Antifaschistisches verbot des tages

Die regierung des königreichs schweden will ein ganzes alfabet verbieten, weil ein zeichen dieses alfabetes von neonazis benutzt wird:

Hintergrund dieser reschersche sei, dass neonazis in schweden die so genannten „tyr-runen“ als symbol verwenden. Dass dies so ist, ist etwas, worüber sich weder die asengläubigen noch die am kulturellen erbe interessierten menschen freuen

Ja, die haben asentreue in schweden. Willkommen im 21. jahrhundert! Möge sich der einäugige von seinem tron hlidskialf erheben, auf seinem achtbeinigen pferd sleipnir über die lande reiten, dabei von hugin und munin besser auf seinem weg geleitet sein als jedes navigazjonsgerät es vermöchte, und möge er mit seinem gungnir nach den ganzen dummen werfen, auf dass geri und freki ihr fresschen bekommen und sich die idjotie mal so richtig gründlich aus der menschheit rausmendele! 🚮

Aber wieder zum antifaschistischen krampf: Kommt, schweden! Sprengt eure alten runensteine weg! Für die demokratie! :mrgreen:

Ich finde, wir sollten diese harte und entschlossene antifaschistische vorgehensweise unbedingt nach deutschland übertragen und hier mindestens ein paar buchstaben verbieten — zum beispiel N, S, D, A, und P — wenn nicht gar das ganze alfabet, damit auch niemand grafisch ähnliche buchstaben verwendet. So ein R ist einem P ja ähnlich, und ein B eigentlich auch, könnte aber sogar als D dienen. Wenigstens diese frakturschrift, die ja schon von den nazis verboten wurde, könnte gleich noch einmal verboten werden, weil sie ja von irgendwelchen neonazis, die mehr sehnsucht nach alter deutscher größe als geschichtsverständnis haben, wieder gern und oft benutzt wird. „Gemütliche“ kneipen und tradizjonswerbende biermarken können ja stattdessen comic sans MS verwenden! Das ist antifaschistisch korrekt. Und wir haben einen weiteren großen sieg gegen den faschismus errungen! Das ist jedes opfer wert!

via hirnfick 2.0

Feminismus des tages

Schwedische feminist*innen fordern ein verbot von sexrobotern, weil die dinger nicht darauf programmiert sind, „nein“ zu sagen und deshalb die sicherheit von frauen bedrohen. Nein, das steht da wirklich, und nein, es ist nicht der postilljon.

Statt mich mit diesem hirngekwirlten dummfug richtig auseinanderzusetzen, will ichs mal so sagen: kein technisches gerät ist darauf programmiert, „nein“ zu sagen. :mrgreen:

Wenn die neureligjon gender die altreligjon kristentum trifft

Die ganze wahrheit über die weihnachtsgeschichte, frisch aus dem schwedischen fernsehen: Maria hat sich geklont, Jesus wurde als mädchen geboren und war eine transe

In wirklichkeit ist das natürlich so gelaufen, dass Maria mit schon dicklichem bauche ihre kusine Elisabet besucht hat und zu ihr gesagt hat: „Das war eine tolle idee von dir. Du wirst es nicht glauben, aber Josef, der fromme idjot, hat die geschichte mit dem heiligen geist einfach gefressen“. :mrgreen:

Hinweis für skandinavjenreisende

In schweden am besten vor dem geschlechtsverkehr einen schriftlichen vertrag aufsetzen, in dem dokumentiert wird, dass der geschlechtsakt in einvernehmlicher weise ausgeführt wird, sonst könnte die frau im nachhinein ihre meinung ändern und der sex dann von einem richter als vergewaltigung betrachtet und mit mehrjähriger haftstrafe bestraft werden… [archivversjon]

Einige fetischisten werden die neue bürokratie beim rammeln sogar erotisch finden. :mrgreen:

Vermutlich wird es demnächst die ersten „schwedenäpps“ geben, mit denen man seinen kompletten geschlechtsverkehr mitsamt vorspiel rechtssicher und natürlich DSGVO-konform in der „cloud“ dokumentieren kann, um juristische risiken auszuschließen. :mrgreen:

Datenschleuder des jahres

Ja, das jahr hat noch ein paar tage, aber dieses kaliber wird vermutlich in diesem jahr nicht mehr überschritten.

