Das unwort des jahres 2016…

Das unwort des jahres 2016 ist „volxverräter“, und dafür gibts auch einen grund:

In der Begründung der Jury heißt es, Anhänger von Pegida, AfD und ähnlichen Initiativen würden den Begriff als Vorwurf gegenüber Politikern verwenden. Er sei undifferenziert und diffamierend und würde „das ernsthafte Gespräch und damit die für Demokratie notwendigen Diskussionen in der Gesellschaft“ abwürgen

Das gleiche gilt übrigens für das im sommer 2016 von Angela Merkel geprägte wort des jahres 2016: „postfaktisch“, nur das irgendwelche »patriotischen europäer« oder »alternativen für schland« nix damit zu tun haben. :mrgreen:

ENDLICH! EIN NEUER GROẞBUCHSTABE!

Rechtschreibrat macht Weg für großes Eszett in amtlicher Rechtschreibung frei

Endlich gibt es den überflüssigsten buchstaben der deutschen sprache auch als versalje. Oh, ihr glücklichen schweizer, die ihr euch so vortrefflich verstehen könnt, ohne dieses zeichen zu schreiben!

Vielleicht sollte eine „inizjative der ſchreibgemeinſchaft“ sich befleißigen, noch einen dritten buchſtaben für den gleichen laut einzuführen. Unicode haben wir ja inzwiſchen alle. Naheliegend wäre die noch aus dem frakturſatz vertraute unterſcheidung zwiſchen langem s „ſ“ und schluſs-s „s“, die kombiniert mit der aktuellen rechtſchreibung für ein abſurdes und ausgeſprochen häſsliches ſchriftbild ſorgte. Der ganz extragroße vorteil dabei: ähm… endlich wird das ſchreiben wieder komplizierter! Und außerdem verbeſſert sich die eindeutigkeit der ſchriftſprache. Zum beiſpiel, weil man auf dem erſten blick den unterſchied zwiſchen der „wachstube“ (eine tube voller wax) und der „wachſtube“ (eine stube für die wachenden) erkennen kann. Gut, die rechte gutſchreibung ſchreibt für erſteres einfach „waxtube“, aber davon werde ich die werten mitmenſchen im rechtſchreibrat leider nicht überzeugen können…

Übrigens…

Die keineswegs so moderne und im gegensatz zur totalüberwachung der bevölkerung auch durchaus nachvollziehbare industriespionahsche bei BRD-rüstungsunternehmen heißt jetzt natürlich massiver häckerangriff, und irgendwelche bullschitt-forensiker wollen auch genau wissen, dass da ein staat beteiligt war, denn die häcker hatten ja die besten angriffstechniken.

Natürlich kann es dann nur china oder russland gewesen sein, denn die USA brauchen sich solche mühen doch gar nicht zu machen, die kriegen doch alles von der bummsregierung und den BRD-geheimdiensten frei haus geliefert, wenn sie entsprechende wünsche kurz andeuten.

Ich frage mich ja, ob die spione einen fuß in die tür gekriegt haben, weil ein angestellter bei thyssenkrupp mäjhlanhänge aufgemacht hat. Und ob es nicht doch viel eher gelangweilte, verpickelte zwölfjährige gewesen sind. :mrgreen:

Erwartungsgemäß gibts beim BRD-staatsfernsehen eine extraporzjon cyber.

Zitat des tages

Unsere zahlreichen Probleme haben viele Ursachen, unter denen ich die politische Korruption als die schwerwiegendste bezeichnen würde. Die Globalisierung oder gar die Modernisierung gehört jedoch ganz sicher nicht dazu. Insofern können es auch nicht die „Globalisierungs- oder Modernisierungsverlierer“ sein, die nun auf die Straße gehen, den Medien und der Politik nichts mehr glauben und böse rechts- und linkspopulistische Parteien und Politiker wählen. Wer so etwas erzählt, ist nicht nur unehrlich, sondern zudem im höchsten Maße zynisch

[…] Verlierer; das sind zum Beispiel Boxer, die ihre Deckung nicht oben halten können oder Läufer, denen die Puste ausgeht. Die Menschen, die ihr Vertrauen in die Politik verloren haben, sind keine solchen Verlierer sondern Opfer!

Jens Berger

Neusprechwortmangel des tages

Nach auffassung des vizepressesprechers der bummsregierung soll man einen mord mit einer militärischen drohne nicht mehr als drohnenmord bezeichnen; der ehemalige kwalitätsjornalist bei der bildzeitung hat es aber leider bei seinem einwand versäumt, ein schönes neusprechwort für diese beim US-militär unter friedensnobelpreisträger Barack Obama so beliebt gewordene mordmetode zu benennen.

Mein vorschlag: nennt es doch einfach „friedensförderndes anstupsen“. 👿

Es sind doch schon „selbstfahrende autos“ im einsatz…

…und zwar bei der hannöverschen polizei. Anders kann ich mir nicht erklären, dass es sich in dieser sicherlich direkt aus einer PResseerklärung der polizei abgeschriebenen meldung so liest, als hätten die beiden polizeibeamten völlig unbeteiligt in ihrem dienstwagen gesessen, als das auto eine pizzalieferantin totgefahren hat.

