Kurz verlinkt…

Zum Strache-video hier noch ein kurzer link zu den nachdenkseiten, der sich lohnt.

Denn der Vorgang ist nicht nur ein journalistischer Coup – er ist auch ein Coup D´Etat: Wer das Video erstellt und den Zeitpunkt kurz vor einer Wahl als Termin der Veröffentlichung gewählt hat, der hat den Sturz der Koalition, politische Unruhe und einen Schlag gegen die FPÖ einkalkuliert […] Die Platzierung des Videos kurz vor der Wahl ist Wahlbeeinflussung, wie es sie offensichtlicher nicht geben kann. Dass Medien das aus scheinbar trüber Quelle stammende Video nun unbekümmert einsetzen und den Vorgang der Entstehung nicht angemessen thematisieren, steht in starkem Kontrast zu vergleichbaren Vorgängen – etwa jenen im Zusammenhang mit den in Umlauf gebrachten E-Mails von Hillary Clinton

Und nein, ich glaube nicht, dass jemand bei den nachdenkseiten auch nur ansätze von sympatie für österreichische bräunlinge hat.

Etwas blah und frage zum Strache-video

Nachtrag 13:30 uhr: Strache hat selbst die echtheit des videos bestätigt. Der text bleibt hier zu meiner schande und zur erheiterung der leser stehen. 😉

Ursprünglicher text:

Wie sicher ist es eigentlich, dass das ausgesprochen peinliche, den vizekanzler der bummsrepublik österreich wie einen korrupten volxverkäufer darstellende Strache-video [archivversjon] kein deepfake ist?

Es ist schon ein bisschen merkwürdig, dass das hochwirksame und empörungsfördernde kompromat in diesem video fast zwei jahre lang in irgendeiner schublade schlummert, bis es dann mal an die presse gesteckt wird, um auf diesem weg damit eine p’litische wirkung zu erzielen.

Ich hätte so etwas ja sowieso anders verbreitet, aber ich misstraue auch dem ganzen jornalistenpack. Aus erfahrung.

Ja, ich weiß, dass ich mal wieder das gras waxen höre. Wenn eine sache viel zu schön aussieht und klingt, um wahr sein zu können, dann ist sie meistens nicht wahr. Ich habe mich zwar vor lachen weggeschmissen, als ich ein bisschen vom video gesehen habe, aber trotzdem: mein vertrauen in die reschersche-fähigkeiten und die sorgfältige kwellenprüfung [archivversjon] bei fischblättern wie der alpenprawda und beim ehemaligen nachrichtenmagazin aus hamburg ist seit der als wissenschaft, fakt und wahrheit verkauften, höchst bullschittigen und schon bei oberflächlicher betrachtung nach propaganda müffelnden „MH17-analyse“ von „bellingcat“ nachhaltig kaputt. Das ist ganz normale contentindustrie, und nix mit vierte gewalt im staat und lebenswichtig für die dämonkratie. Die vermarkten werbeplätze. Das ist das eigentliche und einzige geschäft. Die redakzjonellen beiträge haben die genau gleiche funkzjon wie ein wurm, den ein angler an den haken macht. Der soll den fischen schmecken, nicht dem angler. Dementsprechend sieht es mit der jornalistischen gründlichkeit aus. In bereichen, in denen ich mich halbwegs gut auskenne, sind die fehler grob und hätten sich oft schon durch einfache nutzung der wicked pedia vermeiden lassen, erst recht natürlich mit richtiger reschersche. Ich habe keinen grund zur annahme, dass es in anderen bereichen, in denen ich mich zufällig nicht so gut auskenne, besser aussieht.

Wohlgemerkt: ich habe nicht einmal ein verdammtes indiz dafür, dass etwas an dem video nicht stimmt. (Das ist aber auch keine sache, mit der ich mich gut auskenne.) Ich habe einfach nur untötbares misstrauen gegen geschichten, die in der scheißpresse breitgetreten werden, und zwar vor allem dann, wenn sie der scheißpresse von anonym bleibenden dritten so mundgerecht zubereitet hingehalten werden, dass sich die geschichte fast von allein schreibt und einen ordentlichen klickviehmagnetismus verspricht. Betrachtet meine zweifel erstmal als spinnerei und verschwörungsteorie! Zumindest so lange, wie es noch keine belastbaren indizjen gibt, die solche zweifel stützen.

