Problemlösungsvorschlag des tages

Ein scheißverleger und internetzspezjalexperte wünscht, dass die europäische unjon eine gigaøre für die entwicklung mechanischer übersetzungen verbrennt, um die „digitale ausrottung“ europäischer sprachen zu beenden. Das nächste mal bitte noch eine spur bildzeitungsgröber vom „digitalen holocaust“ der sprachen sprechen.

Ich bitte darum, dass dieser Wolfgang Blau massenhaft aus europa angeschrieben wird. Mit möglichst gestelzten und vorsätzlich altmodisch-höflich formulierten briefen. Und jeder einzelne schön von guhgell übersetzt, damit der geist von Kurt Schwitters von allein aus dem grab herausdünstelt. Vielleicht merkt der spezjalexperte dann mal etwas… andere menschen, die weder verleger noch spezjalexperten sind, haben ja schon gemerkt, wie wenig kompjuterübelsetzungen taugen. :mrgreen:

Übrigens: es gibt in der EU schon einen kompjuterübersetzungsdienst für verwaltungen, wie man übrigens mit leichtigkeit durch nutzung einer handelsüblichen suchmaschine fürs web rauskriegt, so dass es auch ein internetzspezjalexperte wissen könnte. Die idee ist also nicht so neu. Und sie ist offenbar so „gut“, dass sie trotzdem nicht bekannt ist.

Web- und datenschutzspezjalexperte des tages

Der preis „verrostetes schwert im kampf für menschenrechte im digitalzeitalter“ geht an den vor allem bei scheißjornalisten sehr beliebten und von diesem pack stets als blogger und internetzexperte vorgestellten Sascha Lobo, der mit allen seinen spezjalexpertenkenntnissen noch nicht dazu imstande ist, freie schriftarten auf seinem eigenen sörver selbst zu hosten und deshalb lieber einen flapsig formulierten und seine leser verhöhnenden, vorsätzlich intelligenzverachtenden absatz für seine datenschutzerklärung getippselt hat.

Möge ihm ein aufgeweckter elfjähriger mal in aller ruhe erklären, wie das mit dem selbsthosten von schriftarten geht, wenn man die vom brauserbenutzer (meist aus gutem grund) eingestellten standardschriftarten mit etwas eigenem überschreiben will. Und ja: die schriftarten in guhgell fonts sind frei und dürfen so genutzt werden.

„Cyber cyber“ des tages

Einen Hacker-Angriff auf das Heimnetz der Ministerin hat es nie gegeben. Es handelt sich wohl um ein Versehen […] Wie die Ministerin am Montag (07.05.2018) schriftlich mitteilte, liegt das vorläufige Ergebnis einer computerforensischen Untersuchungen vor. Die Ermittler gehen demnach davon aus, „dass die Videoübertragung unbemerkt und unbeabsichtigt durch ein für das Heimnetz berechtigtes Gerät in einer anliegenden Wohnung der Familie ausgelöst wurde“ […] Die Aufnahme aus dem Landtag lag im Heimnetz als Video vor, und jemand hat es wohl versehentlich abgespielt und auf das digitale Fernsehgerät übertragen

„Ich bin zu doof, die bei mir in der wohnung rumstehende technik so zu bedienen, dass sie auch macht, was ich will“ ist das neue, ganz schnell und schrill in die allzuwillig schreibende scheißpresse gebrüllte „ich wurde gehäckt“ von p’litischen spezjalexperten mit ganz großer kompetenzvermeidungskompetenz.

[Dauerhafte archivversjon der WDR-meldung gegen den von scheißpresseverlegern in den dunkelkammern des reichstages lobbyistisch zum geltenden recht gemachten löschzwang für gebührenfinanzierte inhalte des BRD-parteienstaatsfernsehens. Verreckt, verleger, verreckt!]

Alle cyber-cyber-bedrohungen auf einmal zurückgeschlagen!!!!1!

