Und es blubbert und blubbert…

Nordsee:
Hunderte Tonnen Methan entweichen aus stillgelegten Bohrlöchern

Bei fast 1800 der untersuchten Bohrlöcher auf einer Fläche von der Größe Sachsen-Anhalts ergab sich, dass in diesem Bereich 900 bis 3700 Tonnen Methan austreten können. »In der gesamten Nordsee existieren aber mehr als 15 000 Bohrlöcher«, sagt Studienleiter Matthias Haeckel

Schlankheitswahn des tages

»Meine früheren Ärzte hatten das nicht einmal bemerkt«, sagt sie. »Ich begriff das erste Mal, dass meine Gesundheit jetzt, wo ich untergewichtig war, stärker in Gefahr war als selbst bei meinem höchsten Übergewicht.«

Tja, wenn man in den händen einer medizin ist, die immer nur zahlen behandelt, statt sich um menschen zu kümmern, dann gehts halt auch mal richtung tod — und wenn man vom scheißarzt subtil gemobbt wird, weil man eine schwabbelwampe hat und deshalb nicht mehr zum scheißarzt geht, dann gibts hinterher in der statistik halt eine stärkere korrelazjon, dass die schwabbelwampe echt ungesund ist und dann wirds in der zukunft noch schlimmer…

Wissenschaft des tages

Von wegen „three quarks for mister mark“ (James Joyce, finnegans wake): wenn genug energie im spiel ist, dann gibt es offenbar auch teilchen, die aus vier quarks bestehen. Tja, wenn man grundlagenforschung in der experimentalfysik betreibt, gibt es halt manchmal noch neue entdeckungen, bis hin zu bislang völlig unbeobachteten formen der materje.

Smartdingens des tages

Stell dir mal vor, ein smartdingens, das du ständig am körper trägst, sagt dir „du fühlst dich ausgebeutet, missachtet und traurig und kreist deshalb um dich selbst und deine situazjon, komm, konsumier doch mal wieder einen lustigen film, damits dir besser geht und du wieder produktiver wirst, soll ich dir gleich die eintrittskarten bestellen — und dazu eine frische packung glückstabletten aus der apoteke“. Genau solche smartdinger sind gerade in der entstehung. Nachdem sich die menschen endlich an betreutes denken gewöhnt haben, kann man sie so langsam an betreutes fühlen gewöhnen.

Und nun zum wetter

Wisst ihr noch, letztes jahr im schönen, heißen und sehr trockenen sommer? Diese rekordtemperatur von 42,6°C, die im emsland gemessen wurde? Und dann wie der speichelfluss des pawlowschen hundes die jornalistischen klima-alarmtöne, die darauf folgten? Einschließlich brennpunkt nach der tagesschau, wisst schon, weil es sommerwetter im sommer gab.

Stellt sich doch raus: diese messstazjon des deutschen wetterdienstes hat ein kleines problemchen und misst wegen ihrer lage generell immer recht hohe werte.

Handelt es sich hier bloß um eine Posse zwischen Wetter-Nerds? So einfach ist es nicht. Hitzerekorde können in Zeiten des Klimawandels gar nicht unpolitisch sein, vor allem wenn sie den alten Wert um mehr als zwei Grad übertreffen – was in der Wettergeschichte nur selten vorkommt. Mit Rekordwerten wird Klimapolitik betrieben, sie taugen als Menetekel einer um sich greifenden Klimakrise. Die Öffentlichkeit reagiert weniger auf langsam steigende Durchschnittswerte, sondern vor allem auf plötzlich auftretende Extremereignisse und -werte

Ich wünsche euch im staatlichen lyssenkoismus der BRD auch weiterhin viel spaß mit der zu propagandazwecken missbrauchten wissenschaft — und mit wissenschaftlern in staatlich angemästeten organisazjonen (und universitäten), die das gern mit sich machen lassen. Gruß auch an die fernsehmeteorologen im wohnungssteuerfinanzierten BRD-parteienstaatsfernsehen und an die tagesschau-redakzjon!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat mal die frage untersucht, warum menschen in einer krisensituazjon eigentlich hamsterkäufe machen und hat etwas so erstaunliches rausgekriegt, dass die menschheit in stiller fassungslosigkeit vor der erkenntnis verharrt:

Coronakrise gleich Klopapierkrise. Warum die Menschen im März 2020 massenhaft Toilettenpapierrollen horteten, haben Psychologen in Umfragen untersucht. Ihr Fazit: Ängstlichkeit trieb viele zum Hamstern

Da kann man es aber auch mit der angst kriegen, wenn so ein Jens Spahn sich vor die kameras stellt und einen von „lage unter kontrolle“ und „bestens vorbereitet“ blahfaselt. Mir gruselts heute noch, wenn ich nur daran denke. Einen tag später gabs kein klopapier mehr…

Wissenschaftliches scheitern des tages

Forsche forscher haben mal untersucht, was an der hypotese dran ist, dass schwer lesbare schriftarten einen leser zu höherer anstrengung bringen und deshalb zu einem besseren gedächtnis für das gelesene führen: nichts ist an dieser hypotese dran.

