Stirb, jornalist, stirb!

1000 digitale Abonnenten hat das schwedische Medienhaus MittMedia im vergangenen Jahr gewonnen. So weit, so unspektakulär: Diese hat es allerdings auch dank automatisiert erstelltem Content hinzugewonnen. Der sogenannte Homeowners Bot schreibt seit September 2017 Artikel für die Lokalzeitungen des Medienhauses – mehr als 34.000 sind bislang entstanden

Die zeit hat begonnen, scheißjornalist, die zeit, in der deine arbeit im contentindustriellen betrieb von dummen und billigen kompjuterprogrammen übernommen werden kann, und zwar so…

[…] dass 68 Prozent der 102 befragten Leser keinen Unterschied zwischen faktenlastigen Texten des Bots und anderen Nachtichtentexten ausmachen konnten

Gefällt mir! Der botjornalismus scheint ja auch schon im artikel durchzuschimmern, so dass aus 69 von 102 lesern dann 68 prozent von 102 lesern geworden sind. Drück alles als prozentzahl aus, auch wenn es objektiv sinnlos ist — das ist auch so ein lustiges kwalitätsjornalistisches prinzip, das man mutmaßlich an irgendwelchen idjotenschulen für jornalisten lernt und das leicht in algoritmen zu gießen ist. Nein, keine künstliche intelligenz. So weit muss man gar nicht gehen, um einen scheißjornalisten zu ersetzen. :mrgreen:

Ich wünsche dir viel spaß mit deinem hartz IV, scheißjornalist! Hast es ja damals selbst mit herbeigeschrieben, kannste stolz auf dich sein, arschloch! Und wenn du davon nicht leben kannst oder unter dem p’litisch implementierten psychoterror zerbrichst, dann kannst ja was anderes arbeiten, du hast ja damals auch aus jeden denkbaren scheißjornalistischen propagandakanal getönt, dass menschen jetzt flexibler werden müssen. Fliesenlegerhelfer ist doch auch ein schöner beruf…