Betrug des tages

Es gibt in BRD-abmahnistan mal wieder angebliche abmahnungen in der mäjhl, dass man sich irgendwelche striehms von irgendwelchen filmen angeschaut hat.

Wer solche E-Mails bekommt, immer gleich mal im Internet schauen, ob nicht irgendwer schon über diese Fake-Abmahnungen berichtet hat. Teilweise werden die Namen von vorhandenen Kanzleien von den Cyberkriminellen in den Dreck gezogen, um ihre Abmahnungen echt aussehen zu lassen. Teilweise — wie in diesem Fall — gibt es die Personen oder Kanzleien gar nicht, die die Abmahnungen angeblich ausgesprochen haben sollen. Von daher: erstmal tief durchatmen und sich bei den Suchmaschinen erkundigen, ob das Schreiben wirklich echt ist.

Nicht drauf reinfallen!

Realsatire des tages

Video-Streaming ist für einen Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich und allein durch Online-Pornographie wird weltweit so viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt wie in Rumänien […] Um ihre Argumente anschaulich zu machen, haben die Autoren ausgerechnet ein Youtube-Video erstellt – in Full-HD

Das ist ja wie ein kräuterlikör gegen alkoholismus… :mrgreen:

So, und jetzt wünsche ich mir eine ähnliche studie für onlein-reklame. Wenn man etwa auf der webseit der alpenprawda¹ seine rd. 5000 byte gewünschte nutzinformazjon so verpackt kriegt, dass etwas mehr als 2 megabyte reklame- und träckingscheiße übertragen werden und wenn zusätzlich zur datenübertragung das parsen und ausführen der umfangreichen reklame- und träckingscheiße-javascripts bei jedem seitenaufruf auf jedem kompjuter sinnlos und unerwünscht strom verbraucht, dann kommt da sicherlich auch eine ganz anständige menge klimawandel raus. Langfristig kann man da schon mal eine hallig mit versenken. Und im krassen gegensatz zur pornografie ist das noch nicht einmal für den empfänger erfreulich, sondern einfach nur alles verlangsamend und nervend und eine bedrohung der privatsfäre… :mrgreen:

Nicht, dass „wixen statt werbung“ ein guter beitrag zur CO2-redukzjon wäre! 😀

¹Mit diesem kosenamen bezeichne ich das bekannte fischblatt „süddeutsche zeitung“

Mit spottifein die pole schmelzen!

Ressourcenbedarf:
Musik-Streaming ist schlecht fürs Klima

Also schont das klima, leute! Holt euch richtige raubkopien, leute! Und zeigt den idjoten mit ihrem „offlein-strieming“ ihren scheißäpps und ihrer ganzen geldgeilen gängelkacke (versteckt gespeicherte dateien fürs „offlein-striehming“ statt regulärer daunlohds) mal einen vogel! Dem klima zuliebe… :mrgreen:

Und morgen stellen die forschen forscher fest, dass das ganze internetz schlecht ist. Also internetz abschalten oder weltuntergang… und nachdem man so die welt gerettet hat, kann man auch wieder gas geben.

Wie klimaschädlich ist eigentlich das von jornalisten verbreitete dumme geschwätz, das ohne nennung irgendwelcher zahlen und ohne angabe zur metodik dummmachende angst ausbreiten soll?

„Cash burn rate“ des tages

Der Musikstreaming-Dienst Spotify hat die Marke von 100 Millionen zahlenden Abo-Kunden geknackt. Allerdings weist das Unternehmen im ersten Quartal einen Verlust von 142 Millionen Euro aus

Seit 2006 sorgen jetzt schleichwerber und scheißjornalisten dafür, dass ich immer wieder mit meinem unwilligen näschen in dieses spottifein-angebot mit seinem „offlein-striehming“ und seiner DRM-gängelscheiße gestupst werde. Und trotzdem lohnt sich das geschäft noch nicht — also für spottifein lohnt es sich nicht. Möge der insolvenzverwalter bald etwas zu tun kriegen! Der scheißdreck ist ja schlecht für die nutzer, er ist schlecht für die musiker (die fast kein geld sehen) und für spottifein selbst.

