Herzlichen glückwunsch, deutschland!

Vor sechzehn Jahren verkündete Gerhard Schröder unter „Standing Ovations“ der SPD den Anfang vom Ende unseres sozialen Rechtsstaats

Nicht, dass noch jemand vergisst, warum menschenverachtende parteien wie die scheißgrünen (die zwar im text vergessen wurden, das alles aber nibelungentreu mitgestaltet und mit abgenickt haben) und die faschistoide scheiß-SPD (die Gerhard „Putin ist ein lupenreiner demokrat“ Schröder bis heute zu ihren veranstaltungen einlädt und immer noch von Schröders seilschaften geprägt ist) für alle zeiten unwählbar geworden sind.

via b’s weblog

Und nun zum wetter

Wisst ihr noch, wie die scheißjornalisten uns vor ein paar monaten angst gemacht haben, damit an wetterängsten die klimapanik geschürt werde und die menschen bereiter für irgendwelche anti-sozjalen steuern werden? „Ein hitzesommer, noch schlimmer als im letzten jahr“, „Langanhaltende trockenheit, dürre, ernteausfälle“? Das war echt übel. Ich kenne ein paar durchaus klar denkende menschen, die sich von diesen breit in presse und glotze dargebrachten gruselgeschichten in angst versetzen ließen. Hirnträger, die ihre letzten zweifel verloren, als die angstnachrichten von allerlei doktores und wisschenschaftlern mit großem titel bei instituten mit großem namen in presse und glotze verkündigt wurden, ganz so, als ob eminenzen genau so wichtig wie evidenzen wären. Nur ich war bei alledem immer beruhigt, ja, erheitert und witzelnd und musste mir dafür ein paar mal anhören, dass ich wohl verrückt sei. Dabei weiß ich ja aus jeden tag neu zu machender erfahrung, dass die meteorologen nicht einmal mit befriedigender trefferkwote vorhersagen können, wie das wetter in zwei bis drei tagen wird. Wer da eine langfristige vorhersage des wetters versucht, ist einfach nur ein blender, ein scharlatan oder ein gefährlicher idjot mit unguten manipulazjonsabsichten.

Nun gut, jetzt ist juli. So richtig Sommer. Die höchsttemperatur des heutigen, sehr trüben sonntages lag hier bei 18°C. In den letzten tagen sah es auch nicht viel erfreulicher aus. Und in presse und glotze wird vor „unwettern“ gewarnt, wie man sommergewitter im zeitalter der medieninduzierten aufregung nennt:

Erst am Freitag haben heftige Gewitter, starker Regen und mutmaßlich sogar Tornados in der Republik für Chaos gesorgt […] Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind im Tagesverlauf entlang von Oder und Neiße sowie im Süden vom Schwarzwald bis nach Niederbayern Gewitter mit Starkregen, stürmischen Böen und Hagel zu erwarten

Das muss diese „dürre“ sein, vor der mir irgendwelche kwatschmeteorologen und scheißjornalisten wochenlang eine höllenangst machen wollten!

Macht nur so weiter, ihr stinkenden scheißjornalisten an der reklamevermarktungs- und hirnfickfront! Ihr schafft es noch, dass euch gar nix mehr geglaubt wird, außer vielleicht von ganz dummen, naiven leuten, die auch noch auf eine phishing-spämm reinfallen oder gar dem bedrängten prinzen aus der republik nigeria bei seinen milljonengeschäften behilflich sind. Und das ist gut, scheißjornalisten, wenn euch von intelligenzbegabten wesen gar nix mehr geglaubt wird, denn eine wahrheitspresse ist es nicht, wofür ihr arschlöcher und feinde arbeitet. Ganz im gegenteil…

Wisst ihr noch…

Wisst ihr noch, damals beim aufkauf der DDR durch die BRD, wie Helmut „kofferprinz mit ehrenwort“ Kohl sich hingestellt hat, dass es für die blühenden landschaften in neufünfland keine erhöhung von steuern oder abgaben geben würde?

