S/M-frömmigkeit¹ des tages

Ich sage ja gern: wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch. Jetzt gibt es dank der hl. röm.-kath. kirche, ihrem dreifach lästerlich gekrönten obermotz und der wischofon-unkultur noch eine ergänzung: und wenn frömmigkeit im händi ist, segnet der heiland das fratzenbuch.

Herr datenschutzbeauftragter, bitte übernehmen sie! Und bitte die vollen vier prozent vom jahresumsatz der hl. röm.-kath. scheißkirche als bußgeld, nicht einen lausigen klimpercent weniger. Es geht hier schließlich um den allerhöchsten, der lässt nicht mit sich spotten!!!1! :mrgreen:

¹S/M ist meine abk. für „social media“. Aus gründen.

Privatsfäre des tages

Ich mag das ja, wenn leute auf irgendwelchen STASI-media-webseits von börsennotierten klitschen ohne seriöses geschäftsmodell „privat“ mit anderen leuten kommunizieren wollen und die sonst nur von diesen scheißklitschen angesammelten daten dann mal durch ein bedauerliches, kleines missgeschick hervorkwellen. Tja, was habt ihr denn geglaubt? Dass die daten gelöscht werden? Dieser wertvolle rohstoff des 21. jahrhunderts? :mrgreen:

Spaß mit ungelisteten videos auf juhtjuhbb

Gibt es hier leute, die ihre videos bei juhtjuhbb auf „nicht gelistet“ stellen, damit man sie nicht mit einer websuche finden kann?

This video is unlisted. Only those with the link can see it

Auch weiterhin viel spaß mit eurer teilweise recht empfindlichen privatsfäre, nachdem guhgell sie in seinen produkten unterstützt hat. :mrgreen:

Aber bei solchen versuchen immer schön aufpassen, dass euch scheißp’litiker und scheißjornalisten nicht für einen ganz pösen russischen häcker halten, der unbedingt mit aller gesetzlichen härte bekämpft werden muss!

„Internet der dinge“ des tages

Kommt, leute! Ihr habt euch doch alle diese überwachungsmikrofone von amazon in euer wahnzimmer gestellt. Und zu verbergen habt ihr auch alle nix. Da wird es euch doch nicht weiter stören, wenn ihr von einer zu amazon gehörenden scheißklitsche auch noch kameras kaufen könnt, deren softwäjhr vorsätzlich so geproggt wurde, dass man euch einfach zuhause überwachen kann:

Sowohl die Entwickler als auch die Geschäftsführung benötigten dem Bericht zufolge nur die E-Mail-Adresse eines Ring-Nutzers, um live auf die Videostreams ihrer Kunden zugreifen zu können […] Ring-Mitarbeiter hätten sich sogar gegenseitig nach romantischen Dates damit aufgezogen, wen der Kollege mit nach Hause genommen habe […] In einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung in der Ukraine hätten die Ring-Mitarbeiter 2016 Zugriff auf einen Ordner in Amazons S3-Cloudspeicher gehabt, in dem sich alle Videos befanden, die von Ring-Kameras auf der ganzen Welt aufgenommen wurden. Zudem hätten sie auf eine Datenbank zugreifen können, die die einzelnen Videos Ring-Kunden zuordnete. Hin und wieder hätten die Mitarbeiter sich gegenseitig Videos von Ring-Kunden gezeigt, sie kommentiert oder sie beschrieben – darunter Menschen, die sich küssten, Gewehre abfeuerten oder stahlen

Auch weiterhin viel spaß und orwellness mit dem ganzen techniktinnef, mit dem ihr eure privat- und intimsfäre vollstellt. Müsst ihr alles kaufen, aufstellen und mit von euch bezahltem strom versorgen, damit ihr immer von irgendwelchen anonymen arschlöchern beglotzt und belauscht werdet! Das ust toll, einfach, modern und mausklick… ach, das sagt man jetzt ja nicht mehr so… smartfon. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Ich verstehe gar nicht, dass gewisse erpresser so gut leben können, wenn ihr alle so offen seid… :mrgreen:

Datenschleuder des tages

Na, hat hier jemand smartdinger mit ständig lauschender amazon-wanze bei sich rumstehen?

