Psychjatrie des tages

Die karlshure hat — vermutlich nach intensivem gedankenaustausch mit prof. dr. Offensichtlich — rausgekriegt, dass die seit jahrzehnten in der BRD übliche praxis, menschen in psychjatrischen klinken nach jeweiliger ärztlicher willkür ans bett zu fesseln, gegen die grunzrechte verstößt. Schön, dass das mal jemand gemerkt hat. Jetzt darf nur noch bis mitte 2019 gegen die… wisst schon… total unabdingbaren grunz- und menschenrechte verstoßen werden.

So, und jetzt bitte mal den rest der zustände in der psychjatrie anschauen, insbesondere den systematischen missbrauch schwerer neuroleptika zum bekwemen „ruhigstellen“ von menschen!

Gruß auch an die vielen Gustl Mollaths, von denen niemals jemand in der BRD etwas erfahren wird!

„Schwulenheiler“ des tages

Einem Psychiater aus dem kanadischen Toronto, der dachte, man könne Homosexualität „heilen“, wurde nun wegen sexuellen Missbrauchs die Arztlizenz entzogen […] Patient A kam zu Psychiater Iscove, um eine Depression und die „Angst, schwul zu sein“ zu behandeln. Er erzählte, dass der Arzt ihn eines Tages gefragt habe: „Was möchtest du tun? Du kannst mich anfassen, wenn du möchtest.“ Daraufhin kam es zum Geschlechtsverkehr. Dies soll laut Zeugenaussage zehn bis 20 Mal während der Therapiesitzungen passiert sein

Kinderfreunde des tages

Was machen wir mal mit den ganzen kindern, die in irgendwelchen psyichatrischen kinderheimen in der BRD eingesperrt sind. Die verursachen doch nur kosten. Zum „glück“ für die betreiber solcher kinderknäste sind das aber völlig rechtlose menschliche wesen, da kann man wenigstens etwas geld reinholen, indem man die kinder als versuchstiere für die farmazeutische industrie verwurstet. Und da es ein psychiatrisches kinderheim ist, also komplett rechtsfreier raum — rechtlose kinder und rechtlose „psychisch kranke“ — ist da keinerlei problem zu befürchten. Und wenn man schonmal dabei ist, kann man auch ein paar medizynische verfahren ausprobieren und einen Mengele 2.0 im schönen niedersaxen machen:

Konkret geht es um die sogenannte Pneumoenzephalografie, eine Lumbalpunktion im Lendenwirbelbereich, bei der Hirnwasser entzogen und Luft eingeführt wird. Anschließend wird der Kopf des Patienten geröntgt. Für die Betroffenen ist die Punktion mit tagelangen Kopfschmerzen und Erbrechen verbunden […] Mitte der 1970er-Jahre gehörte die Methode allerdings schon nicht mehr zur Standarduntersuchung in der Psychiatrie, sagt beispielsweise Gergely Klinda in ihrer Dissertation zur Geschichte der Pneumoenzephalografie – auch, weil die Untersuchung extrem schmerzhaft und immer auch mit einem Infektionsrisiko verbunden gewesen sei, wurde sie demnach Anfang der 1970er-Jahre durch die Computertomografie abgelöst […] dass einigen später in der Klinik tätigen Ärzten, die nicht genannt werden wollen, die ungewöhnliche Häufung der Pneumoenzephalografien aufgefallen ist. Vor allem, weil in den Krankenakten keine Gründe für die Untersuchungen vermerkt gewesen sei […] legen den Verdacht nahe, dass es sich dabei um klinische Forschungen gehandelt haben könnte

Und hej, auf diese weise reduziert man immerhin auch diese scheußlichen tierversuche, gegen die diese tierfreunde ständig demonstrieren, und das hat doch nur vorteile… :mrgreen:

Für die Ärzte konnten die Versuche zudem sehr produktiv sein – und zwar für die eigene Reputation und Karriere […] Die Mediziner fühlten sich offenbar so sicher, dass sie zumindest in Fachzeitschriften die Ergebnisse ihrer Menschenversuche ohne Scham veröffentlicht haben

Ich wünsche allen BRD-bewohnern auch weiterhin viel spaß in dem land, in dem sie gut und gerne leben! Übrigens sind kinder immer noch weitgehend entrechtete menschen, und zwar vor allem, wenn sie von BRD-jugendämtern in kristlichen kinderheimen eingesperrt werden.

