Kunde bei der sparkasse? Bei comdirect?

Dann bekommt ihr jetzt eine ganz tolle, neue möglichkeit: ihr könnt eure fernkontoführung endlich direkt auf die sörver von amazon oder guhgell sprechen. Was kann da schon schiefgehen, ihr hängt ja auch alle eure kontoauszüge in die schaukästen, falls sich jemand dafür interessieren sollte…

Bei einer bank, die mir allen ernstes ein derartiges angebot machen würde, wäre ich nicht mehr kunde. Aber vermutlich bin ich damit schon eine ausnahme. Wir brauchen wohl gar nicht mehr auf die idocracy zu warten. Sie ist hier. Deshalb sind auch alle so heiß auf die „künstliche intelligenz“. Natürliche intelligenz gibts nicht mehr. 😦

Und dass die felder mit isotonischen getränken versalz… ähm… gedüngt werden, das werden wir vielleicht noch alle erleben.

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Bargeldabschaffung des tages (mit gruß an die üstra!)

Ihr, die ihr aus hannover kommt: wisst ihr noch, wie der nach vergorener scheiße stinkende hannöversche nahverkehrsbetreiber „üstra“ im vorfelde der EXPO 2000 mit gewalt seinen beförderungsfällen¹ in komplizenschaft mit der sparkasse die so genannte „geldkarte“ reindrücken wollte? Das ging so weit, dass es an vielen stazjonen jahrelang keine andere möglichkeit mehr gab, eine fahrkarte vor der fahrt zu kaufen: man sollte seine „geldkarte“ — das wort ist nichts weiter als ein eufemismus für ein zinsloses darlehen, das man der sparkasse gewährt — in eine von der hannöverschen klitsche hoeft & wessel gebaute „tix-säule“ stecken und eine fahrkarte ziehen. Das war für mich eine tolle zeit. Ich bin noch nie in meinem leben so viel mit der straßenbahn gefahren, denn es war praktisch kostenlos. Ich bin einfach zum fahrer gegangen und habe versucht, mit dem gesetzlichen zahlungsmittel im rechtsraum der BRD zu bezahlen, und der fahrer hats nicht angenommen. Tja, dann eben ohne bezahlung, kann man wohl nix machen… Klar, zwei oder drei mal hat der mit dieser scheiße zusätzlich belastete fahrer — ich war ja nicht der einzige mensch, der das so gemacht hat — die scheißkontrollöre² der scheißüstra gerufen, die mich in unangemessenem tonfall um die herausgabe meiner personaljen „gebeten“ haben und versucht haben, mich einzuschüchtern, woraufhin ich den arschlöchern² in meinem ruhigsten, friedlichsten ton anbot, doch gleich die polizei hinzuzuziehen und ein paar leute aus der bahn bat, mir als zeugen in dieser sache zur verfügung zu stehen… 😀

Die scheißüstra wusste jedenfalls genau genug, dass ihr vorgehen schlicht illegal ist, um ihre scheißkontrollöre anzuweisen, es darauf nicht ankommen zu lassen. (Wie vielen menschen die scheißüstra kriminellerweise mit dieser strukturellen nötigung das „erhöhte fahrgeld“ für einen „schwarzfahrer“ aus der tasche gezogen hat, möchte ich zu gern mal wissen. Ich gehe davon aus, dass sich die organisierte kriminalität der scheißüstra gelohnt hat. Nirgends anders in der BRD gibt es so viele fahrkartenkontrollen wie in hannover, ganz so, als hätte die scheißüstra das trauma des roten punktes niemals überwunden.) Irgendwann, nach viel zu vielen monaten, kam es doch einmal zum gerichtsverfahren, das die scheißüstra mit ihren scheißideen natürlich krachend verloren hat — danach war klar, dass die scheißüstra gesetzliche zahlungsmittel anzunehmen hat, wenn sie ihre fahrpreisforderungen auch durchsetzen will. Weitere konsekwenzen hatte das klar illegale und in seinem nötigungskarakter offen kriminelle vorgehen der scheißüstra für die verantwortlichen bei der scheißüstra und für ihre nach scheiße stinkenden, grenzkriminellen arschlochschergen² unter den scheißkontrollören nicht — hier in hannover landen halt nur die schwarzfahrer massenhaft im gefängnis, weil sie so pöse bübchen und mädchen sind. Aber danach gab es lustige szenen, weil die üstra auf einmal wie in meiner kindheit schaffner mit galoppwexler durch die (zur scheiß-EXPO hochmodern gestalteten) neuen bahnen gehen lassen musste, die dort fahrkarten verkauften — bis die tix-säulen auch geld akzeptiert haben (und kein wexelgeld herausgaben, denn mit irgendwelchen illegalen und fahrgastverachtenden drexmetoden wollte sich die scheißüstra schon noch ein bisschen bereichern). Und dann wurden in den kommenden jahren nach und nach wieder richtige verkaufsautomaten für fahrkarten aufgestellt, wie man sie von überall in der welt kennt: automaten, die für geld (oder eine kartenzahlung) eine fahrkarte und wexelgeld ausgeben. Geht doch!

