Die süßen träume der „ditschitäll näjhtiffs“

„Ich besitze nichts, habe keine Privatsphäre, und das Leben war nie besser“ — so stellt sich die Dänin Ida Auken, „Young Global Leader“ des Weltwirtschaftsforums, die Welt in zehn Jahren vor

Da will man die albträume gar nicht mehr kennenlernen, wenn das die träume sind…

Aber hej, die leute findens geil, und ich bin so gut wie tot. Die kaufen irgendwelche kompjuter, auf denen ihnen nicht einmal mehr das recht eingeräumt wird, selbst entscheiden zu können, welche softwäjhr darauf ausgeführt wird, und fühlen sich so richtig zukunft, weil sie das fratzenbuch in der tasche haben. Die stellen sich sogar die selbstgekauften abhörwanzen in ihre wahnzimmer, versorgen sie mit strom und schließen sie an die mithörleitung an, als ob es niemals totalitäre staaten gegeben hätte. Die werden so einen erstklassigen faschismus mit sich machen lassen, dass mir davor gruselt. Es wird echt zeit, dass ich sterbe. Gut, dass ich keine kinder habe. Wehe, wehe, wehe denen, die nach mir in diese schöne, neue welt kommen!

„Humor“ des tages

Hej, jetzt sollen uns die ganzen smartdinger zum lachen bringen. Nein, nicht weil sie oft so lächerlich sind, sondern wegen ihres „humors“:

In einer kürzlich veröffentlichten, äußerst provokanten Studie hat der Niederländer Anton Nijholt, ein Pionier auf dem Gebiet der computerlinguistischen Humorforschung, eine kühne und ambitionierte Vision vorgestellt: Dank Sensoren, intelligenten Geräten und Wearables, die unser alltägliches Umfeld in einem noch vor wenigen Jahren unvorstellbaren Maß beeinflussen, könnte es viel mehr Gelegenheiten für automatisch generierten Humor geben

Wie jetzt, noch mehr automatisch generierten „humor“ als die darbietungen irgendwelcher bespaßungsrobotniks in der glotze… da muss man doch gleich ganz viele „intelligente“ kaffeetassen und termostate kaufen, damits mal wieder was zum lachen gibt! :mrgreen: