Kwalitätsjornalismus des tages

Die aktuelle kamera des BRD-kwasistaatsfernsehen ARD liest uns allen aus twitter vor, als ob nicht selbst so ein internetz hätten. [Archivversjon]

Wie viel geld zahlt diese börsennotierte unternehmung ohne seriöses geschäftsmodell namens „twitter“ eigentlich für diese stinkende schleichwerbung auf einem premjumplatz? Ich würde da ja auch gern mal schleichwerbung unterbringen, und habe deshalb interesse am preis der tagesschau-redakzjon…

Kwalitätsjornalismus des tages

Beim spiegel haben aufopferungsvolle jornalisten im jahre 23 nach mosaic netscape 0.95 beta endlich einmal entdeckt, was SEO-spämm ist und auch sofort gemerkt, was daran so richtig schlimm ist. [Archivierte versjon.] Herzlichen glückwunsch, werte kwalitätsjornalisten. Ich bekomme derartige anfragen (natürlich nicht für dieses kleine rotzeblögchen) nämlich seit vielen jahren mit der ermüdenden regelmäßigkeit einer chinesischen wasserfolter. Der einzige unterschied: ich bin so klein und unbedeutend, dass mir meist keine banknoten, sondern schöne SEO-glasperlen angeboten werden.

Und so sieht dann die andere seite des geschäftes aus, wenn die gleichen grenzkriminellen banden spämm versenden, in der sie behaupten, dass jede bescheidene webseit hokus pokus guhgellmuss nach oben gezaubert werden kann.

„SEO“ ist nur ein feinerer name für illegale, asoziale und oft kriminelle scheißspämm, und wer mit irgendwelchen SEO-spämmarschlöchern zusammenarbeitet, ist selbst die stinkende scheißspämm.

Kwalitätsjornalismus des tages

Ist es nicht herrlich dämlich, wie sich der norddeutsche schundfunk darüber freut, dass es jemanden gelungen ist, sich die domäjhn eines AFD-ortsverbandes zu grabschen und dort für die aufnahme von flüchtlingen zu werben. [Dauerhaft archivierte versjon…]

Was der werte jornalist im eifer seines schreibens allerdings übersehen haben dürfte: Der mensch, der das gemacht hat, ist damit ein gehöriges finanzjelles risiko eingegangen. Natürlich gehören der AFD die namensrechte für ihre partei, selbst, wenn diese nicht beim deutschen patent- und markenamt eingetragen sein sollten (was ich nicht glaube). Eine auf dem rechtsweg erzwungene herausgabe der domäjhn ist also eine verhältnismäßig sichere sache, und die streitwerte, die im markenrecht „standard“ sind, führen zusätzlich zu sehr hohen kosten. Praktisch immer ist der streitwert sexstellig.

Wer mir das nicht glaubt und auch keine lust hat, eine internetz-suchmaschine zu benutzen, kann ja mal selbst ein paar erfahrungen machen: einfach eine irreführend benannte domäjhn mit SPD, CDU oder auch mal mit „BMW“, „cocacola“, „apple“ oder „NDR“ als namensbestandteil registrieren und auf einer webseit in dieser domäjhn das gegenteil der jeweiligen reklame publizieren, damit auch wirklich etwas dagegen unternommen wird! Da stecken aber ganz schnell sehr teure briefe im briefkasten, die zwar sachlich, aber auch klar und kalt formuliert sind und mindestens die kurzfristige herausgabe der domäjhn nebst unterzeichnung einer strafbewehrten unterlassungserklärung einfordern, natürlich mit angelegter kostennote einer anvergewaltskanzlei. So weit der preiswerte weg, der das konto „nur“ mit einigen tausend øre belastet. Der teure weg geht direkt und mit sehr guten erfolgsaussichten vor gericht. Wenn es ganz schlimm wird, kommen auf den markenrechtlichen kram auch noch schadenersatzforderungen drauf, deren streitwert sich das gegenüber mit der marke mehr oder minder einfach ausdenken kann (für beschädigung der marke durch arglistig erweckten falschen eindruck und alles, was dem beauftragten anvergewalt noch alles an gründen und möglichen schäden einfällt). Selbst, wenn man damit nicht durchkommt, gibt es wegen des vorsätzlich hochgeschraubten streitwertes ordentliche juristische zusatzkosten, die für eine privatperson existenzvernichtend sein können, von einem markeninhaber hingegen sogar steuerlich abgesetzt werden können. Alle diese dinge — die jeder gestalter einer webseit im rechtsraum der bummsrepublik deutschland im hinterkopf haben muss — werden vom kwalitätsjornalisten mit seiner „lustigen story gegen die AFD“ einfach weggewischt, als ob sie gar nicht existierten.