Durch einen Fehler von Amazon.de fielen rund 1700 Alexa-Sprachaufzeichnungen in die Hände eines Unbefugten

Ich nenne so etwas ja nicht „sind irgendwie in die hände gefallen“, sondern klarer „wurden von amazon veröffentlicht“. Wie sind denn die daten in die hände gefallen? Daten fallen ja nicht vom himmel. Richtig, da hat jemand um eine auskunft nach DSGVO gebeten, welche daten amazon über ihn gespeichert hat, bekam ein großes ZIP-archiv mit rd. 1700 WAV-dateien und den transkripzjonsversuchen alexas — und das, obwohl er niemals alexa genutzt hat. Das waren also aufnahmen von jemand anders.

Die Sprachaufzeichnungen stammen hörbar aus der Intimsphäre fremder Personen, beispielsweise aus Wohnzimmer, Schlafzimmer und Bad. Anhand des Inhalts der Aufzeichnungen, etwa der Nennung von Namen und Abfragen lokaler Wettervorhersagen, konnte c’t den Echo-Besitzer identifizieren. Dieser fiel aus allen Wolken, denn Amazon hatte ihn nicht über das Datenleck informiert, obwohl man dort bereits davon wusste

Es ist schon bitter, wenn so eine faschistoide überwachungs- und datensammelklitsche wie amazon es nicht schafft, daten so strukturiert abzulegen, dass eine sichere zuordnung möglich ist. Und dass amazon irgendwie seinen pflichten nach DSGVO nachkommt und betroffene über so ein glucker glucker in die intimsfäre reinragendes datenleck informiert, wäre doch wirklich zu viel verlangt! Die können doch nicht an alles denken. Die sind doch schon so beschäftigt mit überwachen, belauschen, verdaten, verkaufen und geschäftemachen. Habt doch mal verständnis! Und vor allem: stellt euch nicht eine verdammte sekunde lang die gar nicht so fernliegende frage, warum die sprachmitschnitte überhaupt langfristig gespeichert werden! In einem anflug von leserverdummendem kwalitätsjornalismus stellt heise die frage ja auch einfach nicht. Was gibt es da also zu fragen? Die STASI legt halt akten an, akten über alles und jeden, kann ja alles irgendwann mal wichtig werden. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Ob es sich dabei um einen Einzelfall handelt, ist bislang offen

Wer nach dieser dummen, mutmaßlich in geschäftstüchtiger rücksichtnahme auf den reklameschaltenen jornalismusfinanzierer „amazon“ eingeflochtenen einlassung von heise onlein glaubt, dass es „nur“ ein einzelfall ist, hat noch nie mit datenbanken zu tun gehabt. Da ist vermutlich ein größerer teil der zuordnung von vorfällen zu kunden kaputt, vermutlich, weil irgendwann mal ein fehlerhaftes skript auf die datenbank losgelassen wurde oder weil im prozess der datenerfassung fehler auftreten. So etwas passiert nicht als einzelfall, etwa in abhängigkeit vom winkel der mondstrahlung, so etwas passiert durch fehler. Softwäjhr ist kein hokuspokus. Und diese rd. 1700 sprachaufnahmen sind wohl nur die (sehr kleine) spitze des eisbergs… 😦

Oder kurz gesagt: es kann zurzeit vermutlich jedem amazon-smartdingens-nutzer passieren, dass irgendein anderer mensch in seiner intimsfäre rumhören kann, indem er einfach von seinem recht nach DSGVO gebrauch macht.

Tja, wenn euch doch nur vorher jemand vor den abhörwanzen gewarnt hätte, ihr idjoten!