Das schwedische regierung hatte eine tolle idee, wie man sensible staatliche daten speichern kann: in der „cloud“. Das ist einfach, bekwem, modern, preiswert und sicher — so hat es vermutlich der lobbyist in den dunkelkammern des schwedischen reichstages gesagt. Und dann wurde das eben gemacht. Nachdem so ein p’litiker mit einem lobbyisten geredet hat (und vielleicht auch das eine oder andere kleine freundschaftserhaltende geschenk bekommen hat), fühlt er sich sofort ganz kompedingsbums und möchte gleich zur tat schreiten.

Das waren keine besonderen daten. Nur so ein großfrachtschiff mit militärischen geheimnissen, wo jeder, der sie jemanden anders einfach mitteilte, in den knast käme, und zwar lebenslänglich hinter die schwedischen gardinen. Ergänzt um ein paar weniger wichtige personenbezogene daten. Zum beispiel name, wohnanschrift und foto diverser bediensteter des schwedischen staates. Und name, wohnanschrift und foto jedes menschen, der in schweden mal von der polizei erkennungsdienstlich behandelt wurde. Und name, wohnanschrift und foto jedes menschen, der mit einem schwedischen zeugenschutzprogramm geschützt wurde. Und sämtliche daten zu in schweden vergebenen führerscheinen. Und sicherlich noch eine menge mehr…

Nun, diese „cloud“ scheint ein bisschen über russland abgeregnet zu sein, da es sich um kompjuter handelte, die im einfluss- und zugriffsbereich russischer verbündeter stehen. (Hier ein paar weitere daten in einer zeitleiste, aber die automatische übersetzung ist nicht so pralle. Englisch ist lesbarer als deutsch.) Das ist natürlich sehr praktisch für den russischen geheimdienst, der sich so die gefährliche und teure klassische spionahsche sparen kann, und doch an zuverlässige und wertvolle informazjonen kommt. Und so ein lieferdienst liegt ja auch ganz im trend der zeit, wie die vielen essensbringdienste belegen, die ihr auskommen finden.

Immerhin, einer der verantwortlichen musste richtig teuer dafür zahlen, nein, nicht mit einer lebenslangen haftstrafe, sondern…

There’s more: by this guilty plea, an appeal (by either prosecutor or defense) has been prevented, and so things will never go to public court and discovery. Further, since there is no appeal, the penalty has been set in stone – Ågren loses half a month’s pay in fines for leaking pretty much the entire military and civilian database set

…mit einem halben monatseinkommen. Das tut weh! Gut, dass das recht manchmal auch milde ist, wenn es sich um straftaten im staatsdienst handelt. Und hej, irgendwann im herbst soll ja mit der veröffentlichung der ganz geheimen geheimdaten auf rechnern im russischen einflussbereich aufgehört werden. Zumindest besteht die absicht. Vielleicht. Wenn es möglich ist.

Ich wünsche auch weiterhin allen ahnungslosen und reklamegläubigen ganz viel spaß dabei, allerlei daten auf den kompjutern anderer leute zu speichern, was man reklamedeutsch als „cloud“ bezeichnet. Was kann dabei schon schiefgehen?! :mrgreen:

Und genau so wünsche ich auch weiterhin ganz viel beruhigung wegen der ganzen staatlichen überwachungsdatenbanken, die alle staaten über ihre menschenverfügungsmasse anlegen. Beim staat sind die daten ja in guten, sicheren und voll kompetenten händen, ja, der staat hat sogar ci-ca-cyberkampftruppen, die ordentlich zurückcybern können. :mrgreen:

Faszinierend auch die BRD-jornalistische berichterstattung über diese kleinigkeit, die einfach nicht stattfindet, so dass hier niemand etwas davon mitbekommt. Würde ja auch nur beim vermarkten der werbeplätze an „cloud“-anbieter stören. Und bei den meldungen, dass bei der BRD-STASI wieder irgendwelche „dateien“ mit „gefährdern“ (BRD-neusprech für: nicht straffällige leute, die nach der geheimmeinung eines geheimpolizisten irgendwann einmal etwas tun könnten) angelegt werden. Wer sich nur aus glotze und presse informiert, schläft ruhig und ist auch dann nicht richtig wach, wenn die äuglein wieder offen sind.