Und, zahlt ihr auch brav noch im jahr 2019 euren „solidaritätszuschlag“, weil ihr euch nicht dagegen wehren könnt. Und freut ihr euch auch so sehr darüber, dass dieses orwellsch anmutende hirnfickwort für eine sondersteuer klingt, als würde euch etwas gegeben, als sei es ein „zuschlag“ für euch?

Ich musste jedenfalls daran denken, als ich las, wie die regierungs-kwothilde und gegenwärtige bummsunweltministerin Svenja Schulze ihre ideen für eine CO2-steuer zum besten gegeben hat [archivversjon]:

Es sollten keine Mehreinnahmen für den Staat geschaffen werden, sagte die SPD-Politikerin. Die Einnahmen aus einer CO2-Bepreisung sollten über eine „Klimaprämie“ an die Bürger zurückgegeben werden. Dabei solle derjenige mehr zurückbekommen, der sich klimafreundlich verhält […] „Die Politik kann einen CO2-Preis sozial gerecht gestalten. Das ist für mich eine zentrale Erkenntnis aus den Gutachten“, sagte die SPD-Politikerin weiter. Die „Klimaprämie“ sei dafür das beste Instrument. Im Durchschnitt bekomme ein Haushalt dann zurück, was er eingezahlt habe

Das ist alles so unendlich armselig und kalkulierbar! Diese arschlöchern aus CDUCSPDU fallen nicht einmal neue schwindelgeschichten beim belügen der wähler ein! Und die scheißgrünen sind auch gleich begeistert!

Früher und heute

Jeder wahnsinn kommt einmal zurück.

Früher haben alfa-blogger ihre alfa-blogs — zum beispiel Robert Basic sein milljonenfach verlinktes blog „basic thinking“ — einfach für einen haufen bunter läppchen der zentralbank an irgendwelche SEO- und reklameheinis verscherbelt.

Heute verscherbeln „juhtjuhbb-stars“ ihre gut laufenden juhtjuhbb-kanäle für einen haufen bunter läppchen der zentralbank an irgendwelche medien- und reklameheinis.

Hadmut Danisch des tages

Zwingen uns hier Informationsfilter auf und reden von Emanzipation

Gar nicht auszudenken, wenn BRD-presseverleger nicht linksetzende aggregatoren juristisch weggebissen hätten. Womöglich würde heute guhgell im deutschsprachigen njuhsgeschäft kaum eine rolle spielen. Aber so ist es halt so gekommen, wie es gekommen ist, weil der jornalistische weitblick des verlegergeschmeißes nun einmal nur von der tapete bis zur wand reicht.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke.

Und nun zur geschichte

Seit 1850 wollen deutsche Verlage verhindern, dass ihre Inhalte auch nur zitiert werden. Die Begründung ist schockierend oft deckungsgleich mit dem, was wir heute lesen. Da gibt es eine neue Technik, zum Beispiel Telegraphie, und die würde das ach so wichtige Geschäft des Journalismus ruinieren

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Napalm girl

Kurz verlinkt: der contentindustrielle, historische und religjöse entstehungs- und nutzungskontext des pressefotos „napalm girl“ aus dem vietnamkrieg, das ja gerade wieder für die verleihung eines „friedenspreises“ hervorgekramt wurde [archivversjon]. Mit fotos und hintergründen aus der menschenverachtenden, scheißjornalistischen wirklichkeit, einer unbeschnittenen versjon des mittlerweile berühmten fotos und kurzem abriss der anschließenden jornalistischen, propagandistischen und religjösen ausbeutung des im schon gezielt manipulierten foto festgehaltenen elends.

Das ist wirklich sehr harte kost, in sehr vorbildlicher weise sachlich dargelegt, aber trotzdem ausgesprochen widerlich und sollte bei empfindlichem magen besser nicht gelesen werden. Wer es trotzdem lesen will: der text braucht etwas länger, bitte mindestens eine halbe stunde zeit dafür nehmen, besser ein bisschen mehr.

Mit rundfunkgebührenfinanzierter ZDF-hirnfick-erwähnung. Und mit blick auf die tränenrührende frömmelei der marke „gottes liebe besiegt allen hass“.

Unter den Wartenden, die sich „wie das Publikum auf einem großen Jahrmarkt“ verhalten haben sollen, befanden sich etliche Korrespondenten und Bildreporter wie David Burnett von „Time Magazine“, der südvietnamesische Freelance-Fotograf Hoang Van Danh, der AP-Reporter Peter Arnett, Fox Butterfield von der „New York Times“, der NBC-Kameramann Le Phuc Dinh, ITN-Reporter Christopher Wain sowie ein Fernsehteam der BBC […]

[…] Schon früh berichteten Nachrichtenagenturen und Reporter wie Peter Arnett und Fox Butterfield, dass ausschließlich Vietnamesen in den Vorfall verwickelt gewesen seien. Die einzigen Fremden am Ort des Geschehens seien ausländische Reporter gewesen […]

[…] Eine Gruppe von Journalisten war den Fliehenden bereits entgegengegangen, ohne aber helfend einzugreifen – so auch Nick Ut, auf den die Kinder frontal zuliefen. Einige Reporter wechselten ihre Filme; andere erwarteten die Gruppe angesichts der enormen Hitze aus etwas größerer Entfernung. Dabei fokussierte sich der Blick der Kameras schnell auf die nackte Kim Phúc, während ihre Großmutter mit dem verbrannten Baby im Arm sowie die Soldaten im Hintergrund kaum Interesse auf sich zogen […] Die wartenden Fotografen wussten, so die chinesische Autorin Denise Chong, „dass sie das Bild des Tages vor sich hatten. Sie schossen ein Foto nach dem anderen, bis sie keinen Film mehr in den Kameras hatten. Sie stellten sich schon vor, wie sie das Bild aussuchen würden, das Leben und Tod voneinander trennte. Die Lebenden vermitteln die Schrecken des Krieges besser; die Gesichter der Toten sprechen nicht mehr.“ Erst nachdem die Kameraleute und Fotografen ihre Bilder gemacht und ihre Filme verschossen hatten, kümmerte man sich um die Kinder […]

[…] Aus der großen Zahl der Aufnahmen, die Nick Ut in Trang Bang gemacht hatte, wählte man noch am selben Tag am Leuchttisch im Saigoner AP-Büro das Foto Nr. 7a mit der weinenden und nackten Kim Phúc aus. Dabei handelte es sich um ein typisches Opferbild des Krieges. Nicht zur Veröffentlichung geeignet erschienen diejenigen Bilder, die nur wenige Sekunden später entstanden waren und ein bezeichnendes Licht auf die Rolle der Medien im modernen Krieg werfen. Sie zeigen Kim Phúc, die sich in der Zwischenzeit beruhigt hatte, sowie zwei Fotografen und zwei weitere Kameramänner (zum Teil in ziviler Kleidung, zum Teil in militärischer Uniform), von denen allerdings wie auf dem ausgewählten Bild niemand irgendwelche Anstalten machte, den Kindern zu Hilfe zu kommen. Diese erscheinen eher als Getriebene der Medien denn als Opfer des Kriegsschreckens im Bildhintergrund […] Auf der NBC-Filmsequenz ist kurz eine Gruppe von etwa zwölf Bildreportern zu sehen, die sich wie eine lebende Barriere noch im Rücken von Nick Ut formiert haben, um das Geschehen festzuhalten. Erst später eilten Soldaten und Journalisten den Kindern zu Hilfe und reichten dabei auch der kleinen Kim einen Umhang und Wasser. Anders als Nick Ut später immer wieder behauptete, bilden gerade diese Aufnahmen weniger „den Krieg an sich“ ab als vielmehr das Verhalten der Medienvertreter gegenüber den Opfern […] Nur selten sind diese Fotos gezeigt worden […]

