Ethylenoxid

Erstmal ein zitat aus der wicked pedia:

Als mutagenes Klastogen ist Ethylenoxid ein Gift, welches Chromosomenaberrationen hervorrufen kann. Ihm ist die UN-Nummer 1040 zugewiesen

Gefahrstoffkennzeichnung für ethylenoxid

Nun ein paar lebensmittelrückrufe, nur aus der zeit vom 17. juli 2021 bis zum 17. september 2021:

Ich wünsche auch weiterhin einen gesegneten appetit!

Zukunftstiehm

Wo ich gerade sehe, dass die scheiß-CDU/CSU ihren wahlkrampf-krisenstab gerade als „zukunftstiehm“ bezeichnet und da fürs da-da-digitale ausgerechnet diese inkompetente nichtskönnerin und mutmaßliche kwotenfrau Dorothee Bär reingeholt hat, nur eine kleine frage: Erinnert ihr euch eigentlich noch daran, dass die programmkommissjon der CDU bis 2018 überall mindestens 50 Mbit/s haben wollte. Nicht, dass ihr diese frühere zukunft vergesst. Die scheißjornalisten schauen ja nicht mehr in ihre archiv.

Na, wenigstens kümmert sich nicht Günther Hermann Oettinger für die scheiß-CDU/CSU um den digitalen ausbau, der vermutlich erst nach dem kohleausstieg gestalt annimmt.

Grüße auch an die noch amtierende bummskanzlerin frau Dr. Angela „bleierne raute“ Merkel (CDU)!

Schon geübt: rotzgrün unter Olaf Scholz

Scholz führte im Juli 2001 als Hamburger Innensenator die zwangsweise Verabreichung von Brechmitteln zur Beweissicherung bei mutmaßlichen Drogendealern ein. Die Senatoren des damaligen Koalitionspartners Grün-Alternative Liste (GAL) trugen diese Maßnahme mit. Die Ärztekammer Hamburg wandte sich im Oktober 2001 und April 2004 gegen die zwangsweise Verabreichung von Brechmitteln, da es durch die Gegenwehr des Betroffenen zu einer erheblichen gesundheitlichen Gefährdung kommen könne, befürwortete aber grundsätzlich den Einsatz von Brechmitteln

Kwelle: Wicked pedia

Kurz verlinkt

Die telepolis-redakzjon hat nach rd. zwanzig jahren krieg durch „friedenstruppen“ in einer „friedensmissjon“ mal ins archiv gegriffen (was jornalisten generell viel zu selten machen) und einen kleinen rückblick auf die militarisierung der BRD-außenp’litik durch die SPD-grünen-regierung unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer rausgekramt.

Anlässlich der Rückkehr der Taliban an die Macht: Telepolis dokumentiert die Reden von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Joseph Fischer vom 22. Dezember 2001 zur Beteiligung der Bundeswehr an der ISAF-Mission.

Vorsicht, das erzeugt übelkeit! Vor allem, wenn man sich daran erinnert (in den reden wird das vor lauter geschwafel vom frieden und von den menschen- und insbesondere frauenrechten nicht ganz so deutlich), dass der einzige grund für diesen verbrecherischen afganistankrieg der NATO unter führung der USA die 9/11-massenmordanschläge waren, die vorwiegend von mördern aus saudi-arabien durchgeführt wurden — und dieser krieg wurde gegen truppen geführt, die zwei jahrzehnte zuvor von den USA selbst aufgebaut, ausgebildet und bewaffnet wurden.

Vor diesem krieg sind die scheißgrünen übrigens immer mit dem „markenkern“ pazifismus zu den wahlen angetreten. Aber da waren die händchen ganz schnell oben, als bundeswehrmachtssoldaten für US-scheißp’litik, also nicht einmal für eigene interessen, verheizt wurden.

Ach, apropos archiv: ich habe da noch eine ansage des letzten deutschen jornalisten, mit dem ich etwas anderes als gebieterischen ekel verbinde:

Auftritt im Bundestag
Scholl-Latour erklärt Afghanistan für verloren

Die ansage ist übrigens aus dem jahr 2014. Und sie wurde dem auswärtigen ausschuss des bummstages um die ohren geknallt. Nur für den unwahrscheinlichen fall, dass der springer-verlach im wahlkrampf- und hirnfickmodus sich jetzt plötzlich entschließen sollte, diesen text hinter eine bezahlmauer zu stellen oder ganz verschwinden zu lassen, habe ich hier noch eine archivversjon.

