Datenschleuder „mastercard“

An der datenschleuder „mastercard“ kann man sehr schön sehen, was die datenschutzversprechen irgendwelcher unternehmen in wirklichkeit wert sind: absolut nichts. Und was einem passiert, wenn die daten dann unter verbrechern zirkulieren:

[…] hatten einige Betroffene weitere Schäden wie gesperrte Kreditkarten, Kreditkartenbetrug, nicht blockierbare Spamanrufe mit gefakten Rufnummern, belästigende Spamnachrichten auf das Mobiltelefon oder Spammails, Identitätsdiebstahl d.h. z.B. das Erstellen von Fakeshops mit der Identität der illegal veröffentlichten Daten der Teilnehmer, Inkassorechnungen und Mahnungen von getäuschten Onlinehändlern, bei denen mit der gestohlenen Identität eingekauft wurde und weitere Folgeschäden, insbesondere auch der sog. Emotional Distress, den Opfer von solchen massiven Datenschutzverstößen erleiden

Mit so einem identitätsmissbrauch durch betrüger werden einem schnell zwei, drei jahre beschränkter lebenszeit durch ständigen ärger verhagelt. Und spämmanrufe von irgendwelchen trickbetrügern (ihr kompjuter ist von viren befallen) und gewinnbimmlern braucht auch keiner.

Auf die bußgelder nach DSGVO bin ich jedenfalls sehr gespannt.

In diesem sinne wünsche ich auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig konsekwenzenlos versprochenen datenschutz, wenn ihr euch schön im internetz nackig macht! Da ist ja noch nie was schiefgegangen! Der einzig wirksame datenschutz bleibt übrigens nach wie vor datensparsamkeit, und da müsst ihr euch selbst drum kümmern, indem ihr sehr sehr sparsam mit euren persönlichen daten seid. Oh, ihr habt händis… na, dumm gelaufen!