VW des tages

Schweiz verbietet Verkauf von manipulierten VWs

Der tagesanzeiger ist eine von diesen drexzeitungen, deren programmierer allen ernstes der meinung sind, dass HTML irgendwas schlechtes sei und die man deshalb nur mit javascript lesen kann – scheiß auf körperbehinderte, scheiß auf blinde, scheiß auf alles. Möge es in den alpen hirn vom himmel regnen, und möge dort kein scheißpresseverleger seinen regenschirm aufspannen! Von mir gibts jedenfalls keinen link für so eine leserverachtung.

Beschlagnahmung des tages

Zum ersten mal scheint ein staatsanwalt so etwas ähnliches gemacht zu haben (hier allerdings in form einer beschlagnahme) wie die festnahme eines kriminellen roboters zu veranlassen. Natürlich war das ding nur ein kunstwerk, aber die frage…

Wer ist verantwortlich, wenn ein Roboter autonom handelt?

…wird im von idjoten ständig herbeifantasierten „internetz der dinge“ noch viel brisanter werden; in der gesellschaftlichen breite vor allem dann, wenn erstmals unfälle von „autonom“ fahrenden autos verursacht werden — die durchaus auch bestandteile von… im wahrsten sinne des wortes… mobilen botnetzen werden können.

Schräge meldung und Hitler des tages

Und jetzt noch ein bisschen sahne in den schönen, warmen kaffee:

Wie so oft genehmigte sich Leser-Reporter David bei seinem Abendspaziergang einen Kaffee beim Snack Stop by Moser’s im Bahnhof Baden. Als er sich bei den Kaffeerähmchen am Take-away-Stand bedienen wollte, hielt er überrascht inne. «Plötzlich sah ich das Gesicht Adolf Hitlers vor mir», sagt er zu 20 Minuten. «Ich finde das geschmacklos. So etwas gehört nicht auf einen Kaffeerahm.» […] Moser wies umgehend all seine Geschäfte an, das Sortiment nach Hitler-Kaffeerahmdeckeli zu untersuchen. Dabei fand das Personal das Bild eines weiteren Diktators. «Auf einem Rähmli war Benito Mussolini abgebildet», sagt Moser

Die würden sich auch in deutschland gut verkaufen, diese kaffeeverfeinerer… :mrgreen:

Atommüll des tages

Der (mutmaßlich schwach radioaktive) atommüll des tages wurde zufällig in der schweiz bei bauarbeiten gefunden, natürlich mit anschließendem schutz für die bauarbeiter und ohne jede informazjon der menschen, die drumherum leben:

„Wir wussten schon, dass da früher eine Mülldeponie darunter war, aber wir haben nie erfahren, dass da etwas Gefährliches sein könnte.“ Wäre er über die Kontamination informiert gewesen, hätte er aufgehört, dort zu gärtnern, meint der Rentner. „Dass man uns nicht informiert hat, finde ich eine grosse Sauerei“, so der 81-Jährige. Schliesslich hätten dort viele im guten Glauben Gemüse angepflanzt.

Aber keine sorge, denn heute noch wird jemand seine stimme erheben und „für die bevölkerung bestand zu keiner zeit eine gefahr“ ins jornalistenmikrofon sagen.

Zitat des tages

Die EU-Kommission verwies in ihrer Stellungnahme darauf, dass die Bürger Europas keine andere Freiheit höher schätzten als die Personenfreizügigkeit. Vermutlich hat man das mittels Befragung herausgefunden. Man sollte die EU-Bürger einmal fragen, ob sie Volksabstimmungen wie in der Schweiz gut fänden. Vermutlich traut sich das niemand in der Brüsseler Bürokratie. Die Gefahr, die von den EU-Bürokraten nun heraufbeschworen wird, die nennt sich direkte Demokratie. Nichts ist den Regierenden lästiger als Bürger, die Nein sagen können

[via]

Ist es nicht faszinierend…

Ist es nicht faszinierend, wie p’litiker und ihre speichellecker, die jornalisten aus den ganzen „demokratischen“ staaten, von denen die schweiz umgeben ist, das ergebnis einer volxabstimmung kritisieren können…

Da spiegelt sich der „wahre demokratische geist“ in diesem ganzen p’litischen geschmeiß!