In diesem sinne: aufwachen! Oh… gucke mal, so ein süßes kätzchen und wie der Trump wieder twittert… 😦

Zensur des tages

Die domäjhn der den inhalten gegenüber neutralen (und damit: unzensierten) torrent-suchmaschine „the pirate bay“ wurde vom königreich schweden konfisziert.

Wer wieder sehen will, was damit der welt verlorengegangen ist, kann die onion-seit der „pirate bay“ unter http://uj3wazyk5u4hnvtk.onion/ besuchen — dies erfordert allerdings TOR. Weitere ausweichdomäjhns werden in den näxsten tagen an allen möglichen stellen in diesem so genannten „internetz“ zu finden sein und sich mit der geschwindigkeit einer interessanten und für viele menschen lebenspraktisch wichtigen informazjon verbreiten. 😉

Ich wünsche den zensoren auch weiterhin viel spaß beim zensieren.

(Die weiseren piraten haben allerdings schon längst eingesehen, dass man doch besser andere protokolle als torrent verwenden sollte. Die zentrale infrastruktur eines erforderlichen träckers macht torrents angreifbar und damit zensierbar.)

Internetz des tages

In schweden werden bereits zwei drittel der zweijährigen kinder von scheißwerbern auf ihre späteren konsumentenrollen geträckt und danach eingeordnet sowie permanent von den horch- und morddiensten diverser staaten überwacht… oder so ähnlich.

(Warnhinweis für allergiker: der link geht zu telepolis auf einen Rötzer-text.)

„First world problem solution“ des tages

Das neue schwedische pronomen „hen“, falls man mal nichts explizit männliches oder weibliches verwenden kann oder möchte. Gefällt mir viel besser als die unsprechbaren zungenstrafen, die sich gewisse professx und akademik*er_inn*en in der BRD so am schreibtisch ausdenken. Kommt aber auch nicht aus irgendeinem akademischen betrieb und nicht aus einer sprachlich schwerbehinderten ideologiesekte, sondern hat sich so im „allgemeinen sprachgebrauch“ gebildet…

Aber die schweden habens ja auch leichter, weil sie viel weniger barocken grammatikballast in ihrer sprache rumschleppen. Wenn ich nur daran denke, dass man dafür im deutschen gleich vier fälle in sigular und plural brauchte!

Na, warten wir noch hundert jahre, dann erledigt sich das mit dem grammatik-ballast im deutschen auch von allein. Der genitiv ist ja schon so gut wie verschwunden, und niemand vermisst dieser formen schönen klang. 😉

Juristische argumentazjon des tages

Ein Domain-Name ist ein Hilfsmittel für eine Website. Wenn eine Seite für kriminelle Aktivitäten verantwortlich ist, dann leistet die Domain Beihilfe zu einem Verbrechen

Übrigens, was dabei nie vergessen werden sollte: die piratenbucht ist nichts weiter als eine den inhalten gegenüber neutrale — oder deutlich gesagt: unzensierte — suchmaschine. Der betrieb einer unzensierten suchmaschine wird als „verbrechen“ betrachtet. Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß bei der nutzung von suchmaschinen.

„Cloud“ des tages

Lassen wir doch einfach die ganzen smart-autos der zukunft — die ihren fahrer wohl viele dinge gar nicht mehr direkt machen lassen werden — doch kommunizieren, indem sie über die „cloud“ daten austauschen. Was kann dabei schon schiefgehen? Und wer wird bei solchen schnittstellen wie „datenauslieferung an winterdienste“ schon an totales bewegungsträcking denken?

Digitaler polizeifunk des tages

Stockholmer Ermittler haben Einsatzdetails unverschlüsselt über das unsichere US-Chatprogramm WhatsApp ausgetauscht. Die Schlamperei flog auf, als ein Polizist aus Versehen einen Wildfremden zum Mitlesen einlud

Ach ja, und auch weiterhin viel vertrauen auf den datenschutz bei polizeien, geheimdiensten und generell beim staat!

Schädlich für die kinder

So so, es gibt also emozjonale schäden und „entwicklungsstörungen“ (ein wort, das ohne weitere erläuterung nichts sagt) bei kindern, weil die eltern viel zu oft auf ihre wischofone glotzen und drauf rumstreicheln. Am besten löst man dieses problem wohl, indem man die eltern wieder auf die „gute, alte glotze“ glotzen lässt… :mrgreen: