Studie des tages

Menschen, die ein verbot von pornografie unterstützen, haben sexistischere anschauungen über frauen

Menschen, die der meinung sind, dass pronografie für erwaxene legal sein sollte, stimmten aussagen wie „männer sind besser für die p’litik geeignet als frauen“, „die rolle der frau ist es mutter zu sein, und nicht die familje zu versorgen“ und „kleine kinder leiden, wenn die mutter arbeiten geht“ mit geringerer wahrscheinlichkeit zu als menschen, die meinten, dass pornografie unabhängig vom alter illegal sein sollte. Dies ist unabhängig von anderen faktoren wie geschlecht, alter, rasse, regjon, bildung, p’litische orientierung und religjosität

Ich bin ja nicht so überrascht…

Wahrnehmungsverzerrungen in der wissenschaft

Die ganzen wahrnehmungsverzerrungen sind ja wohlbekannt und die wicked pedia gibt einen gewissen überblick. Oh, ein „gender bias“ steht ja schon drin, liest sich aber eher, als wäre der artikel stark vom gegenwärtigen lebensfremden feminismus der höheren töchter geprägt.

Gut, Fefe hat da noch ein anderes beispiel eines „gender bias“ gefunden… und ich wünsche viel spaß bei der neubewertung aller wissenschaftlichen aussagen zur überlegenheit von frauen! 😉

Schräge nachricht des tages

Achtung, festhalten!

Eine von der american psychological association veröffentliche forschung kommt mit der spukhaft-klingenden behauptung, dass der name einer person die entwicklung der gesichtszüge dieser person im laufe der lebenszeit tatsächlich beeinflussen könne

Kwelle: mysterious universe (das ist natürlich eine unseriöse träsch-seite, und hier ist die richtige studie)…

Sollte sich das resultat in den untersuchungen kommender jahrzehnte bestätigen, dann bestätigt sich damit auch eine aussage, für die ich gern angefeindet und verlacht werde: das erste gewaltsame unrecht begegnet einem menschen, wenn andere menschen ihm einen namen geben, der ihm sein ganzes verdammtes leben anhängt und er sich gegen diese gewalt seiner eltern nicht wehren kann.

Fratzenbuch des tages

Die zentrale Neuigkeitenseite bei Facebook wurde für eine Studie bei Hunderttausenden Nutzern manipuliert: Sie bekamen ein verzerrtes Bild von der Stimmung ihrer Freunde vorgesetzt

Aber hej, keine sorge, das ist fürs fratzenbuch gar kein problem:

Forscher und Facebook hätten aber versichert, dass alles rechtens sei. Das Netzwerk manipuliere doch ohnehin die Newsfeeds der Nutzer […]

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit dem einfachen kommunizieren im fratzenbuch, ihr konsumdrohnen und labormäuse der psychologen und reklamehirnficker!

Erblühender unsinn

Sokal demonstrierte, dass es in der postmodernen Philosophie möglich war, völligen Unfug zu publizieren, sofern Artikel durch unverständlichen Fachjargon Aussagen vernebelt werden [sic!], nichts aussagen und der Unfug sich in ein wissenschaftliches Gewand kleidete und Wissenschaftlichkeit so lediglich imitierte

Die zweite seite des artikels ist göttlich! Schön zusammen mit einem nichtlinearen system von differenzjalgleichungen, das eigentlich jeder kennen muss, dessen begeisterung für fraktale in den achtziger jahren mit den damaligen homekompjutern begonnen hat. (Der attraktor ist sehr bemerkenswert und weist eine fraktal-ähnliche struktur auf — und das ding ist ein klassiker.)

Ach, apropos, um mal kurz von der psycho-logerei wegzukommen: das Rosenhan-experiment kennt im staate Mollath mit seinen ganz besonderen karrjeren für postboten doch hoffentlich jeder…