Der postilljon mal wieder

Trottel macht Werbung für Adidas, ohne dafür Geld zu bekommen

Wie dumm ist der denn? Alexander Beckert (19) aus Lübeck trägt regelmäßig ein T-Shirt, auf dem groß das Logo und der Name der Firma Adidas aufgedruckt ist, ohne auch nur einen Cent dafür von der Sportbekleidungsfirma aus Herzogenaurach zu erhalten

Für eine klarnamenspflicht auf S/M

Angesichts der tatsache, dass irgendwelche mit steuergeldern bezahlte PR-mietlügner im namen von BRD-p’litikern rumzwitschern und die jornallje das dann höchst- und tiefstgläubig als äußerung des angeblichen BRD-p’litikers wiedergibt

In seinem Ministerium gebe es ein Social-Media-Referat, die machten das sehr seriös, sagte Seehofer am Donnerstag dem Donaukurier

…bin ich für eine sofortige klarnamenspflicht unter jeden einzelnen angeblichen äußerung eines BRD-p’litikers in S/M¹, welche die wirkliche verfasserschaft klarmacht. Schließlich kann und sollte man hier mit offenem visir auftreten, wenn man seine meinung vertritt. :mrgreen:

¹S/M ist meine abk. für „social media“.

Was die relevanzkriterjen der tagesschau erfüllt…

Mehrere SPD-Spitzenpolitiker haben bereits angekündigt, nicht für den SPD-Vorsitz kandidieren zu wollen. Nun erklärte auch Arbeitsminister Heil, dass er sich nicht um den Posten bewerben will

Ach, ist ja sommerloch, da nehmen die alles… 😀

Hej, spezjaldämonkraken, wenn ihr einen obermotz braucht, nehmt doch einfach mich! Niemand anders könnte so überzeugend für eine wende in der SPD und für ein neues sozjalp’litisches leitbild stehen wie ich. Oder eben ein anderer bettler, müllfresser und penner. Ich mache auch gern kanzlerkandidat, aber bitte keine fotoschopp-verschönerung meiner vom leben wohlgezeichneten fresse, die ganz anders aussieht als ihr beschissenen schülersprechertypen, mit denen schon in der schule keiner was zu tun haben wollte, so dass ihr für den rest eures madenhaften scheißlebens mit selbstliebe vorlieb nehmen musstet. „Erneuerung statt zerfall“, „rückgrat ist kein luxus“ und „menschen sind die hauptsache“ würde ich darunterdrucken lassen. Und „scheiße wird man ja wohl noch sagen dürfen“…

Und darüberhinaus würde ich bei fernsehauftritten nicht halb so viel ekel beim zuschauer auslösen wie der abschaum, die inkompetenz, die dumm machtgeilheit und die konzentrierte niedertracht, die euch für euren scheiß-parteivorsitz als auswahl zur verfügung steht.

Also genossen: wenn der ruf der partei an mich ergeht, dann stehe ich bereit… :mrgreen:

Der postilljon mal wieder

USA:
„Iran hat Tanker mit Saddams Massenvernichtungswaffen angegriffen!“

[…] Laut Pompeo muss Saddam Hussein die Waffen vor dem Krieg im Jahr 2003 schnell in den Iran geschafft haben, um die USA blöd dastehen zu lassen. „Deshalb fanden wir damals auch nichts, nachdem wir das Land zusammengebom… äh… befreit hatten“, so der US-Verteidigungsminister […]

Bwahahahahaha!

Andreas Scheuer (CSU) kündigt meinen tod an…

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will durch mehrere Reformen mehr Platz und Rechte für Radfahrer quasi auf die Straße bringen. „Das Rad ist ein gleichberechtigter Teil des Straßenverkehrs“, betonte der CSU-Politiker. Das soll sich ändern

*grusel!*

[Archivversjon] (bitte auch mal meine links klicken, um zu bemerken, dass ich eben vorsätzlich sinnentstellend zitiert habe). 😉

Und, was will er jetzt machen, der bescheuerte doofrindt-nachfolger, dass sich das mit dem gleichberechtigten teil des straßenverkehrs ändert?

