Endlich! Uhrenumstellung erstmal abgeschafft!

Nein, nicht die idjotische stundenzeiger-umstellerei wegen der „sommerzeit“ in der EU, sondern das einfügen von schaltsekunden wegen der aus vielen gründen etwas unregelmäßigen rotazjon der erde. Das hat mich zwar noch nie nennenswert gestört, aber immerhin…

Forschung des tages

Abwärme als Stromquelle: Forschende haben ein Material entwickelt, das neue Optionen für die Gewinnung von Strom aus Wärme bietet. Das aus Kupfer, Mangan, Germanium und Schwefel bestehende Mineral besitzt eine Mikrostruktur, die seine Elektronen beweglich macht und ihm vielversprechende thermoelektrische Eigenschaften verleiht. Zudem besteht dieses thermoelektrische Material aus ungiftigen, reichlich verfügbaren Elementen und kann leicht erzeugt werden

Großartige meldung, vor allem wegen des ausblicks auf die einfache großtechnische herstellung der substanz. Von mir nur eine anmerkung dazu: natürlich wird die elektrische energie nicht aus wärme erzeugt, sondern aus temperaturunterschieden. Wer ein verfahren hat, aus gleichmäßig verteilter wärme ohne vorliegen eines temperaturunterschiedes strom zu machen, ist entweder ein betrüger oder ein ganz heißer kandidat für den näxsten fysik-nobelpreis. Meistens das erste.

Solche kleinen patzer im ausdruck sind bei scinexx zum glück relativ selten.

Kurz verlinkt

Die pest-pandemie des späten mittelalters als evoluzjonsmotor:

Die DNA-Vergleiche enthüllten vier Genvarianten, deren Häufigkeit sich bei den Toten vor und nach der mittelalterlichen Seuche signifikant unterschieden. Diese Varianten kamen bei den Überlebenden der Pestpandemie um 26 bis 40 Prozent häufiger vor als bei den vor und während der Seuche gestorbenen. „Diese positive Selektion gehört zu den stärksten je beim Menschen dokumentierten“ […] Labortests ergaben, dass die vier nach der Pest vermehrt auftretenden Genvarianten auch bei der Abwehr anderer Infektionen helfen […] die damals durch die Selektion begünstigten Genvarianten machen das Immunsystem zwar aktiver, fördern aber gleichzeitig auch die Neigung zu Überreaktionen […] So begünstigen einige dieser Genvarianten Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder die chronische Darmentzündung Morbus Crohn

Wenn die hl. inkwisizjon herrscht…

…und religjöser aberglaube wichtiger als argument und wissenschaft sind, dann kann man eben nur noch unter pseudonym schreiben. Es ist noch gar nicht so lange her, dass die kristlichen scheißkirchen in europa mit genau dem gleichen, mit roher gewalt durchgesetzten allheitsanspruch auftraten wie noch heute der islam in den meisten islamischen staaten.

Wissenschaft des tages

Menschen, die sehr ähnlich aussehen, obwohl sie nicht miteinander verwandt sind, haben sich auch als genetisch verblüffend ähnlich gezeigt. Aber achtung, N=16 ist keine besonders große studie. Aber es handelt sich ja auch nicht um ein so häufiges fänomen, dass nicht-verwandte menschen so zum verwexeln ähnlich wie eineiige zwillinge aussehen.

Die in der studie gefundenen, vermutlich genetisch mitbedingten, fänotypischen ähnlichkeiten gehen über das bloße aussehen hinaus:

Der Vergleich der Befragungen enthüllte, dass sich die Doppelgänger häufig auch in Bezug auf ihre Lebensweise und beispielsweise ihren Bildungsstand stärker ähnelten als zufällig ausgewählte Vergleichspaare. Auch beim Rauchen und dem Körpergewicht gab es signifikante Übereinstimmungen. Obwohl diese Menschen einander nicht kannten und teils weit auseinander lebten, gab es zwischen ihnen demnach weitreichende Gemeinsamkeiten. Ähnliches ist auch von getrennt aufwachsenden Zwillingen bekannt

Corona des tages

Neue corona-virusvarianten entstehen nicht während einer langanhaltenden infekzjon, sondern durch die bekämpfung des scheißvirus mit antikörpern oder antiviralen medikamenten:

