Eigentlich die meldung des jahrzehnts

Forscher aus den USA sollen ein materjal haben, das bei 15°C noch supraleitend ist. Supraleitung bei derart hohen temperaturen, die man relativ kostengünstig durch kühlung erreichen kann, ist auf jeden fall ein durchbruch! Wenn das stimmte und sich das materjal auch noch in größeren mengen industriell herstellen ließe und ohne großen aufwand nutzen ließe, würde das beinahe jeden aspekt des alltags in modernen, technischen zivilisazjonen verändern — und eine magnetschwebebahn wäre so „einfach“ wie dicke magnete über eine dicke schicht dieses materjales (elektrischer strom wäre dann nicht mehr für den schwebezustand erforderlich, es reichte der auf wirksamkeit gekühlte supraleiter).

Aber nicht zu früh zu viel träumen: im moment ist nicht einmal klar, welche gitterstruktur dieses materjal hat, und außerdem muss das materjal unter großem druck stehen. Von konkreten alltagsanwendung ist das alles noch sehr weit weg. Die forscher haben ihren laborfund schnell veröffentlicht und nicht erst weitergehende untersuchungen gemacht. Deshalb meine ich ja auch, dass es „eigentlich“ die meldung des jahrzehnts ist. Uneigentlich glaube ich erst dran, wenn die meldung durch andere forscher bestätigt wird.

Wenn das hoffentlich in den näxsten monaten der fall ist, mag noch viel zu alltagsnutzungen fehlen. Aber ein durchbruch bleibt es!

Alles an australien sagt: bleib weg!

Australische Brennnesseln sind besonders fies: Ihre Brennhaare verursachen nicht nur heftige Schmerzen – diese halten auch für Stunden, Tage oder sogar Wochen an. Ursache seien Eiweißmoleküle, deren Struktur den Giften von Spinnen und Kegelschnecken gleicht […] Dendrocnide excelsa kann bis zu 35 Meter hoch werden. Die Blätter und Stängel sind von Trichomen bedeckt, haarähnlichen Strukturen, die weich und filzähnlich aussehen. In Wahrheit aber sind sie spitz – und prall mit Giftstoffen gefüllt. Wenn sie die Haut von Menschen oder Tieren berühren, wirken sie wie Injektionsnadeln

Hach, diese wunderschöne, friedliche natur!

Wissenschaftsjornalismus des tages

Die spektrum der wissenschaft so:

Windenergie:
Schwarze Rotorblätter verringern Vogelsterben

Die richtige wissenschaft zählt hingegen so

Dass pestizide, gebäudefenster und verwilderte katzen jedes jahr mehrere hundert milljonen vögel allein in den vereingten staaten eines teils von nordamerika totmachen, führt bei weitem nicht zu derartig groß aufgepusteten emozjonalsierten reakzjonen wie ein gelegentlicher toter vogel unter einem windrad. In meinen augen belegt das mehr als nur ein bisschen, dass die kampanjen gegen die nutzung der windenergie gezielt psychomanipulativ und mit scheinargumenten vorangetrieben werden, und dagegen hilft nicht etwa eine verbesserung der windkraftanlagen durch einfärbung der rotoren (obwohl man das meiner meinung nach machen sollte, wenn es signifikante verbesserungen bringt), sondern ein bloßstellen der betreiber dieser kampanjen und ihrer sicherlich nicht gerade naturverliebten motivlage. Früher hätte jornalismus ja mal solche aufgaben erledigt, aber der ist heute viel zu beschäftigt damit, PResseerklärungen und njuhs aus dem NITF-ticker so zu übernehmen, dass man auch ja gut reklameplätze mit diesem content vermarkten kann.

Die polemische und nicht gerade zielführende frage, wie viele von den „vogelfreunden“ unter den windradgegnern wohl eine katze halten werden, juckt natürlich auch. :mrgreen:

Die nachfolge der smartdinger ist gesichert

Nach den ganzen smart phones, smart speakers, smart cars und smart klopapierabrollern“ kommen jetzt endlich die love robots:

Lovot kann Kuscheln, reagiert auf Bewegungen und hat eine Kamera. Ist er wirklich die Zukunft menschlicher Beziehungen oder eine Gefahr für den Datenschutz?