Ah ja, „schutzstreifen“. Also auf der rechten straßenseite gezogene, abgetrennte, meist etwas zu enge linjen (mit der ungefähren breite eines handtuches) mit bußgeldbewehrter benutzungspflicht für radfahrer, die meist als vielzweckstreifen (parken, sperrmüll, sonstwas) dienen. So dass radfahrer gezwungen werden, beim geradeausfahren rechts von rechtsabbiegendem verkehr zu fahren. Von radfahrern, die nach links wollen, ist dabei noch gar nicht geredet. Klar, so etwas kann man „schutzstreifen“ nennen, wenn man das wort „endlösung“ auch schönklingender als „massenmord“ findet. Ich bevorzuge das viel klarere wort „todesfalle“ — und diese totalverkackte scheißidee irgendwelcher leute, die garantiert nie im normalen alltag mit dem fahrrad durch deutsche städte mit ihrem mörderischen stadtverkehr fahren, greift immer mehr um sich. Vor ein paar tagen habe ich mich wegen einer polizeimeldung mal zu einem längeren rant hinreißen lassen, den ich hier nicht wiederholen möchte.

Ganz großes kino: LKW-fahrer sollen demächst innerorts nur noch im schritttempo rechts abbiegen dürfen. Nun, ich wills mal so sagen: ein vierzigtonner kwetscht mich auch im schritttempo noch zu tode, wenn er mich übersieht und ich in ihn übersehe, weil ich meine glubschen im verkehr irgendwo anders hinrichte. Deshalb betrachte ich solche dinger ja auch als etwas mit „eingebauter vorfahrt“. Alles andere bringt mich in der praxis einfach nur um.

Ah ja, 1,50 meter abstand beim überholen eines radfahrers. Das ist bereits seit jahren gängige rechtsprechung in der BRD, also richterrecht und damit geltendes recht. Oder anders gesagt: für den fahrradfahrer ändert sich gar nix, auch nicht, wenn das geltende recht durch andere verkehrsteilnehmer einfach ignoriert wird. Und kommt, hej, ein „neues verkehrsschild“, das darauf hinweist, dass man auf dieser straße die geltenden verkehrsregeln einhalten muss, auch wenns mal lästig wird… ich weiß nicht, wer dem herrn Scheuer ins gehirnchen geschissen hat, als er diese idee ausgebrütet hat. Zwei punkte in flensburg bei verstößen und ein ernstnehmen entsprechender anzeigen von radfahrern bei der polizei wären viel zielführender (am besten zusammen mit der zulassung von fahrrad-kameras als beweismittel, damit das barbarische PS-faustrecht auf der straße mal aufhört). Denn diese arschgeburten von vollidjoten, die mit ihren scheißautos in fünfzehn zentimeter abstand an einem vorbeirasen, sind verdammte henker! Und nein, ich rede nicht von ganz engen und/oder vorsätzlich verkehrsbehindernd zugeparkten straßen, wo wir alle gar keine andere wahl als die „kreative auslegung“ von verkehrsregeln im sinne des §1 StVO haben und wo man dann auch hoffentlich entsprechend vorsichtig miteinander umgeht, sondern von idjoten. Wer sich beleidigt fühlt, dürfte gemeint sein.

Und ein zweiter bei-rot-darfst-du-rechtsabbiegen-grünpfeil an den ampeln, der nur für radfahrer gelten soll, wirds auch total bringen. Ich bin auf eine erfassung der anzahl von missverständnissen gespannt. Schon der DDR-grünpfeil für autos ist mehr als nur ein bisschen gefährlich, wenn ich auch eingestehen muss, dass es ein praktisches und vielerorts sinnvolles verkehrszeichen ist, solange man die augen aufhält. Ob ein „halber grünpfeil“ da weniger gefährlich wird? Ich habe so meine zweifel.

Damit bei alledem auch wirklich noch mehr radfahrer auf der intensivstazjon oder beim bestatter landen, soll man in zukunft auch mit dem fahrrad nebeneinander fahren dürfen, wenn das mal irgendwo kein „sicherheitsrisiko“ ist. Vermutlich sieht der herr Scheuer diese tolle idee als einen beitrag zur lösung des rentenproblems durch sozjalverträgliches frühableben.