Gruß auch an die scheiß-rechteverwerter, die automatisch im milljardenkaliber pro monat kassieren und kassieren und kassieren, ohne dafür einen finger bewegen zu müssen — und trotzdem am liebsten das ganze internetz chinesisch durchzensieren würden, damit kein hauch des wertvollen geistigen eigentumes unvergütet irgendwo übrigbleibt. Viel spaß beim nächsten kauf einer festplatte, eines druckers, eines sticks, eines händis, wo diesem scheißpack geld in den rachen geworfen wird, obwohl es doch niemals satt wird.

Striehming des tages

Nutzt hier jemand eines der rabattmodelle von spottifein? Tja, dann müsst ihr der klitsche fortan eben erlauben, euch permanent und hochauflösend bewegungsträcken zu können. Aber keine angst:

Spotify verwendet deine GPS-Daten wirklich nur zur Bestätigung deines Standorts

Echt jetzt! Wirklich! Ganz großes Mielke-ehrenwort! Die daten werden niemals nirgends in großen sammlungen gesammelt, und daran, dass man die später mal vermarkten könnte, denkt auch niemand! Spottifein liebt euch doch alle, genau wie guhgell, fratzenbuch und die NSA…

Wers glaubt, wird dämlich. Oder ist schon.

Wer nicht dämlich ist, hört seine musik ohne träckingmöglichkeiten für irgendwelche äpp-klitschen, indem er sie in form von dateien lokal vorliegen hat. Gute altmodische dateien. Die funkzjonieren ohne internetz und kosten nach dem erwerb keine zusätzlichen zehn øre im monat…

Strieming des tages

Darauf haben Spotify-Kunden seit mindestens sechs Jahren gewartet: eine Möglichkeit, gezielt den Cache der Spotify-App zu löschen. Bisher konnten nur alle gespeicherten Daten der App gelöscht werden. Dann verlor der Nutzer aber auch alle heruntergeladenen Daten – und das ist meist nicht erwünscht

Das sind die fortschritte der datenverarbeitung, die ich schon seit den achtziger jahren genieße: selbst darüber zu entscheiden, welche daten ich lösche und welche ich behalte, wenn es eng auf den datenträgern wird oder ich einfach nur mal ganz allgemein entmüllen will.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß mit diesen gängelnden, technikverhindernden, verdummenden, bevormundenden scheißwischofonen und den ganzen lustigen geschäftsmodellen, die sich darangehängt haben. Tief bücken und immer schön bezahlen, am besten mehrfach (netzzugang, streaming, vernichtetes transfervolumen durch unerwünschte scheißreklame, gerät mit vorsätzlich werkseitig beschränkter nutzungsdauer) und so, dass einem nach diesem „kauf“ gar nix gehört! Das kennt ihr ja schon von den wischofonen, dass die euch nicht gehören, dass jemand anders nach irgendwelchen gutsherrschaftlichen ideen darüber entscheidet, welche softwäjhr darauf läuft und welche nicht. Als kostenlos dreingabe gibts zur smarten infantilisierung für erwaxene noch die totalüberwachung durch staaten und unternehmen. Und hej, ihr könnt jetzt endlich mit dem kompjuter sprechen, und der hört euch auch immer zu! Das ist ja fast wie traumschiff entenscheiß, nur ohne die individuellen entfaltungsmöglichkeiten der startrek-zukunft! Also freut euch auf die kommende zeit, die ihr euch dann selbst in eurer selbst verschuldeten doofheit aktiv geschaffen habt! Das wird ein geiler faschismus!

Striehming des tages

Wisst ja, striehming ist die zukunft der musikdistribuzjon. Das sagen die striehming-anbieter, das sagen die jornalisten, die PResseerklärungen abschreiben, also muss es stimmen. Inzwischen wird sogar die netzneutralität für striehming-anbieter abgeschafft, und alle finden es ganz toll, wenn bei spottifein keine daten mehr „verbraucht“ werden. (Nein, das kranke wort „datenverbrauch“ habe nicht ich erfunden.)

Früher, als man sein geld noch nicht dafür ausgab, ein paar OGGs auf dem wischofon zu hören, sondern um einen tonträger zu kaufen, gab es verkaufstscharts, und die waren eigentlich immer manipuliert, manchmal sogar sehr offensichtlich. Wer das sagte, wurde trotzdem ganz komisch angeguckt, das wort verschwörungsteoretiker war noch nicht so allgegenwärtig, wie es durch die jüngere propaganda geworden ist.

