Fefe erklärt programmiersprachentrends

Das ist über die Jahrzehnte die zentrale Einsicht: Das Umfeld ist nicht statisch. Es ist dynamisch und Markteinflüssen unterworfen. Wenn wir durch einen Eingriff dafür sorgen, dass die Komplexität beherrschbarer wird, dann führt das nicht dazu, dass die Branche die alten Probleme besser löst, sondern dass man größere Probleme angeht oder dass man die eingeplante Zeit pro Problem reduziert. Das Ergebnis ist, dass die Position auf der Pfusch-Achse konstant bleibt. Selbst hocherfolgreiche Konzepte wie starke Typisierung, Modularisierung, Abstraktion und Kapselung bei objektorientierten Programmiersprachen haben unter dem Strich sehr geholfen, aber die Systeme sind am Ende nicht besser geworden, nur viel größer (und sehr viel langsamer)

Fefe bei heise onlein

Endlich! Softwäjhr-krise endgültig überwunden!

Programmiersprache:
Visual COBOL 6.0 soll die COBOL-Entwicklung modernisieren

Neue Refactoring-Tools im aktuellen Release sollen es Entwicklern ermöglichen, die Kerngeschäftslogik und -daten auslaufender COBOL-Programme zu extrahieren, in modernen Entwicklungsumgebungen wie Visual Studio sollen sie damit neue COBOL-Anwendungen erstellen, bereitstellen und verwalten können

Oh, neue COBOL-anwendungen proggen. Wofür denn?

Micro Focus zielt dabei offenbar auf die Cloud

Vergesst java, vergesst skriptsprachen, vergesst alles! Klaut macht man jetzt in COBOL!

*grusel!*

Und vergesst, dass der ehemalige fachverlag heise mal etwas anderes gemacht hat, als irgendwelche PResseerklärungen von irgendwelchen klitischen abzutippen und als redakzjonellen content auf die heise-onlein-webseit zu kippen. Die neue leserschaft aus der generazjon wischofon glaubt dann vermutlich sogar, dass 95 prozent der geldautomaten in COBOL geproggt sind. 🤦

*grusel!*

Hej, meikrofokus, dein PRessetexter hat „blockchain“ in seinem strunztext vergessen. Oder war das sogar heise zu peinlich? Das kann ich mir aber nicht vorstellen…