Schnellkomposter des tages

Immer mehr Menschen versuchen, ein nachhaltiges Leben zu führen und auf Klima- und Umweltschutz zu achten. In den USA haben Menschen nun demnächst auch die Möglichkeit, nach dem Tod möglichst umweltfreundlich und rasch zu verwesen. Dabei wird der Körper in speziell ausgestatteten Behältern nach ungefähr 30 Tagen quasi zu Erde reduziert

Sehr viel angenehmer als die p’litisch vorsätzlich geschützte großabzocke des BRD-bestattungswesens. Meine leiche möge den raben gehören, damit sie ihr fresschen kriegen! Aber niemals den geiern im kristlich verbrämten BRD-zwangstodeskult, der meine letzte reise zu meiner teuersten machen würde. Und zwar auch noch als armutsbestattung.

„Rassenschande“ des tages

Frühmenschen:
Homo sapiens hatte Sex mit einer dritten, noch unbekannten Art

Ja, was habt ihr denn geglaubt? Die hatten damals schon einen ganzjährig starken trieb, und die haben mit den händen rumgemacht und vermutlich überall reingesteckt, wo es gut reinpasste. Den pfaffen, der ihnen sagt, dass sie dafür in die hölle kommen, gab es ja noch nicht. Und das leben war kurz und hart.

Nicht, dass sich am ende noch rausstellt, dass diese sich selbst als „weisen menschen“ lobbezeichnende „krone der schöpfung“, deren besonders gut gekrönte mitglieder sogar an so etwas wie „rassische reinheit“ glauben, nichts weiter als genetisch gut durchgemischter äfflingsbastard ist. :mrgreen:

„Künstliche intelligenz“ des tages

Selbst die derzeit besten Sprach-KIs lassen sich offenbar in die Irre führen, einfach indem man in einem Satz ein oder zwei Wörter durch gleichbedeutende austauscht. Ein menschlicher Leser würde diese Manipulation nicht bemerken. Der Computer hingegen interpretiert den Satz plötzlich ganz anders als zuvor

3n + 1

Die Collatz-vermutung ist für fast alle zahlen fast wahr

Und jetzt ein fraktal. Dort kann man übrigens auch lesen, wie man auf funkzjonen kommt, die mit der einfachen und sofort verständlichen definizjon der Collatz-folge für eine zahl auf dem ersten blick nix mehr zu tun haben, aber jedesmal beim einsetzen einer zahl das näxste glied der folge ergeben… 😉

Evoluzjonsnachteil

Besonders leichtsinnig gehen offenbar Menschen zwischen 13 und 29 Jahren mit ihrem Handy um: Mehr als 50 Prozent der Personen, die sich bei Tätigkeiten wie Autofahren oder beim Gehen verletzt hatten, gehörte dieser Altersklasse an

[Archivversjon]

Liebe jugendliche senkkopfzombies: bitte vor der fortpflanzung selbst mit dem wischofon ausnullen, indem ihr euch bei tätigkeiten wie dem gehen möglichst schwer verletzt! So gibt es einen begrüßenswerten und nachhaltigen effekt für die weitere evoluzjon des menschen. 🧟

Darauf, dass die Ablenkung durch die Mobilgeräte auch hier zu Lande Gesundheitsgefahren birgt, weist zum Beispiel eine Studie des Automobilclubs „Mobil in Deutschland e. V.“ hin: Sie ergab, dass jeder 15. Autofahrer trotz Verbot während der Fahrt ein Handy in der Hand hat

Nein, nicht wieder mich mit euren blechkutschen totmachen, indem ihr blind damit rumfahrt, sondern euch selbst!

5G des tages

Der neue Mobilfunkstandard 5G dürfte Wettersatelliten nahezu blind für Wasserdampf machen. Jüngst vereinbarte Schutzbestimmungen reichten nicht aus, sagen Experten

So weit zu den völlig seriös festgestellten problemen. Und wie sehen jetzt noch einmal die anwendungsfälle aus, für die man dringend, alternativlos und unbedingt 5G braucht? In der BRD, die nicht einmal mit bestehender technik eine halbwegs zuverlässige versorgung hinbekommt? Ich habe da jedenfalls bislang nur bullschitt gehört, und immer wieder werden dabei die „selbstfahrenden“ autos und die robotik genannt. Aber wenn die autos ohne internetz nicht mehr fahren können und die roboter einfach nur noch dumm rumstehen, weil mal wieder für ein paar stunden das netz ausfällt, dann sind es eh fehlkonstrukzjonen, die kinder, erpresser und angreifer einladen.

