Und nun zum spocht…

Platinum-Partner des FC Bayern München. So darf sich Qatar Airways in Zukunft nennen. Was die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch davon hält, scheint an der Säbener Straße niemanden zu interessieren. Denn es gibt Geld zu verdienen

Ob irgendwelche fußballfänns wohl noch einmal bemerken, was für eine kranke geldmaschine sie mit ihrem heillosen fetisch füttern? Ich glaube, das ist genau so inappelabel wie drogensucht…

In diesem sinne: freut ihr euch schon auf die geldmeisterschaft in vier jahren in katar, schön im winter, weils im sommer zu heiß wäre. Glühwein, lumumba und brüllball, öffentliches leinwandanschreien neben dem weihnachtsmarkt! Viel spaß!

Was die neuen sklaven nicht mehr brauchen…

Was die neuen sklaven — denen man zum schein noch widerwillig einen so genannten „lohn“ zusteckt — nicht mehr brauchen? Zeit für sich selbst, in der sie sich nicht mit ihrer sklavenarbeit beschäftigen müssen. Ständige bereitschaft, natürlich unbezahlt, scheiß auf urlaub, weihnacht oder das begräbnis von angehörigen! Und die, die diese sklaverei (mit der hartz-IV-angstpeitsche in der hand) in anspruch nehmen, werden dann „leistungsträger“ genannt.

Reichtum und wohlstand

Und ich spreche als bettelnder, obdachloser künstler zu dem menschen, der sich um alles andere kümmert und mich verachtet: „Zeig du mir einmal deinen ‚reichtum‘ und deinen ‚wohlstand‘ ohne glück und ohne taten, und ich will dir aus meinem glück und aus meinen taten den reichtum und wohlstand in meinem leben zeigen, den du nicht siehst.“

Und dieses mein sprechen, es könnte irgendwann der grund sein, dass man mich und meinesgleichen einfach elimiert; erschießt oder für verrückt erklärt und wegsperrt und kriminalisiert und verknastet. Da lebe ich.