Die digitale problembärin und flugtaxifreundin der amtierenden bummsregierung hat eine großartige idee aus ihrer hirnkrypta gezogen, mit der sich alle cyber-cyber-bedrohungen in wohlgefallen auflösen werden! Bitte gut festhalten, damit niemand von der innovativen kraft dieser idee hinfortgerissen wird!

Hannover Messe
Staatsministerin: Bald Gütesiegel für vertrauenswürdige IT

Hannover (dpa) – Die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, hat ein Gütesiegel für vertrauenswürdige IT angekündigt

Die welt ist gerettet!!!1!!!!1!!1!elf!

Oder genauer: die welt wird gerettet sein!!!1!!!!1!!1!elf! – denn:

Details zum Gütesiegel und ein Datum für die Umsetzung nannte Bär nicht

Cyber cyber!

Spezjalexperten des tages

Die leute von „digitalcourage“ haben eine tolle webseit, in der sie auch darauf hinweisen, dass man javascript besser nicht jeder seite gestattet. So weit, so gut und richtig. Leider ist dieser hinweis ohne javascript… ähm… nicht mehr so gut auffindbar, weil die wischofonoptimierte navigazjon der webseit javascript erfordert. Schön dumm…

Spezjalexperte des tages

Kennt ihr die olle bauernregel „kräht der hahn auf dem mist, ändert sich das wetter oders bleibt, wie es ist“.

Diese immense prognostische kraft hat sich der spezjalexperte Robert „US-starökonom“ Shiller zum vorbilde genommen und eine unfassbar starke wirtschaftswissenschaftliche prognose in eine vor erstaunen baffe welt gepupst, eine prognose, die heise auf der suche nach clickbait auch gleich eine meldung über die weisen worte des trägers eines nicht von Alfred Nobel gestifteten „nobelpreises“ wert war:

Bitcoin werde wahrscheinlich „total kollabieren“, sagte der Yale-Professor und sprach mit Blick auf den aktuellen Hype um digitale Währungen von „Spekulationsblasen überall“. Andererseits habe er sich noch nicht abschließend eine Meinung gebildet. Ebenso könne der Bitcoin auch noch in 100 Jahren da sein

Bwahahahaha!

Auch weiterhin viel spaß dabei, sich auf den verstand und die vertiefte einsicht solcher wirtschaftswissenschaftler und universitätsprofessoren zu verlassen!

„Die grünen“ des tages

Wirklichkeitshärtung:mrgreen:

Kannste dir gar nicht selbst ausdenken, sowas! Dass diese inetlligenz- und menschenverachtenden vollpfosten überhaupt noch gewählt werden. Selbst lehrern, sozjalpädagogen, schwafelwissenschaftlern und esoterikern müsste auffallen, dass schöne wünsche kein vollwertiger ersatz für die wirklichkeit sind. (Ansonsten hätte ich jetzt ein hoverboard statt eines fahrrades!)

Spezjalexperten des jahres

Das Logo von Adobe Creative Cloud mit dem Text 'Allseitig Abregnende Wolke'.

Für den facepalm brauchste hundert hände! Das „product security incident response team“ von „adobe“ auf einem seiner blogs so: BEGIN PRIVATE KEY BLOCK. m(

Bild eins, bild zwei, bild drei, archivversjon aus dem guhgell-zwischenspeicher, kwelle beim zwitscherchen, via Fefe… und natürlich ist der key schon zurückgezogen.