Ach ja, eines noch:

Nein, die Süddeutsche Zeitung wird Behörden die Originalaufnahmen nicht zur Verfügung stellen.

Ja, die alpenprawda wird eine überprüfung durch richtige forensiker verhindern, obwohl es dabei kaum um kwellenschutz gehen kann.

Internetzzensurparteimitmösen fressen ihr eigenes gift

Wisst ihr noch, wie sie unter dem wehen banner der häjhtspietsch und der fäjhknjuhs BRD-zensurgesetze für S/M-webseits (netzwerkdurchsetzungsgesetz) eingeführt haben.

Die SPD-Abgeordnete Saskia Esken sagte dem SPIEGEL, sie halte die Account-Sperrungen „für einen schwerwiegenden Eingriff in die Meinungsfreiheit“. Würde sie selbst gesperrt werden, käme das einer Beeinträchtigung ihrer Arbeitsfähigkeit nach. Sie ist der Ansicht, Twitter solle andere Sanktionsmittel wählen, und stellt zur Debatte, ob es bei Account-Sperrungen wegen der besonderen Stellung von Twitter und anderen sozialen Netzwerken im öffentlichen politischen Diskurs zumindest bessere Einspruchs- und Beschwerdewege für die Betroffenen geben müsse

[Archivversjon gegen das vergessen im internetz…]

Man und frud beachte, was von frau Esken als „arbeitsfähigkeit“ verstanden wird: das zwitscherchen nutzen zu können. Aber die meinungsäußerungsfreiheit einer parlament-arierin ist im BRD-feudalismus 2.0 ja viel wertvoller als die von irgendwelchen untermenschen wie mir, deshalb ist es ein problem. Wer mechanisch durchgeführte vorzensur im internetz ablehnt und mitglied (oder mitmöse) in der SPD ist, ist ein dummes und verlogenes stück scheiße!

Nicht überraschende überraschung des tages

Neuer Hauptstadtflughafen
BER-Chef kann Eröffnung im Oktober 2020 nicht mehr garantieren

[Archivversjon]

Das helle licht da hinten ist das in von weisungsgebundenen staatsanwälten nicht verfolgter korrupzjon und betrug verbrannte geld, mit dem man auch etwas anderes hätte anfangen können…

Aber immerhin: der BER ist im moment der klimaneutralste fluchhafen der welt, und das wird vermutlich noch viele jahre so bleiben! :mrgreen:

Wissenschaftliche betrügerin des tages

Die Plagiatsexperten der Internetplattform VroniPlag Wiki haben die Prüfung der Dissertation von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey abgeschlossen […] Insgesamt wollen die VroniPlag-Prüfer in Giffeys Doktorarbeit mit dem Titel „Europas Weg zum Bürger“ auf 37 Prozent der gut 200 Seiten wissenschaftliche Regelverstöße gefunden haben. In den kommenden Tagen soll der Abschlussbericht auf der Plattform veröffentlicht werden

[Archivversjon]

Gut, das kennen wir ja alle von den ganzen anderen betrugsdoktoren aus den BRD-parteien, dass sie zitate als eigene ergebnisse ausgeben. Ist ja auch echt schwierig, ein zitat in anführungszeichen zu schreiben oder einzurücken und eine kwellenangabe zu machen und schließlich auch noch darauf zu achten, dass die kwellen am ende im literaturverzeichnis stehen. (Vor allem, wenn man trotz seines hochschulaufenthaltes noch nie von BibTeX gehört hat.)

Aber damit hat sich betrugsdoktorin Franziska Giffey (SPD) noch nicht begnügt. Die hat offenbar festgestellt, dass das literaturverzeichnis ihrer betrugsdissertazjon viel zu leer aussieht, wenn sie so viele zitate als eigene ergebnisse ausgibt, und da hat sie dann zu einer ausgesprochen kreativen abhilfe gegriffen:

Auf der Plattform heißt es, Giffey hätte „in mindestens 72 Fällen“ Quellen angegeben, „die dem Anschein nach willkürlich gewählt sind“, oder mit denen sich die Aussagen der Forschungsarbeit (so) nicht belegen ließen

Einfach irgendwelche kwellen angeben! Das erweckt den eindruck, man hätte jede menge literatur rezipiert und sieht voll belesen aus! So eine blenderei hatte nicht einmal der herr Dr. von und zu Guttenberg (CDU) nötig.

