Bundestags-häck des tages

So so, die abgeordneten sollen also mäjhls mit dem absender von bummskanzlerin Angela Merkel beklickert haben… und der, die oder das „prollblog(in)“ zeigt euch, was in diesen mäjhls drinstand.

Und hej, ausländischer geheimdienst und die pösen russen und der ganze propaganda-bullschitt… die FAZ hat in einer kleinen anmerkung etwas gesagt, was gar nicht zur geheimdienst-teorie des bummstags-angriffes passen will (hevorhebung von mir):

Dass eine Schadsoftware auf Computer in Osteuropa zugreift und die gleichen im Internet frei verfügbaren Schadsoftware-Komponenten auch von östlichen Angreifern verwendet wurden, ist ein eher dünner Beleg für diese Zuschreibung der Urheberschaft

Wer ohren hat zu hören, der höre. Die oben verlinkte satire könnte wesentlich realsatirischer sein, als man nach „genuss“ von presse und glotze für möglich hält.

Der proll bekam ein publikum

Scriehschott guhgell mit dem prollblog an erster stelle, kino.to tot

Und ich wunderte mich schon, wo auf einmal die ganzen leser herkommen, aber dann wurde es mir klar. Sie kamen von guhgell und landeten bei einer satirischen unfrage (eine alltagsfrage im gegensatz zur sonntagsfrage) zum tema schließung von kino.to — und ein erklecklicher teil hat sogar eine antwort gegeben. Will ich mal hoffen, dass die antworten nicht auch noch ernst gemeint waren, denn zurzeit ist für 28 prozent der leute das leben sinnlos geworden.

So viel interesse binnen einer einzigen stunde hat ein beitrag im proll-blog bislang nur zwei mal gefunden: Als Angela Merkel ihre titten vor den kameras präsentierte, und als Vera Lengsfeld in berlin noch mehr titten zu bieten hatte. Da wächst gerade zusammen, was schon lange zusammengehört, aber nicht so wie es die fleischgewordene korruption namens Helmut Kohl damals meinte…

Interessant daran ist allerdings eines: in allen drei fällen spielte twitter bei den träffick-spitzen nicht die geringste rolle — nur, falls euch mal irgendein dahergelaufener „internetz-experte“ einen vorlabert, wie wichtig dieses ganze web-zwo-nullige gedöns mit zwitschern und fratzenbuchen ist. Es war einfach nur ein tema, das die menschen bewegte und zu dem sie einen treffenden und für menschen geschriebenen text fanden und meist über recht altmodische kanäle weitergaben. Unfassbar, wie viele referer aus den redirect-dingern der webmailer und einiger kleiner webforen kamen (gut die hälfte), und ich schätze, ein weiterer großer teil ging über tschätts und übers ICQ.