Das läuft heute immerhin etwas anders: die abrufzahlen der striehms werden einfach manipuliert.

Der Streaming-Dienst Tidal soll die Zugriffs-Zahlen der Alben “Lemonade” von Beyoncé und “Life of Pablo” von Kanye West in der Größenordnung von hunderten Millionen künstlich nach oben getrieben haben […] Die falschen Zahlen hätten dann für ein erhebliches Ungleichgewicht bei der Ausschüttung von Tantiemen gesorgt

Das ist jetzt natürlich eine ganz infame unterstellung und eine geradezu geisteskranke verschwörungteorie von leuten mit drogenproblemen und realitätsverlusten, so etwas kriminelles macht „tidal“ doch nicht — oder, um es mit „tidal“ zu sagen:

Das ist die Schmierenkampagne eines Mediums, das einen unserer Mitarbeiter mal als israelischen Geheimagenten bezeichnet hat und unseren Inhaber als Crack-Dealer

Und auch ansonsten haben die leute einfach nur ein schlechtes gedächtnis, wenn sie sich ständig übers wischofon bedudeln lassen und zählen einfach nicht mit:

Ebenfalls wurden auch einzelne Nutzer zu ihren individuellen Daten befragt. So hätte zum Beispiel die US-Bürgerin Tiare Faatea ihren Logs nach einzelne Lieder des Beyoncé-Albums 180 Mal in 24 Stunden abgespielt. Ihr Kommentar gegenüber der Zeitung: „Nein, das kann nicht stimmen.“

Im schnitt siebeneinhalb mal pro stunde, und zwar auch während des schlafes! Wer so ein konsumverhalten hat, vergisst schon mal, was er tut. Wenn dann auch noch gesagt wird, dass das nicht stimme, ist das entweder eine lüge oder eine geisteskrankheit. „Tidal“ ist mindestens so ehrlich wie VW. :mrgreen:

Moment, wem gehört dieses „tidal“ noch mal (hevorhebungen von mir)?

Auf einer Pressekonferenz am 16. März 2015 wurde bekannt gegeben, dass neben Jay Z 16 weitere Künstler zu den Anteilseignern gehörten, darunter Beyoncé, Prince, Rihanna, Kanye West, Daft Punk, Jack White, Madonna, Alicia Keys, Usher und J. Cole

Sicherlich ist das auch nur ein ganz merkwürdig aussehender zufall und kein anlass, irgendwelchen verschwörungsteorien von irgendwelchen jornalisten zu glauben. Wer würde sich denn auch die taschen mit geld vollstopfen? Was will man schon mit geld? Die vorstellung ist einfach nur absurd!!!1! :mrgreen:

Und nein, ich glaube nicht, dass andere striehming-anbieter weniger bescheißen. Wo das aas ist, da sammeln sich die geier. Ich glaube nur, dass die nicht ganz so leicht nachweisbar bescheißen. Aber ich darf das auch glauben, ich bin ja ein verschwörungsteoretiker, irgend so ein nazischwul und geisteskrank…

Euch allen auch weiterhin viel spaß mit der fürs scheißstriehming abgeschafften netzneutralität.

Spottifein des tages

Es gibt mal wieder etwas neues von der strieming-scheißklitsche, wegen der diverse zugangsproweider in der BRD die netzneutralität abschaffen wollten oder weiterhin aktiv abschaffen: bei spottifein kann man ganz viel geld schaufeln, wenn man „musik“ macht und von bots abhören lässt. Und das besteste daran: das ist noch nicht einmal sicher illegal.

Unklar ist auch, ob die Betrüger wirklich illegal handelten, wenn sich die Masche wirklich wie beschrieben abspielte. Ein Insider, der sich gegenüber Music Business Worldwide äußerte, sieht im Tantiemen-Farming keinen Rechtsverstoß

Und damit wird das häckchen erst so richtig gut! 😀

Denen, die weiterhin spottifein nutzen, wünsche ich viel spaß dabei, die organisierte kriminalität mit ihrem geld aufzupumpen!

Neuland-rundfunk des tages

Juhtjuhbb jetzt auch mit rundfunklizenz:

Die von Erik Range veranstalteten bundesweiten Fernsehspartenprogramme GronkhTV und Gronkh sollen eine Zulassung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) erhalten. Auf dem Kanal GronkhTV sollen ganztägig vorproduzierte Videos zum Thema Computerspiele und eSports, insbesondere in Form sogenannter „Let´s Plays“, ausgestrahlt werden. Daneben werden über den Kanal Gronkh unregelmäßig an mehreren Wochentagen Livestreams zu den gleichen Themenbereichen angeboten

Richtet euch schon einmal darauf ein, dass man in absehbarer zeit für das vollzensierte BRD-internetz eine rundfunklizenz benötigen könnte, wenn man eine einfache, harmlose webseit selbstverantwortlich betreibt. Die entsprechende ausweitung des rundfunkbegriffes kriegen unsere werten volxzertreter ganz sicher noch hin, und wenns in der BRD nicht klappen sollte, dann als EU-regulierung. Denn das hätte den großen vorteil…

Außerdem werden für die Lizenz zwischen 1.000 und 10.000 Euro fällig

…dass menschen, die kein geld erübrigen können, sich auch nicht mehr vernehmbar im internetz mitteilen können — außer vielleicht auf S/M-seits, wo jede nicht ganz so sonnige subjektive beschreibung der zustände in der scheiß-BRD als fäjhknjuhs und häjhtspietsch so schnell ratzefummel weggelöscht wird, als baumelten titten dran. Und dann hat man doch fast wieder die zustände der vorinternetzzeit, nach denen sich die scheißjornalisten, die scheißwerber und die scheißp’litiker zurücksehnen. Mögen sie allesamt in die hölle fahren, die sie anderen menschen bereitet haben und bereiten, diese arschlöcher!

Das internetz ist immer noch kein rundfunk — aber die „rundfunkgebühr“ für jene immer mehr werdenden menschen, die gar keine rundfunkempfänger mehr haben, die gibt es jetzt schon und ihre einführung war nicht mit großen widerständen verbunden. Die entrechtung wird scheibchenweise durchgeführt.

S/M des tages

Mindestens fünf Männer haben in Chicago eine 15-Jährige vergewaltigt und ihre Tat via Facebook Live ins Internet übertragen. Dutzende schauten dem Verbrechen zu, ohne die Polizei zu alarmieren

Nicht bekannt ist, wie viele der mindestens vierzig zuschauer auch noch auf das däumchenhoch geklickt haben, weils ihnen so gut gefiel. *kotz!*

Rundfunk des tages

Was haben mich leute früher manchmal komisch angeguckt, wenn ich ihnen gesagt habe, dass sie für eine regelmäßige direktübertragung ins internetz nach geltendem BRD-recht eine rundfunklizenz benötigen. Nun, jetzt wird der tolle gesetzesapparat auch endlich mal gegen ein paar „letsplayer“ angewendet, und das wird nicht das letzte mal gewesen sein. Sonst könnte hier ja jeder kommen und einfach so eine fernsehalternative aufziehen…

Eine andere sache, die die buchstaben auch hergeben, ist ja die sendezeitbegrenzung für „jugendgefährdende“ webseits. Wartet nur ein bisschen, es kommt meistens sogar noch ein bisschen schlimmer, als selbst ich es an die wand male. Auch der p’litische kindesmissbrauch des so genannten „jugendschutzes“ als praktische zensurkeule ist noch ausbaufähig, und bei erster sich bietender, leicht für eine psychische kampanje ausbeutbare gelegenheit¹ wird es zu diesem ausbau auch kommen. Mit großem jubeltamtam in presse und glotze, versteht sich. Denn der jornalist ist ein dreckiges arschloch, stets dein feind und nie auf deiner seite.

Das, was im moment vor euren augen langsam, aber unaufhaltsam verschwindet, ist euer recht, eurem leben, euren gedanken, eurem ideen, eurer kritik und eurer lust eine über den unmittelbaren umkreis hinaus vernehmbare stimme zu geben, ohne diese vorher von einer BRD-zensurbehörde absegnen lassen zu müssen. Schon mit der idee, das internetz einfach als rundfunk zu bezeichnen und zu behandeln hätte man die in so genannten „demokratischen“ parteien organisierten menschenrechtsfeinde niemals durchkommen lassen dürfen.