S/M des tages

Das fratzenbuch, ein unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell, hat „partnerschaften“ mit rd. 150 anderen unternehmen, und diesen unternehmen hat das fratzenbuch einen ziemlich vollständigen zugriff auf die daten von fratzenbuch-nutzern gegeben, einschließlich „privater“ nachrichten, die man sich übers fratzenbuch zusteckte. Und ich will es mal so sagen: keines dieser unternehmen scheint gesagt zu haben, dass das viel zu umfangreiche rechte seien. :mrgreen:

Und nein, das ist nicht vorbei:

Die Kooperation mit Amazon bestehe noch […]

Auch weiterhin viel spaß mit eurer STASI-akte zum selberschreiben! Habt ja alle nix zu verbergen. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Och, wer hätte das gedacht!

Windows 10:
Datensammeln geht nach Deaktivieren weiter, meinen Nutzer

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit einem betrübssystem, an dem euch alles spinnefeind ist, von dem ihr aber glaubt, dass ihr diese feindschaft mit ein paar klicks einfach wegmachen könnt und dass ihr in diesem klickeglauben und in dieser kindischen kontrollillusjon benutzt! Glaubt schön weiter. Ist ja nur eine „verwirrende namensgebung“, mehr nicht. Wisst ja: daten sind nicht der rohstoff der zukunft. Dummheit ists.

Gruß auch an die stadt münchen!

Datenschleuder des tages

Facebook:
API-Bug gab Apps Zugriff auf Bilder von 6,8 Millionen Benutzern

[…] Während der fraglichen 13 Tage im September konnten Apps auch auf andere freigegebene Fotos zugreifen – und auf solche, die der Benutzer gar nicht veröffentlicht hat. Facebook räumte ein, dass es auch nicht verwendete Bilder – etwa aus noch nicht abgeschickten Posts – für die Bequemlichkeit der Benutzer mehrere Tage aufbewahre

Müsst ihr verstehen, liebe benutzer des fratzenbuches, das ist alles nur für eure bekwemlichkeit! Das hat nichts mit irgendwelchen datensammel- und überwachungsambizjonen des stinkenden scheißfratzenbuches zu tun. Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall leichtherzig und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt

Ändräut des tages

Viele Apps verraten Facebook private Details aus dem Leben von Smartphone-Nutzern. Schuld daran sind App-Entwickler, da sie oftmals das Facebook-SDK nutzen […] Rund 30 Prozent aller Apps, die es im Google Play Store gibt, nehmen Kontakt zu Facebook auf […] Keine der von Mobilsicher.de untersuchten Apps gab dem Nutzer einen expliziten Hinweis auf die Datenweitergabe

Auch weiterhin viel spaß mit der total vergifteten wischofon-unkultur, in der es mittlerweile eine seltene ausnahme zu sein scheint, wenn eine äpp mal keine irgendwie darin untergebrachten trojanischen funkzjonen zum überwachen, träcken und verdaten von menschen hat. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Fragt sich nur noch, wer solche trojanischen äpps angeboten hat:

Die CDU, die das Facebook-SDK in ihrer App eingebaut hat, meinte, dass es „irrtümlich installiert“ gewesen sei. Nach einem Update soll es „nicht mehr zum Einsatz kommen“. Moodpath erklärte ebenfalls, „das Facebook SDK zu entfernen“. Die NRW-SPD löschte nach dem Hinweis ihre App aus dem Play Store. „Tatsächlich war uns das mögliche Problem bisher nicht bekannt“, erklärte die Partei. Man habe die App bereits länger nicht mehr genutzt

Aha, die menschenrechtsfeindlichen überwachungs- und zensurparteien CDU und SPD. Das passt ja! Da wäxt zusammen, was zusammen gehört!