Falls sich der link wegen der von scheißpresseverlegern lobbyistisch durchgesetzten „depublikazjonspflicht“ für inhalte des BRD-parteienstaatsfernsehens auflöst: hier ist eine dauerhafte archivversjon.

Danke, B.G., für den hinweis

BRD-rechtsfreier-raum-kinderfreundlichkeit des tages

Diese Geschichte erzählt der Anhalter den Journalisten Stephan Beuting und Sven Preger. Unabhängig voneinander, mit einem Jahr Abstand. Am selben Ort: einer Tankstelle am Kölner Verteilerkreis. Das ist kein Zufall: Denn Heinrich ist seit Jahrzehnten als Tramper unterwegs. Als die beiden Reporter sich zufällig davon erzählen, beschließen sie, sich auf die Suche zu machen: nach diesem Mann und nach der Wahrheit? Was ist, wenn nur ein Bruchteil von seinen Geschichten stimmt? Wenn er wirklich als Kind in einer Psychiatrie geschlagen und missbraucht wurde? Dann ist er eines von tausenden Kindern, die bis heute auf eine Entschädigung warten […] Heinrich hat schon viel zu lange gelebt, sagt er, ist schon viel zu viel gereist. Jetzt eben nur noch diese eine Reise, die letzte, nach Zürich zu Dignitas. Heinrich will Schluss machen – und benötigt Sterbehilfe

Auch weiterhin viel spaß mit einer psychiatrie, die in der BRD ein rechtsfreier raum ist, in dem konsekwenzenlos menschen gefoltert werden dürfen — und mit scheißkirchen, die konsekwenzenlos kinder in kirchlichen kinderheimen foltern durften, sich jetzt aber trotzdem in die pose des wohltäters und gutmeiners werfen. Gottloses scheißpack, mörderisches!

[Archivierte versjon des artikels gegen die von scheißpresseverlegern in den dunkelkammern des reichstages lobbyistisch durchgesetze pflicht zur „depublikazjon“ von gebührenfinanzierten inhalten des BRD-parteienstaatsrundfunks]

Spekulation des tages

Inzwischen scheint es so gut wie sicher zu sein, dass der copilot des fluges 4U9525 den airbus gezielt zum absturz gebracht hat.

Achtung, sehr spekulatives gedankenspiel ohne verankerung in fakten: sind vor ein paar tagen 150 menschen an den nebenwirkungen eines häufig verschriebenen antidepressivums verreckt?

Solche fragen wird der scheißjornalismus niemals aufwerfen, der fragt lieber alle möglichen leute „wie fühlen sie sich“ und „rescherschiert“ durch interwjuhs mit pizzabäckern und frisören.

Psychiatrie des tages

Zwei monate lang im rechtsfreien raum einer psyichatrischen klinik gefesselt werden… nein, das ist keine folter, das ist die medizin in der BRD. Und nach den sechzig tagen ging es gleich weiter:

Auch kurz nach der 60 Tage dauernden Zwangsmaßnahme wurde er offenbar erneut ans Bett gebunden. Während der Langzeitruhigstellung war er zunächst wochenlang an neun Stellen, später an fünf Stellen fixiert und komplett bewegungsunfähig

Psychjatrie des tages

Forscher arbeiten an neuen Tests, um das Vortäuschen von psychischen Beschwerden zu enttarnen. Versicherer wollen damit Rentenanträge überprüfen

Ist ja auch echt scheiße, wenns so viele verrentete psychoinvalide in der großen stampfedisko mit dem immer schneller werdenden rytmus der totalen verwirtschaftung gibt, da muss man doch gleich mal ein neues verfahren finden, um die zahlen wieder etwas kleiner zu machen. Wichtig dabei: wenns wie in der psychjatrie keine halbwegs objektiven verfahren gibt, werden halt ein paar fangfragen gestellt, um die leute damit zu überrumpeln. Jegliche ähnlichkeit zu gläserrücken, ouija-brettern oder mittelalterlichen gottesurteilen ist reiner zufall. Damits ein bisschen „wissenschaftlicher“ wirkt, lässt man die testergebnisse vom kompjuter auswerten. Schließlich wirkt ja auch ein horoskop viel „wissenschaftlicher“, wenns von einem kompjuter ausgedruckt wurde. Weil… müsst ihr wissen:

Urteile der Gutachter können sehr voneinander abweichen“, sagt Kobelt, „da vermögen ergänzende Tests schon auch Objektivität hineinzubringen.“

Auch weiterhin viel spaß beim glauben an die gutachten aus der gegenwärtigen parawissenschaft der psychjatrie! Und schön vergessen, wie Gustl Mollath (und den mindestens zehntausend unbekannten, die jetzt dauerhaft medikamentös lobotomiert und irgendwo im rechtsfreien raum weggesperrt sind) mitgespielt wurde!