[…] Da man Schatten auf dem Körper Kim Phúcs als Schamhaare hätte deuten können, wurde der Abzug laut Denise Chong auf Bitte von Faas leicht retuschiert und damit entschärft […] Für die geplante Veröffentlichung ließ man das Foto Nr. 7a zusätzlich beschneiden. Das gesamte rechte Drittel des ursprünglichen Bildes, das am Straßenrand weitere Fotografen in militärischer Uniform zeigt, von denen einer gerade den Film seiner Kamera wechselt, aber keiner bereit ist, den verängstigten und weinenden Kindern zu helfen, fiel der Schere zum Opfer. Auch dieses nur selten publizierte unbeschnittene Bild hätte einen kritischen Hinweis auf das Verhalten der Medienvertreter geliefert und erschien für eine aktuelle Veröffentlichung demnach wenig geeignet. Mit der Fokussierung auf das nackte Mädchen und ihr schmerzverzerrtes Gesicht bedienten die Beteiligten gleichsam anthropologische Bedürfnisse des Publikums nach Bildern leidender und nackter Körper

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß dabei, sich jeden verdammten scheißtag von stinkenden, menschenverachtenden scheißjornalisten emozjonal und psychisch manipulieren zu lassen!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Da sage niemand, er war nicht gewarnt!

Am 5. september 2017 schrieb ich anlässlich einer reichwerd-spämm die folgenden worte über bitcoin mitten in das von jornalisten höchst reißerisch begleitete, spekulative kursfeuerwerk hinein:

Geld einer staatlichen Zentralbank wurde gegen virtuelles Geld eingetauscht, das lediglich aus Daten besteht. Daten können verloren gehen. Sie gehen oft deutlich leichter und schneller verloren als Geldbörsen

Es war einer der sprüche im spämmblog, für die ich in den kommenden tagen eine menge mäjhl lesen und mir eine menge anhören musste. Mir wurde immer wieder mehr oder minder freundlich gesagt, dass ich bitcoin gar nicht richtig verstanden hätte. In der blocktschäjhn könne ja gar nichts verloren gehen.

Was habe ich darüber gelacht!

Heute schreibt die bürgerliche scheißpresse aus dem springerverlach über die bitcoin-bänker von quadrigaCX [archivversjon]:

Kryptobörse
Als der Chef stirbt, ist das Geld von 115.000 Kunden verschwunden

Der Chef einer kanadischen Börse für Kryptowährungen soll das Passwort für die Geldreserven mit ins Grab genommen haben

Natürlich ist das „geld“ nicht verschwunden. In der blocktschäjhn kann (wenn keine fiesen fehler gemacht wurden) nichts verloren gehen. Man kann nur in die situazjon kommen, dass man nicht mehr an seine bitcoin rankommt. Das „geld“ ist noch da, es ist nur irgendwo vergraben, wo es niemand mit halbwegs vertretbarem aufwand wieder ausbuddeln kann.

Was ist jetzt der unterschied für die betroffenen? Na: keiner. :mrgreen:

Es ist so gut wie weg, das schöne „geld“ aus daten. Daten gehen eben oft deutlich leichter und schneller verloren als geldbörsen. Sagte ich doch.

Will ich mal hoffen, dass nach es nach der auflösung der bitcoin in eine fluffige digitalwolke nicht allzu viele suizide wegen der schönen paarhundert milljonen dollar zentralbankwährung gibt, die auf einmal futschikato weg sind! Wer spekuliert — und etwas anderes ist das „anlegen“ (originalton welt) von geld in bitcoin zurzeit nicht — nimmt dafür ja nur geld, das er auch verlieren kann. Ansonsten lösen die heißen tränchen, die über etliche spekulantenbäckchen kullern, bei mir nur ätzenden spott aus.

Und nein: niemand hat bitcoin gebraucht. Geld ist das, was im internetz am wenigsten fehlt. Geld ist überall nur eine hochtoxische substanz, die alles mies macht, was damit in berührung kommt.

Guhgell des tages

Aus meinem heutigen posteingang:

Betreff: Gespeicherte Google+ Fotos und Veranstaltungen vor April 2019 herunterladen

Du erhältst diese E-Mail, weil du ein gelöschtes Google+ Konto für Privatnutzer hast oder Inhaber einer gelöschten Google+ Seite warst.

Im Dezember 2018 hatten wir angekündigt, Google+ für Privatnutzer im April 2019 einzustellen. Vielen Dank, dass du Google+ genutzt hast!