Ich wünsche der bundeswehrmacht jetzt viel spaß im indopazifik, wo sie gegenwärtig von bundestag und bundesregierung für die ziele der US-p’litik verheizt wird!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat rausgekriegt, dass dieses wanzäpp vom fratzenbuch seine benutzer mit allerlei trixerei dazu nötigt, vertragsänderungen zuzustimmen, die sie benachteiligen. Niemand hätte das sonst bemerkt!

Leute, dieses fratzenbuch hat nicht einmal vor offen illegaler spämm zurückgeschreckt, um sich ein bisschen menschenmaterjal für die reklameplatzvermarktung zu holen. Mehr muss man darüber nicht wissen, bevor man dankend auf diese kriminelle scheiße verzichtet. Wer da mitmacht, ist selbst die spämm. Fresst spämm und verreckt dran, idjoten! Eure gehirnchen sind schon längst in den tod vorangegangen.

Ich bin „niemand“

Aber dass ein Foto-Upload von einer Party oder aus dem Urlaub von Ermittlern automatisiert zu biometrischen Identifikationszwecken verwendet würde, konnte oder wollte sich bis letztes Jahr niemand vorstellen

So so, niemand konnte sich das vorstellen… ich bin dieser niemand. Und ich vermisse regelmäßig — oft nach jahren der beschimpfung als paranoider — den trost darin, recht gehabt zu haben.

Neupolitiker des tages

Kennt hier noch jemand Jürgen Fliege, den träger des bummsverdienstkreuzes am bande und früheren fernsehpfaffen mit täglicher labersendung, in der jede menge kwacksalberzeugs an die meist älteren zuschauer verkloppt wurde? Den, der 95 milliliter von ihm gesegnetes und bebetetes wasser für rd. 40 euro plus rd. 6 euro versandkosten verkauft hat (das bildschirmfoto aus meinem archiv ist aus dem guhgell-cäsch, weil herr Fliege diese pfäffisch-geschäftstüchtige idee schnell wieder offlein genommen hat, als sie außerhalb seiner fännkreise die runde machte)? Der wird jetzt p’litiker! Wisst schon, wegen corona:

Die Lockdown-Maßnahmen seien jedoch nicht gerechtfertigt gewesen. Der ehemalige Fernsehpfarrer, der bis 2005 eine eigene Talkshow im Ersten hatte, forderte „Sondersendungen, die keine Angst machen“, sondern zeigten, „wie man sein Immunsystem stärkt, zum Beispiel mit Vitamin D und Waldläufen“

Psst, Jürgen, ich habe da noch etwas ganz tolles für dich. Ich habe hier ein bisschen stroh aus der hl. krippe. Guck mal, das versteinerte braune zeug daran, das ist hl. scheiße, vom jesusbäbi selbst ins stroh gekackt, die oxen und rinder können es bezeugen. Das stelle ich neben eine flasche wasser, damit die hl. scheiße auf das wasser einwirken kann, und dann wird daraus eine hl. segensbringende essenz, in der du deine vitamintabletten auflösen kannst… halleluja! Komm, ein hunnie dafür ist nicht zu teuer.

Ach, Jürgen, und wenn dir das geld ausgehen sollte, weil du selbst an so eine scheiße glaubst, statt andere einfach nur abzuzocken, habe ich noch was tolles für dich. Probier doch mal das reichtum royal elixir! Das wirkt. Die typen, die es verkaufen, machen eine menge geld damit. Die beweise sind also erdrückend!

„Neues“ vom ihmezentrum

Der Zuschauer ist nur eine begrenzte Zeit verarschbar.

