„Cash burn rate“ des tages

Der Musikstreaming-Dienst Spotify hat die Marke von 100 Millionen zahlenden Abo-Kunden geknackt. Allerdings weist das Unternehmen im ersten Quartal einen Verlust von 142 Millionen Euro aus

Seit 2006 sorgen jetzt schleichwerber und scheißjornalisten dafür, dass ich immer wieder mit meinem unwilligen näschen in dieses spottifein-angebot mit seinem „offlein-striehming“ und seiner DRM-gängelscheiße gestupst werde. Und trotzdem lohnt sich das geschäft noch nicht — also für spottifein lohnt es sich nicht. Möge der insolvenzverwalter bald etwas zu tun kriegen! Der scheißdreck ist ja schlecht für die nutzer, er ist schlecht für die musiker (die fast kein geld sehen) und für spottifein selbst.

Gruß auch an die scheiß-rechteverwerter, die automatisch im milljardenkaliber pro monat kassieren und kassieren und kassieren, ohne dafür einen finger bewegen zu müssen — und trotzdem am liebsten das ganze internetz chinesisch durchzensieren würden, damit kein hauch des wertvollen geistigen eigentumes unvergütet irgendwo übrigbleibt. Viel spaß beim nächsten kauf einer festplatte, eines druckers, eines sticks, eines händis, wo diesem scheißpack geld in den rachen geworfen wird, obwohl es doch niemals satt wird.

Striehming des tages

Nutzt hier jemand eines der rabattmodelle von spottifein? Tja, dann müsst ihr der klitsche fortan eben erlauben, euch permanent und hochauflösend bewegungsträcken zu können. Aber keine angst:

Spotify verwendet deine GPS-Daten wirklich nur zur Bestätigung deines Standorts

Echt jetzt! Wirklich! Ganz großes Mielke-ehrenwort! Die daten werden niemals nirgends in großen sammlungen gesammelt, und daran, dass man die später mal vermarkten könnte, denkt auch niemand! Spottifein liebt euch doch alle, genau wie guhgell, fratzenbuch und die NSA…

Wers glaubt, wird dämlich. Oder ist schon.

Wer nicht dämlich ist, hört seine musik ohne träckingmöglichkeiten für irgendwelche äpp-klitschen, indem er sie in form von dateien lokal vorliegen hat. Gute altmodische dateien. Die funkzjonieren ohne internetz und kosten nach dem erwerb keine zusätzlichen zehn øre im monat…

Strieming des tages

Darauf haben Spotify-Kunden seit mindestens sechs Jahren gewartet: eine Möglichkeit, gezielt den Cache der Spotify-App zu löschen. Bisher konnten nur alle gespeicherten Daten der App gelöscht werden. Dann verlor der Nutzer aber auch alle heruntergeladenen Daten – und das ist meist nicht erwünscht

Das sind die fortschritte der datenverarbeitung, die ich schon seit den achtziger jahren genieße: selbst darüber zu entscheiden, welche daten ich lösche und welche ich behalte, wenn es eng auf den datenträgern wird oder ich einfach nur mal ganz allgemein entmüllen will.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß mit diesen gängelnden, technikverhindernden, verdummenden, bevormundenden scheißwischofonen und den ganzen lustigen geschäftsmodellen, die sich darangehängt haben. Tief bücken und immer schön bezahlen, am besten mehrfach (netzzugang, streaming, vernichtetes transfervolumen durch unerwünschte scheißreklame, gerät mit vorsätzlich werkseitig beschränkter nutzungsdauer) und so, dass einem nach diesem „kauf“ gar nix gehört! Das kennt ihr ja schon von den wischofonen, dass die euch nicht gehören, dass jemand anders nach irgendwelchen gutsherrschaftlichen ideen darüber entscheidet, welche softwäjhr darauf läuft und welche nicht. Als kostenlos dreingabe gibts zur smarten infantilisierung für erwaxene noch die totalüberwachung durch staaten und unternehmen. Und hej, ihr könnt jetzt endlich mit dem kompjuter sprechen, und der hört euch auch immer zu! Das ist ja fast wie traumschiff entenscheiß, nur ohne die individuellen entfaltungsmöglichkeiten der startrek-zukunft! Also freut euch auf die kommende zeit, die ihr euch dann selbst in eurer selbst verschuldeten doofheit aktiv geschaffen habt! Das wird ein geiler faschismus!