Na, vielleicht kehren die stinkenden reklameheinis ja jetzt langsam wieder zu einer erträglichen typografie bei namensmarken zurück, nachdem sie sich jahrzehntelang mühe gegeben haben, komische ligaturen und buchstabenformen zu erfinden. :mrgreen:

Weg mit den fiepkugeln!

Was Mao in china trotz hohem aufwandes, unentrinnbarer massenkampanjen und nestzerstörenden schulkindern bei der ausrottung der vier plagen nicht hinbekam, das schafft der kapitalismus mit links und mühelos, ganz ohne dafür etwas anderes tun zu müssen, als einfach nur der kapitalismus zu sein, der alle menschen dazu nötigt, mit der exponenzjellen zinseszinsmechnanik des geldes mitzulaufen: Die ausrottung der vögel.

Hätt ich dich heut erwartet hätt ich kuchen da…

Am 16. Mai 1960 leuchtete das erste Mal ein Laserstrahl auf

[…] Hätte man damals jemanden gefragt, wozu das gut sein soll, hätten alle Beteiligten nur mit den Schultern gezuckt. Das Ganze sei eine »Lösung, die nach einem Problem sucht«, pflegte Irnee D’Haenens zu sagen […] Schätzungen zufolge hängt rund die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts moderner Industrienationen von der Lasertechnik ab

Coronaopfer, die nicht als coronaopfer mitgezählt werden

Während der vergangenen Wochen war der Klinikbetrieb auf das Nötigste heruntergefahren worden, um Kapazitäten für eine mögliche COVID-19-Krankheitswelle aufzubauen. Auch in den niedergelassenen Praxen fand kaum Normalbetrieb statt. In Laboren wurden deutlich weniger Vorsorgetests, etwa auf Blut im Stuhl, gemacht. Vorsorgeuntersuchungen, etwa Koloskopien, blieben oft aus. Erst langsam wird deutlich, dass dabei möglicherweise schwere Erkrankungen verschleppt wurden

Coronamedikament des tages

Haben euch die scheißjornalisten gestern auch aus irgendeiner dabei natürlich nicht benannten PResseerklärung wiedergegeben, dass die „erfahrungen mit remdesivir in der corona-behandlung ermutigend seien“? Natürlich ohne jede relativierung, sind ja scheißjornalisten, die fürs abschreiben, für werbeplatzvermarktung und für clickbait bezahlt werden. Einfach nur, um euch ein bisschen dumme hoffnung zu machen und euch damit zum klicken zu bringen. Ich befürchte, da gibt es richtig schlechte nachrichten, aber die sind dafür leider echt:

Enttäuschung und Hoffnung zugleich: Der gegen Covid-19 getestete Wirkstoff Remdesivir hat sich in zwei Studien als nur mäßig wirksam erwiesen. Demnach verkürzt das Mittel die Krankheitszeit um wenige Tage und scheint auch die Todesrate leicht, wenn auch nicht signifikant zu senken

Die frase „nicht signifikant“ bedeutet hier: dermaßen geringfügig, dass man den scheinbaren „behandlungerfolg“ nicht von zufällen unterscheiden kann.

Und jetzt noch einmal zur verkürzung der krankheitszeit. Auch dieser „behandlungserfolg“ ist am äußersten rand der messbarkeit, aber immerhin etwas belastbarer als die senkung der letalität:

In beiden Studien zeigte Remdesivir einen leicht positiven Effekt, der aber geringer ausfiel als zuvor erhofft. Demnach erholten sich die Patienten mit dem Mittel einige Tage schneller als mit Placebo – in China waren es 18 gegenüber 23 Tagen, in den USA waren es elf Tage gegenüber 15 Tagen in der Placebogruppe. In China reichten diese Unterschiede jedoch nicht aus, um statistisch signifikant zu sein, in den USA schon

So viel zu den „hoffnungsmeldungen“ der jornalisten. 😦

Übrigens: ich kann im moment nur dringend empfehlen, sowohl scinexx als auch die spektrum der wissenschaft in die fiehdrieder aufzunehmen. Beide publikazjonen sind deutsch, tagesaktuell, für gebildete menschen recht gut verständlich und machen seriösen wissenschaftsjornalismus, auf den man sich ein bisschen verlassen kann. Scinexx ist sogar so seriös, dass die wissenschaftliche kwelle des berichtes regelmäßig mit DOI angegeben wird, so dass man bei bedarf oder tieferen interesse auch die „harte“ literatur (zum beispiel in einer universitätsbibliotek oder über sci-hub) lesen könnte. 👍

Ich habe keine ahnung, warum die meisten leistungsschutzrechtgeschützten jornalisten ihre kwellen vor den lesern verschweigen. Oder sagen wir es mal so: ich habe da schon eine ahnung, warum die tintenklexenden DPA-abschreiberlinge das genau so machen und die ist auch recht präzise, aber wenn ich die unbelegt äußere, werde ich gleich wieder als verschwörungsteoretiker (also als „geisteskranker nazi“ mit nähe zu flacherdlern, reichsbürgern und preppern) beschimpft, der haltlose unterstellungen verbreitet.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der wissenschaft, hat sich unter dem pseudonym Christian Drosten mal genau angeguckt, wie es eigentlich mit den corona-viren bei den kindern aussieht und zum baffen erstaunen des ganzen kosmos rausgekriegt, dass die genau so viele viren im körper haben und genau so infekzjöse seuchenherde wie die erwaxenen sind. Nur für den fall, dass mal wieder so ein BRD-scheißp’litiker davon faselt, dass man doch die scheißschulen mal wieder aufmachen könne, das sei ja völlig harmlos.

Wissenschaft des tages

Wenn beteigeuze demnächst — also so in ein paar hunderttausend jahren und nicht schon morgen — zur supernova wird, dann müsst ihr an den schutz eurer augen denken und dürft da nicht mit einem teleskop reingucken.

Oh, das gibt in ein paar hunderttausend jahren niemanden mehr, der teleskope baut, weil der eine teil der menschheit an der p’litisch und wirtschaftlich geforderten und geförderten massenverdummung ausgestorben ist und der andere teil der menschheit es wieder gelernt hat, trotz großer dummheit zu überleben? Na, dann ist ja alles gut. 😉

Wissenschaft des tages

Ein Ergebnis lautet: Extreme Einkommensungleichheit – einer hat fast alles, die anderen nahezu nichts – macht Kooperation unmöglich. Interessanter ist, dass sich soziale Unterschiede kompensieren lassen, wenn die besser ausgestatteten Spieler zugleich spendabler sind. Das gilt freilich auch umgekehrt: Die Zusammenarbeit gelingt nur, solange die großzügig spendenden Teilnehmer über ausreichendes Einkommen verfügen; sonst verarmen sie rapide

Fund des tages

Die Gesteinsbrocken zwischen den Planeten enthalten exotische Stoffe, die auf der Erde nicht existieren. Darunter sind auch natürliche Supraleiter

Aber kein grund zur freude für die freunde der so genannten „raumfahrt“:

Leider sind es keine Beispiele für die begehrten Hochtemperatur-Supraleiter

Nein, man muss keinen bergbau im erdnahen weltraum machen, um substanzen wegen ihrer gewünschten eigenschaften zu gewinnen, wenn man substanzen mit den gleichen eigenschaften auch auf der erde herstellen kann. Ich glaube nicht, dass es auch nur einen irdischen herstellungsprozess gibt, der in seinen kosten mit der milljardenverbrennung der raumfahrt vergleichbar wäre…

Ein traum der volxerziehungsbesoffenen und ideologen ist wirklichkeit geworden

Gentechnik:
Tintenfische verändern beim Denken ihr Erbgut

Bei wirbellosen klappt es also in einigen fällen, dass sich ihr sein verändert, wenn man ihr denken verändert. Jetzt müssen sich die ganzen volxerzieher aller art, von den genderistas über die sozjologen über die neusprechschaffer aus p’litik und jornalismus nur noch mit wirbellosen umgeben, und schon können sie ihre ganzen gesellschaftlichen visjonen umsetzen. :mrgreen:

Gruß auch an die esoterik-idjoten, die allen ernstes glauben, dass meine gedanken die wirklichkeit formen und dass ich deshalb „positiv“ (also der psyche wohlgefällig, wenns auch den verstand beleidigt) denken soll. Sucht ihr euch auch wirbellose, ihr wirbellosen! Denen könnt ihr erzählen, dass sie selbst schuld an ihrem leben im schlamm sind, weil sie sich nicht von euch gehirnficken lassen…

Wissenschaft des tages

Chemische reakzjonen können auch bei temperaturen von 500 nanokelvin stattfinden.

Aber die spektrum der wissenschaft wird in ihren überschriften auch immer bildzeitungsmäßiger:

Quantenmechanik:
Kollision am kältesten Ort des Universums

Von den allermeisten orten im universum wissen wir gar nix. Was weiß ich, wie viele wissenschaftler von den gleichen prozessen hervorgebracht wurden, die auch uns nackte affen hervorgebracht haben. Wenn überhaupt, dann müsste vom „kältesten ort des uns bekannten universums“ gesprochen werden… 🙃

Aber hey, jornalisten reden ja auch immer wieder einmal davon, dass die größte primzahl entdeckt wurde. 😉