Und nun zum spocht

Schach: großmeister Hans Moke Niemand gegen weltmeister Magnus Carlsen im Julius Bär generations cup: eine völlig neue variante des abgelehnten damengambits [link geht zu guhgells juhtjuhbb, man kann das video auch über invidious anschauen, ohne guhgells träckingskripten].

Hintergrund. Nein, ich habe immer noch keine gute verschwörungsteorie anzubieten. Als wenn es noch nicht unappetitlich genug wäre…

Und nun zum spocht: obskures ereignis des tages

Magnus Carlsen, amtierender schachweltmeister, hat beim sinquefield cup eine partie gegen den 19-jährigen großmeister Hans Niemann verloren (ganz großes schach von Hans Niemann, der nach einer sehr unüblichen und in dieser form noch nie gespielten eröffnung, auf die sich Magnus Carlsen offenbar so gut vorbereitet hatte, dass er seine züge eine beachtliche zeitlang ohne nachdenken am brett spielen konnte, verblüffend oft den nach kompjuteranalysen besten zug gefunden hat und so die partie gewann!) und ist einfach vom turnier zurückgetreten… aber mit einer ganz merkwürdigen ansage beim zwitscherchen, die viel mehr fragen aufwirft, als sie beantwortet [der link geht zu guhgells juhtjuhbb, wer keine lust auf die träckingwanzen von guhgell hat, guckt besser über invidious].

Für interessierte: die partie zwischen Magnus Carlsen und Hans Niemann gibt es hier auf juhtjuhbb und hier über invidious in einer kommentierung und ersten analyse durch den internazjonalen meister Georgios Souleidis. (Sehr guter kanal übrigens…)

Nein, ich weiß nichts näheres und habe auch keine gute verschwörungsteorie anzubieten, aber das ist schon ein sehr ungewöhnlicher vorgang.

Universität des tages

Nein, das ist nicht der postilljon, das ist der ASTA der leibniz-universität hannover, bei dem offenbar der geist von Kurt Schwitters noch anträge formuliert:

Schachverbot jetzt! — für eine gerechtere Welt!!

Nein, keine sorge, es ist nicht halb so schlimm, wie man beim überfliegen satirischen antrages denken könnte, denn dieser antrag wurde nicht einmal zur entscheidung aufgerufen. Aber dass es sich um eine satire handelt, ist auch nicht so direkt aufgefallen…

Ich wünsche angesichts des bis zur vollständigen satireblindheit mit irgendwelchen fernliegenden „first world problems“ beschäftigten „linken“ p’litischen nachwuxes den nachmirkommenden noch viel spaß in der idiocracy oder in der faschistischen diktatur! Gottseidank neigt sich meine scheißzeit langsam zum ende, und ich gehe im bewusstsein, die letzten augenblicke der amerikanisch-europäischen gesellschaften erlebt zu haben, in denen man noch halbwegs frei sprechen und denken durfte, ohne dafür verknastet oder gar ermordet zu werden. Das licht braucht übrigens nicht mehr vom letzten ausgemacht zu werden, es ist schon lange aus.