Spottifein des tages

Spottifein will den leuten spottifein-akzjen andrehen. Und, hat spottifein wenigstens ein seriöses geschäftsmodell? Ich wills mal so sagen: wenn der umsatz steigt und in der gleichen bewegung der verlust steigt

Doch trotz rasanten Wachstums — der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um fast 39 Prozent — nahm der operative Verlust von 349 Millionen auf 378 Millionen Dollar zu. 2018 will Spotify die 200-Millionen-Nutzer-Marke knacken, rechnet aber mit einem operativen Minus von 230 bis 330 Millionen Dollar

…dann gibt es schönere möglichkeiten, sein geld loszuwerden, als dafür spottifein-akzjen zu kaufen.

Außerdem ist spottifein böse. Eine internetzklitsche, die mit den mobilfunkproweidern immer wieder darüber zu verhandeln scheint, ob man diese netzneutralität nicht ein bisschen aufweichen könnte, damit datenpäckchen von spottifein auf der kostenlosen datenspur laufen, ist ein feind des internetzes. Und dann machen die nicht einmal gewinn damit, sondern verbrennen nur geld! Sterben, schnell sterben! Am besten noch heute.

Spottifein des tages

Es gibt mal wieder etwas neues von der strieming-scheißklitsche, wegen der diverse zugangsproweider in der BRD die netzneutralität abschaffen wollten oder weiterhin aktiv abschaffen: bei spottifein kann man ganz viel geld schaufeln, wenn man „musik“ macht und von bots abhören lässt. Und das besteste daran: das ist noch nicht einmal sicher illegal.

Unklar ist auch, ob die Betrüger wirklich illegal handelten, wenn sich die Masche wirklich wie beschrieben abspielte. Ein Insider, der sich gegenüber Music Business Worldwide äußerte, sieht im Tantiemen-Farming keinen Rechtsverstoß

Und damit wird das häckchen erst so richtig gut! 😀

Denen, die weiterhin spottifein nutzen, wünsche ich viel spaß dabei, die organisierte kriminalität mit ihrem geld aufzupumpen!

Spottifein des tages

Wixen kostet Spotify womöglich 1,6 Milliarden Dollar

Nein, nicht das, was man beim lesen der überschrift unwillkürlich denkt, sondern eher so, dass die scheißklitsche, die in verschwörerischer zusammenarbeit mit mehreren wischofonproweidern gerade daran arbeitet, die netzneutralität abzuschaffen, eher weniger gewillt ist, an die rechteinhaber der gestriehmten musik zu bezahlen.

Spottifein des tages

Na, auch geld für spottifein premjum geblecht? Weil es dann keine reklame mehr auf spottifein gibt? Tja, dumm gelaufen. [Link nach gnusocial.de erfordert javascript]

„Ja ja, die URL ist das neue MP3“. Mit MP3 wär das jedenfalls nicht passiert!

Auch weiterhin viel spaß mit dem striehming, von dem dir die scheißwerber und ihre hässlichen, stinkenden brüder, die scheißjornalisten, bei jeder möglichen und unmöglichen gelegenheit erzählen, dass es die beste erfindung seit dem rad ist.

Striehming des tages

Version 1.0.38 habe in wenigen Stunden des Leerlaufs 8,5 GByte an Daten auf das Speichermedium seines Macs geschrieben, berichtet zum Beispiel ein Nutzer, mit der neuen Version seien es nur noch gut 120 MByte gewesen

„Nur“ noch 120 megabyte komplett sinnlos auf den massenspeicher geschriebene (und übrigens überaus kryptische) daten. Im leerlauf, also beim vorgeblichen nichtstun. Was für ein erfolg!

Wenn sich die konsumdeppen erstmal daran gewöhnt haben, scheiße zu fressen, nachdem ihnen scheißwerber und scheißjornalisten gesagt haben, dass scheiße der neue bonbon, enteignung der neue besitz, URLs die neuen MP3-dateien und striehming der neue mediengenuss ist, dann ist ihr geschmack nun einmal sehr bescheiden geworden.