Eine lustige geschichte. (Na ja, nicht wirklich.) Warum ich mich daran erinnere? Weil ich gerade eben eine schöne und mich tief befriedigende schlagzeile in der hannöverschen allgemeinen wahrgenommen habe:

Ab 1. januar 2018 -- üstra nimmt keine geldkarte mehr

Tja, wer hätte sich schon denken können…

Aktuell bezahlten nur noch weniger als ein Prozent der Fahrgäste ihre Fahrscheine mit der sogenannten elektronischen Geldbörse, teilt das Verkehrsunternehmen mit

…dass nur eine (mutmaßlich nicht ganz so intelligenzbegabte) minderheit der menschen dazu bereit ist, ihrer scheißbank ein zinsloses darlehen für ein bullschitt-zahlungsmittel zu geben, wenn sie nicht irgendwie mit nötigender gewalt dazu gezwungen wird. Diese einsicht durch die scheißüstra hat jetzt rd. zwanzig verfickte jahre gedauert und kam dann irgendwann in einer sackgasse der digitalisierung mit dem kopf an der wand. Gut, dass es damals noch keine wischofone gab, sonst würde der scheiß gewiss noch zehn weitere jahre lang versucht. (Natürlich, ohne dabei einen auch nur klitzekleinen vorteil für den fahrgast zu haben, zum beispiel die nachträgliche monatliche abrechnung auf grundlage des dann jeweils preisgünstigsten tarifes.)

Ich habe das eigentlich nur erwähnt, um kurz zu zeigen, mit wie viel aufwand, langfristiger planung, inkaufgenommenem verlustrisiko, krimineller energie, menschenverachtung, nötigung und maßloser bereicherungssucht die abschaffung des bargeldes in der BRD betrieben wird — und da liegen die schlimmsten kämpfe noch vor uns. Denn inzwischen gibt es eine horde von gläubigen vollidjoten, denen werber, die hässlichen brüder der werber, die scheißjornalisten und etliche p’litiker zwei verfickte jahrzehnte lang immer wieder ins gehirnchen gestanzt haben, dass bargeldlosigkeit ganz was tolles ist, während bargeld nur schwierigkeiten und probleme bereitet und irgendwie sogar die kriminalität fördert… und immer mehr menschen glauben es… 😦

Gut, dass ich meine zukunft hinter mir habe!

¹Damalige bezeichnung eines fahrgastes in den allgemeinen beförderungsbedingungen der üstra.

²Sorry, aber wer sich als dienstbarer scherge täglich für derart klar erkennbar kriminelle metoden mit einem kopfgeld fürs ausnehmen von menschen bezahlen lässt, ist ein riesengroßes arschloch und darf gepflegt unter großen schmerzen einsam verrecken!

Abzocke des tages

Das ist nicht der postilljon. Achtung, gut festhalten!

Wer bei der Sparkasse Soest nicht das Standard-Kontomodell für 5 Euro monatlich bucht, sondern auf die Basis-Variante für 3,50 Euro zurückgreift, muss im Online-Banking „pro Klick“ zahlen. Das kostet aktuell 1 Cent pro Klick und soll in Zukunft anscheinend auf 2 Cent erhöht werden

Weil, müsst ihr verstehen, wenn ihr bei denen in die webseit klickt, löst das technische prozesse aus, für die man doch mal eine gebühr berechnen kann. Das ist doch ganz normal.

