Datenschleuder des tages

Wyze, eine klitsche, die überwachungsgeräte für das „smart home“ vermarktet, hat die daten von 2,4 milljonen nutzern veröffentlicht. Diesmal neben den üblichen persönlichen daten auch lecker gesundheitsdaten!

Tja, so ist das eben, wenn man überwachungsgeräte ins wahnzimmer stellt. Dann wird halt das private öffentlich. Und wenn man den überwachungsgeräten eine körperschnittstelle gibt, dann wird halt der körper öffentlich. Ihr freut euch doch bestimmt sogar darüber, dass so ein feind und stinkendes arschloch wie Jens Spahn (CDU) euch in kooperazjon mit euren scheißkrankenversicherungen dazu nötigen will, eure gesamten gesundheitsdaten auf zentralen sörvern und damit auf vielversprechenden angriffszielen vorzuhalten! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen! Leute, die einfach auf ihre freiheitsrechte scheißen, weil sie so schönen techniktinnef kriegen, und die sogar noch auf eigene kosten die batterien der wanzen aufladen!

Aber keine sorge, die datenschleudern von wyze nehmen das mit der datensicherheit echt jetzt mal total ernst:

We’ve always taken security very seriously, and we’re devastated that we let our users down like this

Dann ist ja alles in bester ordnung! 🤦

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall leichtherzig und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Wenn doch nur vorher jemand davor gewarnt hätte!

Ein Pärchen aus den USA wurde über seine gehackten Smart-Home-Geräte terrorisiert – dabei hatten sie sich die Geräte gekauft, um sich sicherer zu fühlen. Aus dem Lautsprecher der Nest-Cam tönte vulgäre Musik und die Temperatur kletterte immer weiter nach oben – wie in einem Horrorfilm, nur eben echt

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit den ganzen smartdingern mit überwachungsfunkzjon, mit denen ihr eure privaten rückzugsräume und eure intimsfäre vollrümpelt. Könnt euch ja mal die frage stellen, wie oft es vorkommt, dass ein… sagen wir mal… spanner sich gar nicht erst bemerkbar macht, bevor die videos und tonaufnahmen mitten aus eurem leben irgendwo im internetz stehen. Oder aufnahmen eurer kinder, damit sich pädofile mal wieder einen runterholen können. Immer schön dem reklameheini glauben, der euch sagt, dass das alles smart, zukunft und sicherheit ist; sein hässlicher bruder, der scheißjornalist, sagt es euch doch auch, wenn er einfach die PResseerklärungen abschreibt. So schade für idjoten, dass es hirn nicht im äppstohr gibt. 🧠

Klaut des tages

Geht in die klaut und legt alle eure daten in die klaut, haben sie uns gesagt. Denn in der klaut, auf den rechnern großer unternehmen, sind alle eure daten stets überall für euch verfügbar, haben sie uns gesagt.

Mittlerweile wird deutlich, dass der Ausfall Nutzer der Cloud-Dienste wohl weltweit betraf. Viele Nutzer stellten dies an den nicht funktionierenden Plattformen YouTube oder Snapchat fest, aber auch User andere Dienste, die auf die Google-Cloud setzen, hatten Probleme. Das Fehlerbild: Eine Anmeldung an den Diensten war nicht möglich, oder die Dienste reagierten nur sehr langsam bzw. es kam zum Ausfall der darauf aufsetzenden Funktionen und Apps

Für p’litiker, erpresser, destruktiv veranlagte zeitgenossen und cyber-cyber-krieger ist es übrigens eine ganz tolle sache, wenn alles in der klaut ist und man mal eben auf der ganzen welt ein paar milljarden kompjuter und idiocracy-of-things-geräte mit einem einzigen erfolgreichen angriff auf eine einzige stelle kwasi bricken kann.