Die psyche ist billig. Und kalt.

Wer möchte, kann natürlich auch den digitalen haustierersatz nehmen:

»Aibo« ist mit Kameras, Stimmerkennungs- und Berührungssensoren ausgestattet. So kann der Roboterhund seinen Besitzer erkennen und auf ihn reagieren. Daten, die »Aibo« generiert, werden in Cloud-Speichern verarbeitet

Die billige, kalte psyche ist dumm und ein idealer faschist.

Prof. dr. Offensichtlich gibt ein interwjuh

Psychische Störungen:
»Biologisch gesehen gibt es die psychiatrischen Diagnosen nicht«

Das macht aber nichts, denn auch weiterhin wird man bestimmte menschen mit willkürurteilen ahnungsloser richter zwangsweise in den rechtsfreien raum psychiatrischer kliniken wegsperren. Gustl Mollath ist überall. Vor allem in der BRD. Und die scheißärzte machen mit, vor allem die scheißpsychiater, die übrigens die einzigen ärzte in der gesamten modernen medizin sind, die sich das an- und vorgeblich erkrankte organ niemals angucken, sondern durch drogenausgabe gesellschaftlich erwünschtes wohlverhalten herstellen.

Wissenschaft des tages

Was sich nicht alles im universum finden könnte, wenn man mal drüber nachdenkt! Blaneten zum beispiel. Das ist zwar noch sehr spekulativ und durch keine beobachtung belegt, klingt aber für ein paar völlig mögliche sonderfälle durchaus plausibel. Allerdings gehe ich davon aus, dass ich nicht mehr den nachweis eines blaneten erleben werde. Die möglichen effekte auch eines sehr großen blaneten sind einfach zu klein im vergleich zum benachbarten schwarzen loch und dürften aus der ferne in den unregelmäßigkeiten hochenergetischer prozesse einfach untergehen. Vielleicht sind sie sogar gar nicht nachweisbar, wenn man nicht gerade ein supermassives schwarzes loch in seiner nähe hat. Aber wenn man ein supermassives schwarzes loch ein bisschen zu nahe in seiner nähe hat, ist das wegen der doch etwas heftigen synkrotronstrahlung aus der akkrezjonsscheibe nicht so günstig für die entstehung irgendwelcher lustiger kohlenstoffklumpen mit erkenntnisdrang, die mit fernrohren in den himmel gucken…

Und es blubbert und blubbert…

Nordsee:
Hunderte Tonnen Methan entweichen aus stillgelegten Bohrlöchern

Bei fast 1800 der untersuchten Bohrlöcher auf einer Fläche von der Größe Sachsen-Anhalts ergab sich, dass in diesem Bereich 900 bis 3700 Tonnen Methan austreten können. »In der gesamten Nordsee existieren aber mehr als 15 000 Bohrlöcher«, sagt Studienleiter Matthias Haeckel

Schlankheitswahn des tages

»Meine früheren Ärzte hatten das nicht einmal bemerkt«, sagt sie. »Ich begriff das erste Mal, dass meine Gesundheit jetzt, wo ich untergewichtig war, stärker in Gefahr war als selbst bei meinem höchsten Übergewicht.«

Tja, wenn man in den händen einer medizin ist, die immer nur zahlen behandelt, statt sich um menschen zu kümmern, dann gehts halt auch mal richtung tod — und wenn man vom scheißarzt subtil gemobbt wird, weil man eine schwabbelwampe hat und deshalb nicht mehr zum scheißarzt geht, dann gibts hinterher in der statistik halt eine stärkere korrelazjon, dass die schwabbelwampe echt ungesund ist und dann wirds in der zukunft noch schlimmer…

Wissenschaft des tages

Von wegen „three quarks for mister mark“ (James Joyce, finnegans wake): wenn genug energie im spiel ist, dann gibt es offenbar auch teilchen, die aus vier quarks bestehen. Tja, wenn man grundlagenforschung in der experimentalfysik betreibt, gibt es halt manchmal noch neue entdeckungen, bis hin zu bislang völlig unbeobachteten formen der materje.