Wischofon-äpp des tages

Mit Kwitt sollen Sparkassen-Kunden ab dem 28. November Geld von Handy zu Handy schicken können. Sie brauchen dafür nur die Mobilfunknummer des Empfängers. Bis zu 30 Euro pro Transaktion (und maximal 100 Euro pro Tag) lassen sich ohne TAN übertragen

Hej, auf den riesigen sicherheitslücken daherkommenden, oft mit werksseitig vorinstallierten trojanern ausgelieferten, in einer halbseidenen, grenzkriminellen schadsoftwäjhr-kultur — an der auch große, börsennotierte unternehmen beteiligt sind, ohne dafür die verdiente ächtung und den ruf eines asozialen kriminellen zu bekommen — gedeihenden wischofonen ohne weitere absicherung bis zu hundert øre am tag „bekwem“ und völlig ohne diese umständlichkeit der normalen, den kunden ebenfalls als „bekwem“ verkauften fernkontoführung¹ überweisen können… was kann da schon schiefgehen?! Hej, das nicht mehr modern, bekwem und mausklick, das ist jetzt mobil, bequem und wischgeste! Und auch, wenn es sich mal wieder um eine lösung ohne problem handelt, steht durchaus zu befürchten, dass leute diesen scheiß nutzen. Wisst ja, bargeld ist altmodisch und passt weder in die wirtschaftskonforme demokratur noch in die Merkel’sche forderung nach „datenreichtum“ für die geldreichen.

Wenn sich diese in einfach von der jornallje wiedergegebenen PResseerklärungen und normaler reklame beworbene scheiße durchsetzen sollte, erwarte ich, dass es demnächst wieder ganz viele dschobbangebote als „finanztransferagent“ in meiner spämm gibt — ein „dschobb“, bei dem man auf seinem konto geld empfängt, bar abhebt, zehn bis zwanzig prozent davon behält und den rest über western union an einen völlig anonym bleibenden dritten weiterleitet, bis die kriminalpolizei vor der tür steht und man sich ein paar monate später beim amts- oder landgericht seine vorstrafe (und hinterher so nach und nach die vollständige zivilrechtliche haftung für den angerichteten schaden) abholt.

¹Das ist mein wort für das, was werber „onlein-bänking“ nennen.

Security des tages

Wer Geldautomaten der Sparkasse bei ihren regelmäßigen Software-Updates erwischt, kann mit einem Trick in eine Windows-Kommandozeile gelangen und auf dem Geldautomaten eigene Befehle ausführen. Den Sicherheitsforschern, welche die Lücke entdeckten, gelang es auf diesem Wege Nutzernamen und Passwörter aus dem internen Netzwerk der Bank auszulesen

Ein richtiges häckchen ist nicht erforderlich, nur eine reingeschobene karte, während die kiste anzeigt, dass sie nicht betriebsbereit ist. Bwahahahaha!

Übrigens: wenns solche fahrlässigkeiten und peinlichen fehler dort gibt, wo direkt mit größeren mengen banknoten umgegangen wird, dann könnt ihr euch sicherlich vorstellen, wie der generelle „industriestandard“ bei softwäjhr so ausschaut. Auf diesem hintergrund wünsche ich euch viel spaß mit euren „intelligenten“ — ach nee, man spricht ja englisch in der reklame und deshalb heißt das jetzt: „smarten“ — toastern, fernsehern, autos, kühlschränken, telefonen und (demnächst auch) implantaten!

Lass dich überwachen und spar geld!

Jetzt geht es los: eine autoversicherung, die das angebot macht, dass man geld sparen kann, wenn man sich beim autofahren permanent mit einer träcking-wanze überwachen lässt. Natürlich werden alle erhobenen daten ein jahr lang gespeichert, und natürlich werden sie irgendwann auch für etwas anderes als für den kommunizierten zweck benutzt, wie das bei datensammlungen ja regelmäßig der fall ist. Wehe dem, der bei irgendwelchen rasterfahndungen zufällig zwei oder drei mal in der nähe eines verbrechens war oder dessen bewegungsprofil im auge der polizei-datenverarbeitung nach „drogenkurier“ aussieht…

Deutscher sparkassen- und giroverband!

Screenshot der Seite Sicherheit im Internet auf sparkasse.de

Eure tollen tipps für die „sicherheit im internetz“ — die übrigens alles mögliche enthalten, nur keine brauchbaren sicherheitshinweise, zu denen übrigens auch eine bestimmter brauserkonfiguration und nach möglichkeit ein anderes betriebssystem als cräckers liebling windohs gehören würden… — also, eure tollen „tipps“ für mehr „sicherheit“ und beruhigtere internetz-fernkontoführung wirken so richtig gelle galle lächerlich, wenn man sich auf euren eigenen, von euch selbst verantworteten seiten im web die kriminelle pest auf dem rechner holen kann.

Vielleicht solltet ihr mit euren sicherheitsgedöns mal leute beschäftigen, die auch etwas davon verstehen!