Kurz verlinkt

Nein, das ist nicht Hadmut Danisch oder sciencefiles, das ist die wesentlich unverdächtigere spektrum der wissenschaft, die hier die grün-links-feministische wurzel eines teils der gegenwärtigen neonazi-agitazjon anspricht:

Im einseitigen Bemühen um Opferschutz offenbart die konservative Sexualmoral dieser Tage gleich mehrere blinde Flecke: Wie sonst ließe sie sich so einfach von rechts vereinnahmen?

[…] Sexualgewalt, vor allem wenn sie gegen Kinder gerichtet ist, wird seit Jahrzehnten über Skandalisierungen vermittelt. Sie zielen auf Emotionen und eine griffige Dramatik („alle drei Minuten wird …“, „jedes dritte Kind …“, „fast jede Frau hat schon …“). Sie lässt keinen vertretbaren Gegenstandpunkt mehr zu. Es sind unmittelbare Einladungen an die Affekte. Entfaltet wird ein Sog emotionaler Betroffenheit, der sich meist in einem Ruf nach Strafe und in einer gründlichen moralischen Diskreditierung abwägender Stimmen artikuliert. Einige Konflikte bringen es zur Gesetzesreife. Dann folgt der nächste Skandal – und so immer weiter. Dabei wirkt stets derselbe Mechanismus, der den Akteuren des Skandals, wie im obigen Fall dem rechten Netzaktivisten, die edle Rolle desjenigen zuschreibt, der einen Skandal mutig aufdeckt. Die selbstgerechte Empörung ist gewiss. Den Opfern springt man zur Seite, verdammt die Täter und feiert den Skandalantreiber. Details interessieren da nicht mehr. Es reicht der Anfangsverdacht

Treffer! Versenkt!

Das war und ist die jahrzehntelange propagandistische praxis so genannter progressiver bewegungen mit überbordender feminismus-sympatie (ich meine den heutigen gaga-feminismus mit seinen ständigen first-world-problems), die auch Adolf Hitler und Joseph Goebbels gefallen hätte. Und die auch heutigen menschen mit gefestigtem rechtsradikalen weltbild gefällt. Von S/M-gesteuerten #MeToo zum lynchmob ist es ein verblüffend kurzer und gerader weg gewesen.

Wissenschaft des tages

Augen auf beim einkaufen, da kann man auch mal eine neue art entdecken:

Das erste Mal wurde der Fischexperte Jeff Johnson vom Queensland Museum im Jahr 2000 auf diesen Fisch aufmerksam: Ein Fischer zeigte ihm die Bilder eines merkwürdig aussehenden Zackenbarschs. Ein lebendes oder totes Exemplar bekam er damals und auch in den Folgejahren nicht zu Gesicht – die Fische waren immer schon verkauft und verspeist, nachdem Johnson von ihnen erfahren hatte. Er konnte sie also nie zweifelsfrei identifizieren und bestimmen. Erst 2017 entdeckte der Biologe tatsächlich selbst fünf Individuen auf einem Fischmarkt in Brisbane und kaufte sie alle, erzählt er.

Schmeckt übrigens gut! 🍽️

Jornalismus des tages

Die Redakteure von ZEIT und Merian sollten das zwar für sich durchaus kritisch sehen, da einen Text veröffentlicht zu haben, bei dem jeder, der mit dem Thema vertraut ist aufstöhnt und auf Anhieb ein halbes Dutzend grober Fehler findet. Aber ich sehe es hier mal positiv: Daran lässt sich nämlich schön illustrieren, warum wir Wissenschaftsjournalist*innen brauchen, die sich mit den Themen, über die sie schreiben, auch auskennen

[Archivversjon]

Wenn jornalisten — und keineswegs nur wissenschaftsjornalisten — sich mit den temen, über die sie schreiben, auskennen würden, dann wäre mein tonfall gegenüber diesem gleichermaßen hochmütigen wie dummen geschmeiß schon viel sanfter. Aber immer, wenn ich mich in einem gebiet auskenne, stelle ich fest, dass der jornalist weder kenntnisse noch lust auf reschersche hat, nicht einmal auf diese minimalreschersche durch kurzen blick in die wicked pedia.