Auch weiterhin einen guten appetit.

Striehming des tages

Benutzt hier jemand spottifein, dieses striehmingdingens mit der damaligen einführungsreklame „die url ist das neue MP3“? Dieses dingens, das bei seiner einführung überall von schleichwerbejornalisten hochgejazzt wurde? Wenn ihr nicht dafür bezahlt, striehmen die euch ja auch reklame rein, um trotzdem noch geld aus euch zu machen; und über diese reklame kommt zurzeit immer wieder einmal schadsoftwäjhr auf eure kompjuter. Und nein, diesmal können sich auch linuxer…

The Spotify malware issue is affecting all the platforms, including Windows, macOS and Linux machines

…nicht einfach zurücklehnen und sicher fühlen.

Ich gebe der idee der reklamefinanzierung im internet ja nicht einmal mehr anderthalb jahre und freue mich ob meiner überkühnen zeitangabe über jede einzelne meldung, die einen weiteren sargnagel in dieses völlig unseriöse und zudem nutzerverachtende „geschäftsmodell“ schlägt. Spottifein ist da jedenfalls eine ganz große nummer mit einer „strahlkraft“, die menschen aus vielen verschiedenen staaten und gesellschaftlichen schichten durchwirkt… :mrgreen:

Wenn der rab‘ den werber frisst
ist der typ so unvermisst;
ist auch ein jornalist dabei
gibts statt einer freude zwei.

Hinweis über shiki87, danke!

Security des tages

Nutzt hier jemand spottifein, dieses striehming-dingens für musik, für das die scheißtelekom sogar die netzneutralität abgeschafft hat, damit es auch ja genutzt werde? Wenn ja, ändert mal besser euer passwort, denn da scheinen ein paar passwörter und weitere daten von benutzern ausgelaufen zu sein. Und wenn ihr das gleiche passwort auch woanders verwendet, wisst schon, könnt ihr gleich noch ein paar andere passwörter ändern. Vielleicht solltet ihr doch nicht überall das gleiche passwort verwenden…

Den spruch, dass eine MP3-datei (oder besser: ein OGG oder FLAC) keine datenschutzprobleme macht, würde ich mir ja gern sparen, aber ich spare mir dieses sparen. 😉

Auch weiterhin viel spaß mit der kostenpflichtigen enteignung derjenigen daten, die euch etwas bedeuten und mit allen damit einhergehenden datenschutz-problemen! Muss ja eine tolle sache sein, dieses striehming, denn die ganze scheißpresse hat geschrieben, dass es eine tolle sache ist.

Striehming des tages

Oh, bei spottifein sind offenbar zu viele zahlende nutzer weggerannt, als da plötzlich über die AGB die träcking- und spionagefunkzjonen legalisiert werden sollten. Ich hoffe, die kommen auch niemals mehr zurück, nachdem sie erlebt haben, in welchen geschäftsmodellen sie auf einmal zur ware werden können. Vor allem, nachdem da jetzt so ein sprechepresse allen ernstes erklärt, die sicherlich mehrfach von gutbezahlten juristen gelesenen und bewerteten AGB seien irgendwie „nicht klar genug kommuniziert“ worden, obwohl da ganz klar drinstand, dass adressbücher, bildsammlungen und GPS-daten der nutzer (auch der zahlenden nutzer) abgegriffen und für werbepartnerschaften benutzt werden. Möge der insolvenzverwalter dieses widerwärtige spottifein ganz schnell übernehmen!

Der größte vorteil meiner MP3-sammlung ist und bleibt: sie funkt nicht nach hause. Da muss man sich auch nicht auf irgendwelche datenschutzversprecher und -versprechungen von irgendwelchen klitschen verlassen und sich anschließend über die folgen seiner trojanischen äpps auf dem funkzjonslimitierten dummkonsumgerät wundern.

(Now playing locally: „deep space overdose“ von wolfsheim.)

