Wort des tages

Die jornalismus-flatulenzer beim ehemaligen nachrichtenmagazin haben übrigens mal wieder ein neues wort erfunden: „Terror-Influencer“ — zum glück für uns alle ist nicht zu befürchten, dass man damit im gosseninternetz bei finster-gram, fratzenbuch und juhtjuhbb viel geld machen kann oder gar irgendwann in irgendwelchen promi-sendungen als nanoprominenter bei den kloakensendern an der reklamevermarktungsfront landet.

Erhitzung

Das wort „klimaerwärmung“ klingt wohl nicht mehr alarmistisch genug, während dem wort „klimakatastrofe“ die sofort-angst-aktualität fehlt, ähnlich wie beim wort „weltuntergang“, das zum glück noch in zeitliche fernen weist. Jedenfalls scheint sich ein neues wort unter jornalisten breitzumachen, und das ist das wort „klimaerhitzung“ oder noch drastischer „erderhitzung“. Und ich höre schon die ersten menschen, die diese für presse und glotze jornalistisch vorgestanzte sprachliche schablone einfach nachsprechen, wie üblich ohne auch nur eine spur von reflexjon…

In hannover wird gemessert

Nachdem die Opfer der Gruppe gefolgt waren, setzte sich hier die körperliche Auseinandersetzung fort, ehe die Unbekannten schließlich endgültig zu Fuß in Richtung Haspelmathstraße flüchteten. Bei der Auseinandersetzung erlitten die beiden Opfer Stichverletzungen. Während der 25-Jährige schwer verletzt wurde, fügten die Unbekannten dem 26-Jährigen lebensgefährliche Verletzungen zu. Sein Zustand ist nach einer Not-Operation aktuell stabil

Das kennen wir ja alle, dass man sich bei einer „körperlichen auseinandersetzung“ stichverletzungen zuzieht, die einen so nahe am tod vorbeiführen, dass man erstmal eine notoperazjon kriegt und die intensivstazjon kennenlernt. Zu meiner zeit nannte man so etwas jedenfalls anders… aber wenn man das wort „messer“ um jeden preis vermeiden will, kann man ja nicht „messerstecherei“ schreiben, und dann wirds halt sprachlich zu einer rauferei. 😦

Die geschwindigkeit menschlicher kommunikazjon

39 bit/s [archivversjon].

Die welt ist aber voll von menschen mit unauffälligem kwasseltempo, die sich alle mühe geben, nahezu null bit pro sekunde informazjon rauszugeben. Politiker, PR-heinis und scheißwerber zum beispiel. Aber die wollen ja auch nichts mitteilen, sondern ihre intelligenz- und menschenverachtung hinter einer fassade schöner klänge voller psychoaktiver assozjazjonen verstecken.

Ist ganz an mir vorbeigegangen, dieser neusprech…

…oder es ist vielleicht auch die neue, heiße ausdrucksweise für bürokraten, p’litiker, jornalisten und andere unmenschen, die uns propagandabetroffenen in den nächsten monaten erst noch eingebläut wird: es gibt jetzt keine armen mehr im deutschen sprachraum, die nennt man jetzt armutsbetroffene. Die satanischen pfaffen und das erwaxenenerzieher-pack, das sich irgendwas mit sozjal nennt, machen schon eifrig mit beim neusprechsprechen.

Zensur des tages

iOS 13:
Apples Handschriftenerkennung streicht Schimpfwörter

Bestimmte Begriffe scheinen Apple zu unanständig: Bei der Transkription handschriftlicher Notizen werden diese automatisch ausgefiltert

Der mechanische zensor von scheißäppel weiß eben viel genauer, was du sagen und wie du dich ausdrücken willst als du selbst. Dieses blog könnte ich nicht mit so einem scheißpädd von scheißäppel führen.

Gender des tages

Na, ist diese hochnotgerechte genderneusprech-sprache mit ihren diversen zungenstrafen nahe an den lebensproblemen der sorgsam propagandistisch vorbereiteten bevölkerung? In der schweiz ist sie es jedenfalls nicht:

Anlässlich des sogenannten Frauenstreiks vom Juni hat die Zeitung „20 Minuten“ rund 11600 Personen gefragt: „Sollte man gendergerecht schreiben?“ Aufgrund der über Wochen andauernden mehr oder weniger tendenziösen Berichterstattung zu gleichstellungspolitischen Themen in den Medien hätte ich eigentlich klare Zustimmung erwartet.

