Und nun zu pressefreiheit und menschenrechten in der „demokratie“

Gerichtsverfahren gegen Assange:
UN-Beauftragter spricht von „Hexenprozess“

Der UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer warnt eindringlich vor einem „rechtsfreien Raum für die Mächtigen“, die eng mit der CIA & Co. kooperierten […] „Das ist keine Verschwörungstheorie“, versicherte der 51-Jährige nun, der nach eigenem Bekunden zunächst selbst gegenüber Assange negativ voreingenommen war. Der Fall sei so wichtig, da es damit ein Verbrechen werden solle, „die Wahrheit zu sagen“. Würde sich dies etablieren, „wird das auch uns alle die Redefreiheit und die Menschenrechte kosten“. Für „die Mächtigen“ würde dagegen ein „rechtsfreier Raum“ entstehen […] „Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein Verbrechen behandelt wird, werden wir von Verbrechern regiert.“

Nehmt das, presseverleger!

Leistungsschutzrecht:
Google darf vergütungspflichtige Presseangebote ausblenden

Mein lieblingssatz im text von Stefan Krempl ist ja der hier:

Wenn in den Suchergebnissen bestimmte Angebote nicht angezeigt werden, weil der Betreiber diese „aufgrund urheber- bzw. leistungsschutzrechtlicher Regelungen nicht vergütungsfrei anzeigen darf oder kann“, sei dies ein Rechtfertigungsgrund, ähnlich wie die Abwehr von Spam

Ähnlich wie die abwehr von spämm! Das ist genau die richtige vergleichskategorie. Pressespämm, p’litikspämm, lobbyismusspämm. Was für ein wunderschön passendes bild für die scheiße. Diese drexspämm wird noch viel zu wenig abgewehrt.

Ich hoffe jetzt auf eine umfängliche deindexierung von BRD-presseprodukten durch guhgell. Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Könnt ja euer in den dunkelkammern des reichstages herbeilobbyiertes scheiß-leistungsschutzrecht mit in die würmerkuhle nehmen!

Gruß auch an Axel Lobbyistenfotz… ähm… Voss.

Kennt ihr den schon?

Die Kostenloskultur ist im Netz in Bezug auf Nachrichten nach wie vor stark verbreitet

[Besser mal eine archivversjon machen, bevor da in der karl-wiechert-allee die gehirne wieder funkzjonieren und die dumme peinlichkeit aus dem internetz radiert wird]

Dieses schöne wort „kostenloskultur“, das natürlich die nichts bezahlenden (und womöglich noch zum schutz ihrer kompjutersicherheit und privatsfäre mit adblockern kommenden) leser verunglimpfen soll, schreibt ein Stefan Krempl, kwalitätsjornalist, allen ernstes in eine von ihrem presseverleger völlig freiwillig völlig kostenlos ins web gestellte nachrichtenseit.

Der wäre aber auch beim postilljon was geworden! 🤣