Es muss schon ein schönes gefühl für menschen mit stinkendem, verkommenem karakter sein, wenn sie wegen ihrer sozjalen, p’litischen und familären lebensumstände ganz fest davon ausgehen können, mit so einer nummer durchzukommen, weil es sich eh niemand genau anschaut und das ergebnis in form des akademischen grades schon vorher feststeht.

Ja, selbst, nachdem der wissenschaftliche betrug aufgeflogen ist, stellen sich die entsprechenden seilschaften aus p’litik und leistungsschutzrechtgeschütztem scheißjornalismus hinter die wissenschaftliche betrügerin und versuchen mit der ganzen breite ihrer lügenkunst alles, um den vorgang runterzuspielen:

Frankfurter Allgemeine -- Feuilleton -- Vorwurf gegen Ministerin : Warum der Fall Giffey kein neuer Fall Guttenberg ist -- Von Jochen Zenthöfer -- Aktualisiert am 15.02.2019-11:04 -- Muss Familienministerin Franziska Giffey um ihren Doktorgrad fürchten? Ihre Dissertation ist wohl nur zu neunzig Prozent lupenrein. Das ist nicht unerheblich, aber kein Vergleich zu anderen Fällen

Kwelle des bildschirmfotos: internetz.

(So ähnlich zitiert die abgebildete jornalistische website ja ihrerseits auch internetz-kwellen, und zwar beinahe immer. Manchmal geschieht dies auch in der formulierung „internetz-video“. Die kwelle durch einen link zu belegen, damit leser zugriff auf die kwelle haben und sich vielleicht sogar selbsttätig eine meinung dazu bilden können, ist für jornalisten genau so zuviel verlangt wie die angabe eines DOI zu referenzierten wissenschaftlichen veröffentlichungen, damit man mal eben in die unibibliothek gehen und ohne längere sitzung mit dem rescherschesystem nachlesen kann. Natürlich ist auch die vroniplag-untersuchung zur betrugsdissertazjon der betrugsdoktorin Franziska Giffey in keinem artikel, der darüber berichtet, verlinkt. Wer sich trotzdem dafür interessiert: die zurzeit noch vorläufige liste der befunde steht natürlich offen im web. Alle menschen können sich selbst ein urteil dazu bilden, wenn sie möchten. Das bewahrt davor, von irgendwelchen professjonellen hirnfickern manipuliert zu werden.)

Wenn selbst der von verlagsmilljardären bezahlte schreiber Jochen Zenthöfer im brote einer vorgeblich bürgerlich-wertkonservativen drexzeitung wie der FAZ — wisst schon: dahinter steckt immer ein böser kopf — mal kurz fürs fäuleton jegliches bürgerlich-konservative wertesystem vergisst und sich schützend vor eine überführte wissenschaftliche betrügerin stellt, dann wird leuchtendhell klar, dass diese wissenschaftliche betrügerin bei der durchführung ihres betruges ganz genau wusste, dass ihr schon nix passieren wird. Genau so, wie ich und jeder andere halbwegs wache mensch genau weiß, warum diese ganzen scheißzeitungen und diese ganzen scheißjornalisten weg müssen.

Nur, dass es einmal ein internetz geben wird, das menschen zusammenbringt, das hat sie nicht vorhersehen können, die werte frau ministerin… tja, und dann ist die betrügerin doch nicht so einfach mit ihrem wissenschaftlichen betrug durchgekommen. Was für ein jammer! :mrgreen:

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal scharf die von p’litischen lichtgestalten der BRD wie Dorothee Bär und Andreas Scheuer so herbeigesehnten „flugtaxis“ für den stadtverkehr angeguckt und dabei etwas völlig unerwartetes und erschütterndes rausgekriegt [archivversjon]:

Elektrische Flugtaxis werden den Stadtverkehr der Zukunft nicht umweltfreundlicher machen […] Das Forscherteam um Gregory Keoleian errechnete, dass die Flugobjekte auf Strecken unter 35 Kilometern sogar mehr Energie verbrauchten und damit mehr Treibhausgase verursachten als Autos mit Verbrennungsmotoren […] stellten sie fest, dass vor allem der Start und der Steigflug von Flugtaxis so viel Energie verbrauchen, dass die Luftfahrzeuge auf kurzen Distanzen schlechter abschneiden als Autos egal welcher Antriebsart

Jetzt müssen wir uns alle von unserer unfassbaren überraschung erholen! Niemals hätte man erwarten können, dass die überwindung der so garstigen gravitazjon irgendwie energieaufwändig sein könnte!!!1!!