Smartdingens des tages

Stell dir mal vor, ein smartdingens, das du ständig am körper trägst, sagt dir „du fühlst dich ausgebeutet, missachtet und traurig und kreist deshalb um dich selbst und deine situazjon, komm, konsumier doch mal wieder einen lustigen film, damits dir besser geht und du wieder produktiver wirst, soll ich dir gleich die eintrittskarten bestellen — und dazu eine frische packung glückstabletten aus der apoteke“. Genau solche smartdinger sind gerade in der entstehung. Nachdem sich die menschen endlich an betreutes denken gewöhnt haben, kann man sie so langsam an betreutes fühlen gewöhnen.

Und nun zum wetter

Wisst ihr noch, letztes jahr im schönen, heißen und sehr trockenen sommer? Diese rekordtemperatur von 42,6°C, die im emsland gemessen wurde? Und dann wie der speichelfluss des pawlowschen hundes die jornalistischen klima-alarmtöne, die darauf folgten? Einschließlich brennpunkt nach der tagesschau, wisst schon, weil es sommerwetter im sommer gab.

Stellt sich doch raus: diese messstazjon des deutschen wetterdienstes hat ein kleines problemchen und misst wegen ihrer lage generell immer recht hohe werte.

Handelt es sich hier bloß um eine Posse zwischen Wetter-Nerds? So einfach ist es nicht. Hitzerekorde können in Zeiten des Klimawandels gar nicht unpolitisch sein, vor allem wenn sie den alten Wert um mehr als zwei Grad übertreffen – was in der Wettergeschichte nur selten vorkommt. Mit Rekordwerten wird Klimapolitik betrieben, sie taugen als Menetekel einer um sich greifenden Klimakrise. Die Öffentlichkeit reagiert weniger auf langsam steigende Durchschnittswerte, sondern vor allem auf plötzlich auftretende Extremereignisse und -werte

Ich wünsche euch im staatlichen lyssenkoismus der BRD auch weiterhin viel spaß mit der zu propagandazwecken missbrauchten wissenschaft — und mit wissenschaftlern in staatlich angemästeten organisazjonen (und universitäten), die das gern mit sich machen lassen. Gruß auch an die fernsehmeteorologen im wohnungssteuerfinanzierten BRD-parteienstaatsfernsehen und an die tagesschau-redakzjon!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat mal die frage untersucht, warum menschen in einer krisensituazjon eigentlich hamsterkäufe machen und hat etwas so erstaunliches rausgekriegt, dass die menschheit in stiller fassungslosigkeit vor der erkenntnis verharrt:

Coronakrise gleich Klopapierkrise. Warum die Menschen im März 2020 massenhaft Toilettenpapierrollen horteten, haben Psychologen in Umfragen untersucht. Ihr Fazit: Ängstlichkeit trieb viele zum Hamstern

Da kann man es aber auch mit der angst kriegen, wenn so ein Jens Spahn sich vor die kameras stellt und einen von „lage unter kontrolle“ und „bestens vorbereitet“ blahfaselt. Mir gruselts heute noch, wenn ich nur daran denke. Einen tag später gabs kein klopapier mehr…

Wissenschaftliches scheitern des tages

Forsche forscher haben mal untersucht, was an der hypotese dran ist, dass schwer lesbare schriftarten einen leser zu höherer anstrengung bringen und deshalb zu einem besseren gedächtnis für das gelesene führen: nichts ist an dieser hypotese dran.

Na, vielleicht kehren die stinkenden reklameheinis ja jetzt langsam wieder zu einer erträglichen typografie bei namensmarken zurück, nachdem sie sich jahrzehntelang mühe gegeben haben, komische ligaturen und buchstabenformen zu erfinden. :mrgreen:

Weg mit den fiepkugeln!

Was Mao in china trotz hohem aufwandes, unentrinnbarer massenkampanjen und nestzerstörenden schulkindern bei der ausrottung der vier plagen nicht hinbekam, das schafft der kapitalismus mit links und mühelos, ganz ohne dafür etwas anderes tun zu müssen, als einfach nur der kapitalismus zu sein, der alle menschen dazu nötigt, mit der exponenzjellen zinseszinsmechnanik des geldes mitzulaufen: Die ausrottung der vögel.