Internetzzensur des tages

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Kennt ihr noch diesen schönklingenden satz aus dem grunzgesetz für die bummsrepublik deutschland (hervorhebung von mir):

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten

Dieses grundrecht ist jetzt abgeschafft. Nur für den fall, dass diese abschaffung auch im grunzgesetz „nachgetragen“ wird, hier eine dauerhafte archivversjon des heute angeblich „unmittelbar geltenden rechtes“.

Auch weiterhin viel spaß dabei, von menschenrechtsfeinden regiert zu werden!

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Innenp’litiker und verfassungsfeind des tages

„Wir müssen aufhören, den Fluss von Daten zu schützen“, forderte Innenstaatssekretär Ole Schröder auf einer Industriekonferenz. Sonst könnten sich Big-Data-Anwendungen nicht entwickeln

Stellt euch mal vor, dieser menschen- und verfassungsfeind mit CDU- und innenausschuss-huntergrund hätte so etwas wie „wir müssen aufhören, das ‚geistige eigentum‘ zu schützen, sonst können sich internetanwendungen nicht entwickeln“ gesagt — und damit hätte der nicht einmal ein grundrecht (und in meinen augen sogar: unabdingbares menschenrecht) wie das recht auf informazjonelle selbstbestimmung angegriffen, sondern nur ein recht künstliches monopolverwertungsrecht für zeugs. Da wäre aber was losgewesen. Die so genannten „grundrechte“ hingegen, ach, drauf geschissen, wenn nur das geschäft läuft! Übrigens: wenn man mord erlaubt, schafft das auch ein paar neue geschäftsmodelle, die zurzeit verhindert werden. 😈

Und nein, bevor jetzt jemand denkt, dass sei ein durchgeknallter innenp’litiker aus der CDU und ein einzeltäter: es handelt sich genau um die linje, die von bummskanzlerin Angela Merkel vertreten wird. Auch weiterhin viel spaß beim wählen!

Was die „big data“ nennen, nenne ich übrigens tulpen.

Ganz schneller nachtrag: guhgellt mal (aber mit guhgell) nach „Ole Schröder, pinneberg“ und schaut, was da unter den suchergebnissseiten steht:

Einige Ergebnisse wurden möglicherweise aufgrund der Bestimmungen des europäischen Datenschutzrechts entfernt

Ach, gucke mal: dieses arschloch von Ole Schröder, das mal eben alle menschen in der BRD schön datennackt vor irgendwelchen unternehmen ohne legales geschäftsmodell machen will, hat für sich selbst das „recht auf vergessen“ in anspruch genommen. Kein weiterer kommentar.

S/M des tages

Was das zwitscherchen nicht mehr will: dass die fiepser von p’litikern und vergleichbaren schamlosen berufslügnern automatisiert dauerhaft archiviert werden. Da hats dann auch gleich den stecker gezogen. So ist das eben, wenn ihrs mit zentralen anbietern zu tun habt, die genau wissen, was ihr wollt und was ihr wirklich braucht. Könnt ja auf den virtuellen knien rutschend eine petizjon unterschreiben, so richtig schön hündisch! Denn das mit dem aufrecht stehen und gehen, das kriegt ihr eh nicht mehr hin, ihr sozjalkontaktsenteigneten!

Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen börsennotierten S/M-anbietern ohne seriöses geschäftsmodell!

„Recht auf vergessen“ des tages

Gucke mal, unsere überführte wissenschaftliche betrügerin und dafür von kanzlerin Angela Merkel mit einem gutbesoldeten dschobb als botschafterin am vatikanstaat belohnte frau Dr. Annette Schavan (oder einer ihrer PR-lümmel) bereitet scheinbar durch ausnutzen der vom EuGH erzwungenen guhgell-zensurschnittstelle einen p’litischen neustart vor!

Erfahrene Schavan-Googler haben es vielleicht schon gemerkt: Die Google-Ergebnisse in Sachen Schavan sind jetzt derart „optimiert“, dass das Blog „Causa Schavan“ nicht mehr in den Ergebnislisten vorkommt. Bisher fand sich das Blog stets auf der ersten Seite der Trefferliste, doch nun fehlt es in den Google-Ergebnissen zur Suchanfrage „Schavan“ völlig (d.h. hier und im Folgenden stets: min. 100 Treffer durchgesehen)

Ich kann ja jedem in der scheiß-zensur-EU nur empfehlen, andere suchmaschinen als guhgell zu benutzen, wenn um irgendwelche rescherschen zu personen geht. Solange es „yahoo“, „bing“ und „duckduckgo“ noch gibt, wollen sie benutzt werden. Zumindest so lange, bis eine zensurresistente infrastruktur wie „yacy“ etwas brauchbarer geworden ist. Übrigens empfiehlt es sich auch nicht, die deutschsprachige wicked pedia zu benutzen, wenn zu personen aus der BRD rescherschiert werden soll…

Das mit guhgell nicht mehr zu findende blog „causa schvan“ gibts übrigens hier, und das ist eine informazjon, die überallhin weitergetragen werden will. Natürlich auch an den scheißjornalisten, der so etwas gar nicht in die scheißmilljardärspresse bringen darf, damit mans ihm mit schmackes um die beschissenen ohren hauen kann, wenn er wieder seinen hochnarzisstischen fieberwahn von der „vierten gewalt“ kriegt, dieser stinkende schreibtischmittäter im sold der reklameheinis… 👿

„Recht auf vergessen“ des tages

Guhgell muss nicht nur links auf artikel löschen, sondern sogar links auf artikel, in denen berichtet wird, dass guhgell links auf artikel löschen muss. Josef Stalin wäre begeistert von einem solchen, beliebig willkürlich ausweitbaren EU-recht gewesen!