Besitzer von Nest-Geräten konnten die Klimaanlagen nicht bedienen, weil die auf der Google Cloud aufsetzende App nicht funktionierte. Auch elektronische Schlösser, die auf die Google Cloud-Dienste angewiesen waren, verweigerten den Zugang zu den gesicherten Räumlichkeiten

Tja, ist schon kacke, wenn das smart home in würglichkeit nur ein dumb terminal ist, weil alle daten bei einem zentralen anbieter in der STASI-akte landen sollen. Dass ihr aber auch nicht kapiert habt, dass die zeit der großen eisen und der dummen terminälls mit der erfindung des persönlichen kompjuters vorbeigegangen sind.

In diesem sinne: auch weiterhin viel spaß mit der klaut, sei sie von der ama-zone, von guhgell, von ädobie oder von meikrosoft! Der werber hat euch ja gesagt, dass klaut modern, ditschitäll, internetz, lösung, verfügbarkeit, hipp und zukunft ist, und sein stinkender bruder, der scheißjornalist, hat das ja alles nachgeplappert, als ob es eine wahrheit wäre. Was kann dabei also noch schiefgehen?! :mrgreen:

Zu schade, dass es bei guhgell pläjh kein gehirn gibt.

„Internet der dinge“ des tages

Na, benutzt hier jemand staubsaugerroboter?

Bislang sammeln die Roombas Daten über ihre Umgebung vor allem, um die besser reinigen zu können. Bald sollen die Daten der Staubsaugerroboter aber an Hersteller von Smart-Home-Geräten verkauft werden. Das soll die intelligenter machen

Stellt euch weiterhin schön eure wohnungen mit wanzen aller art voll, bezahlt diese wanzen selbst und achtet darauf, dass die akkus immer gut geladen sind! Ihr seid ganz große helden und voll fortschrittlich! Aber weint nicht, wenn die daten in paar jahren, in ein paar monaten oder in ein paar wochen irgendwo rausfallen, denn ihr seid wahrlich genug vor der ganzen STASI-2.0-kacke gewarnt worden! Vollidjoten!

George Orwell war viel zu optimistisch…

Smartdingens (und „cloud“) des tages

Neben dem „internetz der dinge“ erfreuen die reklamelügner ja auch immer mit dem begriff vom „smart home“ für „dumb people“. Nun, das ist genau so „sicher“ wie das internetz der dinge:

Deepsec:
ZigBee macht Smart Home zum offenen Haus

Nun, wie offen ist das haus:

Grundsätzlich kommunizieren die Geräte verschlüsselt, die gemäß der ZigBee-Variante Home Automation 1.2 (HA) ausgelegt sind. Jedoch schreibt das ZigBee-Konsortium vor, dass alle Geräte ein und dasselbe Schlüsselpaar (Fallback Key) kennen und akzeptieren müssen – und dieses asymmetrische Schlüsselpaar ist öffentlich bekannt

Sie sind — dank vorgeschriebener krüpplografie — offen für die ganze welt! Das ist doch genau die richtige technik, um türschlösser damit zu steuern, und genau dafür wirds auch eingesetzt. Wenn zur spezifikazjon der krüpplografie dann auch noch die ganz normale softwäjhr-kultur der heutigen zeit kommt…

Angreifer können eine Tür aus der Ferne öffnen und schließen und es lassen sich auch PINs löschen oder neue anlegen. Diese kann ein Eindringling zu einem späteren Zeitpunkt für einen ungehinderten Zutritt nutzen. Aber die eigentlich zur Kontrolle vorgesehene App und deren Pendant in der Cloud bekommen von den Umprogrammierungen nichts mit. Und sie halten eine auf diese Weise geöffnete Tür selbst dann noch für verschlossen, wenn sie bereits sperrangelweit offen steht

…dann kann man das mit dem abschließen auch gleich bleiben lassen.

Habe ich da eben „cloud“ gelesen… au weia, ich habe da eben „cloud“ gelesen. Müssen wohl erstmal ein paar milljonen vollidjoten aus allen wolken fallen, bis sie merken, dass man türschlösser besser nicht über die kompjuter anderer leute steuert.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß mit dem lösungen für nichtexistente probleme, die euch von reklameheinis aufgeschwatzt werden! Immer schön „smart“ und „cloud“ kaufen! :mrgreen: