Neues aus katolistan

Na, spendet ihr auch immer schön bei eurer scheißkirche „für die armen“, damit ihr euch nicht so schuldig fühlt, wenn ihr immer noch nicht am verhungern seid? Ist ja fast so bekwem wie ein ablasszettel, und hej, mit dem geld wird dann eben rumspekuliert, bis sich keiner mehr eine wohnung leisten kann:

Der Vatikan beginnt mit der Aufklärung eines undurchsichtigen Immobiliengeschäfts in London. Hunderte Millionen Dollar wurden dafür investiert, zum Teil aus Spenden für Arme

Sowas lebt, und Jesus musste sterben!

Amazon des tages

„Amazon“, diese internetzversandklitsche, will sich scheinbar ein bisschen diversifizieren und macht jetzt auch in spendenbetrug:

Die Verbraucherorganisation foodwatch warnt vor der Spendenplattform „AmazonSmile“. Der Internethändler Amazon hat foodwatch in einer Liste zu unterstützender Organisationen geführt, obwohl foodwatch dem nie zugestimmt und sich für die Plattform auch nie registriert hatte. Dennoch zeigte Amazon Kundinnen und Kunden auf der Website und in E-Mails an, sie könnten foodwatch unterstützen oder hätten dies bereits getan. Die Verbraucherorganisation stellte klar, dass bei ihr kein Geld von Amazon ankomme und sie von Amazon auch keine Spenden annehmen würde

Ich wünsche euch allen viel spaß beim klicki-klicki-spenden auf den webseits großer unternehmen, ist ja alles so einfach und bekwem! Und irgendwo wird das geld schon ankommen… :mrgreen:

Feierfox des tages

Wir beschützen das web. Gebt uns geld. Am besten jeden monat. [via @benediktg@gnusocial.de, link benötigt javascript]

Es wäre mir lieber, der feierfox würde seine anwender ein bisschen beschützen. Zum beispiel vor träcking (und nicht nur im „privaten modus“). Oder vor der klandestinen installazjon von so genannten „tuhlbars“ durch irgendwelche mit adwäjhr verseuchten drexinstallazjonsprogramme. Oder vor blähsoftwäjhr wie dem feierfox mit aller nur möglichen scheiße drin, die einen etwas betagteren kompjuter zum unbenutzbaren schrott erklärt — wenn man NSA-guhgells als brauser getarnte krohm-drexwanze aus guten gründen nicht benutzen will.

DDOS des tages

Bei jeder Onlineüberweisung, etwa über PayPal oder den Dienstleister Sofort, muss der Empfänger Gebühren zahlen. Diese liegen zwischen 0,9 und 1,9 Prozent des Überweisungsbetrag. Hinzu kommen jedoch Gebühren in Höhe von 25 beziehungsweise 35 Cent pro Überweisung. Wenn also die Spender 1 Cent oder 10 Cent an die AfD überweisen, würde die Partei mit jeder Spende Geld verlieren

Und ja, es ist ein DDOS, wenn das funkzjoniert… also genau so barbarisch, zerstörerisch und dumm. Wenn das problemlos geht — der spiegel-artikel erweckt nicht gerade den eindruck, gut rescherschiert zu sein und eine andere kwelle als irgendwelches fratzenbuch-zeugs und die reakzjonen irgendwelcher PR-fratzen der AFD zu haben — hätte man auf die gleiche art in den letzten jahren auch die NPD „kaputtspenden“ können. Einen solchen versuch hätte ich mitbekommen. Es gab ihn nicht.