Umso mehr hat mich verblüfft, dass nicht nur 87 Prozent der befragten Männer, sondern auch 70 Prozent der Frauen angaben, „nur wenig von gendergerechter Sprache“ zu halten. Lediglich 11 beziehungsweise 24 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass „Geschlechterstereo­type durch Sprache zementiert“ würden

Nun, ihr politikmachenden und euch-selbst- wie weltverblödenden, die ihr uns die „studierenden“, „radfahrenden“, „autofahrenden“, „antragstellendenenden“, „zu-fuß-gehenden“ und dergleichen neusprech in die gesetzestexte geschrieben habt und diesen sprachkranken bullschittsprech zunehmend verpflichtend macht, ihr löst ein problem, dass nicht wirklich existiert. Ich sehe da ja eine menge existierende probleme, derer man sich mal annehmen könnte… :mrgreen:

Gruß auch an die stadt hannover, deren angestellten und beamteten verpflichtet sind, genderneusprech zu schreiben und zu sprechen.

Verlogener wendehals des tages

Liebe Aktivisten von „Fridays for Future“: Natürlich wäre es wünschenswert, wenn Frank Bsirske, stellvertretender Aufsichtsrats-Chef des größten Klimasünders Europas – RWE – plötzlich Klimaschützer geworden wäre […] Natürlich billigen auch wir vom Klima-Lügendetektor Menschen die Einsicht auf dem Irrweg zu und begrüßen ihre Läuterung. Das allerdings setzt das Eingeständnis der Schuld voraus. Von Frank Bsirske ist davon nichts zu hören. Wenn er jetzt zu mehr Klimaschutz aufruft, will er offenbar die Fehler seiner Vergangenheit reinwaschen

Vom verlogenen, stinkenden politplumpsklo Frank Bsirske vom ausbeuterhilfsverein ver.di (angeblich eine gewerkschaft, vertritt aber nicht die interessen ihrer mitglieder), der hier fröhlich nach alzheim grüßt und fest aufs vergessen im lande pressefreiheit hofft, einmal ganz abgesehen: weia, was für eine sprache! Irrweg, läuterung, schuld, dann sprechen wir auch die vergebung zu. Das ist mir alles viel zu katolisch… :mrgreeen:

Diese autos aber auch immer…

Bei einem Verkehrsunfall ist am Samstag, 27.07.2019, ein 81 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Er ist auf dem Parkplatz eines Supermarktes An der Wollebahn von dem Auto einer 89 Jahre alten Frau erfasst worden

Diese autos, die immer wieder irgendwelche menschen erfassen, so dass man als unaufmerksamer fahrer niemanden mehr anfahren, umfahren, totfahren muss; diese autos sind fast schon so gut wie die dienstwaffen der polizei, mit denen nie geschossen wurde, wenn einer hinterher tot ist, sondern aus denen sich immer nur ein schuss gelöst hat. :mrgreen:

Angstnachrichtenwort des tages

Eben in der 20-uhr-ARD-tagesschau von gestern gehört: „extreme wärmebelastung“.

Kommt, ihr hirnficker, da geht noch was! „Strahlung“ muss auf jeden fall noch mit rein, damit es so richtig apokalyptisch klingt. Übt es einfach mal, ihr hirnficker, bis euch das genau so leicht über die lippen geht: „extreme wärmestrahlenbelastung“. Klingt doch fast schon so furchterregend wie ein geGAUtes atomkraftwerk… ☢️

Ich nenne das wetter im moment ja „schönes heißes sommerwetter“, bin aber auch froh, nicht im straßenbau zu malochen. Aber meine fresse… diese sprache im scheißjornalismus! Joseph Goebbels wäre davon begeistert gewesen.

Neusprech des tages

Das gute-kita-gesetz, das starke-familjen-gesetz, das geordnete-rückkehr-gesetz, das fäjhre-kassenwahl-gesetz und jedes weitere noch kommende schöne-worte-gesetz.

Mal schauen, wann die CDUCSPDU unter AKK hier das „bessere-meinungs-gesetz“ einführt. Das wäre doch ein toller name für ein umfassendes zensurgesetz.