Ach ja, wer ungefilterte suchergebnisse ohne EU-zensur haben will, nimmt eben eine suchmaschine, wo die staats- und wirtschaftszensoren noch nicht so genau hinschauen.

Recht auf vergessen des tages

Hier eine kleine mitteilung von tante guhgell an mich:

Hinweis auf Entfernung aus der Google-Suche -- Wir möchten Ihnen hiermit mittelen, dass wir die folgenden Seiten ihrer Website für bestimmte Suchanfragen in europäischen Versionen von Google leider nicht mehr zeigen koennen -- http://alarmknopf.wordpress.com/tag/benedikt-fuest/ -- Weitere Informationen erhalten sie unter: Google-Hilfetext

Um das abtippen der URL aus dem bildschirmfoto zu ersparen, hier ein kleines linkchen auf die inhalte, die guhgell jetzt durch nichtmehrfinden vergessen machen soll. Wäre ja auch schlimm, wenn jeder mit einer kleinen suche rauskriegen könnte, was da ein kwalitätsjornalist im brote springers für einen hetzerischen, dummen und intelligenzverachtenden bullschitt geschrieben hat…

Auch weiterhin viel spaß mit dem durchzensierten internetz in BRD und EU, in dem der betrieb einer den inhalten gegenüber neutralen — das heißt: unzensierten — suchmaschine immer unmöglicher gemacht wird! Gruß auch an die richter, die so etwas zum recht gemacht haben!

Schneller nachtrag: der link wird scheinbar auch vom zwitscherchen wegzensiert… ich wünsche euch ebenfalls viel spaß mit dem S/M-krams!

„Recht auf guhgell-löschung“ des tages

Ist ja schon toll (vor allem für verbrecher, wirrköpfe, bild-jornalisten und politiker), dass seit einem urteil des EuGH im prinzip jeder die möglichkeit hat, seinen namen aus den suchergebnissen von guhgell entfernen zu lassen. Das geht aber noch toller: man kann ganz offenbar auch andere namen als den eigenen bei guhgell löschen lassen, und guhgell macht das dann ohne weitere prüfungen und sagt jedem suchenden nur wenig verblümt, dass der namensträger seinen namen hat löschen lassen. Großes kino mal wieder beim gefühlten datenschutz!

Übrigens: vergessen finde ich scheiße. Ich finde es schon scheiße, wenn ich etwas vergesse, und ich bin froh, dass ich viele hilfsmittel habe, um mich am vergessen zu hindern. Und noch beschissener finde ichs, wenn das internetz mit rechtsanschein und viel gelaber von „privatsfäre“ zum „vergessen“ gezwungen wird, weil irgendwelche fragwürdigen gestalten es besser finden, wenn vergessen wird, was sie für menschen sind. Hauptsache, bei den polizeien und geheimdiensten wird niemals etwas vergessen; die vergangenheit von irgendwelchen arschlöchern, die sich nach herrschaftsposizjonen vordrängeln oder den menschen als jornalist erzählen, was sie denken sollen, die soll aber vergessen werden. Merke, mitmensch stimmvieh und stummvieh: fassadenverpixelung schützt deine privatsfäre, und totalüberwachung schützt dein leben!

„Recht auf vergessen“ des tages

Alexander Blum, jetzt redaktör bei der sonntagsausgabe der bildzeitung, möchte nicht, dass seine früheren tätig- und tätlichkeiten als ekelerregender lohnschreiber und voyeuristisches fotografenauge des axel-springer-verlages mit guhgell gefunden werden können. Möge ihm sein ruf überall hinnen vorauseilen!

Dieser artikel wird natürlich ebenfalls nicht mit guhgell zu finden sein. Wo es alternative suchmaschinen gibt, lässt sich hingegen sehr wohl mit guhgell auffinden, und wofür diese gut sein könnten, wird in zukunft wohl immer deutlicher werden.

Guhgell des tages

Was sind das eigentlich für links, die guhgell im rahmen des „EuGH-rechtes auf vergessen“ aus dem suchindex rausradiert? Nun, zum beispiel blogartikel, wo jemand in den kommentaren einmal diesen namen verwendet hat.

Daraus kann man eine praktische und sehr wirksame zensurschnittstelle basteln. Einfach zu entfernende sachen freundlich und zahm in blogs kommentieren und dafür einen namen wählen, mit dem man ein paar monate später die guhgell-löschungen nach den vorgaben des EuGH durchzieht. So kriegt man alles aus den guhgell-ergebnissen raus. Ich bin mir sicher, dass man das bei den üblichen verdächtigen — CDU, ZDF, scientology — schon längst so handhabt. Wer hingegen eine websuche benötigt, die frei von solchen einfach anzubringenden manipulazjonen ist, der verwendet eben fürs erste nicht mehr guhgell als suchmaschine. Es gibt ja alternativen, und die lassen sich sogar mit guhgell finden…

Du weißt, du stehst bis zum hals in der scheiße…

Wer hat in der europäischen unjon mehr realitätssinn und technisches verständnis als die dafür zuständigen p’litiker, juristen und datenschützer? Ein paar alte herren aus dem britischen hochadel, die im oberhause sitzen. Bwahahaha! Das ist so eine großartige, zum lachkrampf reizende darlegung der ganz besonderen vorzüge „demokratischer“ — in wirklichkeit natürlich: partei-oligarischer — systeme! Wer würde da nicht zum überzeugten anhänger der parteiendiktatur werden?! :mrgreen: