Mindestens acht monate

Ich glaube es noch nicht, weil ich im moment gegen jede halbwegs gute nachricht skeptisch bin, aber es sieht nach einer aktuellen studie so aus, als würden 95 prozent der corona-erkrankten mindestens acht monate lang ausreichend immun gegen eine erneute infekzjon sein.

Absolut sichere Aussagen lassen sich auf Basis dieser Daten bislang nicht treffen. Denn noch sind die Prozesse, die zu einer Immunität gegen Sars-CoV-2 führen, zu wenig verstanden. Eine plausible Interpretation der Ergebnisse sei aber, dass rund 95 Prozent der Infizierten ein anhaltendes immunologisches Gedächtnis aufbauen, das zumindest vor einem schweren Verlauf von Covid-19 schützt, schreiben die Forscher

Da dürfen wir alle gespannt sein, wie lange wohl die impfungen immunisieren werden.

SETI des tages

Eine natürliche Erklärung ist unwahrscheinlich, Außerirdische sind noch unwahrscheinlicher

Keine sorge, leute, proxima centauri hat zwar ein paar planeten (vermutlich ein paar mehr, als wir von der erde aus sicher ermitteln können — das ist ein sicherer und ein unsicherer, aber alles unter drei erdmassen ist auf die entfernung schwierig), ist aber eine sehr sonne mit starken aktivitätsausbrüchen in einem rund 400tägigen zyklus. Diese aktivitätsausbrüche verdoppeln die helligkeit der sonne. Es ist also klar, dass da eine menge energie freigesetzt wird. Ansonsten ist es ein winziges sönnchen, das nicht viel energie abstrahlt, so dass flüssiges wasser nur auf planetenumlaufbahnen ganz nahe an der sonne möglich wäre. Für die entstehung von so etwas sensiblen wie biologischem leben sind das eher ungünstige bedingungen — wenn ich als kohlenstoff- und wasserschohwinist mal davon ausgehe, dass es auf wasser als lösungsmittel basiert. Dass dort sogar etwas entstehen könnte, was funk entwickelt hat, ist noch viel unwahrscheinlicher. Ich würde mich ja auch freuen, wenn das erste klare signal einer außerirdischen zivilisazjon gefunden wird, allein schon, um die frage zu klären, ob es technische intelligenz jenseits der zum untergang im dummheit verurteilten menschheit gibt, aber das ist es vorerst noch nicht und wird es wohl auch nicht mehr werden.

Ich tippe da eher auf einen noch nicht richtig verstandenen effekt mit der hohen aktivität in einem solaren magnetfeld eines kleinen sönnchens. Zumal da einfach nur gefunkt wird…

Erstens weist das Signal keine Spur von Modulation auf

…ohne dass dabei informazjonen übermittelt werden. (Für eine kontaktaufnahme zu möglichen technischen zivilisazjonen würde ich ja einfach primzahlen in einer einfachen kohdierung funken, denn ich kann mir keinen einfachen natürlichen prozess vorstellen, der primzahlen generiert, gehe aber davon aus, dass jede technische zivilisazjon eine art von matematik entwickelt hat und die primzahlen als solche erkennen kann. Eine technik ohne matematikentwicklung ist wohl unmöglich.)

Ich mag ja anführungszeichen und konjunktive

US-mondmissjon
„Apollo“ soll auf dem mond gelandet sein

Oder so ähnlich

Übrigens: mein glückwunsch an die chinesen! Die geben sich nicht die blöße einer derartig dummen lüge. Wenn jetzt auch noch die bohrung und die die technisch sehr anspruchsvolle rückkehrmissjon gelingt, wird es ein riesenerfolg. Auch, wenn ich aus dieser propagandistisch wertvollen technikdemonstrazjon keine neuen aufschlüsse wissenschaftlicher natur erwarte, weil es schon jede menge mondgestein auf der erde gibt, und dieses auch immer wieder gut untersucht wurde. Wer den USA nicht glaubte, konnte mit den proben aus der sowjetunjon vergleichen. Wenn ich mich nicht schwer täusche, liegen irgendwo in der universität nottingham immer noch rd. zwei gramm russischer mondstaub herum, weil die briten damals wohl nicht so das große vertrauen in die apollo-missjonen der USA und die massenhaft ausgelieferten apollo-gesteinsproben hatten. Und damals war so eine bitte um zusammenarbeit ein schwieriger akt. Das war mitten im kalten krieg und eigentlich nur möglich, wenn jemand gute persönliche (wissenschaftliche) kontakte hatte. Was immer da im geheimen diplomatisch abgelaufen sein muss, wird ausgesprochen zäh gewesen sein.

Vielleicht wäre ein solcher roboter auch mal eine möglichkeit für eine (noch unfassbar viel anspruchsvollere, teurere und wegen der kosten am besten in multinazjonaler zusammenarbeit durchgeführte) marsmissjon zur klärung der letzten exobiologischen fragen, während sich der rest der welt das gehirn damit zermartert, wie man da jetzt menschen hinschießt, die dann fernab der erde ohne atembare atmosfäre (aber mit stürmischen wind und sandstrahlgebläse um sich herum) in lieblichen steinwüsten unter rosafarbenem himmel bei antarktis-temperaturen und ungefilterter strahlenbelastung nach jedem kleinen hüsteln unserer sonne eine längere zeit überleben müssten.

Eigentlich die meldung des jahrzehnts

Forscher aus den USA sollen ein materjal haben, das bei 15°C noch supraleitend ist. Supraleitung bei derart hohen temperaturen, die man relativ kostengünstig durch kühlung erreichen kann, ist auf jeden fall ein durchbruch! Wenn das stimmte und sich das materjal auch noch in größeren mengen industriell herstellen ließe und ohne großen aufwand nutzen ließe, würde das beinahe jeden aspekt des alltags in modernen, technischen zivilisazjonen verändern — und eine magnetschwebebahn wäre so „einfach“ wie dicke magnete über eine dicke schicht dieses materjales (elektrischer strom wäre dann nicht mehr für den schwebezustand erforderlich, es reichte der auf wirksamkeit gekühlte supraleiter).

Aber nicht zu früh zu viel träumen: im moment ist nicht einmal klar, welche gitterstruktur dieses materjal hat, und außerdem muss das materjal unter großem druck stehen. Von konkreten alltagsanwendung ist das alles noch sehr weit weg. Die forscher haben ihren laborfund schnell veröffentlicht und nicht erst weitergehende untersuchungen gemacht. Deshalb meine ich ja auch, dass es „eigentlich“ die meldung des jahrzehnts ist. Uneigentlich glaube ich erst dran, wenn die meldung durch andere forscher bestätigt wird.

Wenn das hoffentlich in den näxsten monaten der fall ist, mag noch viel zu alltagsnutzungen fehlen. Aber ein durchbruch bleibt es!

Alles an australien sagt: bleib weg!

Australische Brennnesseln sind besonders fies: Ihre Brennhaare verursachen nicht nur heftige Schmerzen – diese halten auch für Stunden, Tage oder sogar Wochen an. Ursache seien Eiweißmoleküle, deren Struktur den Giften von Spinnen und Kegelschnecken gleicht […] Dendrocnide excelsa kann bis zu 35 Meter hoch werden. Die Blätter und Stängel sind von Trichomen bedeckt, haarähnlichen Strukturen, die weich und filzähnlich aussehen. In Wahrheit aber sind sie spitz – und prall mit Giftstoffen gefüllt. Wenn sie die Haut von Menschen oder Tieren berühren, wirken sie wie Injektionsnadeln

Hach, diese wunderschöne, friedliche natur!

Wissenschaftsjornalismus des tages

Die spektrum der wissenschaft so:

Windenergie:
Schwarze Rotorblätter verringern Vogelsterben

Die richtige wissenschaft zählt hingegen so

Dass pestizide, gebäudefenster und verwilderte katzen jedes jahr mehrere hundert milljonen vögel allein in den vereingten staaten eines teils von nordamerika totmachen, führt bei weitem nicht zu derartig groß aufgepusteten emozjonalsierten reakzjonen wie ein gelegentlicher toter vogel unter einem windrad. In meinen augen belegt das mehr als nur ein bisschen, dass die kampanjen gegen die nutzung der windenergie gezielt psychomanipulativ und mit scheinargumenten vorangetrieben werden, und dagegen hilft nicht etwa eine verbesserung der windkraftanlagen durch einfärbung der rotoren (obwohl man das meiner meinung nach machen sollte, wenn es signifikante verbesserungen bringt), sondern ein bloßstellen der betreiber dieser kampanjen und ihrer sicherlich nicht gerade naturverliebten motivlage. Früher hätte jornalismus ja mal solche aufgaben erledigt, aber der ist heute viel zu beschäftigt damit, PResseerklärungen und njuhs aus dem NITF-ticker so zu übernehmen, dass man auch ja gut reklameplätze mit diesem content vermarkten kann.