Das Ergebnis: „Insgesamt war das Virus in den allermeisten untersuchten Personen erstaunlich stabil!“, berichtet Koautor Adam Grundhoff vom Leibniz-Institut für Virologie in Hamburg. Bei den 14 Patienten und 112 Virenproben zeigte sich in nur vier Isolaten ein signifikanter Anstieg stabiler mutierter Virenformen. „Eine langanhaltende Infektion allein fördert demnach nicht per se die Bildung neuer Virusvarianten“ […] Anders ist dies aber offenbar, wenn diese Patienten zusätzlich antivirale Therapien erhalten. „Wir konnten in einer Patientin, die mit Remdesivir behandelt wurde, beobachten, dass es unmittelbar nach Behandlungsbeginn zur Bildung einer hohen Anzahl von Mutationen kam – darunter auch mindestens einer Mutation, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine erhöhte Resistenz gegenüber Remdesivir vermittelt“ […] Alle neun bei dieser Patientin identifizierten Mutationen konnten sich zudem schon nach wenigen Tagen in ihrer Virenpopulation etablieren. Sie fanden sich schnell bei 100 Prozent der beprobten Viren wieder

Corona des tages

Das scheißvirus sieht ein bisschen anders aus, als es meistens abgebildet wird:

Die ersten Abbildungen von SARS-CoV-2 orientierten sich allerdings weniger am aktuellen Erreger, sondern stark an seinem Vorgänger SARS-CoV-1, der 2002/2003 die erste SARS-Pandemie auslöste. Dieses Virus trug rund 100 Spike-Proteine auf seiner Virenhülle und war etwa 100 Nanometer groß […] Bereits im Sommer 2020 hatten Wissenschaftler mithilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie die Form und Struktur des Spike-Proteins abgebildet und dabei festgestellt, dass diese viralen „Stacheln“ viel beweglicher sind als gedacht. Dank dreier Gelenke im Stiel des viralen Proteins kann sich dessen Kopf in fast alle Richtungen neigen und drehen […] Auch die Zahl der Spike-Proteine pro Virion ist geringer als anfangs angenommen: Statt rund 100 wie sein Vorgänger SARS-CoV-1 trägt der aktuelle Pandemie-Erreger im Schnitt nur 26 „Stacheln“ auf seiner Oberfläche […] Die Virenpartikel sind zudem keineswegs immer kugelförmig: Abhängig von den Umwelteinflüssen kann sich die dünne, bewegliche Doppelmembran der Virenhülle leicht verformen

Gut, ist ja eher unwichtig für uns, weil wir uns das scheißvirus ja nicht anschauen. Aber wer immer noch nicht genug corona hat, kann sich das aktuelle modell mal ausdrucken:

Das Team der Coronavirus Structural Task Force hat auf Basis der neuen Erkenntnisse ein aktualisiertes Modell des Coronavirus SARS-CoV-2 für den 3D-Drucker erstellt

Endlich kann man sich ein neues, realistischeres bild davon machen!!1!

Immunsystem hochfahren

Wer nicht krank werden möchte, sollte einfach sein immunsystem schulen. Nein, nicht mit einem teller immunsuppe von maggi, sondern durch anschauen erkrankter menschen in einem video:

Vorbeugende Reaktion: Unser Immunsystem reagiert schon auf den bloßen Anblick von potenziell krankmachenden Symptomen wie Niesen, Husten oder Schleim – es produziert dann Antikörper, noch bevor Krankheitserreger im Körper präsent sind, wie Forschende herausgefunden haben. In ihrem Experiment stieg die Konzentration von Immunglobulin A im Speichel von Testpersonen nach Anblick grippekranker, niesender Menschen um gut 80 Prozent, bei ekligen Videos verfaulter Lebensmittel immerhin noch um fast 50 Prozent

Gegen scheißcorona wird das allerdings nicht helfen, weil wir dafür keine ausreichende immunreakzjon haben. Aber ich finde es schon recht interessant, dass ein vorstellungsinhalt, dass man krank werden könnte, bereits zu einer körperlichen reakzjon zur krankheitsabwehr führt. Nicht, dass das am ende auch ein teil der erklärung dafür ist, warum gegen corona geimpfte menschen, die sich „sicher fühlen“, so oft erkranken.

Grüße auch an die BRD-außenministerin Annalena Baerbock, die zwar vierfach geimpft ist, sich aber trotzdem kronisches corona — auf neudeutsch meist als long covid bezeichnet — gefangen hat.

