle Eingaben in Formularfelder. Solche Daten lassen oft Rückschlüsse auf sehr Persönliches wie etwa die Religionszugehörigkeit, sexuelle Vorlieben oder politische Meinungen zu

Hej, aber dafür ist jetzt soooooo viel für eure privatsfäre getan worden. Ihr müsst jetzt in der europäischen unjon immer bestätigen, dass ihr damit einverstanden seid, dass die schon längst gesetzten cookies gesetzt wurden. Nach diesem bisschen „gefühlter privatsfäre“ aus der marktkonformen brüsseldiktatur lasst ihr euch doch bestimmt — mit vergnügen und dem sediertseligen gefühl, ein hervorragendes leben zu haben — eine guhgell-wanze (mit gesetzlich erzwungener NSA-datenschnorchelschnittstelle mindestens bei guhgell) für daunlohds, interessen, passwörter und eure gesamte im brauser stattfindende kommunikazjon auf euren rechner machen. Vollidjoten! Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als „verschwörungsteoretiker“ bestempelt wurde, als ich meiner skepsis gegenüber einem guhgell-brauser ausdruck verlieh. Jetzt fresst euren krohm! Erich Mielke wäre stolz auf euch gewesen, ihr hirnkrepel!

Ich wünsche auch weiterhin ganz viel spaß mit guhgell-produkten aus dem folternden und kriegsführenden NSA-unrechtsstaat USA!

Datenschutz des tages

Mäjhls, die an die polizei gehen, so richtig schön mit namen des beschuldigten und weiteren angaben, landen manchmal beim falschen empfänger. Ich wäre überrascht, wenn das nicht häufiger mal passiert… bei so vielen spezjalexperten, die bei den staatsanwaltschaften mit der neuen elektronischen post arbeiten und sich daran gewöhnt haben, dass kompjuter „smart“ sind, so dass sie selbst dumm bleiben dürfen.

Möglich ist die falsche Adressierung durch das E-Mail-System der Landesbehörden. Hier werden nicht nur die Behördenmitarbeiter im digitalen Adressbuch aufgeführt, sondern auch Kommunalpolitiker. Wenn ein Name eingegeben wird, gibt es eine automatische Vervollständigung. Wer dann bei Namensgleichheit die Mail bekommt, ist nicht auf den ersten Blick zu sehen

Und klar auch das hier: so etwas wie verschlüsselung gibt es nicht. Solche daten werden im klartext und offen wie eine postkarte durch das datenleitungen befördert und sind für jeden auf dem weg lesbar. Scheiß auf die privatsfäre der davon betroffenen menschen. Aber das scheint den datenschutzbeauftragten des landes schleswig-holstein nicht weiter zu jucken.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den datenschutz und bei dieser staatsfrömmigkeit, die annimmt, dass die daten beim staat und seinen instituzjonen sicher sind!

Hinweis von B.G.

„Cloud“ des tages

„Ab dem 19. Juni 2016 dürfen wir keine Paypal-Zahlungen mehr akzeptieren. Paypal hat uns aufgefordert, den Datenverkehr und die Daten unserer Kunden auf illegale Inhalte zu überprüfen und zu überwachen“. Weiterhin habe Paypal Seafile aufgefordert, detaillierte Statistiken über die Dateitypen vorzulegen, die die Kunden synchronisieren und teilen

Nun, damit dürfte jeder nutzer eines „cloud“-angebotes, dass man mit paypal bezahlen kann, wissen, was für teilweise weit in die privatsfäre reinragende daten einfach so an paypal übermittelt werden, weil paypal das einfordert.

Auch weiterhin viel spaß in den wolken!

Datenschleuder des tages

Der däjhting-fleischmarkt „badoo“ hat sportliche 127 milljonen datensätze von benutzern veröffentlicht. Natürlich wurde bei der ablage von passwörtern wieder auf die implementazjon einer sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren, das gesaltete häsching von passwörtern, „verzichtet“, so dass die verwendeten passwörter inzwischen bei kriminellen wohlbekannt sind.

Wenn die kräcker die passwörter haben, haben sie vermutlich auch die ganze datenbank — und ich tippe darauf, dass es eine SQL-injection war. Die daten ragen natürlich ein bisschen in die intimsfäre rein…

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den datenschutz, der überall von den werbelügnern der windigen webklitschen versprochen wird. Auch weiterhin gibts keine haftung für datenschleudereien, und sie ist auch nicht zu erwarten. Wäre ja schlecht fürs geschäft. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Trojanische äpp des tages

Angeblich soll die Facebook-App sämtliche Umgebungsgeräusche mithören. Dies geschieht mithilfe des Smartphone-Mikrofons!

Das mithören ist übrigens vom fratzenbuch bestätigt.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit den trojanischen äpps von irgendwelchen börsennotierten unternehmungen ohne seriöses geschäftsmodell, die ihr euch freiwillig auf eure wischofone macht, damit ihr noch bekwemer und hirnleistungsumgehender mit eurem deppenzepter (von werbern und sonstigen blendern „selfie-stick“ genannt) fotos von euch selbst machen könnt, die ihr dann zur biometrischen auswertung durch die NSA zu diesen klitschen hochladet. Ihr seid ganz große helden! Da stört es euch bestimmt nicht mehr, dass ihr jeden tag die batterien für die wanzen ladet, mit denen ihr mega-STASI-mäßig totalüberwacht werdet. Wenn Erich Mielke das nur gewusst hätte!

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Kleiner hinweis für kommende zeiten

Ich weiß, dass ich für die meisten menschen ein bisschen paranoid klinge, aber ich muss es schreiben und dazu auffordern, drüber nachzudenken: lasst euch von niemanden irgendein autentifikazjonsverfahren andrehen, bei dem ihr kein passwort mehr braucht, sondern durch irgendwelche biometrie-zaubertricks erkannt werdet! Bei einem passwort könnt ihr euch immer „glaubwürdig“ damit rausreden, dass ihr es schlicht vergessen habt, wenn eure daten einmal von strafverfolgern gegen euch (oder euren lebensgefährten oder euren freund oder euer kind) verwendet werden sollten — bei anderen verfahren gibt es auch in der BRD (und erst recht in unrechts- und folterstaaten wie den USA) erzwingungshaft dafür, dass man sich selbst durch eine weitergabe der daten an strafverfolger belastet. Lasst euch keine biometrie andrehen, keine fingerabdruckskänner, keine verhaltenserkennung, keinen bullschitt, den sie sich sonst noch ausdenken werden, um eure daten noch „sicherer“ zu machen! Lasst euch niemals irgend etwas anderes als ein von euch frei gewähltes passwort andrehen, und dann wählt ein schwieriges passwort und nach möglichkeit für jeden zweck ein anderes!

Einmal ganz davon abgesehen, dass eine passwort-autentifikazjon auch so einfach geht, dass man nicht jede anmeldung mit guhgell oder anderen NSA-kraken abgleichen muss und dort die datensammlungen aufbläht.