Worauf die welt gewartet hat?

Natürlich auf ein besseres „ladeerlebnis“ mit einem USB-netzteil!

Das wichtigste beim laden eines akkus ist ja, wie man sich dabei fühlt. 🤦‍♂️️

Ich bin mal gespannt, wann ich das gnadenlose reklamehirnfickwort „ladeerlebnis“ zum ersten mal in einem jornalistischen text lesen „darf“. Denn genau da, im contentindustriellen getexte, das mit reklame umpflastert werden soll, dem eigentlichen scheißgeschäft der contentindustrie, genau da sind diese ganzen hirnfickenden bullschittwörter bis jetzt immer angekommen. Dann steht da eben mit vollem redakzjonellen ernst „smarte lautsprecher“ als bezeichnung eines mikrofones oder „fahrfreude“ als bezeichnung von geldverbrennung, stau und parkplatzsuche. Und die scheißjornalisten, die seit jahrzehnten so ein alldurchwaltendes hirnficken vorantreiben, wundern sich auch noch in höchsten jammertönen darüber, dass sie so beliebt wie fußpilz geworden sind.

Wenn der rab den werber frisst
ist der typ so unvermisst;
ist ein jornalist dabei,
gibts statt einer freude zwei.

Solidarität

Schon bemerkenswert, wie aus dem wort „solidarität“, das ein etwas formelleres wort für warmherziges und erfreuliches menschliches miteinander war, im laufe nur weniger jahre ein monopolisiertes wort der ideologen aus jornalismus und p’litik geworden ist, das immer mehr einen zuständ der grimmigen, mechanisch-verwaltungsmäßigen kälte meint — bis hin zum heutigen tag, wo gemäß der propaganda aus dem p’litisch-jornalistischen komplex „aus solidarität“ kriege unterstützt werden sollen oder gar krieg geführt werden soll.

Arschlöcher! Antimenschen! Steckt euch eure „solidarität“ in den arsch! 🖕️

Unterschied

Wisst ihr, was der unterschied zwischen „p’litisch“ rechts und „p’litisch“ links ist? Ja, es gibt einen. Wenn sich linke zur direkten akzjon und zum gewalttätigen widerstand verabreden, spricht der jornalist von „terroristen“. Und wenn sich rechte zur direkten akzjon und zum gewalttätigen widerstand verabreden, spricht der jornalist von „telegram-tschättgruppen“ [archivversjon].

Und jetzt lernt endlich, dass das internetz nazi ist! Vor allem, wenn ihr verschlüsselt tschättet oder irgendwelche nicht zensierbaren und schwer überwachbaren protokolle für eure kommunikazjon nutzt, so dass die freiwillige und staatliche gedankenpolizei keine schangse hat.

Mit freundlichen grüßen
euer ministerjum für liebe.

Nicht der postilljon

Endlich können wir im sinne des bürgerlichen knallfeminismus p’litisch korrekt scrabble spielen und ganz groß aufpunkten!!1!

„Für gendergerechte Sprache“:
Spielehersteller führt Neuerung bei Kultspiel ein

Zum „Welt Scrabble Tag“ am 13. April führt der Spielehersteller Mattel einen Genderstein für ihr Gesellschaftsspiel ein. Auch die Spielanleitung wurde umgeschrieben, sodass sie gendergerecht ist. Damit will der Konzern ein Zeichen für gerechte Sprache setzen […] Mit dem neuen Genderstein in der Form „*IN“ möchte Mattel, dass gendergerechte Sprache „spielerisch leicht gelernt“ werden kann. Durch die Nutzung des Steins soll das Gendern leichter „in den täglichen Sprachgebrauch übergehen“ […] Außerdem scheint der Hersteller jeden belohnen zu wollen, der den Genderstein benutzt. Bei Verwendung gibt es gleich zehn Punkte, die gibt es sonst nur für die Buchstaben „Q“ und „Y“

[Archivversjon]

Sankt Zjonen

Ich finde es immer lustig, wenn „experten“ sagen, dass der russische staatspräsident und kriegsherr Putin empfindlich von sankzjonen getroffen würde und wenn der jornalismusapparat das mit kollektivem nicken in presse und glotze weiterträgt. Ich glaube nicht, dass der werte herr präsident in der isolazjon seines führerbunker irgendeinen mangel haben wird.

BRD-volxverblödungsschule des tages

Da sage aber keiner, dass die schüler an der schule kein deutsch mehr lernen würden!

Neben einer Analyse des Textes nach „Abweichungen von der Standardsprache“ wurde den Schüler:innen mitunter aufgetragen: „Wähle ein Märchen, das Dir gut gefällt, und formuliere es ins Kanakische um.“

Richtisch krass korrekte deutsch!

