Und nun zur jüngeren deutschen geschichte

Geheimdokument:
Deutschland unterstützte Massenmord in Indonesien

Die Akten deuten darauf hin, dass die Bundesregierung bereits im Vorfeld über den Putsch informiert war und den Militärs finanzielle Unterstützung in Höhe von mindesten [sic!] 1,2 Millionen DM zusicherte. Gleichzeitig hatte die Bundesregierung Kenntnis über die Massaker. So schildert ein BND-Bericht mit dem Titel „Föhrenwald“ ein „regelrechtes Abschlachten von Kommunisten“, nur wenige Tage danach wird über die „dringende Bitte“ indonesischer Generäle um „Geldmittel, die – aus naheliegenden Gründen – nicht der indonesischen Staatskasse entnommen werden können“ diskutiert. Die 1,2 Millionen DM sollen als Barzahlung der Fortsetzung der „antikommunistischen Säuberungsaktion“ dienen und werde „hauptsächlich für Sonderaktionen gegen KP-Funktionäre und zur Durchführung von gesteuerten Demonstrationen benötigt“. Weiterhin solle das Geld der Produktion antikommunistischen Propagandamaterials dienen.

BRD — eine zensur findet nicht statt

Das Buch wurde von den Regierenden der Bundesrepublik weitgehend als „kommunistisches Propagandawerk“ abgelehnt, eine weitere Auflage 1967 auf der Frankfurter Buchmesse skandalträchtig beschlagnahmt. Die Bundesregierung erklärte, die erhobenen Vorwürfe träfen nicht zu […] Spätere unabhängige Nachforschungen ergaben dann, dass die meisten Angaben – abgesehen von mehreren Namensverwechslungen – zutrafen […] In einer Rezension von 2002 bezeichnete der Historiker Götz Aly das Buch zwar als „Propaganda“, betonte aber, dass die Irrtumsquote bei den Angaben deutlich unter einem Prozent gelegen habe

Damals wie heute… nur, dass heute eben das internetz durchzensiert werden muss und dass man die „kommunistische propaganda“ jetzt „häjhtspietsch“ und „fäjhknjuhs“ nennt.

Elektroschocks machen „gesund“

[…] die Warnung des in Frankreich stationierten Armee-Kryptographen Eugene B. Dinkin, der Anfang November 1963 über zwei abgefangene verschlüsselte NSA-Botschaften berichtete, in denen es um einen Mordplan am Präsidenten ging. Dinkin brachten seine Hinweise einen Aufenthalt in der Psychiatrie ein, bis er nach Androhung von Elektroschocks seiner „Irrlehere“ abschwor