Zu schade, dass dieser schreibtisch-totschläger Andreas Scheuer (CSU) nicht für die tödlichen folgen seiner scheißp’litik verantwortlich gemacht werden kann.

(Und ja, werte autofahrer, ich weiß, dass es auch unter den radfahrern welche gibt, bei denen man die frage, ob sie auch ein gehirn haben, nur in der metzgerei beantworten könnte.)

Und nun zur rechtsdurchsetzung

Polizei geht in 13 bundesländern gegen gefühlsausdrücke im internet vor

Zum vierten mal in folge gingen polizeibeamte mehrerer bundesländer gegen gefühlsausdrücke im netz vor. Laut bundesamt für liebe zeigt das bereits wirkung

Oder so ähnlich

Ja, ich weiß, dass hier wirklich strafbare sachen verfolgt wurden. Aber dieser neusprech mit dem „häjhtspietsch“ geht mir sowas von auf den senkel! Hass ist eine ganz normale emozjonal-psychische reakzjon, die man aus beinahe jeden menschen rauskitzeln kann. Wenn man diese völlig normale emozjonal-psychische reakzjon dann in der allgegenwärtigen polizei-, p’litiker- und jornalistensprache wie eine straftat darstellt, wird mir immer ganz orwell.

Was kommt als näxstes? Gedankenverbrechen? Weit weg ist es davon nicht mehr. Übrigens: hämische kommentare über den tod eines ermordeten BRD-p’litikers sind zwar sehr geschmacklos, aber mehr eben auch nicht. Und so etwas wird in einem heise-artikel schon in einem zusammenhang mit volxverhexungen, judenhass und aufforderungen zu straftaten gebracht. Ganz großes orwell-kino, nur leider nicht auf der leinwand, sondern im echten leben.

Leider nur der postilljon

SPD-Führung übernimmt Verantwortung für Wahl-Desaster und tritt geschlossen zurück

Inzwischen ist es für eine wirksame satire ausreichend, wenn man einfach nur beschreibt, wie sich menschen mit einem mindestmaß an anstand und selbstreflexjon verhalten würden… 😦

Stirb, scheiß-SPD, stirb! Kannst ja „Hartz IV war im grunde richtig“ (A. Nahles) auf deinen grabstein meißeln lassen!

In hannover wird rad gefahren

Ein 46-Jähriger ist am Sonntagmorgen, 26.05.2019, im Stadtteil Mitte bei einem Unfall mit einem Kleintransporter schwer verletzt worden […] Ersten Erkenntnissen zufolge war der 47-Jährige mit seinem Citroen Jumper auf dem Friedrichswall in Richtung Friederikenplatz unterwegs. Als er nach rechts in die Karmarschstraße einbog, kollidierte er mit dem in gleiche Richtung fahrenden, bevorrechtigten 46-Jährigen. Der Radfahrer wurde schwer am Fuß verletzt und musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden

Ein kleiner dank an den pressetexter der polizei, dass nicht mehr die rede davon ist, dass der radfahrer „vom auto erfasst wurde“, als wäre da gar kein mensch dran beteiligt gewesen. Ja, genau so klingt das sonst immer. Ein weiterer kleiner dank dafür, dass darauf hingewiesen wurde, wer hier vorfahrt hatte. Ja, das wird bei unfällen mit radfahrern regelmäßig in der meldung weggelassen, und da, wo ich den unfallhergang nachvollziehen kann, weiß ich auch genau, woran das liegt, nämlich an der vorfahrt des radfahrers. Und irgendwann wird auch mich einer von diesen henkern mit führerscheinhintergrund, die gucken für völlig überbewertet halten, ins grab schubsen. Die vorfahrt eines radfahrers hat außerhalb der straßenverkehrsordnung nämlich noch weniger existenz als nessie und die UFOs. Und noch ein kleiner dank dafür, dass bei einer fußverletzung nicht druntersteht, dass der radfahrer keinen helm trug — wie das sonst leider recht regelmäßig der fall ist, wisst ja, die radfahrer sind alle selbst schuld und die helmpflicht ist alternativlos; wenn die radfahrer sterben, ist es Darwin, und jetzt gebt ordentlich gas und guckt nicht…

Wenn ihr da bei der polizei weiterhin die von der presse meist unverändert übernommenen texte so klar und frei von unterschwelliger autopropaganda schreibt, dann könnte sogar mal ein paar menschen in hannover etwas klar werden. Und das würde ich sehr begrüßen. Im moment sind radfahrer nämlich das kanonenfutter des straßenverkehrs. Und ich bin radfahrer. (Und ja, ich weiß, was für vollidjoten es unter den radfahrern hier gibt, denn ich sehe die auch jeden verdammten tag.)