Oliver Kalkofe

Die sich selbst als zukunftswerkstatt ihmezentrum bezeichnende, intelligenzverachtende propaganda- und PR-klitsche ist froh über konstruktive schritte, um den weiteren verfall der ruine aufzuhalten. Irgendwie haben die vor ein paar jahren mal ganz anders geklungen. Aber jetzt:

Die so genannten Kleineigentümer:innen von Gewerbebereichen im lhme-Zentrum, in einer mühselig ausgehandelten Vereinbarung zwischen Wohnungseigentümer:innen und Gewerbegroßeigentümer PIZ mitgefangen/mitgehangen, wurden über viele Monate nicht über die Sanierungsplanungen der PIZ informiert, konnten also nicht nachvollziehen, geschweige denn mitbestimmen, wofür sie denn zahlen sollen […] Auch die groß angekündigte Bürgerbeteiligung zu Fuß- und Radweg-Durchwegung erwies sich eher als Maus denn als Elefant. Nach gut einem Jahr ohne Bürgerbeteiligung durften die Bürger:innen während zwei Wochen ihre Pros und Contras zu zwei relativ ähnlichen Alternativen äußern – das war’s […] Die Dis­kussion am Runden Tisch oder im Bezirksrat um Verkehrskonzepte, die dem Grünen-Ziel der Verkehrsflächen-Umwidmung nahekommen und geeignet wären, Barrieren zwischen Stadtteilen und lhme-Zentrum zu verringern, werden -von alten SPD-Seilschaften? – blockiert […] Ist es auch richtig, in den rund 60.000 m2 Gewerbefläche weniger Verkaufsfläche vorzusehen als früher, so ist die Planung mit „Premium-Parkplätzen“ im Herzen des Erdgeschosses bei gleichzeitig hunderten ungenutzten Parkplätzen in den Untergeschossen kaum als inspiriert und zukunftsgerichtet anzusehen […]

Und so weiter und so fort. Aber bitte nicht abreißen…

[…] während weltweit ein Hype um guten Brutalismus­ Architektur entstanden ist

Bwahahahahaha! 🤣️

Mir wäre ja ein heip um bewohnbare städte mit hang zur artgerechten menschenhaltung lieber. Aber der kommt nicht, stattdessen vergöttern die idjoten aus den unbewohnbaren städten die kalte, beschissene scheißnatur; je weiter sie davon weg sind, desto mehr vergöttern sie zivilisazjonsfreies leben. Aber leider gehen sie damit nicht in die wildnis, sondern wählen die antisozjalen scheißgrünen und fahren vielleicht mal mit ihrem SUV zum „biomarkt“, als ob das andere fresschen aus dem chemielabor käme. Dumme, konsumorientierte, von ihrer kalten drexpsyche getriebene hirnstummel, ein gutes geschäft sind sie.

Übrigens: so sieht es zurzeit im ihmezentrum aus (alles aktuelle fotos aus den letzten sieben tagen):

Aktuelles foto aus der ruine des ihmezentrums in hannover-linden

Aktuelles foto aus der ruine des ihmezentrums in hannover-linden

Aktuelles foto aus der ruine des ihmezentrums in hannover-linden

Aktuelles foto aus der ruine des ihmezentrums in hannover-linden

Aktuelles foto aus der ruine des ihmezentrums in hannover-linden

Aktuelles foto aus der ruine des ihmezentrums in hannover-linden

Was man dort nicht sieht: handwerker und bauarbeiter. Gut, einen handwerker kann man schon mal sehen, aber da geht es dann um eine wohnung, in der etwas gemacht werden muss. An der scheißruine wird nicht mehr gearbeitet. Die wird einfach dem zerfall überlassen, wenn man sie (wegen des p’litisch gewollten und herbeigeführten wohnungsmangels in hannover) schon nicht einfach abreißen kann.

Beim ihmezentrum und in der PRopaganda zum ihmezentrum ist alles schon einmal dagewesen:

Da fühlt man sich echt verschaukelt, wenn dann auf einmal zwanzig jahre alte schlagzeilen noch einmal in der zeitung stehen.

Abriss: jetzt. Alternativen: keine.

Rückblick des tages

Ich war einmal ein Linker. Ich sage es ohne Scham und ganz unbefangen, so wie man über private Dinge spricht, wenn sie schon längst hinter einem liegen

Ich empfehle jedem menschen, der sich für „links“ hält, diesen text zu lesen. Und dann stoßt diesen bourgeois-universitären trollfeminismus privilegierter töchter mit seiner trollgrammatik und dergleichen politfrommen bullschitt verdammt noch mal ab oder sterbt dran!