Im rest der „demokratischen“ EU würde man nämlich entweder gar nicht abstimmen lassen — oder, wie bei diesem EU-verfassungsversuch — die abstimmung einfach so lange immer und immer wieder wiederholen, bis das ergebnis endlich so ist, wie es sich die p’litische kaste aus irgendwelchen gründen gewünscht hat.

Besonders entlarvend ist rabulistische propaganda der marke „das prinzip des freien personenverkehrs ist bedroht“ (EU-kommissjon). Ich bin mir sehr sicher, dass die schweiz auch weiterhin jeden turisten in ihr hübsches land¹ reinlassen wird, ihn dort mit gutem essen und gehobenem lebensstil verwöhnen wird, dafür gerne sein geld nehmen wird und ihn schließlich wieder mit der gewohnten freundlichkeit verabschieden wird… nur mit einer dauerhaften aufenthaltsgenehmigung wirds jetzt nicht mehr so einfach, weils kontingente gibt. Was in wirklichkeit bedroht ist, das ist der profit jener, die die ware arbeit so billig wie möglich haben wollen.

„Qualitätsdemokraten“ aus den undemokratischsten organen der EU üben sich im waschen der gehirne. Lächerlich! Und wenn dann mit subtiler hirnfickerei ausgerechnet die schweiz mit ihrem ausländeranteil von deutlich über zwanzig prozent als „ausländerfeindlich“ hingestellt wird, dann mischt sich das lachen mit einer deutlichen übelkeit.

¹Disclaimer: ich mag keine berge.

Wischofon des tages

Ein Nutzer aus Bellinzona tappte dennoch in eine fiese Falle. Auf seinem Smartphone klickte er auf eines der Filmchen – und erhielt sofort eine SMS. Der Mann sagt zu 20 minuti: „Ich habe auf das falsche Video geklickt und erhielt eine Nachricht, dass ich nun einen Dienst abonniert habe, der mir Hardcore-Filmchen liefere.“ Nur: Seine persönlichen Daten, geschweige denn seine Handynummer, hatte er nie angegeben.

Dennoch erhielt er von der Swisscom am Ende des Monats eine Rechnung, die ihn mit 9,90 Franken pro Woche belastete. Was der Mann nicht wusste: Da er nicht auf die SMS reagiert hatte, erneuerte sich das ungewollte Abonnement jede Woche aufs Neue.

[…] Er hatte statt eines Videos eine Bannerwerbung angeklickt – die als Wolf im Schafspelz getarnt war: Sie habe grafisch genau gleich ausgesehen wie ein Filmchen. „Sogar mit einem Videopfeil über dem Standbild“

Ein klick in eine irreführend gestaltete reklame, und schon ist etwas abonniert — die wischofone sind ja geradezu ein paradies für klitschen mit abzock-geschäftsmodellen!

Übrigens: mit einem adblocker wäre das nicht passiert.

Vatikan des tages

Oh, hübsche junge schweizergardisten, was für frische, knackige rosetten, um da mal reinzuficken. Das kleine goldstückchen im bericht ist dieses zitat:

Berichte, wonach offenbar quasi unter den Augen des alten Papstes unzüchtiges Treiben möglich war, werfen beunruhigende Fragen auf. Und sie dürften in Rom gerade jetzt ungelegen kommen: Denn am 27. April wird Johannes Paul II. heilig gesprochen.

Allerdings würde ich auf eine einzelne aussage noch nicht zu viel geben, und die presseschmierer üben sich auch in der schweiz in unbestimmtheiten und fehlenden kwellenangaben.