Aber hej, der kwantitätsjornalist wollte ja nur eine lustige meldung „gegen die AFD“ schreiben, und da wird dann mal kurz die gesamte wirklichkeit des geltenden rechtes in der BRD ausgeblendet. Wenns für den domäjhngrabscher teuer wird, wird der scheißjornalist bestimmt nicht drüber berichten. Jornalisten sind eben doof wie scheiße und — durch beständige desinformazjon mit potenzjell teuren folgen — die feinde ihrer leser, zuhörer und zuschauer.

Ich wünsche dem menschen, der sich bei einer günstigen gelegenheit die domäjhn eines AFD-ortsverbandes gegriffen hat und es damit „ins fernsehen“ geschafft hat, jedenfalls eine gütliche und für ihn billigere beilegung durch einigung mit der AFD.

Kwalitätsjornalismus des tages

Wie hübsch deutlich sich der „focus“ an seine zielgruppe anbiedert: offen fremdenfeindliche klickviecher aus der fratzenbuch-parallelgesellschaft. Wenn der content nur noch köder am angelhaken der reklameärsche ist, dann ist jeder maßstab vergessen.

Scheißjornalist! Du bist der feige schreibtischbrandstifter, du arschloch! Du wärst auch in den tausend jahren zwischen 1933 und 1945 was geworden. Verreck einfach, du stück scheiße!

Zum jahrestag der mordanschläge von utøya…

Zum jahrestag der mordanschläge von utøya möchte ich an den (nach bekanntwerden von fakten schnell wieder gelöschten) kommentar des kwalitätsjornalisten Manfred Schermer erinnern. Bitte auch andere menschen daran erinnern! Der mord an den letzten resten von razjonalität durch die tägliche scheißproapganda aus der scheißpresse muss sofort gestoppt werden!

Und lasst euch auch in zukunft keine angst vor dem bösen dämon des terrorismus machen, mit dessen hilfe euch jedes recht scheibchenweise geraubt wird!

IT-njuhs für profis

Golem erklärt euch jetzt mal, wie man sich mit verschlüsselung vor der überwachung des wischofons schützt:

Die einzige Schutzmöglichkeit für Nutzer besteht demnach weiterhin darin, selbst für eine Verschlüsselung zu sorgen, etwa mit dem Einsatz entsprechender Apps wie Signal, Redphone oder Silent Phone beziehungsweise Textsecure oder Whatsapp für Textnachrichten

Richtig! Mit „whatsapp“ vom fratzenbuch!

Ich sag dazu mal nix weiter

Ausbeuterischer kwalitätsjornalismus des tages

Rund 162 Euro sollen Journalistikstudenten bezahlen, damit ihre Artikel in der Onlineausgabe ihrer Lokalzeitung erscheint

Tja, wenn diesen idjoten nicht jemand irgendwelche ideen von „jornalismus“ ins gehirn geschissen hätte, dann würden sie einfach selbst eine webseit aufmachen, was deutlich billiger wäre. Aber dann würden sie sich ja auch nicht „jornalisten“ nennen — die bezeichnung für stinkende arschlöcher, die sich für ein paar hingeworfene münzen so ziemlich in den dienst jeder mörderischen und menschenfeindlichen sache der letzten paar hundert jahre gestellt haben — sondern autoren… :mrgreen:

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Zitat des tages

Journalisten, die über Diskussionen zum Sexualstrafrecht oder über Einzelfälle berichten, haben oft nicht nur wenig Ahnung von der Sache, sondern auch empörend geringes Interesse, Kenntnis zu erwerben. Sie leben in einem selbst geschaffenen Parallel-Kosmos der Nachrichtenlage, der Klicks und der sich überstürzenden Neuigkeiten. Es ist ein Jammer