Es sollte doch schon warnung genug sein, wenn die genderrechtschreibambizjonen vom bürgertum aufgenommen werden…

Kurz verlinkt

Während einige Regionen der Welt der Ausbreitung des Virus rigoros entgegengetreten seien mit entsprechenden Maßnahmen, „haben viele Länder, darunter einige der reichsten, die Wissenschaft abgewertet, die Schwere der Krankheit geleugnet, zu langsam reagiert und schließlich Misstrauen unter den Bürgern gesät mit buchstäblich tödlichen Folgen“, sagte Helen Clark, Co-Vorsitzende des „Independent Panel for Pandemic Preparedness and Response“ und ehemalige Premierministerin von Neuseeland […] So hätte die Menschheit Anfang 2020 die Chance gehabt, eine Katastrophe zu vermeiden, und haben sie vertan. „Die Kombination aus schlechten strategischen Entscheidungen, mangelnder Bereitschaft, Ungleichheiten zu bekämpfen, und unkoordiniertes Handeln ergab einen toxischen Cocktail. Er erst ermöglichte der Pandemie, sich in eine katastrophale Krise für die gesamte Menschheit zu verwandeln“, schreiben die Autoren

Ich finde ja, dass es jetzt noch ein bisschen früh für rückblicke ist, aber so eine scheiße darf sich in dieser form niemals wiederholen. Dass corona so eine geringe letalität hat, war ein glücksfall.

Alle jornalisten…

Alle jornalisten reden über die fiese zwangslandung eines zivilflugzeuges in minsk. Kein jornalist redet über die fiese, kwasi erzwungene landung des damaligen bolivianischen präsidenten Evo Morales in wien, weil vermutet wurde, dass sich Edward Snowden an bord befinde. Das war nicht mal eine zivilmaschine, sondern auch ein offener bruch diplomatischer gepflogenheiten. Es gibt halt zwei arten staatlicher flugzeugentführung, die, die in einer verschwörung der NATO durchgezogen wird, und die, die der pöse weißrusse macht.

Ein glück! Na ja, für mich nicht mehr…

Die geplante vergällung von audacity mit überwachungswanzen von guhgell und yandex war wohl doch keine so eine gute idee. Offenbar sind genug leute vor audacity weggerannt, dass man jetzt erstmal auf die nutzerüberwachung durch telemetriewanzen von guhgell und yandex verzichtet. Natürlich wird das etwas schwurbeliger ausgedrückt:

Die Reaktion auf PR #835 habe bei Muse zu der Erkenntnis geführt, dass die Bequemlichkeit der Nutzung von Yandex und Google im Widerspruch zu der öffentlichen Wahrnehmung von Vertrauenswürdigkeit steht

<loriot>Ach!</loriot>

Trotzdem bin ich weg, denn ich muss angesichts dieses zunächst gescheiterten planes befürchten, dass derartige überwachungsfunkzjonen durch die kohdwanzen großer privatwirtschaftlicher überwachungsunternehmen demnächst von selbstherrlichen projektobermotzen scheibchenweise und mit allerlei scheinbeteiligung der nutzer eingeführt werden. In der langsamkeit dann leider viel „erfolgreicher“. Nein danke, ich verzichte! Es reicht mir schon, gesehen zu haben, wie aus einem einst guten webbrauser wie dem feierfox unter einem freidrehenden, von den nutzern emanzpierten projektmänätschment ein schwerfälliges monster voller niemals vermisster funkzjonen und ständiger gängeleien wurde, das schließlich sogar von der mozilla foundation für eine handvoll geld vom burdaverlag in ein vehikel zur auslieferung von schadsoftwäjhr umgebaut wurde. So etwas macht aufmerksam bei der kleinsten regung von irgendwelchen organisazjons-obermotzen mit ihren banknoten und ihren beglückungsideen. Ich profezeihe audacity eine sehr ähnliche zukunft wie dem scheißfeierfox und empfehle, die entstandenen forks weiterzupflegen.

Die muse group soll sterben gehen!

Jornalisten fragen

Dietrich Brüggemann (bekannt durch #allesdichtmachen) beantwortet auf seiner webseit häufige jornalistenfragen ganz öffentlich [archivversjon], und diese offene antwort möchte vielleicht öfter mal mit darstellungen von jornalisten verglichen werden. Das ist der vorteil des internetzes, das jedem eine stimme gibt, dass man das einfach so miteinander vergleichen kann. Das ist das, was der p’litisch-jornalistische komplex mit aller gewalt abzuschaffen versucht. So, jetzt aber genug aufmerksamkeit von mir dafür. 😉