Striehming des tages

Dieses spottifein, das ihr euch auf die wischofone packt, weil ihr zum beschaffen und abspielen von MP3-dateien zu doof geworden seid, möchte sich offenbar diversifizeren und fordert deshalb in bester gutsherrenart von allen seinen nutzern die zustimmung zu den neuen AGB bis zum 19. september 2015 ein. Wie will sich spottifein diversifizieren? Na, lest das und ratet mal:

3.3 Auf Ihrem Mobilgerät gespeicherte Daten

Mit Ihrer Zustimmung erfassen wir Informationen, die Sie auf Ihrem Mobilgerät gespeichert haben. Dazu gehören Kontakte, Fotos oder Mediendateien. Die lokale Gesetzgebung kann vorsehen, dass Sie die Zustimmung Ihrer Kontakte zur Übermittlung ihrer personenbezogenen Daten an Spotify einholen. Spotify kann diese Daten zu den in diesen Datenschutzbestimmungen genannten Zwecken verwenden.

Richtig, die wollen eure adressbücher, eure nicht gestriehmten dateien und eure fotos nach hause funken. Zum beispiel, um profile zu erstellen. Oder um eure freunde in eurem namen vollzuspämmen. Oder einfach aus sammeltrieb.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß dabei, geld dafür auszugeben, dass ihr enteignet und totalüberwacht werdet!

Nachtrag, 23:45 uhr: meldung bei heise onlein.

[via Mme de Faune, und die spottifein-AGBs sind mit meinem brauser nicht lesbar, sonst hätte ich sie verlinkt]

Strieming des tages

Eine Klausel des Spotify-Vertrags gewährt Sony Music das Recht, Werbespots und Anzeigen in erheblichem Umfang kostenlos bei Spotify zu platzieren

Hej, leute, da habt ihr eure tolles spottifein-striehming, für das die deutsche telekom in ihren mobilverträgen sogar die netzneutralität aufgehoben hat. Kleiner profitipp von mir: wenn ihr euch die alben wie althergebracht aus der piratenbucht zieht, gibts erstens keine reklame, zweitens kein umfassendes träcking eures musikkonsums durch fragwürdige und kundenverachtende unternehmen, die auf den schutz der daten ihrer kunden und sogar auf den datenschutz für ihre eigenen geschäftsgeheimnisse scheißen und drittens keine gängelung, jeden monat eine gebühr dafür bezahlen zu müssen, dass man die musik hört, die für einen selbst von großer emozjonaler bedeutung ist.

Aber hej, wenn ihr doof seid, dann lasst euch doch entrechten!

(Und wer da jetzt „die musiker müssen auch leben“ flüstert, ist auf die propaganda derjenigen industrie reingefallen, die musiker erbarmungslos ausbeutet, zuweilen sogar in den freitod treibt, wenn nicht ein paar wichtige hirnfunkzjonen schon bei den lebenden absterben. Das ist ebenfalls ziemlich doof, darauf reinzufallen. Genau so wie es gnadenlos doofblind ist, einen dienst zu nutzen, für den die netzneutralität geopfert wird. Aber hej, ihr freut euch bestimmt schon über die internetz-pakete der zukunft, wo die nutzung bestimmter webseits nochmal extra beim zugangsproweider kostet. Oder aufs „internetz“ vom fratzenbuch. Idjoten eben!)

Portishead so: danke äppel, juhtjuhbb und spottfein!

34 milljonen gehörte striehms führen zu einer einkunft von 2.300 øre nach steuern. Tja, so ist das, wenns alles zu den rechteverwertern geht, diesen vampiren, und nicht zu denen, die das verwertete zeug gemacht haben. Ist ja auch nix wirklich neues…

Ich wünsche musikern auch weiterhin viel spaß dabei, sich jeden um den hals zu werfen, der von ein paar bunten läppchen für die musik blahfaselt!

Strieming und geistiges eigentum des tages

Wieviel von den zehn øre, die man für einen monat musikstriehming bei spottifein abdrücken soll — vollständiges träcking des eigenen musikkonsums und die unterminierung der netzneutralität durch die scheiß-deutschen-telekomiker inbegriffen — kommen eigentlich bei den musikern an, und wo geht der rest des geldes hin. Lest es einfach selbst und dann macht einfach etwas anderes mit eurem geld, als die geistige enteignung durch rechteverwerter und künstliche internetz-zentralisierer damit zu mästen!