Als du dein privates Google+ Konto oder deine Google+ Seite gelöscht hast, hatten wir dich darüber informiert, dass die Inhalte deiner Google+ Veranstaltungen sowie deine Google+ Fotos und Videos im Albumarchiv erhalten bleiben. Im Zuge der Einstellung von Google+ für Privatnutzer werden diese Inhalte ab 2. April 2019 gelöscht. Hinweis: Fotos und Videos, die du in Google Fotos gespeichert hast, werden nicht gelöscht.

Inhalte, die du behalten möchtest, kannst du vor April 2019 herunterladen und speichern. Weitere Informationen findest du in den FAQ.

Es kann einige Monate dauern, bis alle Google+ Veranstaltungen sowie deine Google+ Fotos und Videos im Albumarchiv gelöscht werden. Eventuell stehen Inhalte während dieser Zeit weiterhin zur Verfügung.

Wir, das Google+ Team, möchten uns herzlich bei dir bedanken. Vielen Dank, dass du Teil von Google+ warst!

Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA

Mit dieser Servicemitteilung möchten wir dich über wichtige Änderungen informieren, die deine Google+ Seite, das Produkt oder dein Konto betreffen.

Ein kleiner rückblick:

Als ich mir damals, im jahr 2011, das von allen scheißjornalisten dieses landes so kräftig schleichbeworbene guhgell doppelplusgut kurz angeschaut habe, bin ich schnell wieder geflüchtet, als dort massenhaft mitmenschen gebeten wurden, durch einsendung eines skänns ihrer ausweispapiere gegenüber guhgell zu beweisen, dass sie auch wirklich ihren richtigen namen angegeben haben. Das war am 13. august 2011, ist jetzt also achteinhalb jahre her. Ich habe damals mein guhgell-doppelplusgut-konto gelöscht, und mir wurde bei der löschung auch noch von guhgell mitgeteilt, dass alle damit verbundenen inhalte gelöscht wurden.

Schön, dass man achteinhalb jahre später mal erfährt, dass guhgell die daten weiterhin als schattenprofil nutzt und mich jetzt warnt, dass die mit dem guhgell-doppelplus-konto verbundenen inhalte endgültig gelöscht werden. Schön, dass man erfährt, dass damals klare, unmissverständlich gegebene zusagen von scheißguhgell nichts als lüge, lüge und lüge sind.

Das hilft nämlich dabei, alle anderen datenschutzzusagen von scheißguhgell richtig einzuordnen.

Und nein, mich überrascht das ergebnis nicht im geringsten. 😦

Stirb, scheißguhgell, stirb! Verrecke, alphabet, verrecke! Ihr mit eurer faschistoid anmutenden datensammelneurose seid nichts als ein fressendes internetzkarzinom.

Ich lag fast richtig…

Vorgestern schrieb ich — nach kurzem überfliegen der veröffentlichten daten eines angeblichen „häcks“ von BRD-parlament-ariern — das folgende:

Ich würde mich ja so wegschmeißen, wenn am ende herauskommt, dass der typ, der gerade BSI, BND, cyber-cyberwehr, BKA und bummspolizei beschäftigt, noch nicht mal volljährig ist

Nun, heute schreibt das ehemalige nachrichtenmagazin [archivversjon]:

Im Fall des Daten-Leaks hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen: einen 20-jährigen Schüler aus Mittelhessen, der noch bei seinen Eltern wohnt

Ich gratuliere dem erfolgreichsten skriptkiddie der BRD-geschichte zu seiner umfangreichen blogger-, p’litiker-, jornalisten- und polizeibeschäftigung! Schade, dass es jetzt wohl vor gericht geht, denn es waren sehr unterhaltsame tage. Aber angesichts der lebensumstände des skriptkiddies wird sicherlich noch jugendstrafrecht angewendet, und am ende kommen wohl so zwei, drei wochen arbeit in einer sozjalen einrichtung raus, also so viel wie bei einem mehrfachen schwarzfahrer nach jugendstrafrecht (und bei weitem nicht so viel wie bei einem einbrecher, dieb oder gewalttäter nach jugendstrafrecht)… 😉