Und nun zur rechtsdurchsetzung

Polizei geht in 13 bundesländern gegen gefühlsausdrücke im internet vor

Zum vierten mal in folge gingen polizeibeamte mehrerer bundesländer gegen gefühlsausdrücke im netz vor. Laut bundesamt für liebe zeigt das bereits wirkung

Oder so ähnlich

Ja, ich weiß, dass hier wirklich strafbare sachen verfolgt wurden. Aber dieser neusprech mit dem „häjhtspietsch“ geht mir sowas von auf den senkel! Hass ist eine ganz normale emozjonal-psychische reakzjon, die man aus beinahe jeden menschen rauskitzeln kann. Wenn man diese völlig normale emozjonal-psychische reakzjon dann in der allgegenwärtigen polizei-, p’litiker- und jornalistensprache wie eine straftat darstellt, wird mir immer ganz orwell.

Was kommt als näxstes? Gedankenverbrechen? Weit weg ist es davon nicht mehr. Übrigens: hämische kommentare über den tod eines ermordeten BRD-p’litikers sind zwar sehr geschmacklos, aber mehr eben auch nicht. Und so etwas wird in einem heise-artikel schon in einem zusammenhang mit volxverhexungen, judenhass und aufforderungen zu straftaten gebracht. Ganz großes orwell-kino, nur leider nicht auf der leinwand, sondern im echten leben.

In hannover wird rad gefahren

Ein 46-Jähriger ist am Sonntagmorgen, 26.05.2019, im Stadtteil Mitte bei einem Unfall mit einem Kleintransporter schwer verletzt worden […] Ersten Erkenntnissen zufolge war der 47-Jährige mit seinem Citroen Jumper auf dem Friedrichswall in Richtung Friederikenplatz unterwegs. Als er nach rechts in die Karmarschstraße einbog, kollidierte er mit dem in gleiche Richtung fahrenden, bevorrechtigten 46-Jährigen. Der Radfahrer wurde schwer am Fuß verletzt und musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden

Ein kleiner dank an den pressetexter der polizei, dass nicht mehr die rede davon ist, dass der radfahrer „vom auto erfasst wurde“, als wäre da gar kein mensch dran beteiligt gewesen. Ja, genau so klingt das sonst immer. Ein weiterer kleiner dank dafür, dass darauf hingewiesen wurde, wer hier vorfahrt hatte. Ja, das wird bei unfällen mit radfahrern regelmäßig in der meldung weggelassen, und da, wo ich den unfallhergang nachvollziehen kann, weiß ich auch genau, woran das liegt, nämlich an der vorfahrt des radfahrers. Und irgendwann wird auch mich einer von diesen henkern mit führerscheinhintergrund, die gucken für völlig überbewertet halten, ins grab schubsen. Die vorfahrt eines radfahrers hat außerhalb der straßenverkehrsordnung nämlich noch weniger existenz als nessie und die UFOs. Und noch ein kleiner dank dafür, dass bei einer fußverletzung nicht druntersteht, dass der radfahrer keinen helm trug — wie das sonst leider recht regelmäßig der fall ist, wisst ja, die radfahrer sind alle selbst schuld und die helmpflicht ist alternativlos; wenn die radfahrer sterben, ist es Darwin, und jetzt gebt ordentlich gas und guckt nicht…

Wenn ihr da bei der polizei weiterhin die von der presse meist unverändert übernommenen texte so klar und frei von unterschwelliger autopropaganda schreibt, dann könnte sogar mal ein paar menschen in hannover etwas klar werden. Und das würde ich sehr begrüßen. Im moment sind radfahrer nämlich das kanonenfutter des straßenverkehrs. Und ich bin radfahrer. (Und ja, ich weiß, was für vollidjoten es unter den radfahrern hier gibt, denn ich sehe die auch jeden verdammten tag.)

Und nun fahrradhelm ab zum gebet¹!

Radweg unser, der du bist neben jeder fahrbahn,
dein „fahrradparadies“ komme,
deine benutzung sei überall pflicht²,
in allen ortschaften wie auch an den landstraßen!

Unser täglich sicherheitsgefühl gib uns heute,
und vergib uns das ständige falschfahren,
wie auch wir vergeben all den falschparkern.
Und führe uns nicht auf die fahrbahn,
sondern erlöse uns von den bösen autos!

