Gekünstelte intelligenz des tages

Das funkzjoniert ja echt toll mit der spracherkennung. Nicht nur bei guhgell, meikrosoft, äppel und amazon, sondern auch beim fratzenbuch [archivversjon]:

Facebook hat Mitarbeiter einige Aufnahmen von Nutzern aus seinem Chatdienst Messenger anhören und abtippen lassen […] Bei Facebook hätten sich Hunderte Beschäftigte bei externen Dienstleistern die Audioclips angehört […] Sie seien im Unklaren darüber gelassen worden, unter welchen Umständen die Aufnahmen gemacht wurden und für welchen Zweck sie sie abtippen, hieß es. Die Unterhaltungen hätten zum Teil „vulgäre“ Inhalte enthalten

Na kommt, leute, stellt euch mal nicht so an! Wenn ihr irgendwelche dienste und äpps vom spämmigen, stinkenden und kriminellen fratzenbuch nehmt und durch euer scheißleben tragt, dann ist euch eh schon alles egal und ihr habt eure würde beim kauf des wischofons abgegeben. Ja, das gilt auch für wanzäpp. Warum sollte es euch da noch stören, wenn die GESTAPO… ähm… ein paar leute immer wieder mal eure privatgespräche und euren tschättsex mithören? :mrgreen:

Security des tages

Für Hacker ist jede Systemschnittstelle eine Angriffsfläche. Das gilt auch für Mikrophone, wie sie in Handys oder vernetzten Lautsprechern und Fernsehern eingebaut werden. Diese Mikrophone übersetzen Schallwellen in digitale Signale, wobei aber stets Verzerrungen auftreten. Diese Verzerrungen können Hacker ausnutzen, um Befehle auszulösen, die für Menschen entweder wie sinnloses Geplapper klingen oder gar völlig unhörbar sind

Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen abhörwanzen, die ihr euch mitten in euren persönlichsten lebensbereich stellt, ihr hirnlosen konsumtrottel! Ist ja so bekwem, modern und didschitäll leifsteil. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Ich warte jetzt jedenfalls auf das erste juhtjuhbb-video, das den zuschauern mit ihren modernen industriewanzen in wohnung oder hosentasche (zum beispiel über den anruf einer „mehrwertnummer“, der nicht bemerkt wird) ein bisschen geld klaut. Das wird kommen. Ganz sicher. Da draußen laufen genug leute mit ausreichender krimineller kreativität rum.

Dass die hersteller so eines techniktinnefs einfach einen bandpass hinter das angeblich nur für spracheingaben gedachte mikrofon schalten, der ungefähr das durchließe, was ein telefon auch durchlässt (und was somit sicher hörbar ist), das geht ja gar nicht, weil sie sich damit ja die eigentliche funkzjon dieser ganzen scheißteile kaputtmachen würden: beliebiges überwachenkönnen jedes menschen, der sich diese scheiße in sein leben stellt. Und so wird halt alles digitalisiert, was das empfindliche kondensatormikrofon mitnehmen kann. Ja, das war eine verschwörungteorie. Ob ich ein spinner bin, seht ihr, wenn ihr im neuen faschismus aufwacht, den ihr mit eigenem geld, eigenem schweiß und freiwilliger installazjon von überwachungstechnik aufgebaut habt, ihr idjoten und faschisten!

Übrigens: das, was euch die scheißjornalisten, die als schleichwerber immer scheiß-PResseerklärungen abschreiben, jedes mal wie gleichgeschaltet gleichlautend als einen „lautsprecher“ erklären, das ist in wirklichkeit ein mikrofon. Ich hoffe, dass auch weniger geübte geister den unterschied zwischen diesen beiden wörtern zu erkennen vermögen. Lasst euch schön weiter verarschen, und glaubt ganz fest daran, dass alles andere als der scheißjornalismus fäjhknjuhs ist! So ists brav! So, und jetzt könnt ihr euch auch den keks aus der reklame kaufen, die ihr nicht mehr adblocken dürft… :mrgreen:

Ach ja, jornalismus, auch bei heise stets ein bisschen dämlich: die hörbaren antworten eines „digitalen assistenten“ mit gegenschall unhörbar zu machen, wie es im heise-artikel nahegelegt wird, funkzjoniert nicht… oder genauer: nur für bestimmte orte im raum. Und auch dort gäbe es nur eine dämpfung, denn die wände des raumes reflektieren schall in einer beim einem solchen häck nicht vorhersehbaren weise. Zudem haben die ohren einen abstand voneinander, der groß genug ist, dass durch unterschiedliche laufzeiten und fasenlagen des schalls immer genug schallenergie an eines der ohren ankommen wird, um hörbar zu sein. Aber woher soll ein technikjornalist so etwas auch wissen, das ist ja diese hirnende fysik, die ihn immer überfordert hat… vielleicht muss er ja morgen ja einen artikel über den bildungsnotstand in der BRD schreiben… :mrgreen:

„Cloud“ des tages

Hej toll, endlich kann man auch unter linux (natürlich in der geschmacksrichtung unbuntu) mit seinem kompjuter labern:

Apple hat Siri. Google hat Google Now. Microsoft hat Cortana. Blackberry hat seinen Assistant. Und Linux? Bekommt Sirius. Damit in Zukunft wirklich jeder mit seinem Computer reden kann

Denn das ist ja das größte, dieses star-trek-gefühl, wenn man „kompjuter“ sagt.

Die Demoversion erkennt Sprachbefehle und Fotos, verarbeitet Fragen der Nutzer in der Cloud und antwortet

Wo bitte? Nein danke, ich bleibe vorerst bei den tasten…

(Die versuche, den leuten die überwachungsschnittstelle durch datenspeicherung und datenverarbeitung auf den kompjutern anderer leute anzudrehen und die geradezu reklamehafte, in jedem fall durchgehend völlig unkritische PResseberichterstattung darüber sind wirklich immer wieder hirnlösend und verdummend.)

Ändräut des tages

Das berechtigungssystem von ändräut kann umgangen werden, indem eine äpp die sprachausgabe benutzt und damit gesprochene befehle an „google now“ sendet. So kann man webseits aufrufen, nummern wählen, SMS versenden… tja, fast alles.

Auch weiterhin viel spaß mit der einfach zu benutzenden technik in euren wischofonen!