¹Wer den kontext nicht sofort versteht: dieser kriminalfall (ich weigere mich, den namen der frau hier hinzuschreiben, weil das ein magnet für eine art troll ist, die ich nicht schätze) war der anlass, ein sexualstrafrecht in der BRD einzuführen, das jeden geschlechtsverkehr für den mann zum unwägbaren juristischen risiko macht. Gut, liebe mösen, dann eben nicht. Ich habe hände, die gut drankommen. Wenn ich ein verschwörungsteoretiker wäre, würde ich noch anhängen, dass das ja auch eine ganz wirksame sozjaldarwinistische maßnahme zur steuerung der bevölkerungsentwicklung in hinsicht auf den vererbbaren anteil der intelligenz wäre, wenn sich nur noch dumme und leichtsinnige menschen vermehren… denen kann man auch viel mehr verkaufen, und die freuen sich vielleicht sogar über einen ein-euro-dschobb, fressen genussvoll leicht aromatisierte scheiße, halten unwissenheit für stärke und wählen womöglich sogar die SPD, damit sich in deutschland mal was ändert. *kötzerchen!*

Spottifein des tages

Na, auch geld für spottifein premjum geblecht? Weil es dann keine reklame mehr auf spottifein gibt? Tja, dumm gelaufen. [Link nach gnusocial.de erfordert javascript]

„Ja ja, die URL ist das neue MP3“. Mit MP3 wär das jedenfalls nicht passiert!

Auch weiterhin viel spaß mit dem striehming, von dem dir die scheißwerber und ihre hässlichen, stinkenden brüder, die scheißjornalisten, bei jeder möglichen und unmöglichen gelegenheit erzählen, dass es die beste erfindung seit dem rad ist.

Striehming des tages

Benutzt hier jemand spottifein, dieses striehmingdingens mit der damaligen einführungsreklame „die url ist das neue MP3“? Dieses dingens, das bei seiner einführung überall von schleichwerbejornalisten hochgejazzt wurde? Wenn ihr nicht dafür bezahlt, striehmen die euch ja auch reklame rein, um trotzdem noch geld aus euch zu machen; und über diese reklame kommt zurzeit immer wieder einmal schadsoftwäjhr auf eure kompjuter. Und nein, diesmal können sich auch linuxer…

The Spotify malware issue is affecting all the platforms, including Windows, macOS and Linux machines

…nicht einfach zurücklehnen und sicher fühlen.

Ich gebe der idee der reklamefinanzierung im internet ja nicht einmal mehr anderthalb jahre und freue mich ob meiner überkühnen zeitangabe über jede einzelne meldung, die einen weiteren sargnagel in dieses völlig unseriöse und zudem nutzerverachtende „geschäftsmodell“ schlägt. Spottifein ist da jedenfalls eine ganz große nummer mit einer „strahlkraft“, die menschen aus vielen verschiedenen staaten und gesellschaftlichen schichten durchwirkt… :mrgreen:

Wenn der rab‘ den werber frisst
ist der typ so unvermisst;
ist auch ein jornalist dabei
gibts statt einer freude zwei.

Hinweis über shiki87, danke!

DRM-enteignung und technikverhinderung des tages

Das am Wochenende von Apple heimlich veröffentlichte Security-Update [!] für OS X 10.11 (El Capitan) legte nicht nur die Ethernet-Adapter Broadcom BCM5701 lahm, die in iMacs und Macbook Pros eingebaut sind, sondern blockierte auch den Start weiterer Programme, deren Kopierschutz die Rechner-Hardware prüft. Da der Broadcom-Chip plötzlich nicht mehr verfügbar war, folgerten die DRM-Systeme zahlreicher Musik-Programme, sie seien auf einen anderen Rechner kopiert worden und verweigerten ihren Dienst

Wer sich DRM andrehen lässt, ist selbst schuld an seiner enteignung und an derartigen problemen. Digitale güter, bei denen man mit hohem aufwand und programmiertechniken aus der vorhölle ein wesentliches und ausgesprochen nützliches wie praktisches merkmal digitaler güter — nämlich ihre beliebige verlustfreie kopierbarkeit — unterbindet, sind kaputte digitale güter. DRM bedeutet immer: es ist kaputt, mit hohem aufwand und vorsätzlich werksseitig kaputtgemacht. Wer so etwas auch noch kauft, ist vermutlich ebenfalls kaputt, und zwar in seiner eigenen CPU.