Denn dein ist der „schutz“,
und die „fahrradfreundlichkeit“
und die „sicherheit“
bis wir schließlich in die ewigkeit…

RUMMS!

(Feierliche musik setzt ein: ta… tü… ta… ta…)

¹Das „gebet“ ist so wesentlich von Chr. Maercker inspiriert, dass es ein plagiat ist.

²Zwanzig øre ordnungsgeld, wenn man einen radweg mit blauem radweg-schild nicht benutzt, zum beispiel, weil er bis zur unbefahrbarkeit kaputt, zugeparkt, versperrmüllt ist oder einen in zusammenarbeit mit bäumen und parkenden autos so sehr von der verkehrssituazjon trennt und gleichzeitig für andere verkehrsteilnehmer unsichtbar macht, dass er schlicht lebensgefährlich ist. Wer für die nichtbenutzung eines sinnlos oder straßenverkehrsordnungswidrig mit einem schild als benutzungspflichtig angeordeten radweges nicht zahlen will, kann es vorm verwaltungsgericht durchfechten, was oft über ein jahr dauert und nerven kosten kann. Wenn man das verfahren gewinnt, bedeutet das nicht, dass der verkehrsausschuss den blauen lolli auch entfernt. Auch nicht, wenn im urteil im namen des volkers drinsteht, dass der blaue lolli da widerrechtlich steht. Hannover ist voll davon! Und voll von aufmerksamen polizeibeamten, die das auch immer wieder einmal durchsetzen (was übrigens ihr dschobb ist, die können auch nix für die scheiße). Und in anderen städten sieht es genau so beschissen aus (von mir aus eigener erfahrung bestätigt für hamburg und münchen).

Aus einem land, in dem wir gut und gerne leben…

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung hat Juden in Deutschland davor gewarnt, die Kippa aufzusetzen. Grund sei eine zunehmende „gesellschaftliche Verrohung“

[Archivversjon]

Ach, und ich dachte schon, der grund sei der zunehmende judenhass — auf den die deutschen übrigens kein monopol haben, wie wohl jeder feststellen wird, der sich mal mit zugewanderten muslimischen zeitgenossen unterhält, die hier leben.

Aber unsere bummsregierung sieht ganz andere ursachen für den zunehmenden judenhass — achtung, gut festhalten!

Hierzu haben das Internet und die sozialen Medien stark beigetragen, aber auch die fortgesetzten Angriffe auf unsere Erinnerungskultur

Das internetz macht menschen zu judenhassern!!!1!!elf!!!1!

Gleich mal wegzensieren! Sonst kommt Hitler zurück! :mrgreen:

Entschädigung

Interessant ists übrigens, dass die scheißjornalisten in presse und glotze jetzt bei den erhöhten abgeordnetenbezügen nicht mehr von „diäten“, sondern von „abgeordnetenentschädigung“ sprechen, ganz so, als sei das selbstgewährte und recht fürstlich bemessene jetztmalwiedernochmehrgeld eine „entschädigung“; eine art sozjalleistung, die jemanden zum ausgleich gewährt wird, weil er einen schaden erlitten hat. So wird aufkeimender sozjalneid auf die dringend köpfungswürdigen feudalherren und feudalherrinnen der BRD-parteienoligarchie schon sprachlich im keime erstickt.

Wenn bei diesem hirnfick durch sprache im worte aber deutlich mitschwingt, dass unsere p’litiker und p’litikerinnen einen schweren schaden haben müssen, dann ist das freilich eine feststellung, der ich mich nicht zu widersprechen getraue.

Mördersprache des tages

Diese autos, die immer die kinder erfassen, statt dass ihre fahrer die kinder tot- oder krankenhausreiffahren

Dienstagnachmittag (07.05.2019), gegen 16:05 Uhr, hat ein Zehnjähriger beim Überqueren des Groß-Buchholzer Kirchweges offenbar ein Auto übersehen und ist von diesem erfasst worden […] Beim dem anschließenden Zusammenstoß wurde der Schüler von dem Pkw erfasst und erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen

…sind fast so „gut“ wie die dienstwaffen der polizisten. Mit denen muss man ja auch niemals schießen, daraus löst sich immer wie von allein ein schuss.