Zugesteckt von meinem leser B.G.

Prof. dr. Offensichtlich hat sich die schulen angeschaut

Prof. dr. Offensichtlich hat unter pseudonym ein buch über das schulsystem geschrieben — und über die gefährlichen und hochbesoldeten psychopaten, die in diesem schulsystem auf wehrlose kinder losgelassen werden:

Mangelnde Sozialkompetenz hat bisher noch niemanden davon abgehalten, Lehrer zu werden. Meine Kinder haben das mal ganz böse ausgedrückt: Das Lehrerzimmer ist ein Sammelbecken für Opfer. Also für diejenigen, die früher in der Schule die Loser waren. Die werden dann Lehrer – und das ist häufig leider wahr

Aber genau das — ein umfeld, dass menschen nach erlangen ihrer grundbildung für die bessere verwirtschaftung als batterie im betrieblichen produkzjonsprozess eine lebenslange, oft kaum überwindbare angst vor wissen und lernen bekommen — genau das ist sinn und zweck des BRD-staatlichen zwangbeschulungssystemes. Und ganz wichtig ist dann beim schulabgänger noch eine weitgehende unkenntnis in allen formen gesicherten wissens (also matematik und naturwissenschaften), denn das kann man im gegensatz zum cargokult-wissenschaftlichen schwafelkwatsch nicht einfach nach jeweiliger ideologie umdefinieren, um „durch sprechakte wirklichkeit zu schaffen“.

Was das mit ideologie zu tun hat? Ganz einfach: nur menschen, deren matematikkenntnisse bei den (übrigens auch oft nicht mehr so richtig beherrschten) grundrechenarten enden, können auf die unfassbar dumme idee kommen, parteien zu wählen, deren p’litischer hauptprogrammpunkt seit jahrzehnten das wirtschaftswaxtum ist. Wer auch nur geringe weitergehende kenntnisse hat, weiß ganz genau, dass exponenzjelles waxtum selbst unter günstigsten annahmen für die technische zukunft der menschheit nicht möglich ist, weil eine exponenzjalfunkzjon nun einmal schneller wäxt als jede polynomjelle funkzjon. Und selbst eine menschliche kultur, die sich mit der fysikalisch maximal möglichen lichtgeschwindigkeit nach allen richtungen in den weltraum ausdehnt, würde ihren lebensraum und ihre rohstoff- und energiegewinnungsmöglichkeiten nur mit polynomjellem waxtum (nämlich proporzjonal zur lichtgeschwindigkeit mal sekunden zum kubik) ausdehnen. Unter unseren gegenwärtigen, ungleich bescheideneren technischen möglichkeiten sieht die abschätzung nur noch deprimierender und die waxtumsforderung noch absurder aus. Jemanden mit matematischer grundbildung erscheint die pseudowissenschaftliche waxtumsforderung genau so idjotisch wie die ideologiegeprägte deutsche fysik unter Adolf Hitler oder wie der ideologisch geprägte lyssenkoismus unter Josef Stalin.

Und wenn man sich nur einmal überlegt, wie viele leute wegen genau dieser waxtumsforderung schon verreckt sind und weiterhin verrecken, kann man nur eines sagen: wissenschaftlicher analfabetismus tötet. Und schulen werden dafür betrieben, dass möglichst viele menschen wissenschaftliche analfabeten bleiben, aber genug kenntnisse haben, um wirtschaftlich verwertbar zu sein. Um bildung ist es dabei noch nie gegangen. Um dressur sehr wohl. Schule tötet. Nicht nur den geist. Aber den geist zuerst. Und das ist der sinn der veranstaltung. (Sonst müsste man die menschen auch nicht mit gewaltandrohungen dazu zwingen.)

Immer diese jornalistischen hirnfickversuche aus der schleichwerbeabteilung der scheißpresse!

Die scheißjornalisten wollen unbedingt erwaxenen menschen tretroller (natürlich mit zusätzlichem motörchen) als voll hipp und hipper als eine äppelfon andrehen. Nun, ich würde da ja ein fahrrad bevorzugen, denn darauf sitze ich wenigstens, wenn ich mich durch den mörderischen stadtverkehr und das häufige hannöversche scheißwetter bewege. Übrigens gibt es fahrräder auch mit motörchen, und vermutlich sogar billiger als diese idjotenroller für die generazjon jornalistengläubig, manipulierbar und schleichwerbeaffin.

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Könnt eure särge ja mit dem tretroller zum würmerloch fahren lassen!

Security und krüpplografie des tages

Das ist ein digital signiertes PDF-dokument, das kann niemand manipuliert haben [archivversjon].

21 von 22 PDF-Readern merkten nicht, dass das Dokument verändert worden war […] Selbst der PDF-Pionier Adobe fiel den Forschern zufolge mit seinem Acrobat Reader durch. Das Programm erkannte die Veränderungen nicht

Kurz gesagt: wenn es um die implementazjon von kryptografischen sicherheitsfunkzjonen geht, schlampen alle. Wer braucht im zeitalter der internetzkriminalität schon eine gewissheit darüber, dass ein dokument unverändert ist?

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat zum baffen erstaunen aller mindestens neun dimensjonen einer modernen stringteorie rausgekriegt, dass der DFB so korrupt ist und in einem so großen maße zur selbstbereicherung und vorteilsnahme seiner großkopferten sowie zur geldverschiebung zu günstlingen dieser kaste besteht, dass man eigentlich nicht mehr von gemeinnützigkeit sprechen kann.

Ich hätte jetzt beinahe das atmen vergessen, so überrascht war ich! :mrgreen:

Macht aber nix, morgen wird der korrupte, mafiöse verband wieder von presse, glotze und p’litik gehätschelt.

Unwelt des tages

Auf ablasszettel würde ja keiner mehr reinfallen, nicht? Das war ja so eine durchschaubare verarschung und geldmacherei? Aber: trennt ihr auch alle brav euren müll und zahlt die unsichtbaren zusatzkosten für den so genannten „grünen punkt“, der auf allen möglichen verpackungen draufgestempelt wird [archivversjon]? :mrgreen:

(Mich halten die leute ja immer für einen spinner, wenn ich ihnen sage, dass der getrennte müll hier in bananistan zum größten teil anschließend wieder zusammengekippt in die müllverbrennung geht, aber vielleicht glaubt ja mal jemand dem ehemaligen nachrichtenmagazin.)

Was meint ihr wohl, warum die kunststoffe erst genau dann zum großen medialen tema voller psychisch wirksamer bilder und texte gemacht wurden (oh, gucke mal, wie schlimm das im ozean aussieht und was sich in den mägen dieser wale ansammelt!), als die chinesen einfach mal damit aufgehört haben, uns diesen müll abzunehmen? Spätestens, wenn das ganze zeugs demnächst als „entwicklungshilfe“ nach afrika verfrachtet wird — nein, ich bin gar nicht so zynisch, aber die p’litik ist bei der förderung des reibachs weniger auf kosten aller regelmäßig noch eine ganze größenordnung menschenverachtender und faschistoider, als ich es mir in meinen derbsten sprüchen vorgestellt habe — werden die umweltfolgen des plastik- und verpackungswahns wieder medial diejenige rolle spielen, die sie auch vorher jahrzehntelang gespielt haben: gar keine. Die dafür verantwortlichen unternehmen sind ja schließlich anzeigenkunden der zeitungen und zeitschriften und große parteispender und koffergeber.