Prof. dr. Thomas Fischer, vorsitzender richter am bundesgerichtshof

Drei monate danach

Könnt ihr euch noch an den MH17-absturz (hochwahrscheinlich ein abschuss) erinnern, der ohne jede beeinträchtigung durch eh nicht bekannte fakten von einer kwalitätsjornalistischen einheitsfront von bildzeitung über FAZ und spiegel bis hin zur tagesschau zu einer kriegspropaganda gegen russland und ad-personam-hetze gegen das — versteht mich nicht falsch: riesenarschloch — Wladimir Putin aufgebauscht wurde, damit man beim hassen auch ja das richtige bild vor augen habe? Joseph Goebbels hätte an dieser propaganda durch die feigen schreibtischsoldaten der USA in den BRD-redakzjonen seine helle freude gehabt… weniger freude hatten hingegen solche markant nach exkrementen duftenden karatere wie Josef Joffe und Jochen Bittner, als ihre ganzen verbindungen mal in einer satiresendung in der glotze offengelegt wurden.

Ja, das ist erst drei monate her, und für die meisten menschen schon wieder verdrängt — der „jornalist“ genannte unmensch von schreibtischtäter im lohne der verlagsmilljardäre kann sich in aller ruhe auf die näxste propaganda vorbereiten, die er bei passender gelegenheit auf signal der profitöre in jede seele beizt.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Die experten der contentindustrie

Der kundige mann für die „bunte“, die „süddeutsche zeitung“, „pro sieben“ oder die „freundin“: Abbas Schirmohammadi

(Das gerücht, dass es sich bei herrn S. um einen verwandten von prof. dr. Offensichtlich handelt, entbehrt jeder grundlage.)

Räuberpistole des tages

Der spiegel — ihr wisst ja alle, kwalitätsjornalismus, der so gut und „wie ein kleines steak“ wichtig für die „p’litische bildung“ ist, dass man in der BRD mal eben versucht, den betrieb von allgemeinen internetz-suchmaschinen dafür lizenzpflichtig zu machen, scheißegal, wie viel internetz dabei mitzerstört wird — erklärt seinen sicherlich hochgebildeten und kenntnisreichen lesern, wie das mit der technik bei den ganz geheimen geheimdiensten so abgeht. Aber bitte festhalten!

Aus Ermittlerkreisen verlautete, auf dem Rechner befinde sich eine Wetter-App. Frage der Nutzer das Wetter in New York ab, öffne sich automatisch ein Kryptoprogramm. Das sei ein Indiz dafür, dass der Verdächtige tatsächlich einer geheimdienstlichen Agententätigkeit für einen anderen Staat nachgegangen sei

Bwahahaha! Und wenn man sich mit der gleichen wetter-äpp anguckt, wie morgen das wetter in hamburg sein wird, dann fängt die armbanduhr an zu schießen. :mrgreen:

Satanisten des tages

Leistungsschutzrechtgeschützte kwalitätsjornalisten klären auf: die pöse, jede leuchtende kinderseele kraftvoll in die hölle ziehende (und nicht aus dem internetze kommende) bedrohung namens „Harry Potter“ führt zu blutigen, satanistisch motivierten mordtaten:

Sie waren besessen von der Harry-Potter-Hexe

[via @astrodicticum drüben beim zwitscherchen]

Die ihr alle wie aufgescheuchte hühner von „whatsapp“ wegrennt…

Ich wünsche euch viel spaß und viel blinden glauben dabei, wenn ihr den lustigen zusagen der nächsten klitsche vertraut, weil man euch keine andere möglichkeit gibt!

Übrigens: eine bronzene, leicht korrodierte bullschit-medallje an golem, die mit lautem alarmton und der nichts-ist-sicher-sirene einen gescheiterten angriffsversuch auf threema melden, aber ansonsten niemals auf die idee kämen, derartige maßstäbe irgendwo anzulegen. Bekommt ihr dafür geld?! Vom fratzenbuch zum beispiel, das gerade „whatsapp“ gekauft hat?! Unfassbar doofer hirnfickversuch von kwalitätsjornalisten! Oder habt ihr neuerdings generell etwas gegen geheimgehaltene kwelltexte und „security by obscurity“ in kommunikazjonsprodukten? Da warte ich aber sehnsüchtig auf eure fundierte und vernichtende auseinandersetzung mit meikrosofts NSA-wanze namens „skype“… :mrgreen:

In diesem sinne ein kleiner tipp für deine reschersche-wut, golem: wie vertrauenswürdig ist eigentlich so ein wischofon, auf dem der kack ja läuft? :mrgreen:

Hej, ihr kwalitätsjornalisten…

Hej, ihr kwalitätsjornalisten, die ihr euch immer in die pose werft, euren zuschauern, zuhörern und zulesern zu erklären, was „das internetz“ über irgendeine sache „denkt“ und die ihr dabei die frisch ausgedrückten textstummel vom zwitscherschen vorlest, weil die in euren augen ja das „denken“ des internetzes sind… lest doch mal bitte drüben beim netzökonomen, wie irre relevant dieses zwitscherchen in wirklichkeit ist!

Und dann hört damit auf, 2.000-wort-artikel für eure käseblätter zu schreiben, die zur hälfte aus wiedergaben von twitter-textstummeln bestehen (ein paar füllwörter streut ihr ja noch rein in die textstummel) oder aktualitätsheischend vorbeizuckende zeilen zu verlesen, das „denken“ des netzes. Das einzige „denken“, herr, frau oder neutrum kwalitätsjornalist_in, das in dieser dummen pose sichtbar wird, ist deines! Die wirkliche „relevanz“ der beim zwitscherchen sichtbaren zahlen sieht eher so aus:

Als @SPIEGELONLINE neulich einen Beitrag aus diesem Blog an seine damals 280000 Follower twitterte, kamen trotz einiger Retweets ganze 250 Klicks auf den Text zustande

Und das gibt ja auch schon einen hübschen eindruck von den erfolgsaussichten des blauen vögelchens als reklamebrieftaube — immerhin die immer noch einzige geschäftsidee dieses börsennotierten unternehmens ohne seriöses geschäftsmodell. Hej, ihr da hinten, die ihr mit dem zwitscherchen noch schnell vorm begräbnis an die börse gegangen seid, lasst es euch von mir gesagt sein: je mehr ihr euren stummeltextkanal mit bildvorschauen, eingebetteten videos und tonnen von javascriptkacke zu einem trägen, multimedialen etwas aufbläht, das auch einen brauser auf einem zeitgemäßen rechner heftig zum durchatmen bringt, um so mehr nervt ihr eure nutzer, die vom stummeltext her kommen, zu scheiße. Und das mit dem generalangriff auf alle sinne (einschließlich schwachsinn und unsinn), das kann das fratzenbuch nebenan nun einmal sehr viel besser. Und dass ihr gerade erst mit den augen voller dollarzeichen den zugriff auf eure API so restriktiv geregelt habt, dass es kaum noch auswahl an freier software zum rumzwitschern gibt, das ist eurer selbst eingeschlagener sargnagel. Eure frisch amputierten akzjonäre sind bestimmt irre froh, wenn sie ihr geld im krematorium einer unseriösen und strategisch dumm durchgeführten geschäftsidee abfackeln sehen…

„Kwalitätsjornalistischer“ bullschitt des tages

Satte 8427 Zeilen à 78 Anschläge umfasst die erste Fassung des Koalitionsvertrags zwischen CDU, CSU und SPD. Ergibt insgesamt 657.306 Zeichen, mit denen die Politik der nächsten vier Jahre skizziert wird

Ich gratuliere dem kwalitätsjornalisten Niels Kruse vom beliebten arsch- und tittenblatt „stern“ zu seiner eindrucksvoll demonstrierten kompetenz…

  1. …eine taschenrechner-anwendung starten zu können,
  2. …mit hilfe dieser anwendung die beiden zahlen 8427 und 78 miteinander multiplizieren zu können, und schließlich
  3. …dieses ergebnis über die zwischenablage in das redakzjonssystem bewegen zu können, um mit diesem schwafelschwall vor einer faszinierten horde von internetz-lesern den eindruck von knallhartem, faktenbasierten kwalitätsjornalismus zu erwecken.

Das kann nicht jeder! :mrgreen:

Die unwerfend wichtige, für die nächsten vier jahre in unserer bimbesrepublik richtungsweisende p’litische frage, wie viele zeilen wegen der gebieterisch verschiedenen wortlängen und trennmöglichkeiten nicht bis zur achtundsiebzigsten position gefüllt wurden, beantwortet demnächst der zählexperte als einleitung für die 177seitige, mit diverser nervreklame ungenießbar gemachte klickstrecke zum seitenweisen durchblättern des vorläufigen vertragswerkes.

Für den unwahrscheinlichen fall, dass dieses denkmal gehobener presseschreiberei demnächst einfach so aus dem web verschwinden sollte, habe ich schnell ein bildschirmfoto angefertigt. Denn solche leistungen dürfen einfach niemals, niemals, niemals in vergessenheit geraten!