S/M, händi und überwachung des tages

Bericht:
Snapchat-Mitarbeiter missbrauchten Tools zum Ausspähen der Benutzer

Auch weiterhin viel spaß mit euren ganzen kommerztrojanern auf den scheißwischofonen. Ist ja alles so einfach zu benutzen. Und was meint ihr wohl, was los ist, wenn erstmal die ganzen behördenhintertüren nach dem geschmack der grundgesetzfeinde in den innenministerjen mitverbaut werden! Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

S/M des tages

Schnäpptschätt zwingt seine nutzer jetzt zum angucken von reklamevideos.

Hach, was haben mich die leute damals in den achtzigern für einen komischen kauz gehalten, als ich sagte, irgendwann wird man kostenlos telefonieren können, aber dafür immer werbeunterbrechungen im gespräch haben — nebst der anmerkung, wie gut sich ein werbefröhlich-kaltes „und zwischendurch raider, den pausenschnäck“ wohl machen wird, wenn gerade der vater im sterben liegt oder man am ende einer beziehung steht, die einem viel bedeutet. Gut, raider heißt inzwischen twix und telefonieren im herkömmlichen sinne ists auch nicht, aber ein kommunizieren über irgendwelche wischofone, und dauernd gibts werbeunterbrechungen. Und wenn die idjoten so doof sind und trotz derartiger zumutungen bei schnäpptschätt bleiben — und da spricht alles für, denn es sind ja dumme idjoten — dann wird dieses tolle modell demnächst auf alles andere ausgedehnt. Vor allem auf den wischofonen, wo sich die meisten menschen nicht angemessen zur wehr setzen können, weil es sich um enteignende technikverhinderungsscheiße handelt. Tja, kompjuter, auf denen man selbst entscheidet, welche softwäjhr man darauf laufen lassen will, hätte es auch gegeben. Aber damit hätte zwitscherchen, fratzenbuch, schnäpptschätt, instavergrämung und whatsthefuck nicht in die hosentasche gepasst. Und wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Ihr wisst ja, wofür ihr niemals eine werbung sehen werdet: für werbeblocker. Die muss man auch niemanden mit technikgewalt aufzwingen, weil der vorteil praktisch sofort jedem nutzer einleuchtet.

S/M des tages

Ein Tweet eines Reality-TV-Sternchens genügte, um den Aktienkurs der Snapchat-Betreiberfirma Snap um bis zu 8 Prozent einbrechen zu lassen

Die akzjen von S/M-klitschen sind voll die robuste geldanlage. Da muss nur mal eben eine nanopromi-hupfdohle aus der dritten reihe mit fluffem haar, prallen möpsen und hohlen köpfchen einen fiepser rauslassen, und schon gibts blendes kursfeuerwerk oder tiefen absturz — mit irgendwelchen „werten“ hat der kurs der börsennotierten unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell noch weniger zu tun als es eh schon an der börse üblich ist. 1,7 milljarden dollar als „börsenwert“ für ein tschättprogramm auf dem wischofon sind so giga-gaga, dass sich ein weiterer kommentar eigentlich erübrigt.

So, und jetzt wieder tulpen handeln, denn da kann man geld machen! :mrgreen:

Wenn das S/M-geschäftsmodell der vergällung mit reklame wegbricht…

Viele ziehen sich mittlerweile von Snapchat zurück, weil sie nicht mit einer sterbenden Plattform in Verbindung gebracht werden wollen. Einige glauben, dass Snapchat stirbt. Bei Werbeagenturen, auch hier hat CNBC mit einigen gesprochen, besitzt Snapchat mittlerweile keine Priorität mehr

Der „neue jornalismus“ des tages

Wisst ihr noch, damals: „blogs sind der neue jornalismus“. Und dann, zwei jahre der enthirnung später: „twitter ist der neue jornalismus“. Und dann, zwei jahre der enthirnung später: „wischofon-äpps mit abonnierbaren zeitungen sind der neue jornalismus“.

Alles abgelöst, denn hier kommt der neueste neue jornalismus: „snapchat“ ist der neue jornalismus!!!elf!1! :mrgreen:

Tolle äpp des tages

Habt ihr schon mal von diesem „snapchat“ gehört, mit dem man jemanden anders ein bild schicken kann, das dann verschwindet. Damit sollen die dummen wischofonkinder auch öfter mal scharfe bildchen von leibespforten, schwellkörpern und anregenden sekundären geschlechtsmerkmalen zu anderen dummen wischofonkindern schicken, weil das ja sicher ist, weil die fotos da ja einfach verschwinden. Natürlich verschwinden die bilder nicht von den sörvern von „snapchat“, und da es sich — wie üblich — um eine klitsche ohne seriöses geschäftsmodell handelt, möchte „snapchat“ jetzt gern mal was mit den bildern machen:

Neue Geschäftsbedingungen:
Snapchat möchte Bilder veröffentlichen und verkaufen

Wie wäre es mit einem darknet-sonderdienst von „snapchat“? Sowas wie „daily fresh snaps for pedophiles“ als abomodell? :mrgreen:

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß dabei, aktiv daran mitzuwirken, dass riesige datensammlungen bei wirtschaftsunternehmen ohne seriöses geschäftsmodell anfallen.

„Gefühlter datenschutz“ des tages

Kennt ihr dieses „snapchat“, das seine händi-äpp mit dem funkzjonsmerkmal anpreist, dass die damit übermittelten fotos nur einmal angeschaut werden können und beim empfänger nicht gespeichert werden?

Ich zitiere mal den eintrag bei guhgell pläjh:

Genieße schnelle und lustige Chats! Snap ein Foto oder ein Video, schreibe etwas dazu und schicke es an deine Freunde. Sie sehen es sich an, lachen, und schon verschwindet der Snap vom Bildschirm, es sei denn, sie machen einen Screenshot!

Falls sich der text demnächst ändern sollte (wovon auszugehen ist), hier ist ein bildschirmfoto. Das kann man sich übrigens mehr als nur einmal anschauen… :mrgreen:

Das nutzen ja ganz viele dumme kinder, um rubbelbildchen von sich selbst zu machen und an andere zu schicken, scheißegal, ob dann über ein paar sicherheitslöchlein die pädofilen an ihre frischen wixvorlagen kommen.

Ja, dieses „snapchat“ hat eine neue geschäftsidee entwickelt: man kann jetzt „snapchat“ einen dollar geben, und sich ein foto nochmal anschauen! Das wird das unseriöse geschäft dieser entbehrlichen klitsche mit ihrem vor allem dummen kindern angebotenen äppchen für „gefühlten datenschutz“ ganz sicher so richtig weit nach vorne bringen!!1! Damit kann man jetzt endlich an die börse gehen!!hundertelf!!1!

Und ihr wisst jetzt hoffentlich alle, dass eure schwänze und mösen dauerhaft bei den betreibern eines unternehmens ohne seriöses geschäftsmodell gespeichert werden. Vielleicht gibts demnächst sogar die möglichkeit, hundert dollar zu legen und auf alle fotos jederzeit zuzugreifen. Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit eurem „gefühlten datenschutz“ und eurem festen vertrauen in die zusagen irgendwelcher wischofon-äpp-klitschen! Und natürlich mit euren wischigen träcking-, enteignungs- und technikverhinderungsdingern!

Kinderrubbelbildschleuder des tages

„Snapchat“ hat ja diese äpp, die ihren verblödeten nutzern verspricht, dass man damit fotos so versenden kann, dass sie nur einmal betrachtet werden können. Der von werbern sexting-aktiv gemachte softwäjhrmüll hat sich ja schon in der vergangenheit damit hervorgetan, sportliche viereinhalb milljonen datensätze zu „veröffentlichen“, aber jetzt ist das dingens ja „sicher“, und wenn mal ein paar daten im internetz zirkulieren, die man hier „kinderpornografisch“ nennt, als ob da kinder freiwillig pr0n-darsteller geworden wären, dann kommen die irgendwo her, aber nicht von den sörvern von „snapchat“:

Hunderttausende Snapchat-Bilder sollen von Unbekannten über Jahre hinweg gesammelt und nun ins Netz gestellt worden sein. Berichten von Internetnutzern zufolge befinden sich im Online-Archiv auch zahlreiche Nacktaufnahmen Minderjähriger, die unter den Straftatbestand der Kinderpornografie fallen […] Medienberichten zufolge sind insgesamt 13 Gigabyte an Foto- und Videomaterial ins Internet gestellt worden […] In einer auf Twitter veröffentlichten Stellungnahme von Snapchat heißt es, die Nutzer seien Opfer der Attacke, weil sie Drittanbieter-Apps genutzt haben. Snapchat selbst untersagt Nutzern in seinem AGBs, Drittanbieter-Apps zu verwenden

Also seid schön beruhigt, ihr datenlemminge, und vertraut weiter den datenschutzversprechern und versprechungen irgendwelcher klitschen! Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Datenschleuder des tages

Datenschleuder des tages ist der schon vom angebot her etwas unseriöse¹ „versende ein foto, das der empfänger nur einmal betrachten kann“-anbieter, der sich „Snapchat“ nennt — diese Klitsche ohne seriöses Geschäftsmodell hat nicht nur ein paar monate lang eine sicherheitslücke offen gelassen, sondern jetzt auch noch sportliche 4,6 megadatensätze ihrer kunden veröffentlicht. Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an die datenschutzversprechungen der juristen und reklameheinis irgendwelcher web-unternehmungen — und viel spaß beim täglichen datennackigmachen vor diesen klitschen!

¹Man kann ein angezeigtes foto immer irgendwie duplizieren, was jeder wissen sollte, der schon einmal mit hausmitteln eines betriebssystems oder einen kleinen progrämmchen ein bildschirmfoto angefertigt hat. Aber wo das internetz im händi ist, da ist das gehirn im arsch.