Web- und datenschutzspezjalexperte des tages

Der preis „verrostetes schwert im kampf für menschenrechte im digitalzeitalter“ geht an den vor allem bei scheißjornalisten sehr beliebten und von diesem pack stets als blogger und internetzexperte vorgestellten Sascha Lobo, der mit allen seinen spezjalexpertenkenntnissen noch nicht dazu imstande ist, freie schriftarten auf seinem eigenen sörver selbst zu hosten und deshalb lieber einen flapsig formulierten und seine leser verhöhnenden, vorsätzlich intelligenzverachtenden absatz für seine datenschutzerklärung getippselt hat.

Möge ihm ein aufgeweckter elfjähriger mal in aller ruhe erklären, wie das mit dem selbsthosten von schriftarten geht, wenn man die vom brauserbenutzer (meist aus gutem grund) eingestellten standardschriftarten mit etwas eigenem überschreiben will. Und ja: die schriftarten in guhgell fonts sind frei und dürfen so genutzt werden.

Sascha Lobo erklärt euch die Facebook-Sache

Sascha Lobo, bekannte aufmerksamkeitsnutte aus der BRD-alfabloggeria, erklärt euch zur besinnlichen einstimmung in die verschärfung der vorkriegszeit im ehemaligen nachrichtenmagazin „der spiegel“ mal, wie man es jetzt zu verstehen hat, wenn eine klitsche, die nichts mit russland zu tun hat, massenhaft daten vom fratzenbuch für ihre hirnfickversuche verwendet. Bitte gut festhalten, es ruckelt ein bisschen beim weg durch die logik:

Und es ist problemlos möglich, einzelne Personen zum Werbeziel spezifischer Ansprache zu machen, wenn man deren E-Mail-Adresse oder Handynummer hat. Facebooks Überzeugungsmaschinerie war ein offenes Scheunentor für alle, die zum Beispiel von Russland aus versuchen wollten, die Wahl zu beeinflussen. Ganz ohne Hack, ganz unabhängig von Cambridge Analytica

Müsst ihr verstehen, die pösen pösen russen sind die gefahr!!1!elf!!!1!

Immer dieses aktuelle-kamera-gefühl beim genuss des jornalismus…

So ungern ich es tue…

So ungern ich es tue, heute muss ich mal Sascha Lobo verlinken, der im spiegel über die irratzjonalen p’litischen reakzjonen auf den massenmordanschlag von paris schreibt.

Die Irrationalität des 21. Jahrhunderts wickelt sich ein ins Gewand der Vernunft, sie kommt als gefühlte Rationalität daher: als Scheinrationalität. Und sie geht Hand in Hand mit der medialen Inszenierung. An der Oberfläche werden ein paar vernunftähnliche Verzierungen angebracht, irgendwelche Statistiken, Schaubilder oder Daten. Darunter brodelt eine Mischung aus Ressentiment und halbgarem Kalkül

Sascha Lobo kommt zwar meist wie gefühlter jornalismus daher, wenn er nach einigen tagen aus diversen ungenannten (und immer stark umformulierten) kwellen seine texte komponiert, aber das ist mal ein guter!

Psst! Wisst ihr schon, was die piratenpartei kaputtgemacht hat?

Das war die folgende ansage von Sven Regener:

Lacht nicht! Wenn solche spezjalexperten wie Sascha Lobo und Christopher Lauer das so in ihrem großen buch zur contentindustriellen leichenfledderei an der piratenpartei so schreiben, dann muss das ja stimmen — schließlich ist dieser frisurträger „die hand, die dich mit dem kampf um deine grundrechte füttert„¹:

Viel spricht dafür, dass der legendäre Radiomonolog Sven Regeners der Auslöser war

Ich wünsche den beiden auch weiterhin viel spaß bei ihren p’litischen analysen! 😀

¹Nein, das ist keine satire, das steht da wirklich über Sascha Lobo.

Sascha Lobo des tages

Weia, da habe ich mal nicht das addon im brauser, mit dem ich bei texten bestimmter autoren beim schnellen klick auf das linkchen erstmal eine vorschaltseite kriege, ums mir nochmal zu überlegen, schon gibts einen härtetest für die galle: Sascha Lobo. Der schreibt drüber, wie sehr die weltüberwachung durch US-weltüberwachungsdienste von der reklameindustrie vorbereitet wurde und wie schwierig dieser umstand den widerstand gegen die überwachung macht. Im spiegel, umgeben von anderthalb handvoll javascript-träckingwanzen der reklameindustrie. Als *spei!* werber. Und zwar als werber mit gescheiterten blogmonetarisierungsideen, die auch auf nix anderes als auf besucherträcking hinausgelaufen sind. Was kommt als näxstes? Die NPD erklärt ihre liebe zu ausländern? Die hl. röm.-kath. kirche erkennt den fehler ihrer sexualmoral und wandelt die vielen ungenutzten kirchen in kuschelstuben für spontane lustanfälle sexuell unterforderter menschen um. Oettinger sieht seine eigene inkompetenz ein und überlässt den digitalkommissar lieber jemanden mit verständnis?