Selbstfahrendes auto des tages

Nach aktuellen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 55-Jähriger mit seinem Audi A3 die Erich-Ollenhauer-Straße aus Richtung Süden kommend. An der Kreuzung Bothfelder Straße beabsichtigte der Langenhagener auf einer Abbiegespur nach rechts auf diese einzubiegen. Auf dem dortigen Fußgängerüberweg überquerte ein Senior gerade zu Fuß die Straße von rechts kommend in Richtung Langenhagen Zentrum. Gegen 10:30 Uhr kollidierte der Audi aus bislang ungeklärten Gründen mit dem Fußgänger, der ebenfalls in Langenhagen wohnt. Durch den Aufprall mit der linken Fahrzeugfront schleuderte der Senior auf die Fahrbahn und erlitt schwere Verletzungen

Was so ein audi immer alles anrichtet, völlig ohne beteiligung seines fahrers. Wusch, ist ein opa vom zebrastreifen gefegt. Und dann wird der auch noch so rumgeschleudert, dass er tatütata ins krankenhaus (oder auf den friedhof) kommt. Da kann man nix machen. Ihr wisst ja, wie das so ist mit autos.

Freedom day

Jene, die gern so leben möchten, als sei corona kein besonderes problem, haben heute, mitten in der sich weiterhin hochschaukelnden fünften oder sexten corona-welle, ihren kleinen freedom day. Jene, die gern so leben möchten, als sei die verwendung von cannabis als genussmittel kein besonderes problem, sind weiterhin kriminelle.

Die gleichen scheißjornalisten…

…die jetzt so gern die frase vom „völkerrechtswidrigen angriffskrieg“ russlands auf die ukraine in die tasten tippen (und meiner meinung nach damit recht haben, abschließend wird das hoffentlich in Den Haag entschieden), hatten überhaupt keine probleme mit dem völkerrechtswidrigen angriffskrieg aus frei erfundenen kriegsgründen, den USA und großbritannjen im jahr 2003 gegen den irak unter Saddam Hussein geführt haben. Sie haben damals nicht einmal von einem angriffskrieg gesprochen. Stattdessen gab es geile bilder des embedded journalism von krieg und sieg, wie im videospiel. Diese nach scheiße stinkenden scheißjornalisten, die auf einmal so merkwürdig klare sprache in ihrem scheißmaul haben, sie haben damals einfach die propaganda der angreifer wiedergegeben. Die irakischen massenvernichtungswaffen existierten niemals, die „geheimdienstinformazjonen“ waren lüge und fälschung, die horrormärchen waren horrormärchen.

Wer augen hat zu sehen, der schaue sich die scheiße an. Wer nicht mehr klar sehen kann, der rieche die scheiße! Wer glaubt, dass es propaganda nur in russischen medien oder nur in diktaturen gäbe, ist bereits auf die propaganda reingefallen. Der jornalist ist euer feind, der euch ins gehirnchen ficken will und sich in den dienst jeder schlechten sache zu stellen bereit ist. Immer.

Für den völkerrechtswidrigen angriffskrieg auf den irak musste sich leider kein verantwortlicher in Den Haag verantworten.

Und nun etwas musik [link geht zu juhtjuhbb].

Wofür einem an der universität punkte abgezogen werden

Dafür, dass man dudenkonform und deutsch „die schüler“ statt „die schüler*innen“ schreibt, gibt es an der justus-liebig-universität zu gießen einen punktabzug [archivversjon].

Auch weiterhin viel spaß mit den versuchen, irgendwelchen gender-neusprech mit aller gewalt in presse, glotze, schule, amt und universität durchzusetzen!

Religion mag opium des volkes (Marx) oder für das volk (Lenin) sein, aber gender ist LSD für die linke.

Dudendeutsch des tages

Der duden — trotz aller meiner persönlichen reformbemühungen immer noch die grundlage dafür, wie wir unsere wunderhübsche muttersprache offizjell schreiben — schafft jetzt das, was nicht einmal die scheißnazis hingekriegt haben: das wort „jude“ und seine ableitungen zu diskriminierenden schimpfwörtern zu erklären [archivversjon, link geht zur springerpresse]. Und das lustigste daran: die juden haben noch nicht einmal mitbekommen, dass ihre selbstbezeichnung „diskriminierend“ sein sollte und fühlen sich ganz schön… ähm… ausgegrenzt. Ich kann mir da ein sehr breites grinsen gar nicht verkneifen, wenn sprachpflegerische „judenfreunde“ der neusprech-volxerziehenden art nicht einmal mehr auf die idee kommen, juden zu fragen. 😁️

Diese selbstfahrenden autos aber auch immer!!1!

Auto fährt in Gehrden gegen Baum:
24-Jähriger stirbt vor Ort

[Archivversjon]

Hätte dieser vierundzwanzigjährige doch nur selbst sein auto gefahren, statt sich von seinem auto gegen den baum fahren zu lassen!

Früher hat man bei jornalisten ja mal verlangt, dass sie einen vorgang treffend und unmissverständlich beschreiben und PResseerklärungen von organisazjonen oder polizeien entsprechend umformulieren können, und weil das auch nicht immer klappte, hat ein lektorat die schlimmsten patzer vor der veröffentlichung ausgeräumt (beim spiegel und bei der neuen zürcher scheint es zum beispiel bis heute ein lektorat zu geben, und das merkt man beim lesen). Beim norddeutschen schundfunk, mitfinanziert durch die höchste rundfunkabgabe der welt, wurde leider an beidem, sowohl an minimalanforderungen für autoren als auch am lektorat, gespart. Warum sollte man auch ein besseres niewoh als die reklamefinanzierte scheißpresse anstreben.