Für meine einschätzung, dass es sich um einen… ähm… eher nicht so reifen menschen (mit übrigens immer wieder durch sein eigenes geschreibe durchschimmerndem geschlossenen rechtsradikalen weltbild) handelt, habe ich nichts gewusst, was ein scheißjornalist nicht auch hätte wissen müssen, wenn er seine verdammte arbeit machen würde. Informazjonen aus öffentlichen kwellen zu sichten und zu bewerten ist jornalistische standardarbeit, nicht etwa das abschreiben von PResseerklärungen und die übernahme von agenturmeldungen, die gezielt gesteckt werden. Und die veröffentlichten daten waren so eine öffentliche kwelle. Statt seine verdammte arbeit zu tun, gibt euch der scheißjornalist aber lieber die entleerten sprechblasen irgendwelcher BRD-p’litiker wieder, weil die so schön in dümmstmöglicher ragnarök-retorik für die generazjon teletubbie von einer „gefahr für die demokratie“ fieberträumen, nur, weil mal ein kind eine kindische imitazjon dessen gemacht hat, was der staat über seine bewohner ständig, immer weiter fortschreitend auf alle menschen und ihr privatleben ausgeweitet und mit kältestem aufwand tut: akten über menschen anlegen.

Gut, das kind hat die akten auch noch veröffentlicht, der staat tuts leider nicht. Aber vielleicht kommt das ja mal bei einem richtigen häck — ich würde jedenfalls zu gern mal in aller ruhe meine akte beim so genannten „verfassungsschutz“ lesen… und die von ein paar anderen leuten… 😉

Wenn ich selbst die arbeit des scheißjornalisten tun muss, dann dient der scheißjornalist nur noch der unterhaltung, aber nicht einem weitergehenden bedürfnis nach informazjon, wissen und aufklärung — und kwietschende dummheit ist leider so allgegenwärtig, dass ich ihren unterhaltungswert nicht mehr allzuhoch einschätze.

Wissen macht klar im kopf. Propaganda nicht. Und der scheißjornalismus transportiert beinahe nur noch die für ihn mundgerecht vorbereitete propaganda, schön im Guttenberg-modus, kopieren und einfügen. Hauptsache, die werbeplätze können vermarktet werden. Angeregte hirntätigkeit ist für den eigentlichen zweck des jornalismus, den transport von reklame, auch eher hinderlich.

In diesem sinne: stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Nehmt euer in den dunkelkammern herbeilobbyiertes leistungsschutzrecht mit in euer verdammtes würmerloch!

Und morgen schreibt eurer scheißjornalist übrigens wieder die ganze scheiße ab: „Kauft mikrofone… ähm… smarte lautsprecher! Macht alles mit dem wischofon! Legt alles in die klaut! Gebt mir ein däumchenhoch im fratzenbuch! Es ist zukunft, fortschritt und gut für euch“.

Und nun zu den wirtschaftsmeldungen…

Wisst ihr noch, als sie euch allmedial aus den verlogenen, korrupten, nach betrug und scheiße stinkenden mietmäulern aller möglichen scheißjornalisten erzählt haben, dass man geld besser nicht auf dem sparbuch oder in etwas halbwegs seriösen anlegt, sondern besser an der börse, weil es da doch viel mehr rendite abzuholen gibt?

Vermögen wächst nur schwach
Börsenkurse machen Sparern zu schaffen

Och! :mrgreen:

Auch weiterhin viel spaß mit den wirtschaftsnachrichten, die sich nur noch um den kasinokapitalismus und die „stimmung“ in seinen menschlich schäbigen, aber dafür hübsch ausgebauten wettbüros drehen! Vielleicht gibt es demnächst ja auch direkte kasinonachrichten. Direkt aus baden-baden, rulett aktuell, immer kurz vor der tagesschau… 😀

Jüngeres technikartefakt des tages

Wo man noch ein paar disketten finden kann? Zum beispiel auf der internazjonalen raumstazjon.

Eine weitere Diskette ist mit „Norton’s Utilities For Windows 95/98“ beschriftet […]

Ich will mal hoffen, dass damals kein windohs 95 irgendwelche wichtigen systeme auf der raumstazjon gesteuert hat. *grusel!*

Gesundheit des tages

Die fantasien der politischen klasse der BRD, jeden menschen zum tragen einer peil-, abhör- und überwachungswanze zu zwingen, sind schier grenzenlos.

Hej, Jens Spahn ist der meinung, ärzte sollten medikamente auch über das internetz verschreiben dürfen, und da scheint es auch schon tolle implementazjonsideen zu geben [archivversjon]:

Technische Details der Speicherung und des Zugriffs […] per Handy-App sollen Kassen, Ärzte und Apotheker untereinander ausmachen

Was kann da schon schiefgehen? Also los, leute, lasst euch von Jens Spahn, der scheiß-CDU und einem bummsgesundheitsministerjum voller rummsender kompetenzgranaten gesetzlich dazu zwingen, eure gesundheitsdaten auf euren wischofonen zu speichern, nachdem die so genannte „elektronische gesundheitskarte“ eine dieser BRD-leuchtturm-totgeburten geworden ist! Da ist ja schließlich noch niemals etwas schiefgegangen!!!1!elf!

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Und ist euch bei allem digitalgesabber eines CDU-gesundheitsidjoten, der vermutlich nicht einmal stotterfrei die bedeutung des wortes „digital“ erklären könnte, aufgefallen, was er nicht einführen will. Auch in zukunft muss sich ein kranker arbeiter oder angestellter zu seinem arzt schleppen, um sich dort einen gelben zettel abzuholen, den er seinem brötchengeber zustellen muss. Auf papier. Da wird es das rezept auf dem händi ganz sicher rausreißen! Müsst ihr nur feste feste dran glauben!

Geh zu fuß! Deine regierung wünscht es!

Nachdem die scheißstadtplaner pferdefickende jahrzehnte lang erst von den fußwegen platz weggeknuspert haben, damit parkbuchten für autos und folglich breitere fahrspuren für autos entstehen, und danach auf den fußwegen linjen gemalt oder andersfarbige pflastersteine verwendet haben, um damit benutzungspflichtige radwege von den fußwegen abzuknabbern, damit die radfahrer nicht den rase rase autoverkehr „behindern“, also nach dieser ganzen, durch jahrzehnte scheibchenweise immer schlimmer getriebenen scheiße, die an einigen stellen für die fußgänger einen bereich mit der breite eines handtuches übriggelassen hat, fordert euer unweltbummsamt im klimapanikmodus von euch, dass ihr mehr zu fuß gehen sollt und dass man deshalb irgendwie mal etwas für die fußgänger tun sollte. Die nach scheiße stinkenden scheißbonzen, die sich solche scheißideen einfallen lassen, lassen sich sicherlich lieber in vom schofför in ihrer gepanzerten, übermotorisierten ludenschleuder durch die stadt fahren — und ihre dieselabgase in den lungen der fußgänger filtern.

Also ich fordere vom unweltbummsamt ja, dass es mich am arsch lecken soll! (Und meiner meinung nach könnten als erstes diese planerisch total verkackten, von fußwegen weggenommenen radwege verschwinden, auf denen man doch nicht von den fußgängern getrennt ist und zudem für den autoverkehr so unsichtbar wird, dass mich so ein scheißweg — wer ihn nicht benutzt, zahlt dreißig øre ordnungsgeld — irgendwann einmal umbringen wird.)

Propaganda des tages

Habt ihr auch bei der aktuellen kamera des BRD-parteienstaatsfernsehens ARD gesehen, dass die voll investigativen jornalisten von „bellingcat“ rausgekriegt haben, wer die Skripal-attentäter waren [archivversjon]?

Nun, ich hätte da meine kleinen zweifel. Vor etwas mehr als drei jahren hat die tagesschau schon einmal eine „bellingcat“-geschichte gebracht, und die war ausgesprochen dünne und sehr durchschaubare propaganda. Das hat aber niemanden beim BRD-parteienstaatsfernsehen von überzeugtem ton und der beschimpfung jedes zweiflers als „Putin-freund“ abgehalten.

Lasst euch nie den bären aufbinden, fäjhknjuhs gäbe es nur im internetz.