Aber hej, polizeibeamte in der BRD haben ja auch diese tollen dienstwaffen, mit denen sie niemals umständlich selbst schießen müssen, wenn jemand damit totgemacht werden soll — in der polizeilichen PResseerklärung, die immer unrelativiert und in den formulierungen wörtlich von der gesamten scheißjornallje abgeschrieben und vom scheißrundfunk wiedergegeben wird, heißt es dann immer, dass sich ein schuss gelöst habe…

Bei solchen hirnficksprachregelungen ist es doch nur folgerichtig, dass nicht die polizisten andere menschen totfahren, sondern ihre autos.

Propaganda des tages

Menschen totbomben und totschießen heißt jetzt in der FAZ neutralisieren, wenns NATO-staaten sind, die da menschen totbomben und totschießen.

Wenn ich solche töne in der scheißpresse von jornalistenarschlöchern lese, gehe ich davon aus, dass die türkei demnächst als voll demokratisch dargestellt und in die europäische unjon aufgenommen wird.

via @frl_mondblum@nerdpol.ch

Wer oder was ist eigentlich dieses „hate speech“

Wer*in vom „doktorant“ keine pickel bekommt, lese es hier nach: „Laut und dämlich – No Hate Speech.de“. Und auch mensch*innen, die pickel*innen davon bekommen, sollten den artikel bitte einmal überfliegen, ehe sie sich aus vorwiegend psychischer motivazjon zur scheibchenweisen errichtung einer internetzzensur-infrastruktur einspannen lassen, die später willkürlich gegen alles gewendet werden kann und gewendet werden wird.

Oder hat hier jemand geglaubt, dass die von zensursula erstmals offensiv vorgetragenen bemühungen vergessen sind? Nein, die liegen bereit, um bei näxster gelegenheit wieder hervorgeholt zu werden.

Ach du scheiße!

Das strenge Handyverbot am Steuer gerät ins Straucheln – dank der Genderisierung der Gesetzesprache

Liebe vollidjoten und vollidjotinnen, ich bin radfahrer, und beinahe jeden verdammten tag springe ich irgendwo dem tod von der schippe, der in form eines wischofonzombies mit auto äppblind durch die straßen rast. Das verbot war noch nie etwas wert. Und jetzt nicht einmal mehr das. Danke, liebe sprachliche korrektler_innen mit eurem streben nach „geschlechtergerechter“ sprache! Ich hoffe, euch erwischt es zuerst! Ach scheiße, das wird nix, weil ihr ja meistens im auto sitzt… schade. 😦

Ausgezeichnet

Faszinierend, wie viele jornalisten in ihrer hirnfickenden contentindustriellen scheißsprache einen „big brother award“ als einen „oscar“ bezeichnen. Und nicht als einen „razzie„. So machen sie in ihrer scheinbaren berichterstattung über die kritik an der verantwortungslosen datensammel- und datenschleuderei aus der kritik noch sprachlich und damit psychologisch wirkmächtig eine auszeichnung für etwas großartiges. Nach sex monaten des läppenden stroms von immer neuen neuigkeiten hat sich schließlich im kopfsieb der völlig unkundigen (und wahlberechtigten) verfangen, dass der verfassungsschutz einen „oscar“ für seinen datenschutz bekommen hat, dass es also gar nicht so schlimm sein kann.

Einmal ganz davon abgesehen, dass der „oscar“ in wirklichkeit „academy award“ heißt… 😀

Dummdenglischspeech…

Werte aktivist_innen, kennt ihr denn kein klares, deutsches wort, das ihr anstelle von „hatespeech“ verwenden könnt? Zum beispiel das deutsche wort „volxverhetzung“, dessen bedeutung auch im strafgesetzbuch steht und bei dem es sich um eine in der BRD klar illegale und strafbare tätigkeit handelt?

Oder passt ein solches wort nicht zu euren zensurvorstellungen im rechtsfreien raum, die man besser über nebel- und emosprech propagiert? So etwas würde ich euch jedenfalls vorwerfen, wenn ich euer gegner wäre…

Vergewaltigungsfall des tages

Das mutmaßliche Opfer und ihre vier Mittäterinnen gingen professionell vor, um die Sexualstraftat vorzutäuschen […] Das Opfer hat an ihrer Schule chemische Drogen in Tablettenform gekauft, um sich selbst zu betäuben. Mit ihren Freundinnen hat sie sich Verletzungen zugefügt, die auf die Sexualstraftat hinweisen sollten. Auch haben die Täterinnen den Tatort, einen Spielplatz, und die Kleidung des Opfers so präpariert, dass die Ermittler von einer Sexualstraftat ausgehen mussten. Eine der Freundinnen mimte eine Zeugin, die die Polizei rief […]

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten nach dem gemeldeten Delikt die Ermittlungskommission „Werther Brücke“ gegründet. Die Verletzungen, die sie sich selbst zugefügt hatte, ließen selbst die Ärzte glauben, dass sie Opfer einer Sexualstraftat geworden ist […] Grund für die Tat seien private Probleme der 16-Jährigen

Weia! Wenn ich so etwas lese, würde ich mich ja mal für die „dunkelziffer“ interessieren — ein wort, mit dem sonst immer gesagt wird, dass es wesentlich mehr vergewaltigungen als angezeigt gäbe.

„Schön“ übrigens, wie der kwalitätsjornalist im hirnfickduktus der scheißpresse immer noch so eine niederträchtige, mutmaßliche täterin als „opfer“ bezeichnet. Ist ja eine frau, ist „opfer“. Weia!