Schutz von gesundheitsdaten des tages

Benutzt hier jemand dieses vivy, das euch einige krankenkassen für euer händi andrehen wollen? Hl. scheiße! Ich würde einer krankenkasse, die mir so eine wanze andrehen will, wegen unheilbaren vertrauensverlustes fristlos kündigen und ihr meinen arbeitsaufwand (kündigen, neue kasse suchen, lauferei) in rechnung stellen. Die PResseerklärung klang da noch ganz anders und ist als vorsätzliche lüge zu betrachten

Die Daten der Nutzer seien sicher […] Bei jeder Datenübertragung gebe es mehrstufige Sicherheitsprozesse und eine Verschlüsselung, für die nur der Versicherte den Schlüssel habe

Außer natürlich bei den daten, die verschlüsselt an guhgell gefunkt werden und von denen das opfer der lügen-PR gar nix mitkriegt:

Auch der Google-Tracker »app-measurement.com« fehlt nicht […] Leider können wir die Daten nicht einsehen, da Google eine zusätzliche Verschlüsselung darüber legt

Gruß auch an Jens Spahn von der scheiß-CDU! Man könnte ihn ja mal fragen, was aus den feuchten träumen von der eGK geworden ist — wenn man von kosten und aufwand einmal absieht.

Nachtrag: bei Mike Kuketz gibt es jetzt auch ein paar weitere erläuterungen.

Guhgell des tages

Na, tut ihr auch alle eure händifotos brav in die guhgell-„cloud“, weil das modern und praktisch und bekwem und wisstschon ist? Hej, und man hat ja auch nix zu verbergen, wenn guhgell nach gutsherrenart mit den gesammelten daten umgeht:

Guhgell hat beschlossen, sich mal die fotos in meinem unbenutzten konto anzuschauen, ein paar fotos mit koordinaten aus dem jahr 2009 herauszugreifen, ihren zeitstempel zu verändern und sie zu guhgell mäpps hinzuzufügen. Wenn dass kein eingriff in die privatsfäre ist, dann weiß ich nicht, was einer sein soll. Die nachricht mit dem dank dafür, dass ich die fotos teile, ist das sahnehäubchen oben drauf

Bildschirmfoto mit dem dank für das teilen der bilder

*schwallkotz!*

Natürlich wird jedes wischofon mit GPS die koordinaten in die fotos eintragen. Die idee, dass datenvermeidung der einzig wirksame datenschutz ist, passt sowas von gar nicht zu den scheißwischofonen. Also kommt, leute: daran, dass ihr nicht mehr das recht habt, auf von euch gekauften und mit strom versorgten kompjutern die softwäjhr auszuführen, die ihr für richtig haltet, habt ihr euch doch auch gewöhnt, da ist eure weitere enteignung doch nur folgerichtig. Die gesamte wischofon-kultur ist nun einmal von vorne bis hinten intelligenz- und menschenverachtende kackscheiße, die ihr gern in kauf nehmt, weil ihr das fratzenbuch in der tasche habt.

Kwelle: fiepser von @lmjabreu@twitter.com, via Fefe

Privatsfäre des tages

Benutzt hier jemand den „orfox“, den feierfox-basierten TOR-brauser für ändräut-wischofone, um seine privatsfäre zu sichern?

Tja, feierfox eben, der scheißdreck ist einfach nicht mehr benutzbar… 😦

Nachtrag: Das orfox-projekt so: ja, da sind träcking-bibliotheken mit drin, aber wir benutzen die gar nicht. Ich dazu nur: ja, da wurde eine stellungnahme rausgepustet, aber ich glaube die gar nicht.

Datenschleuder des tages

Exactis, eine bigdäjhta- und reklameklitsche aus dem sonnigen florida, hat die daten von mehr als 218 milljonen menschen ohne zugriffsschutz ins internetz gestellt. So viel datenreichtum!