Und nun fahrradhelm ab zum gebet¹!

Radweg unser, der du bist neben jeder fahrbahn,
dein „fahrradparadies“ komme,
deine benutzung sei überall pflicht²,
in allen ortschaften wie auch an den landstraßen!

Unser täglich sicherheitsgefühl gib uns heute,
und vergib uns das ständige falschfahren,
wie auch wir vergeben all den falschparkern.
Und führe uns nicht auf die fahrbahn,
sondern erlöse uns von den bösen autos!

Denn dein ist der „schutz“,
und die „fahrradfreundlichkeit“
und die „sicherheit“
bis wir schließlich in die ewigkeit…

RUMMS!

(Feierliche musik setzt ein: ta… tü… ta… ta…)

¹Das „gebet“ ist so wesentlich von Chr. Maercker inspiriert, dass es ein plagiat ist.

²Zwanzig øre ordnungsgeld, wenn man einen radweg mit blauem radweg-schild nicht benutzt, zum beispiel, weil er bis zur unbefahrbarkeit kaputt, zugeparkt, versperrmüllt ist oder einen in zusammenarbeit mit bäumen und parkenden autos so sehr von der verkehrssituazjon trennt und gleichzeitig für andere verkehrsteilnehmer unsichtbar macht, dass er schlicht lebensgefährlich ist. Wer für die nichtbenutzung eines sinnlos oder straßenverkehrsordnungswidrig mit einem schild als benutzungspflichtig angeordeten radweges nicht zahlen will, kann es vorm verwaltungsgericht durchfechten, was oft über ein jahr dauert und nerven kosten kann. Wenn man das verfahren gewinnt, bedeutet das nicht, dass der verkehrsausschuss den blauen lolli auch entfernt. Auch nicht, wenn im urteil im namen des volkers drinsteht, dass der blaue lolli da widerrechtlich steht. Hannover ist voll davon! Und voll von aufmerksamen polizeibeamten, die das auch immer wieder einmal durchsetzen (was übrigens ihr dschobb ist, die können auch nix für die scheiße). Und in anderen städten sieht es genau so beschissen aus (von mir aus eigener erfahrung bestätigt für hamburg und münchen).

Der postilljon mal wieder

Erste Drive-In-Schule ermöglicht Eltern, ihr Kind mit dem Auto zum Klassenzimmer zu bringen

„Wir kommen damit den Helikoptereltern von heute entgegen, die ihr Kind mit dem Auto zur Schule fahren, auch wenn sie nur eine Straße weiter wohnen“, erklärt Schuldirektorin Karla Bechtel bei der feierlichen Eröffnung. „Viele von ihnen haben Sorgen geäußert, dass ihrem Kind nach dem Verlassen des Fahrzeugs auf dem gefährlichen Weg vom Schuleingang bis zum Klassenzimmer etwas passieren könnte.“

Kwalitätsjornalismus des tages

Bei der bildzeitung mit schlips gibt es fakten, fakten, fakten über autohassende autonome, die luftmessungen manipulieren, um fahrverbote zu erzwingen [archivversjon]. Leider stammen die fakten mit echtem hasskappen-beweisvideo nicht von einem besorgten linksextremisten-überwacher, wie dem locus weisgemacht wurde, sondern von der titanic.

Wenn ein Bewohner Münchens mit Nachnamen wie der „Tatort“-Kommissar der bayrischen Landeshauptstadt heißt, schafft das wohl Vertrauen

*prust!*

Aber keine sorge, liebe locus-leser, der rest in diesem scheißblatt ist sorgfältigst und bis zur selbstaufgabe verantwortungsvoll rescherschiert. :mrgreen: