Das gesicht der neuen arbeitswelt

Ich habe immer noch manchmal das gefühl, nicht überall mitreden zu können, etwa, wenn es um naturwissenschaften, lebenspraktische intelligenz oder logik geht, aber ich habe inzwischen gelernt, damit umzugehen, dass ich keine ahnung habe — und wenn ich nicht verstehe, was ich auf meinem bildschirm sehe, dann schreie ich halt den bildschirm an… oder so ähnlich.

Düsseldorf und kwotenfrau…

Denn ich bin in Düsseldorf. Wieder einmal Mist reden vor mistigen Leuten. Weil es sonst keiner macht. Denn die in die verantwortliche Position gegenderte Verantwortliche für das Projekt, die mehr verdient als ich und daher ihr Projekt eigentlich präsentieren müsste, hat erklärt, dass sie das nicht machen kann. Weil sie nicht gerne vor mehr als zehn Leuten spricht. Ah prima. Na klar. Ist doch kein Problem. Dafür gibt’s ja mich. Muss das halt der Typ da machen. Der ist ja ein Typ. Der kann so einen Job nicht ablehnen, ohne sich selbst noch mehr als sowieso schon ins Abseits zu schießen […]

Übrigens: wer schon den bahnhof von wuppertal unerträglich hässlich findet, der hat den rest von wuppertal noch gar nicht gesehen. Es wird nicht besser. Wenn es nicht schon hannover gäbe, wäre wuppertal ein guter kandidat für den titel der welthauptstadt der depressjon.