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall leichten herzens und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz der persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt

Patent des tages

Im US-Patent mit der Nummer 2018/0167677 beschreibt das Unternehmen, wie es mithilfe eines Audiosignals das Mikrofon des Smartphones oder eines anderen Geräts aktivieren kann, um die Umgebungsgeräusche aufzunehmen. Anschließend sollen verschiedene Daten über die aufgezeichneten Geräusche an Facebook gesendet und analysiert werden. Die Aufnahme wird durch ein Signal ausgelöst, das für den Menschen nicht hörbar ist. Es könnte zum Beispiel in TV-Spots eingebettet werden

Immer schön eure überwachungwanzen selbst kaufen und selbst mit strom versorgen und durch euer ganzes leben tragen! Niemand hat die absicht, euch permanent zu belauschen, zu verdaten und zu träcken! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Nutzt hier jemand guhgell (ändräut), fratzenbuch oder meikrosoft?

Bei Mike Kuketz gibt es ein bisschen was über eure kontrollillusjon zu lesen, das PDF leider „nur“ auf englisch. Aber immer noch besser als chinesisch… 😉

Datenschleuder des tages

Die datenschleuder des tages ist eine DNA-analysierende klitsche namens myheritage, die mal eben rd. 92 milljonen mäjhladressen und passwörter ihrer kunden „veröffentlicht“ hat.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall mit warmen worten und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Fratzenbuch des tages

+++ BREAKING NEWS +++ WASSER IST NASS +++ BREAKING NEWS +++

Dutzende Gerätehersteller, von Apple über Microsoft bis Samsung, haben speziellen Zugriff auf Facebook. Sie können sogar Daten von Freunden 2. Grades abrufen, wenn diese die Weitergabe ihrer Daten ausdrücklich deaktiviert haben

Auch weiterhin viel spaß beim fratzenbuch! Es ist ja lt. fratzenbuch alles in bester ordnung und missbrauchsfälle sind noch keine bekannt… und überhaupt, niemand hätte damit rechnen können, dass auch jemand in die gesammelten daten reinguckt.

Datenschleuder des tages

Wer in den vergangenen Wochen bei einer Online-Apotheke wie Sanicare oder Apotal Medikamente bestellt hat, lief Gefahr, dass Fremde diese Bestellungen mitlesen konnten […]

[…] Jeder Internetnutzer konnte, wenn er auf der Seite einer der betroffenen Versandapotheken war, in der Internet-Adresszeile die Wörter „server-status“ eingeben und schon öffnete sich auf dem Bildschirm eine Liste aller Vorgänge, die gerade auf dem Server der Online-Apotheken stattfanden. In dieser Liste fanden sich auch so genannte „Session-IDs“ von Kunden, mit deren Hilfe Fremde in das Profil eines Kunden hätten eindringen können, der gerade online war

Weia! Im „server-status“ des apache-websörvers stehen „nur“ die aufgerufenen URIs (und die IP-adressen, von denen sie aufgerufen wurden). Das heißt also, dass die session-ID in der URI enthalten war und somit sowieso schon „nicht ganz so toll“ übertragen wurde, weil sie ja zum beispiel auch in logdateien des sörvers, TLS-aushebelnder antivirus-schlagenöle und eventuell verwendeter proxysörver landen — aber hej, es sind ja nur bestellungen von medikamenten, die dann offengelegt werden. Das ist doch keinen verdammten gedanken wert! Das ist doch nicht das geschäft, dieser technische frickelkram! :mrgreen:

Hauptsache, ihr haltet im apotekenladen den abstand vom verkaufsbereich ein…

Übrigens, werter herr datenschutzbeauftragter, der sie so etwas für ein besonders schweres problem halten: hier in hannover gibt es ein paar apoteken (einzelheiten sage ich dazu nicht, die müssen sie schon selbst ermitteln), die benutzen dieses whatsäpp vom fratzenbuch. Da kann man mit dem wischofon das rezept fotografieren, das bild über whatsäpp zur apoteke senden und dann bringt ein bote die medikamente zur haustür. Wie finden sie das? (Ich halte das, was diese scheißapoteker anbieten, zum beispiel für vorsätzlich kriminell. Ich werde aber auch immer für weltfremd, ängstlich, technikfeindlich und rückschrittlich gehalten, wenn ich bei diesem bekwemen verfahren meine paar bedenken äußere.)