Ehemaliges nachrichtenmagazin des tages

Der „Spiegel“ hat nach über fünf Jahren erstmals eingeräumt, dass er keinen Beweis für Behauptungen hat, die er 2014 über mögliche Schiebereien bei der Fußball-WM in Brasilien aufgestellt hat […] Der „Spiegel“ wusste vor der Veröffentlichung des Artikels, dass er die Behauptungen über Perumals angebliche Prognose nicht belegen kann

[Archivversjon]

Eine wahrheitspresse ist es nicht, und Class Relotius ist überall, wenn es darum geht, den content zu produzieren, mit dem man reklameplätze vermarktet. Eventuelle belege sind dann halt mal auf einem wischofon mit bildschirmfotos aus einem fratzenbuch-tschätt, das leider leider in eine pfütze gefallen ist. 😂

Aber hej, der rest ist ganz sorgfältiger kwalitätsjornalismus, da müsst ihr für bezahlen und da müsst ihr eure adblocker für abschalten, sonst verhungern die guten jornalisten noch! Das ist die zeit, in der das wünschen wieder hilft! 🐑

Claas Relotius ist überall…

…und natürlich auch weiterhin beim ehemaligen nachrichtenmagazin „der spiegel“ [archivversjon]:

Ich habe in den vergangenen Wochen mit vielen Kollegen Buschmanns über das Thema gesprochen. Keiner konnte mir erklären, warum der „Spiegel“ diese Geschichte seit fünf Jahren verteidigt, obwohl alles dafür spricht, dass sie falsch ist. Keiner konnte mir erklären, warum der „Spiegel“ ihren Autor zum Investigativchef machen will, obwohl eine Reihe von Redakteuren, die mit ihm zusammengearbeitet haben, seine Arbeitsweise problematisch finden und einige, so sieht es zumindest aus, lieber das Team verlassen, als unter ihm zu arbeiten […] Was hat der „Spiegel“ zu verbergen? Die ganzen Vorgänge wären zu jedem Zeitpunkt zweifelhaft gewesen, aber wie kann der „Spiegel“ auch nach dem Relotius-Skandal noch glauben, mit einer solchen Vernebelungstaktik durchzukommen?

Dürft ihr aber nicht „lügenpresse“ nennen, wenn gelogen wird, denn das ist pfui und nazi.