Die polemische und nicht gerade zielführende frage, wie viele von den „vogelfreunden“ unter den windradgegnern wohl eine katze halten werden, juckt natürlich auch. :mrgreen:

Die nachfolge der smartdinger ist gesichert

Nach den ganzen smart phones, smart speakers, smart cars und smart klopapierabrollern“ kommen jetzt endlich die love robots:

Lovot kann Kuscheln, reagiert auf Bewegungen und hat eine Kamera. Ist er wirklich die Zukunft menschlicher Beziehungen oder eine Gefahr für den Datenschutz?

Die psyche ist billig. Und kalt.

Wer möchte, kann natürlich auch den digitalen haustierersatz nehmen:

»Aibo« ist mit Kameras, Stimmerkennungs- und Berührungssensoren ausgestattet. So kann der Roboterhund seinen Besitzer erkennen und auf ihn reagieren. Daten, die »Aibo« generiert, werden in Cloud-Speichern verarbeitet

Die billige, kalte psyche ist dumm und ein idealer faschist.

Prof. dr. Offensichtlich gibt ein interwjuh

Psychische Störungen:
»Biologisch gesehen gibt es die psychiatrischen Diagnosen nicht«

Das macht aber nichts, denn auch weiterhin wird man bestimmte menschen mit willkürurteilen ahnungsloser richter zwangsweise in den rechtsfreien raum psychiatrischer kliniken wegsperren. Gustl Mollath ist überall. Vor allem in der BRD. Und die scheißärzte machen mit, vor allem die scheißpsychiater, die übrigens die einzigen ärzte in der gesamten modernen medizin sind, die sich das an- und vorgeblich erkrankte organ niemals angucken, sondern durch drogenausgabe gesellschaftlich erwünschtes wohlverhalten herstellen.

Wissenschaft des tages

Was sich nicht alles im universum finden könnte, wenn man mal drüber nachdenkt! Blaneten zum beispiel. Das ist zwar noch sehr spekulativ und durch keine beobachtung belegt, klingt aber für ein paar völlig mögliche sonderfälle durchaus plausibel. Allerdings gehe ich davon aus, dass ich nicht mehr den nachweis eines blaneten erleben werde. Die möglichen effekte auch eines sehr großen blaneten sind einfach zu klein im vergleich zum benachbarten schwarzen loch und dürften aus der ferne in den unregelmäßigkeiten hochenergetischer prozesse einfach untergehen. Vielleicht sind sie sogar gar nicht nachweisbar, wenn man nicht gerade ein supermassives schwarzes loch in seiner nähe hat. Aber wenn man ein supermassives schwarzes loch ein bisschen zu nahe in seiner nähe hat, ist das wegen der doch etwas heftigen synkrotronstrahlung aus der akkrezjonsscheibe nicht so günstig für die entstehung irgendwelcher lustiger kohlenstoffklumpen mit erkenntnisdrang, die mit fernrohren in den himmel gucken…

Und es blubbert und blubbert…

Nordsee:
Hunderte Tonnen Methan entweichen aus stillgelegten Bohrlöchern

Bei fast 1800 der untersuchten Bohrlöcher auf einer Fläche von der Größe Sachsen-Anhalts ergab sich, dass in diesem Bereich 900 bis 3700 Tonnen Methan austreten können. »In der gesamten Nordsee existieren aber mehr als 15 000 Bohrlöcher«, sagt Studienleiter Matthias Haeckel

Schlankheitswahn des tages

»Meine früheren Ärzte hatten das nicht einmal bemerkt«, sagt sie. »Ich begriff das erste Mal, dass meine Gesundheit jetzt, wo ich untergewichtig war, stärker in Gefahr war als selbst bei meinem höchsten Übergewicht.«

Tja, wenn man in den händen einer medizin ist, die immer nur zahlen behandelt, statt sich um menschen zu kümmern, dann gehts halt auch mal richtung tod — und wenn man vom scheißarzt subtil gemobbt wird, weil man eine schwabbelwampe hat und deshalb nicht mehr zum scheißarzt geht, dann gibts hinterher in der statistik halt eine stärkere korrelazjon, dass die schwabbelwampe echt ungesund ist und dann wirds in der zukunft noch schlimmer…