Aber warum sollte sich so ein scheißjornalist für seine wegwerftexte auch mühe geben. Die dienen schließlich nur als köder, um die leute zum eigentlichen geschäft der contentindustrie zu holen: zur scheißreklame. 🎣

Da hätte ich dann auch keine richtige lust mehr, mir mit dem schreiben mühe zu geben. Und genau so sieht die leistung von scheißjornalisten regelmäßig aus.

Gesundheit des tages

Nachdem hunderttausende von menschen mit ihren essstörungen in „psychosomatischen kliniken“ unter verbrennung erheblicher gelder aus der krankenversicherung systematisch psychisch gefoltert und entweder in den wahnsinn, die esoterik, in jahrelange terapiesucht oder auch mal in den freitod getrieben wurden, zeigt sich, dass es möglicherweise körperliche ursachen für essstörungen gibt.

Mädchen, die auf Grund einer schweren Infektion ins Krankenhaus eingeliefert worden waren, hatten anschließend ein um 22 Prozent höheres Risiko, eine Magersucht (Anorexia nervosa) zu entwickeln. Das Risiko für eine Bulimie stieg um 35 Prozent und das für andere, nicht näher spezifizierte Essstörungen um 39 Prozent im Vergleich zu Probandinnen, die nicht stationär behandelt werden mussten. Ein ähnlicher Trend zeigte sich im Hinblick auf die Behandlung mit antiinfektiösen Medikamenten wie zum Beispiel Antibiotika: Teilnehmerinnen, die drei oder mehr Rezepte für solche Mittel erhalten hatten, erkrankten später häufiger an Essstörungen als Personen, denen diese seltener verschrieben worden waren. Das Risiko war innerhalb der ersten drei Monate nach der Aufnahme ins Krankenhaus oder dem Einlösen eines entsprechenden Rezepts am größten

Auch weiterhin viel spaß mit der krankenversicherungsfinanzierten folter so genannten psychoterapien!

Und nun zu den wissenschaftsmeldungen

Hier ein kleines leckerli für alle menschen, die glauben, dass wir innerhalb einer kompjutersimulazjon existieren: der niederländische fysiker und nobelpreisträger Gerardus ‘t Hooft geht davon aus, dass das universum ein zellulärer automat ist.

Ich finde das übrigens einen interessanten gedanken, stelle aber fest, dass es dann je nach geometrischer anordnung der zellen „bevorzugte richtungen“ der informazjonsausbreitung geben müsste, und das widerspricht zumindest dem bild des kosmos im großen, denn der verhält sich nach allen richtungen gleich. Allerdings gibt es keinen grund, warum die zellen nicht in einer mehrdimensjonalen regelmäßigen anordnung vorliegen sollten, und der für uns beobachtbare kosmos wäre ein dreidimensjonaler schnitt in dieses gebilde. Dabei könnten schon im vierdimensonalen fall sehr überraschende muster entstehen (inbesondere solche, die symmetrisch sind, sich aber nirgends im raum wiederholen), und für fünf dimensjonen würde ich keine aussage wagen, was für eigenschaften solche schnitte haben könnten.

Herr ‘t Hooft ist mir allein deshalb schon sehr sympatisch, weil er an einen vollständigen determinismus allen geschehens glaubt und deshalb auch die illusjon der „willensfreiheit“ ablehnt. 😉

Und nun zur wissenschaft

Huch, da guckt man mal anderthalb tage nicht in die webseit der spektrum und kriegt gar nicht mit, dass mal wieder die riemannsche vermutung bewiesen wurde. So sehr ich mir wünsche, dass der beweis korrekt ist…

Die einzelnen mathematischen Umformungen nahmen nur drei Zeilen in Anspruch. Damit hatte niemand gerechnet

…so gering ist mein glaube daran. Alles weitere gibt es dann in nächsten tagen wohl von richtigen matematikern. 😉

Wer nicht weiß, was die riemannsche vermutung ist: der wicked-pedia-artikel ist zwar inhaltlich korrekt, aber setzt vorkenntnisse oder lesebereitschaft voraus. Wer etwas englisch kann und einen etwas anschaulicheren zugang zur zeta-funkzjon sucht, sollte sich vielleicht dieses beachtliche video von 3blue1brown anschauen. Aber selbst dafür sollte man schon einmal von komplexen zahlen gehört haben…