Wozu fakten, wenns auch angst und repressjon gibt?

Dass wir nach wie vor nicht genau wissen, wie viele Menschen als Folge einer Coronavirusinfektion schwer erkranken oder sterben, liegt vor allem am Fehlen repräsentativer Studien […] Wenn, wie Charité-Virologe Drosten gerade gegenüber der FAZ erklärte, dass [sic!] schon seit der dritten Märzwoche wöchentlich über 300.000 Corona-Tests durchgeführt werden, hätte man doch leicht 2.000 bis 10.000 für repräsentative Studien reservieren können […] Dass man stattdessen Bürgerinnen und Bürger tagtäglich mit so dramatischen wie missverständlichen Zahlen über „Neuinfektionen“ verängstigt, die aller Wahrscheinlichkeit nach ein statistisch verzerrtes Bild geben […], wie im zitierten FAZ-Artikel jetzt wohl auch Drosten einräumt, ist meiner Meinung nach schwer verzeihlich

Hej, bei einer repräsentativen studie handelt es sich ja auch nicht um einen hauptstadtfluchhafen oder ein ähnliches denkmal für die BRD-p’litik, sondern um den versuch, die so genannte „dunkelziffer“ auszuleuchten und völlig haltlose schätzungen durch etwas bessere schätzungen zu ersetzen.

Ich hoffe sehr, dass auch die Gerichte die Maßnahmen jetzt noch einmal stärker auf ihre Verhältnismäßigkeit hin prüfen

Aber wenn man sich die zahlen nach jeweiliger p’litischer beglückungsidee einfach zurechtschummeln kann, dann kann man eben alles damit begründen. Im zweifelsfall liefert man einfach angst statt fakten, jeden tag für jeden eine badewanne voll bedrückender, passiv machender, lähmender angst.

Frage des tages

Die Abteilung heißt „Unternehmenskommunikation“. Warum ist eine Uniklinik ein Unternehmen? Und warum hat sie eine eigene Abteilung für Kommunikation?

Wird dort auch gleich beantwortet. Vorsicht, etwas gruselig, vor allem, wenn man noch nie mitbekommen hat, wie in der scheißpsychiatrie gedacht und gearbeitet wird.

Zitat des tages

Glaubt man der Frauenministerin, wird jedoch in ein Drittel der betroffenen Unternehmen endlich die Vernunft einziehen: In 33 Aufsichtsräten sitzen nämlich weniger als drei Frauen. Wie Schwesig in ihrer Rede vom 6. Februar 2015 vor dem Bundesrat ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Politik erörterte, müssen nämlich in Gremien „wenigstens drei Frauen an Bord“ sein, damit „sich die Männer gelegentlich vernünftiger als sonst [benehmen]“. Man stelle sich einmal vor, ein Politiker würde behaupten, Frauen wären erst in der Gegenwart von drei Männern vernünftig – und auch nur gelegentlich.

Die feministische Republik von Stephan Schleim auf Telepolis

Falls jemand glaubt, diese Manuela Schwesig sei eine lichtlosgestalt aus der zweiten reihe, der ein unwichtiges ministerjum zugeschanzt wurde: die gute frau ist stellvertretende vorsitzende der SPD und damit das, was nach Sigmar „kugelschröder“ Gabriel und A. Nahles nachrücken wird. Nicht, dass noch jemand glaubt, die scheiß-hartz-IV-SPD könne in den nächsten zwanzig jahren noch einmal in die nähe der wählbarkeit kommen.