Auch weiterhin viel spaß dabei, euch von scheißjornalisten (deren eigentlicher dschobb es ist, werbeplätze vermarktbar zu machen) in die gehirnchen ficken zu lassen! Und immer schön den müll trennen! Ist für die umwelt, müsst ihr nur feste dran glauben, dann wird es schon wahr…

Neues aus barbarien

Nach einem tödlichen Unfall auf der A8 bei Pforzheim sollen Gaffer einen Krankenwagen geöffnet haben, in dem ein verletzter Lkw-Fahrer behandelt wurde

Ich kann mir richtig vorstellen, wie diese empatiefreien schlechtmenschen ihre scheißhändies gezückt haben, oh gucke mal, ein schwerverletzter, gleich zum fratzenbuch. Gern auch mit selfiestick… 😦

Das wird teuer, verdammt teuer…

Im Fall des Daten-Leaks ist ein Tatverdächtiger geständig. Sollte er tatsächlich hinter dem Leak stecken, drohen ihm […] hohe Forderungen nach Schmerzensgeld

[…] Wir reden von hohen sechsstelligen Beträgen […]

[Archivversjon]

Ich bin ja dafür, dass man bei der bemessung von geldbeträgen ähnlich wie bei knuddels.de vorgeht, dem ersten unternehmen, dass für seine datenschleuderei nach DSGVO haften musste, und zwar mit etwas weniger als 2,5 ørecent pro betroffenen nutzer, und das, obwohl auf die implementazjon einer sicherheitstechnik aus den siebziger jahren des vorigen jahrhunderts, nämlich dem gesalzenen häsching von irgendwo gespeicherten passwörtern, einfach verzichtet wurde. Denn ohne eine dermaßen harte, die wehrhaftigkeit des rechtsstaates brutalstmöglich demonstrierende abstrafung wird es noch viele weitere fälle geben…

Ach, das bei knuddels.de waren keine p’litiker? Ich verstehe.

Nach der zweiklassenmedizyn nun auch der zweiklassendatenschutz, mit erster klasse nur für die berliner geisterfahrer in ihrer reichstag-parallelwelt. Und der scheißjornalist schreibt eifrig die propaganda dafür, auch im ehemaligen nachrichtenmagazin „der spiegel“.

Ich lag fast richtig…

Vorgestern schrieb ich — nach kurzem überfliegen der veröffentlichten daten eines angeblichen „häcks“ von BRD-parlament-ariern — das folgende:

Ich würde mich ja so wegschmeißen, wenn am ende herauskommt, dass der typ, der gerade BSI, BND, cyber-cyberwehr, BKA und bummspolizei beschäftigt, noch nicht mal volljährig ist

Nun, heute schreibt das ehemalige nachrichtenmagazin [archivversjon]:

Im Fall des Daten-Leaks hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen: einen 20-jährigen Schüler aus Mittelhessen, der noch bei seinen Eltern wohnt

Ich gratuliere dem erfolgreichsten skriptkiddie der BRD-geschichte zu seiner umfangreichen blogger-, p’litiker-, jornalisten- und polizeibeschäftigung! Schade, dass es jetzt wohl vor gericht geht, denn es waren sehr unterhaltsame tage. Aber angesichts der lebensumstände des skriptkiddies wird sicherlich noch jugendstrafrecht angewendet, und am ende kommen wohl so zwei, drei wochen arbeit in einer sozjalen einrichtung raus, also so viel wie bei einem mehrfachen schwarzfahrer nach jugendstrafrecht (und bei weitem nicht so viel wie bei einem einbrecher, dieb oder gewalttäter nach jugendstrafrecht)… 😉

Für meine einschätzung, dass es sich um einen… ähm… eher nicht so reifen menschen (mit übrigens immer wieder durch sein eigenes geschreibe durchschimmerndem geschlossenen rechtsradikalen weltbild) handelt, habe ich nichts gewusst, was ein scheißjornalist nicht auch hätte wissen müssen, wenn er seine verdammte arbeit machen würde. Informazjonen aus öffentlichen kwellen zu sichten und zu bewerten ist jornalistische standardarbeit, nicht etwa das abschreiben von PResseerklärungen und die übernahme von agenturmeldungen, die gezielt gesteckt werden. Und die veröffentlichten daten waren so eine öffentliche kwelle. Statt seine verdammte arbeit zu tun, gibt euch der scheißjornalist aber lieber die entleerten sprechblasen irgendwelcher BRD-p’litiker wieder, weil die so schön in dümmstmöglicher ragnarök-retorik für die generazjon teletubbie von einer „gefahr für die demokratie“ fieberträumen, nur, weil mal ein kind eine kindische imitazjon dessen gemacht hat, was der staat über seine bewohner ständig, immer weiter fortschreitend auf alle menschen und ihr privatleben ausgeweitet und mit kältestem aufwand tut: akten über menschen anlegen.