Security des tages

„Ghost Touch“: Die Ladekabel von Smartphones und Tablets können zum Einfallstor für Hacker werden, wie Wissenschaftler berichten. Ihnen gelang es, über die Ladefunktion Berührungen auf dem jeweiligen Touchscreen zu imitieren und das Gerät so zu steuern. Auch reale Berührungen konnten sie dadurch manipulieren und den Bildschirm sogar komplett für die Nutzung durch den Besitzer sperren. Hacker könnten mit dieser Technik schädliche Bluetooth-Verbindungen aufbauen oder virenhaltige Dateien installieren

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat sich die corona-fantasiezahlen des robert-koch-beleidigungsinstitutes mal angeschaut und dabei zum entsetzen des publikums rausgekriegt, dass es sich dabei um fantasiezahlen handelt:

Es mehren sich die Hinweise darauf, dass die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten, aber auch der Geimpften deutlich unterschätzt werden. So zeigt eine Studie des Robert-Koch-Instituts, dass schon Ende 2021 eineinhalb bis zweimal mehr Menschen infiziert waren als in offiziellen Zahlen erfasst

Unfassbar!!1! Niemand hätte damit gerechnet!!1!

Aktuell könnten offizielle Zahlen und tatsächlich Fälle noch weiter auseinanderklaffen als zum Zeitpunkt der RKI-Studie. Ein Indiz dafür ist die zurzeit deutliche Zunahme von Covid-19-Fällen auf den deutschen Intensivstationen

Da wirds aber höchste zeit, dass die bummsregierung und der deutsche bummstag den ganzen pflegekräften mal wieder applaus aus dem plenarsaal spendet! So ein warmer applaus!!1!

Gentechnik des tages

Milljardäre und US-oligarchen, die am weltraumtuhrismus teilhaben wollen, können aufatmen: es gibt wohl bald bakterjen, die raketentreibstoff erzeugen. Am besten, man füttert sie mit dem brot, das sich die verarmten immer weniger leisten können! Oder mit den weggeworfenen lebensmitteln, bei denen man in der BRD in den knast gesteckt wird, wenn man sie aus der mülltonne „klaut“.

Coronaimpfung des tages

Forschende haben einen neuartigen Breitband-Impfstoff gegen Coronaviren entwickelt, der sogar gegen noch kommende Virenarten schützen könnte. Er enthält Proteinstücke von acht verschiedenen Betacoronaviren und erwies sich im Test mit Mäusen und Affen als gut wirksam – auch gegen Coronaviren, deren Proteine nicht im Impfstoff enthalten sind. Der Grund: Das Kombi-Vakzin fördert die Bildung von Antikörpern, die vor allem auf artübergreifend unveränderliche Teile des viralen Proteins zielen […] Tatsächlich ergaben Vorstudien zum Mosaic-8-Vakzin, dass das Immunsystem von Mäusen nach einer Impfung vermehrt breit wirksame Antikörper produziert

Na, da bin ich mal gespannt, ob das immunsystem von menschen ähnlich darauf reagiert! Genau das wird gerade ausprobiert, und die klinischen studien werden sich sicherlich eine zeitlang hinziehen. Wenn diese impfplörre dann auch noch besser vertragen wird als das teure und nahezu wirkungslose zeug, das sie jetzt in jeden arm spritzen wollen… 👍️

(More than) three quarks for mister mark!

Inzwischen wurden ja kurzlebige teilchen aus vier, fünf und sex quarks entdeckt. Und jetzt wurde am LHC mit einer signifikanz von fuffzehn standardabweichungen (die keinen zweifel am messergebnis mehr zulassen, wenn nicht gerade ein grober fehler gemacht wurde) ein teilchen aus fünf quarks entdeckt, in dem exotische quarks (zwei charm und ein strange) vorkommen, die es in normaler alltagsmaterje nicht gibt.

Und nein, grundlagenforschung ist keine geldverschwendung. Der dumme scheißkrieg ist geldverschwendung, die äffischen prachtentfaltungsambizjonen der politischen klasse sind geldverschwendung, die absurden hundert milljarden øre staatsverschuldung für die bundeswehr sind geldverschwendung, die gierige korrupzjon auf allen ebenen ist geldverschwendung. Neugier ist eine menschliche eigenschaft, die nach wissen strebt, und jedes wissen hat das potenzjal, einmal zu können zu werden. Nichtwissen hat überhaupt kein potenzjal und führt nur zu bullschitt und aberglauben. Die menschen haben es mit ihrem wissensdurst weit gebracht, aber bullschitt und aberglauben können überall die letzten reste der zivilisazjon zerstörden.

Schon wieder daneben!

Entwarnung: Bisher stand Asteroid 2021 QM1 ganz oben auf der kosmischen Gefahrenliste – er könnte am 2. April 2052 die Erde treffen. Doch jetzt geben Astronomen Entwarnung: Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäische Südsternwarten haben gezeigt, dass der 50 bis 80 Meter große Brocken die Erde verfehlen wird. Der erst im Sommer 2021 entdeckte Asteroid ist damit keine Gefahr mehr – zumindest für die nächsten rund 100 Jahre