Auch 2019…

…werden euch jornalisten und p’litiker in ihrer typisch psychomanipualtiven haltung eine riesenangst wegen des klimawandels in den kopf stanzen, wenn der sommer schönes sommerwetter hat (wie 2018), aber nicht, wenn es ein verregneter scheißsommer (wie 2017) ist. Natürlich begleitet von allerlei ideen für neue abgaben und steuern. Ansonsten gilt für jornalisten und p’ltiker völlig unhinterfragt: alles, was brennbar ist, wird auch angezündet, und der hambacher forst wird umgehauen, damit die braunkohle verbrannt werden kann. Irgendwoher muss ja der strom für die „umweltfreundlichen autos“ kommen, die ihr demnächst überall kaufen könnt, wenn ihr mit euren jetzigen autos nicht mehr fahren dürft. In diesem sinne: füllt die braunkohle in den tank!

DB des tages

Nach wie vor gibt es bei der „deutschen bahn“ nur vier feinde des zuverlässigen und störungsfreien zugverkehrs: frühling, sommer, herbst und winter.

Wisst ihr noch, damals, als irgendwelche scheißjornalisten noch nicht jedes sommergewitter zum „unwetter“ hochgejazzt haben, auch wenn dabei ordentlich wasser und hagel runterkam? Und als man normale sommertemperaturen knapp über dreißig grad celsius noch nicht „hitze“ genannt hat und auf der wetterkarte in schmerzhaft flammendem rot markiert hat? Damals warb die bahn auch noch ganz anders… vermutlich war ihre infrastruktur noch nicht so verrottet wie heute, wo sie eine akzjengesellschaft geworden ist.

Herr vodafone

Kann man eigentlich nicht mal bei schönem wetter langsamen und entspannten schrittes eine städtische straße langgehen, ohne dass dieser von fröhlichem gesicht begleitete müßiggang von reklameaffen aller art als einladung fürs belabertwerden begriffen wird.

Als ich die straße langging, sah mich ein „herr vodafone“ und musste mich gleich fragen, ob ich nicht eines seiner drecksangebote wolle. Er trug das standesgemäße kleidungsstück derjenigen arschlöcher, die einem etwas aufschwatzen oder einem auch mal gleich betrügen wollen, die krawatte, und er trug einen anzug. Diese seriöse aufmachung passte so gar nicht zur bunten tonne voller reklame, an der er stand und die ich wohl übersah, weil ich das wollüstig schwingende hinterteil einer sommerlich dünn bekleideten frau viel anregender fand. Ich brauchte tatsächlich zwei oder drei sekunden, bis ich überhaupt kapierte, das der mich nicht um eine zigarette anschnorren will, sondern mir irgendeinen dreck andrehen will.

Und dann blieb ich stehen, so ruckartig, wie ich das kann, wenn ich es will, und mit einer eher mechanischen bewegung wandte ich mich ihm zu, den lächelnden gesichtsausdruck bewusst versteinert. Es ist so leicht, einen irren zu spielen, wenn man vom irrsinn umgeben ist! Herr vodafone spulte sein programm ab und reichte mir gerade diesen bunten fetzen papier, und ich ließ mein gesicht umschlagen und schaute diesem schergen der arschlöcher mit starrem blick in seine kalten augen, mit zitternden lippen. Und der merkte es immer noch nicht. Da sagte ich in absoluter ruhe, mit sehr deutlicher aussprache und etwas übertriebener intonazjon des „r“ nur: „Ich verachte sie dafür, dass sie für ein unternehmen arbeiten, dass so gern dabei mitgeholfen hat, die internetzensur in deutschland einzuführen.“ Es war unglaublich, der redefluss dieses arschloches hatte wirklich aufgehört, und in seinen augen zeigte sich so etwas wie angst. Ich mag das ja nicht, wenn jemand angst hat, aber wer keinen respekt vor anderen menschen empfindet und sie für ein bisschen reklamescheiße aus einem schönen tag reißen will, der muss eben angst fühlen. Und ich setzte fort, in genau dem gleichen montonen tonfall, aber mit zunehmenden zittern am körper: „Gehen sie bitte sterben! Wenn ihnen das mit der freiheit nicht gefällt, können sie ja nicht mehr nach drüben gehen. Also sterben sie! Schnell, wenn es geht.“ Ich rotzte diesem bastard noch einmal vor die füße, freute mich innerlich darüber, dass er richtig schiss um sein überflüssiges, aufgeblähtes, madenhaftes dasein hatte und ging ganz ruhig weiter, ohne diesem typen noch einen einzigen blick zu schenken. Ich hoffe, dass der das den ganzen tag lang nicht vergessen hat.

Und übrigens: Diese proweider, die damals bei zensursula die in vorauseilendem gehorsam verträge unterschrieben haben, die haben sich bis heute nicht bei den nutzern des internetzes in der BRD entschuldigt. Nicht einmal in so einer symbolischen weise, mit so einem „Wir wurden da doch sehr von der politik zu gedrängt, aber wir sehen inzwischen ein, dass wir hätten standhaft bleiben müssen“. Nichts. Und allein dafür haben ihre schergen öfter mal ein deutliches wort verdient, denn die wollen uns produkte von unternehmen verkaufen, die ihre kunden verachten und im zweifelsfall auf recht und gesetz scheißen. Und nein, dass ich nicht nur vodafone.

Aber herr vodafone hat mir eben heute eine minute lebenszeit geraubt, die ich lieber müßig längs der städtischen straße gegangen wäre.

Die ARD-parameteorologen

Die parameteorologen des BRD-staatsfernsehens ARD haben sich einen neuen trick ausgedacht, wie man den leuten erzählen kann, dass es doch immer wärmer wird, während man sich schon den ganzen mai hindurch den arsch abgefroren hat. Man faselt einfach etwas von statistiken und einer „langzeit-prognose“:

Langzeit-Prognose: Warmer Sommer -- Der Sommer 2010 könnte für den miesen Mai entschädigen. Darauf deutet zumindest der Jahreszeiten-Trend des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hin. Nach dieser Langzeitprognose für die nächsten vier bis sechs Monate liegt die Wahrscheinlichkeit für einen warmen Sommer bei 60 Prozent, für einen eher kalten oder mittleren Sommer bei 20 Prozent

Jede wettervorsage, die mehr als drei tage in die zukunft blickt, ist reiner aberglaube. Glückssache. Daran ändern auch die zahlenspielereien des DWD nichts und auch nicht die weißmäntcheln deckkittelchen der wissenschaft, mit denen dieser schwachfug an den gläubigen gebracht werden soll. Es ist schlichterdings humbug. Und zwar ein humbug, der offenbar so nützlich für die gegenwärtige linje der tagesschau-redakzjon ist, dass er trotz seiner dürftigkeit (durchaus mit der vorsage eines astrologen zu vergleichen, die manchmal zufällig richtig liegt, aber dadurch keinen funken substanz erhält) in den „harten“ nachrichtenbetrieb geht. Auf dass wir uns alle danach richten. Und jetzt bloß nicht mal einen fühler nach draußen halten, um zu fühlen…

Hannovers Wetter. 10°C, 84% Luftfeuchte, brrr!

wie scheißkalt es da draußen ende mai wirklich ist. Übrigens war heute für die verhältnisse dieses mai ein recht „warmer“ tag.

Für wie blöd wird man von den machern des BRD-staatsfernsehens eigentlich gehalten?