Gut, das kind hat die akten auch noch veröffentlicht, der staat tuts leider nicht. Aber vielleicht kommt das ja mal bei einem richtigen häck — ich würde jedenfalls zu gern mal in aller ruhe meine akte beim so genannten „verfassungsschutz“ lesen… und die von ein paar anderen leuten… 😉

Wenn ich selbst die arbeit des scheißjornalisten tun muss, dann dient der scheißjornalist nur noch der unterhaltung, aber nicht einem weitergehenden bedürfnis nach informazjon, wissen und aufklärung — und kwietschende dummheit ist leider so allgegenwärtig, dass ich ihren unterhaltungswert nicht mehr allzuhoch einschätze.

Wissen macht klar im kopf. Propaganda nicht. Und der scheißjornalismus transportiert beinahe nur noch die für ihn mundgerecht vorbereitete propaganda, schön im Guttenberg-modus, kopieren und einfügen. Hauptsache, die werbeplätze können vermarktet werden. Angeregte hirntätigkeit ist für den eigentlichen zweck des jornalismus, den transport von reklame, auch eher hinderlich.

In diesem sinne: stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Nehmt euer in den dunkelkammern herbeilobbyiertes leistungsschutzrecht mit in euer verdammtes würmerloch!

Und morgen schreibt eurer scheißjornalist übrigens wieder die ganze scheiße ab: „Kauft mikrofone… ähm… smarte lautsprecher! Macht alles mit dem wischofon! Legt alles in die klaut! Gebt mir ein däumchenhoch im fratzenbuch! Es ist zukunft, fortschritt und gut für euch“.

Contentindustrie des tages

Ein anderer großer Fälscher des Journalismus heißt Tom Kummer. Er erfand über Jahre hinweg Interviews, 2000 flog er auf. Und danach? Neue Chance, auf neue Chance, immer wieder gefälschte Geschichten, mal für die „Berliner Zeitung“, mal für die Schweizer „Weltwoche“, immer wieder fliegt er auf, das letzte Mal vor zwei Jahren. Jeder weiß um die Geschichte von Kummer, es interessiert Chefredaktionen höchst renommierter Blätter aber einen Scheißdreck, ob jemand ein Serienfälscher ist

Natürlich. Es ist dem contentindustriellen scheißpresseverleger doch egal, ob die stories stimmen. Sein geschäft ist nicht wahrheit, nicht bildung und nicht politik; das geschäft ist die vermarktung von reklameplätzen. Also plätze, an denen die ebenfalls industriell erstellte lüge der scheißreklame verbreitet wird. Deshalb ist dem ganzen scheißbetrieb das wort von der „lügenpresse“ ja auch so zuwider: weil es verdammt nahe an der wahrheit ist.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nehmt euer in den dunkelkammern des reichstages und den korrupten betonbunkern brüssels herbeilobbyiertes, nach scheiße stinkendes scheiß-leistungsschutzrecht mit in euer würmerloch!

Fäjhknjuhs des tages

Kurz vor dem Ende seiner Karriere kommen sich Glanz und Elend im Leben des Claas Relotius einmal ganz nah. Es ist der Montag vor drei Wochen, der 3. Dezember, am Abend wird Relotius, SPIEGEL-Mitarbeiter seit sieben, SPIEGEL-Redakteur seit eineinhalb Jahren, in Berlin auf eine Bühne gerufen. Er hat nach Meinung der Jury des Deutschen Reporterpreises 2018 wieder die beste Reportage des Jahres geschrieben, über einen syrischen Jungen diesmal, der im Glauben lebt, durch einen Kinderstreich den Bürgerkrieg im Land mit ausgelöst zu haben. Die Juroren würdigen einen Text „von beispielloser Leichtigkeit, Dichte und Relevanz, der nie offenlässt, auf welchen Quellen er basiert.“ Aber in Wahrheit ist, was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wissen kann, leider alles offen. Alle Quellen sind trüb. Vieles ist wohl erdacht, erfunden, gelogen. Zitate, Orte, Szenen, vermeintliche Menschen aus Fleisch und Blut. Fake