Wisst ihr, was dieses hirnkrepel Sascha Lobo in einem bemerkenswert langen text über die überwachung durch werbung mit keinem einzigen wort erwähnt hat? Richtig: adblocker — die nicht nur die privatsfäre schützen, sondern auch eine wichtigere sicherheits-softwäjhr als so genannte „antivirusprogramme“ sind und dabei das web schneller und genießbarer machen — hat er nicht erwähnt. Ist halt ein *spei!* werber, dieses loch, aus dem das geschwafel zum himmel duftet… 😦

Kommen sie, herr Lobo, entschuldigen sie sich für das, was sie selbst für die vorstellung einer handvoll banknoten mit angerichtet haben, auf japanische weise mit einem seppuku, dann kann ich sie halbwegs ernstnehmen und es wirkt — im gegensatz zu ihrem geschwafel — einigermaßen erträglich. Der von ihnen immer wieder dokumentierte hirntod hingegen, er ist mir zu leicht simulierbar, vor allem bei einem professjonellen lügner und unmenschen, wie sie es sind. Von mir aus dürfen sie ihre einsichten auch gern als todesgedicht vortragen.

Psst! Psst! Kennt ihr schon…

Psst! Psst! Kennt ihr schon diese „netzgemeinde“, die ein gewisser von medien aufgeblähter nanoprominenter des deutschsprachigen internetzes mit pseudo-punk-frisur auf der re:pups-ich-da als riesen akzjon gegen die überwachung und für die so genannte „netzpolitik“ angedroht hat? Die mit dieser Website:

Aufruf der Website unter https://www.netzgemeinde.de/ - Browser-Meldung: Dieser Verbindung wird nicht vertraut. Sie haben PaleMoon angewiesen, eine gesicherte Verbindung zu www.netzgemeinde.de aufzubauen, es kann aber nicht überprüft werden, ob diese Verbindung sicher ist...

Haarsprej ist eben kein adäkwater ersatz für kompetenz.

Bwahahaha!

[Danke, @tux0r, das war ein gesundheitsgefährdender lachanfall!]

Zitat des tages

Hadmut Danisch schreibt ein paar wörtchen über einen nanoprominenten re:pups-ich-da heißluftredner mit pseudopunkfrisur, das ich gar nicht mehr weiß, was ich zitieren soll. Ach, das hier ist schon sehr passend:

Vielleicht ist es aber auch nur der selbstgemachte Fehler, sich vor ein Boulevardpublikum aus Online-Petenten und Facebook-Klickern zu stellen und ihnen vorzuhalten, dass Ihnen das Internet nicht genug wert sei. Man könnte sich auch vor die Fankurve im Fußballstadion stellen und denen vorwerfen, dass sie die Architekten des Stadions nicht genug wertschätzen und sie sich lieber dem unproduktiven Spiel zuwenden. Nur sind die dann wenigtens so ehrlich, einem eine Flasche an den Kopf zu werfen und nicht noch Beifall zu klatschen wie bei Re Publica.

Bwahahaha!

Frankfurter Allgemeines Fäuleton!

Zwei korrekturen nur zu deinem… ähm… kontent. [Nein, einen direkten link kriegt ihr nicht für eure linkbait!]

Erstens: dieser Sascha Lobo ist nicht der bekannteste internetz-experte der BRD. Er ist nicht einmal experte für internetz. Seine kompetenz in der selbstvermarktung als frontfresse und internetz-ikone für euch tintenklexer bei der scheißpresse will ich ihm allerdings nicht absprechen, die erkennt man ja auch an der wendehälsischen 180-grad-wendung in der lauen brise der banalitäten, mit der er jetzt wieder in die medien segelt…

Zweitens: nicht das internetz ist kaputt. Es ist genau so, wie es immer war, und es wird von allen möglichen gestalten für ihre zwecke benutzt — darunter auch von den organisiert kriminellen aus der mafia und aus den staaten. Denkt mal drüber nach! Was hingegen kaputt ist, das sind die fähigkeiten künstlich dumm gehaltener, scheinbar „informierter“, aber in wirklichkeit infantilisierter menschen, ihr gehirn zu benutzen und zur verfügung stehende dinge für ihre eigenen pläne und ziele einzusetzen.

Prof. dr. Offensichtlich zum jornalismus

Prof. dr. Offensichtlich hat seine neuesten erkenntnisse zur „diskussjon“ um die zukunft des jornalismus — die übrigens etwa so zukunftsweisend und so esoterisch ist wie eine diskussjon um die zukunft des fuþark in einer seit langem vom lateinischen alfabet geprägten schriftsprache; einer technik, die sogar von den sehr konservativen isländern adaptiert wurde — anonym publiziert, indem er als Sascha Lobo im Blog von Stefan Niggemeier die unfassbare, neue und sehr überraschende erkenntnis unterbreitete, dass für einen mann mit einem hammer alles wie ein nagel aussieht