Hej, und heimlich veröffentlichte sicherheitsaktualisierungen, ach nee, „stille aktualisierungen“ heißt das im PR-reklamesprech von äppel, wenn die aktuellen NSA-hintertüren oder äppel-beglückungsideen heimlich aufgespielt werden… da kriegste ja sehnsucht nach meikrosoft¹! (Nee, nicht wirklich. Aber die veröffentlichen ihre pätsches wenigstens nicht heimlich.)

Und das enteignungsdomino geht weiter, denn striehming der marke spottifein ist genau so eine vorsätzliche enteignung und technikverhinderung wie DRM: „Spotify auf dem Mac provoziert Kernel Panic“ — nun, mit MP3 (oder besser: OGG, oder noch besser: FLAC) wäre das vermutlich nicht passiert, aber wenn man zum musikhören künstlich von einem einzigen stück scheißsoftwäjhr abhängig gemacht wird und keine wahl mehr hat, dann ist es halt scheiße. Und wer für so eine scheiße auch noch geld hinlegt… ach, ich erspare mal die liste unfreundlicher wörter zur brandmarkung von dummheit und idjotie. Geradeaus bis zum ende des ganges, dann nach rechts bis zur zweiten tür, jeder nur eine lobotomie!

¹Meikrosoft steht bei seinen aktualisierungen immer vor einem viel größeren problem, da diese auf einer riesigen bandbreite von (teilweise frickeliger) hardwäjhr laufen müssen, was sich kaum vollständig testen lässt. Bei äppel hingegen muss es nur auf ebenfalls von äppel vertriebener und kontrollierter hardwäjhr laufen. Ein vollständiger test vor der auslieferung ist prinzipjell möglich. Er sollte sogar ein bisschen automatisierbar sein. Aber äppel waren die eigenen kunden nicht das bisschen sorgfalt wert, dass der scheiß vor der auslieferung wenigstens mal mit der aktuellen hardwäjhr getestet und bei scheitern der tests entfehlert wurde. Denn äppel weiß, dass es irrazjonal-markenreligjös kaufende kunden hat, denen es nicht auf kwalität, sondern auf imätsch ankommt. Und imätsch erzeugt man nicht mit technischer sorgfalt, sondern mit der reklameabteilung.

GEMA des tages

Die GEMA hat in ihrer sache mit juhtjuhbb mal wieder vor gericht verloren, diesmal vom OLG münchen. Aber keine sorge, die juratrolle klagen sicher weiter — ist ja das geld anderer leute, das beim versuch, das internetz abzufackeln, verbrannt wird, nämlich das geld von „künstlern“.

Übrigens: GEMA, das ist für euch!

Wer braucht auch so einen gängelungsscheiß wie sendezeiten?

In einigen Jahren sollen laut einer Studie 23 Prozent der Haushalte in den USA kein Kabelfernsehen mehr haben. Immer mehr Menschen kündigen, weil Streaming von Netflix, Amazon Video oder Hulu für sie attraktiver ist

Und wenn jetzt auch noch so ein technikverhindernder gängelungsscheiß wie DRM wegfällt, ist es eine richtige verbesserung…

Striehming des tages

Oh, bei spottifein sind offenbar zu viele zahlende nutzer weggerannt, als da plötzlich über die AGB die träcking- und spionagefunkzjonen legalisiert werden sollten. Ich hoffe, die kommen auch niemals mehr zurück, nachdem sie erlebt haben, in welchen geschäftsmodellen sie auf einmal zur ware werden können. Vor allem, nachdem da jetzt so ein sprechepresse allen ernstes erklärt, die sicherlich mehrfach von gutbezahlten juristen gelesenen und bewerteten AGB seien irgendwie „nicht klar genug kommuniziert“ worden, obwohl da ganz klar drinstand, dass adressbücher, bildsammlungen und GPS-daten der nutzer (auch der zahlenden nutzer) abgegriffen und für werbepartnerschaften benutzt werden. Möge der insolvenzverwalter dieses widerwärtige spottifein ganz schnell übernehmen!

Der größte vorteil meiner MP3-sammlung ist und bleibt: sie funkt nicht nach hause. Da muss man sich auch nicht auf irgendwelche datenschutzversprecher und -versprechungen von irgendwelchen klitschen verlassen und sich anschließend über die folgen seiner trojanischen äpps auf dem funkzjonslimitierten dummkonsumgerät wundern.

(Now playing locally: „deep space overdose“ von wolfsheim.)