Nachtrag 23. september, 12:20 uhr: Golem erklärt uns mal allen, wie es dazu kommen konnte, dass für security-tätigkeiten bezahlte security-spezjalexperten bei „adobe“ ihren private key irgendwo markiert, kopiert und in ihr CMS eingefügt haben. Das lag nicht etwa daran, dass die einen ziemlich peinlichen fehler gemacht haben, der auf dummheit oder drogengebrauch schließen lässt, das lag vor allem daran, dass PGP oder GnuPG nicht benutzerfreundlich genug sind:

PGP gilt nicht als übertrieben benutzerfreundlich. Warum, musste jetzt auch Adobe feststellen, als ein Mitarbeiter im Sicherheitsblog des Unternehmens den privaten PGP-Schlüssel des Teams veröffentlichte

Dabei benutzt man bei „adobe“ — übrigens das englische wort für einen luftgetrockneten lehmziegel — schon eine äußerst klickige und benutzerfreundliche softwäjhr:

Die Kombination aus öffentlichem und privatem Schlüssel wurde mit dem Browser-Plugin Mailvelope exportiert

Es geht doch nix über die anwendung im webbrauser! :mrgreen:

An der kommandozeile wäre das nämlich nicht passiert, da muss man schon etwas umständlich --export-secret-keys oder in härtefällen auch mal --export-secret-subkeys tippen. Und das ist auch gut so, dass das nicht aus versehen passieren kann.

Wieviel reklamegeld golem wohl von „adobe“ bekommt? ❓

Spämmschutz des tages

Woran erkennt man eigentlich, ob eine mäjhl der deutschen telekomiker wirklich eine mäjhl der deutschen telekomiker und nicht etwa eine mäjhl von kriminellen ist, so fürs phishing oder mit schadsoftwäjhr statt der rechnung zum beispiel. Die antwort auf diese drängende frage geben euch die deutsche telekomiker [dauerhaft archivierte versjon dieser hochnotwichtigen sicherheitshinweise der deutschen telekomiker]:

Es wird das E-Mail-Siegel angezeigt.

Na, dann kann ja nix mehr schiefgehen! :mrgreen:

Auch im jahre 2017 kriegt es ein unternehmen wie die deutsche telekomiker also nicht hin, mäjhls digital zu signieren (das kostet nicht einmal geld) und seine kunden dazu anzuleiten, die digitale signatur immer zu überprüfen. Stattdessen gibts eingebettete grafiken, „e-mail-siegel“ genannt. Ganz großes kino! Ganz große kompjutersicherheit! Telekomiker: ihr seid die schadsoftwäjhr und ihr seid das phishing! Geht einfach sterben und nehmt eure kundenverdummendes schlangenöl mit ins grab!

Oder müsst ihr als früheres staatsunternehmen der BRD etwa alles dafür tun, dass es niemals zu einer breiten anwendung kryptografischer standardverfahren kommt, um die staatliche verfügungsmasse (lügenredend: bürger, volk) überwachbarer zu halten?

Hinweis via @benediktg@gnusocial.de

Macht hier jemand fernkontoführung auf seinem kompjuter?

Echt? Und, schon gelesen, was die spezjalexperten von der sparda-bank über kompjutersicherheit von sich geben (hervorhebung von mir):

Zudem ist es prinzipiell egal wie lange das Passowrt ist, denn in der Regel hat der Kunde einen Keylogger auf seinem Rechner installiert. Dieser würde dann auch ein Passwort mit unbegrenzter Länge und Komplexität mit lesen

Daran glauben, dass nahezu jeder kunde (denn es ist ja die regel) einen trojaner auf dem rechner hat, der die tastatureingaben mitschneidet und trotzdem noch die fernkontoführung über das internetz anbieten und in der reklame noch einen von sicherheit faseln — diesen intellektuellen spagat kriegt man wohl nur als bänker hin. :mrgreen:

Die zusammenfassung von Mike Kuketz ist schon sehr gut:

Na wenn da so ist, können wir uns die Authentifizierung ja gleich sparen

Auch weiterhin viel spaß bei der internetzbasierten fernkontoführung und bei der scheibchenweisen abschaffung des bargeldes!

Spezjalexperten des jahres

Der geheimdienst-untersuchungsausschluss des deutschen bummstages wollte euch in seinen abschlussbericht nicht alles lesen lassen und deshalb ein paar stellen im PDF schwärzen, hat diese kleine aufgabe allerdings im bimm-bamm-bundesmaßstab verkackt:

Nach drei Jahren Geheimdienst-Untersuchungsausschuss gibt es jetzt eine offizielle Version des Abschlussdokuments. Darin sind weite Textteile geschwärzt – aber nur oberflächlich. Wir konnten die meisten Schwärzungen rückgängig machen und veröffentlichen eine ungeschwärzte Version des Dokuments

Bwahahahaha! Zu doof für textverarbeitung! Text markiert, hintergrundfarbe auf schwarz gesetzt, als PDF exportiert, oder wie haben diese ihr hirn zum arbeitsantritt auf dem klo der amtsstube ausscheißenden bundeskompetenzgranaten das hingekriegt?! :mrgreen:

„Cyber cyber“ des tages

Hier in nordrhein-westfalen sind wir sicher vor häckerangriffen und cyberattacken auf die landtagswahl. Wir erledigen die gesamte kommunikazjon über telefon, das ist sicherer als irgendein internetz.

Nach Angaben des Innenministeriums soll es auch einen Erlass geben, der den Wahlhelfern explizit untersagt, die Ergebnisse per E-Mail zu verschicken. Denn je weniger Kommunikation über Server und Computer läuft, desto geringer ist auch die Anfälligkeit für digitale Manipulationen

Toll, dass die extra überall, wo gewählt wird, nochmal olle analoge telefonkabel in die erde gelegt haben, damit auch ja nicht irgendeine kommunikazjon über sörver und kompjuter läuft. Das wäre ja gar nicht auszudenken, wenn es sich dabei dann um VoIP handelte.

Die autentifikazjon beim telefonischen melden der auszählungsergebnisse läuft hoffentlich nicht nur über… ähm… die übermittelte telefonnummer des anrufers… und hoffentlich wird ein einfacher DDOS auf eine telefonnummer durch andauerndes anrufen (leicht über ein botnetz von gepwnten wischofonen durchzuführen) auch durch geheimhaltung der verwendeten telefonnummern ausgeschlossen. Man hätte sogar übers fratzenbuch kommunizieren können, wenn man digitale signaturen verwenden würde, aber diese kryptologische flugscheibentechnologie flauschiger außerirdischer mit stark geschwollem gehirn scheint in den innenministerjen der bummsrepublik „technologiestandort“ deutschland noch nicht verstanden worden zu sein. :mrgreen:

Übrigens, werte vergewaltigungsfachwirte von der idjotenfront und werte jornalisten, die ihr das kompetenzfreie geblubber abschreibt: ein häcker ist etwas anderes als ein mitarbeiter eines ausländischen geheimdienstes. Für letzteres gibt es schon ein passendes und unmissverständliches wort.

Ich mag ja das symbolbild im heise-artikel… 😀

Spezjalexperte des tages

Achtung, festhalten!

Der spezjalexperte des tages ist Volker Olenicak, abgeordneter des saxen-anhaltinischen landtages, AFD, der messerscharf analysiert und überzeugend dargelegt hat, welche probleme durch den freifunk verursacht werden (archivierte versjon):

Auf die Nachteile des Freifunks aufgrund der hohen Routerdichte wurde bereits hingewiesen, dass der Freifunk sehr langsam ist, dass es immer noch Haftungsgefahren gibt, da wir in Deutschland diesen Störerhaftungsparagrafen haben, […] und dass diese Freifunkknoten unter anderem dazu führen, dass wir eine Massenansammlung von Nutzern haben, was andere Probleme mit sich bringt. Ich führe einmal ein Müllproblem an.

Die hervorhebung ist von mir.

Also, wenns bei euch irgendwo freifunk gibt, passt gut auf, dass ihr nicht über den vom freifunk verursachten müll stolpert! :mrgreen:

Via @benediktg@gnusocial.de