[Archivversjon]

Nicht nur schön, dass der spiegel diesen vorgang offen eingesteht, sondern auch, dass dabei völlig klar wird, welchen glanzvollen wert irgendwelche auszeichnungen von jornalisten für andere jornalisten haben. Auch auch ansonsten fällt so ein regelmäßiger lügenpressemacher, der genau die preiswürdigen texte abliefert, die vom scheißverlag gewünscht sind, lange nicht auf — bis endlich mal ein kollege (unter inkaufnahme der möglichkeit, dass seine eigene existenz dabei zerstört wird) die ganz große glocke bimmelt:

An „Jaegers Grenze“ wird Relotius scheitern. Es ist der eine gefälschte Text zu viel, weil er diesmal einen Co-Autoren hat, der seinen „Quatsch“ nicht mitmacht, der Alarm schlägt und bald Fakten gegen die Fiktionen sammelt. […] Drei, vier Wochen lang geht Moreno durch die Hölle, weil Kolleginnen und Vorgesetzte in Hamburg seine Vorwürfe anfangs gar nicht glauben können. Relotius? Ein Fälscher? Der bescheidene Claas? Ausgerechnet?

Respekt für das rückgrat!

Aber ich hoffe, dass sich nun jeder vorstellen kann, wie viele derartige gestalten noch ihre lügengeschichten als ergebnis kwalitätsjornalistischer reschersche irgendwo auf tote bäume stempeln lassen können, ohne dass ihnen die enthüllung ihrer machenschaften droht.

[…] So lässt sich sagen, dass Claas Relotius, 33 Jahre alt, einer der auffälligsten Schreiber des SPIEGEL, ein bereits vielfach preisgekrönter Autor, ein journalistisches Idol seiner Generation, kein Reporter ist, sondern dass er schön gemachte Märchen erzählt, wann immer es ihm gefällt […] Die kruden Potpourris, die wie meisterhafte Reportagen aussahen, machten ihn zu einem der erfolgreichsten Journalisten dieser Jahre

So lässt sich sagen, dass es wohl noch viele reife, erwaxene menschen gibt — menschen, die auffällig schreiben und vielfach mit irgendwelchen jornalistischen tinnefpreisen ausgezeichnet wurden, idole einer ganzen generazjon von sonstigen jornalisten, die auch mal preise kriegen wollen — menschen, die keine reporter sind, sondern schön gemachte märchen erzählen, wann immer es ihnen gefällt.

Für die contentindustrielle verwurstung des jornalismus — also für die vermarktung von reklameplätzen — kommt es auf wahrheit jedenfalls nicht an, sondern mehr darauf, dass geklickt wird und dass die auflage der druckausgabe nicht allzu übel sinkt.

Hartes durchgreifen!

Nächtliche Aktion
Jugendliche laden Handys an Wohnhäusern auf – Polizei ermittelt

Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs und der Entziehung elektrischer Energie […] Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe

[Archivversjon]

Na, wer hätte gewusst, dass es im BRD-strafgesetzbuch ein gesetz gibt, dass die „entziehung elektrischer energie“ unter strafe stellt?

§ 248c Entziehung elektrischer Energie
(1) Wer einer elektrischen Anlage oder Einrichtung fremde elektrische Energie mittels eines Leiters entzieht, der zur ordnungsmäßigen Entnahme von Energie aus der Anlage oder Einrichtung nicht bestimmt ist, wird, wenn er die Handlung in der Absicht begeht, die elektrische Energie sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.
(4) Wird die in Absatz 1 bezeichnete Handlung in der Absicht begangen, einem anderen rechtswidrig Schaden zuzufügen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe. Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt.

Leider ist das gesetz so formuliert, dass man es (insbesondere absatz 4) nicht gegen aufgeblähte, ineffizjente, mit trojanerkohd verseuchte softwäjhr anwenden kann, denn die entzieht den strom ja nicht mit einem leiter. Dabei wird auf diese weise (neben der damit verlorenen lebenszeit und den davon verursachten wirtschaftlichen schäden) viel mehr strom geklaut, als irgendwelche wischofongeilen jugendlichen es jemals hinbekommen könnten… zurzeit vor allem auf wischofonen.