Kurz verlinkt: Robin Williams

Robin Williams ist tot. Er schied offenbar freiwillig aus dem Leben. Seine Entscheidung verdient Respekt. Den lassen einige vermissen. Er hätte Hilfe suchen sollen, rechtzeitig, es gäbe gute Ärzte, gute Therapien, gute Medikamente. Man hätte ihn retten können. Da spielt es keine Rolle, dass er wegen seiner Alkohol- und Drogensucht wiederholt in Behandlung war. Erfolglos

Gustl Mollath des tages

Gegen keinen der Beteiligten im Fall Mollath wird es Ermittlungen geben

Ich habe auch keinen moment lang erwartet, dass irgendjemand dafür zur verantwortung gezogen wird, dass ein mensch grundlos — und mutmaßlich, um ihn stummzuschalten — jahrelang in eine grundlose folterhaft in den rechtsfreien raum der psychiatrie gesteckt wird.

Übrigens, menschenverachtender scheißjornalist: Gustl Mollath ist ein mensch und kein fall, du arschloch!

Der wohltäter tut wohltaten

Ist es nicht schön, zu sehen, wie sich ein „hochrangiger forensischer psychiater“ mit einem entführungsversuch um das wohl seiner mitmenschen bekümmert? :mrgreen:

Vermutlich hat er dieses vorgehen im klinikalltag gelernt und kriegt es einfach nicht mehr aus seiner medizinerpsyche raus. Fehlt eigentlich nur noch, dass er ein paar handvoll menschen, die in bei ärzten natürlich nicht weiter zu hinterfragenden „persönlichen ausnahmesituazjonen“ ganz ähnlich vorgegangen sind, mit einem „gutachten“ für den rest ihres lebens hinter die mauern verfrachtet hat, an denen die so genannten grund- und menschenrechte enden.

Psychiatrie des tages

Psychiatrie des tages: wofür kann man in der BRD zwangsweise hinter diese mauern verfrachtet werden, an denen die so genannten „grundrechte“ enden? Na, ist doch klar: für haltlose gerüchte, bei denen die polizei nicht einmal erklären kann, wo sie herkommen, gehts einfach in die ballerburg.

Der Tatvorwurf der Brandstiftung, die er angeblich in seiner Wohnung begangen haben soll, besteht vor allem aus haltlosen Gerüchten. Zudem scheint niemand zu wissen, woher diese eigentlich stammen. Auch die befragten Polizisten, die ihn deswegen festgenommen hatten, konnten am Dienstag bei der Verhandlung vor der zweiten Großen Strafkammer des Landgerichts in Gießen keine plausible Antwort geben

Aber keine sorge, die instituzjonellen entführer und freiheitsberauber werden selbstverständlich keine konsekwenzen für ihre gewalt erfahren. Es ist ja schließlich BRD hier, da wird ein urteil ganz schnell und seriös getroffen:

„Bedrohlich und verwirrt“ habe Stephan gewirkt, „einschüchternd durch seinen starren Blick“

Eine beschreibung, die zumindest manchmal auch auf mich zuträfe… und auf dich, auf dich und sogar auf dich.

Psychiatrie des tages

Um dessen „Leistungsfähigkeit zu verbessern“, wollte das Jobcenter Schleswig-Flensburg einen Klienten dazu zwingen, sich psychiatrisch behandeln zu lassen

Das ist in diesem spezjellen fall vom sozjalgericht als verstoß gegen die grundrechte zurückgewiesen worden, aber es stellt sich schon die frage, ob dergleichen nicht vorher im gleichen „jobcenter“ schon ein paar mal durchgezogen wurde, ohne dass sich ein eingeschüchterter und existenzjell abhängiger mensch getraut hätte, gegen solche zumutungen zu klagen.