Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich in einer gelangweilten stunde mal einen relikwien-fetisch der hl. röm.-kath. kinderfickersekte angeschaut und dabei zum baffen erstaunen des ganzen himmels rausgekriegt, dass es sich um eine zur verehrung freigegebene fälschung handelt:

Die vermeintliche Reliquie des Jakobus stammt aus der Zeit zwischen 214 und 340 nach Christus – sie kann daher nicht von einem Apostel stammen

Aber immer ganz fest an alles glauben, was euch die scheißkirche sonst noch so erzählt, liebe schafe! Vor allem die teile, die man gar nicht erst überprüfen kann, so mit ewigen leben, fegefeuer und hölle. Können diese kinderfickeraugen lügen? 🐏️

Katolizismus des tages

Jahrhundertelang verehrten die Katholiken im dänischen Roskilde den Schädel des Heiligen Lucius. Doch jetzt steht fest: Der Kopf kann dem Heiligen gar nicht gehört haben

Noch wichtiger als die frage nach dem schädel eines toten scheint mir die frage, was im schädel eines lebenden vor sich gehen muss (oder: nicht vor sich gehen muss), damit er den schädel eines toten verehrt.

Nachrichten aus katolistan

Im italienischen L’Aquila suchen Polizisten weiter nach einer gestohlenen Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. (1978-2005). Nach italienischen Medienberichten (Freitag) konzentriert sich die Suche auf eine Garage, in der die Diebe das blutdurchtränkte Stoffstückchen weggeworfen haben wollen

Das gerücht, dass abergläubische katoliken anstelle eines gehirnes einen batzen stroh aus der hl. krippe im schädel tragen, entbehrt natürlich jeglicher grundlage.