Datenschleuder des tages

„Twitch“, ein striehmingdingens, das hauptsächlich (aber nicht nur) dafür verwendet wird, anderen leuten beim spielen von kompjuterspielen zuzuschauen, hat 125 gigabyte daten seiner nutzer veröffentlicht, auch daten über die bezahlung der striehmer, und dazu noch einmal den kompletten kwelltext der plattform, den kwelltext einer geplanten konkurrenzplattform und diverses zeug mehr. Also, ähm…

The anonymous leaker has stated that this is just the first part of the content due to be leaked, but hasn’t stated what they plan to also release

…das war jetzt nur die erste porzjon des datenbestandes, die zurzeit im freien internetz kostenlos für jeden menschen zur verfügung steht, der daran interesse hat.

Heise onlein hat auch schon eine deutschsprachige meldung.

Viele dürften sich sicher für das einkommen beliebter striehmer interessieren. Es ist jetzt schon klar, dass einige dieser leute milljonen dollar damit gemacht haben, öffentlich zu spielen.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall lufteleicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

<loriot>Ach!</loriot>

Die jüngsten Zahlen offenbaren, dass die Unterhaltungsindustrie an einem Scheideweg steht. Zuschauer lehnen zunehmend das aus vielen verschiedenen Firmen bestehende Streamingportal-Mosaik ab und sind keineswegs dazu bereit, bei gleich mehreren Diensten für ein Abonnement zu bezahlen

Eigentlich könnte dieser teil der contentindustrie das ja schon beim blick auf die scheißpresse lernen, die allen ernstes von mir und dir und uns erwartet, dass wir im web wie im zeitalter der bestempelten bäume abogeld abdrücken. Für das privileg, eine einzige bestimmte webseit lesen zu können, deren macher allerlei tricks anwenden, für guhgell noch indizierbar, für mich aber nicht mehr lesbar zu werden!

Contentindustrie, geh sterben! Verleger, reih dich in die nahrungskette ein!

Datenschleuder des tages

Es fing mit einem massiven DDoS-Angriff auf den Streaming-Hoster GO Unlimited an. Später gelang es einem Konkurrenten, sich Zugriff auf die Webserver zu beschaffen. Die Accounts aller Nutzer inklusive der Passwörter liegen dem Hacker unverschlüsselt vor […] Dem Eindringling gelang es zudem, die Bezahl-Daten aller Kunden inklusive der Adresse ihrer BitCoin-Wallet bzw. ihrer E-Mail-Adresse bei PayPal einzusehen

Auch bei irgendwelchen obskuren striehming-seits sind eure daten nicht sicher. Sie sind nirgends sicher, außer, wenn sie gar nicht erst erfasst oder — wenn sich eine datenerfassung nicht vermeiden lässt — nicht über das internetz zugänglich abgelegt werden. Alles andere ist nur kriminalitätsförderung. Den betroffenen dieser „veröffentlichung“ wünsche ich viel spaß bei den kommenden fiesen, personalisierten phishing-versuchen auf ihre päjpäll-konten! Ist ja nur geld.

Spottifein des tages

Eben gerade in meiner post, bitte vorerst als gerücht betrachten — die schnelle und hoffentlich verständliche übelsetzung aus dem englischen ist von mir:

Ich mache eine pläjhlist auf spotify und habe mehr als 50.000 leute, die diese pläjhlist abonniert haben.

In letzter zeit haben irgendwelche typen damit angefangen, pläjhlists bei spotify falsch als „missbräuchlich“ zu melden, um so eine bessere posizjon im spotify-suchalgoritmus zu bekommen. (Wenn sie im internetz suchen, werden sie feststellen, dass so etwas immer häufiger vorkommt.)

Jedes mal, wenn eine pläjhlist gemeldet wird, verschwinden ihr titel, ihre beschreibung und ihr bild, und zwar noch bevor spotify-mitarbeiter prüfen, ob die meldung tatsächlich wahr ist oder nicht. Sie werden verstehen, dass dies zu einem massiven missbrauch der meldefunkzjon führt. Sie müssen nur ein formular mit namen, telefonnummer und mäjhladresse ausfüllen und können eine meldung erstatten. Offensichtlich füllen leute dieses formular mit gefälschten mäjhladressen und falschen identitäten aus.

Das bedeutet, dass ein betrügerischer nutzer ihre pläjhlist eine milljon mal am tag melden könnte, und sie können nichts dagegen tun. Wenn spotify die dabei verwendete, gefälschte „mäjhladresse“ sperrt, wird dieser nutzer das formular mit einer weiteren gefälschten mäjhladresse ausfüllen. Das bedeutet auch, dass ich, wenn der meldende nutzer meine pläjhlist 10.000 mal markieren sollte, daraufhin titel, bildunterschrift und hochladender benutzer 10.000 mal neu schreiben und hochladen müsste, und das ist absolut absurd. Ich habe hunderte von mäjhls an spotify geschickt. Sie sagten mir, dass sie daran arbeiten, das problem zu beheben, aber derzeit gibt es keine möglichkeit, diesen missbrauch zu verhindern (das ist doch irre)!

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß mit dem spottifein-striehming auf eure dummfone! Da hört ihr, was spämmer euch hören lassen wollen, und das ist doch toll! 🚽

Und für leute, die anderen leuten musik bringen wollen, gibt es ja alternativen zu diesem spotti-fein. Nutzt die einfach! So lange es noch geht, bevor eine horde von hirnlosen händi-idjoten das ganze internetz zertrampelt hat. 🧟

Ein dank auch an die scheiß-zugangsproweider, die eigens für spotti-fein und andere enteignungsmaden die netzneutralität aufgehoben haben, so dass die striehming-datentransfers nicht auf den datentransfer angerechnet werden, damit auch wirklich jeder zu dieser scheiße gedrängelt wird. Da ist sicherlich eine menge geld für geflossen… 💰

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat mal wieder eine kleine umfrage gemacht und zum baffen erstaunen des ganzen planeten erde rausgekriegt, dass dieses fernsehen mit seinen „sendezeiten“ und seinem von „programmgestaltern“ vorgegebenen „programm“ und vergleichbaren einschränkungen aus dem vorigen jahrhundert im zeitalter des internetzes einen immer schwierigeren stand hat, so dass die menschen ihr geld eher für striehming als für bezahltes fernsehen hinlegen. Das ist so ein unglaublich unerwartetes ergebnis.

Irgendwann werden nur noch die passivsten idjoten vor der glotze sitzen, und es ist nicht mehr so weit hin. Das programm ist jetzt schon für diese passiven idjoten gemacht: spocht, emozjonskochtöpfe und träsch.

Niemand hätte damit rechnen können!

Stellt euch mal vor…

Stellt euch mal vor, ihr kommt nach hause und wollt eure lieblingsplatte hören, aber da hat jemand einfach ein paar stücke rausgekratzt, weil ihm die inhalte nicht gefallen.

Auch weiterhin viel spaß beim „smarten“ enteignetwerden. Müsst euch schön für überwachen lassen und schön für bezahlen, dann wird euch auch weggenommen, was euch etwas bedeutet!

Spottifein des tages

Spottifein — ein musikstriehmer, für den einige BRD-mobilfunkanbieter, insbesondere t-offlein, sogar die netzneutralität aufheben wollten — heute so: liebe nazis, ihr könnt ihr fein weiterhin musik hören, in der „lichtgestalten“ wie Adolf Hitler verherrlicht, juden verachtet, mordtaten bejubelt werden und in der der faschismus als ganz was tolles hingestellt wird. Aber wenn ihr aus dieser musik, die wir natürlich gern für euch striehmen, weil wir ja geld damit verdienen, dann auch noch öffentliche pläjhlists macht, dann machen wir die wieder ratzefummel wegradiert unsichtbar, weil uns das schlechte presse macht.

Wäre ja auch zu schade, wenn spottifein auf das lohnende geschäft mit bräunlicher und offen faschistischer musik einfach verzichten würde. So schönes geld! Man sollte doch immer eine zweite moral zur hand haben! 🚽

Striehming des tages

Ich weiß gar nicht, was ihr habt: marketing, registrierung und die abbuchung des geldes haben doch vorzüglich funkzjoniert. Sagt bloß, ihr wollt jetzt auch noch die bezahlten funkzjonen und den schutz eurer persönlichen daten. Seid doch froh, dass ihr bezahlen konntet! 💸

Mit der „pirate bay“ wäre das nicht passiert. Und ist übrigens auch besser als disneys wegwerf-DVDs mit eingebautem verfallsdatum, die den müllberg zum himmel waxen lassen. :mrgreen:

Stirb, disney, stirb! Kannst dir ja star-wars-tinnef aufs grab stellen!

Betrug des tages

Es gibt in BRD-abmahnistan mal wieder angebliche abmahnungen in der mäjhl, dass man sich irgendwelche striehms von irgendwelchen filmen angeschaut hat.

Wer solche E-Mails bekommt, immer gleich mal im Internet schauen, ob nicht irgendwer schon über diese Fake-Abmahnungen berichtet hat. Teilweise werden die Namen von vorhandenen Kanzleien von den Cyberkriminellen in den Dreck gezogen, um ihre Abmahnungen echt aussehen zu lassen. Teilweise — wie in diesem Fall — gibt es die Personen oder Kanzleien gar nicht, die die Abmahnungen angeblich ausgesprochen haben sollen. Von daher: erstmal tief durchatmen und sich bei den Suchmaschinen erkundigen, ob das Schreiben wirklich echt ist.

Nicht drauf reinfallen!

Realsatire des tages

Video-Streaming ist für einen Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich und allein durch Online-Pornographie wird weltweit so viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt wie in Rumänien […] Um ihre Argumente anschaulich zu machen, haben die Autoren ausgerechnet ein Youtube-Video erstellt – in Full-HD

Das ist ja wie ein kräuterlikör gegen alkoholismus… :mrgreen:

So, und jetzt wünsche ich mir eine ähnliche studie für onlein-reklame. Wenn man etwa auf der webseit der alpenprawda¹ seine rd. 5000 byte gewünschte nutzinformazjon so verpackt kriegt, dass etwas mehr als 2 megabyte reklame- und träckingscheiße übertragen werden und wenn zusätzlich zur datenübertragung das parsen und ausführen der umfangreichen reklame- und träckingscheiße-javascripts bei jedem seitenaufruf auf jedem kompjuter sinnlos und unerwünscht strom verbraucht, dann kommt da sicherlich auch eine ganz anständige menge klimawandel raus. Langfristig kann man da schon mal eine hallig mit versenken. Und im krassen gegensatz zur pornografie ist das noch nicht einmal für den empfänger erfreulich, sondern einfach nur alles verlangsamend und nervend und eine bedrohung der privatsfäre… :mrgreen:

Nicht, dass „wixen statt werbung“ ein guter beitrag zur CO2-redukzjon wäre! 😀

¹Mit diesem kosenamen bezeichne ich das bekannte fischblatt „süddeutsche zeitung“

Mit spottifein die pole schmelzen!

Ressourcenbedarf:
Musik-Streaming ist schlecht fürs Klima

Also schont das klima, leute! Holt euch richtige raubkopien, leute! Und zeigt den idjoten mit ihrem „offlein-strieming“ ihren scheißäpps und ihrer ganzen geldgeilen gängelkacke (versteckt gespeicherte dateien fürs „offlein-striehming“ statt regulärer daunlohds) mal einen vogel! Dem klima zuliebe… :mrgreen:

Und morgen stellen die forschen forscher fest, dass das ganze internetz schlecht ist. Also internetz abschalten oder weltuntergang… und nachdem man so die welt gerettet hat, kann man auch wieder gas geben.

Wie klimaschädlich ist eigentlich das von jornalisten verbreitete dumme geschwätz, das ohne nennung irgendwelcher zahlen und ohne angabe zur metodik dummmachende angst ausbreiten soll?

„Cash burn rate“ des tages

Der Musikstreaming-Dienst Spotify hat die Marke von 100 Millionen zahlenden Abo-Kunden geknackt. Allerdings weist das Unternehmen im ersten Quartal einen Verlust von 142 Millionen Euro aus

Seit 2006 sorgen jetzt schleichwerber und scheißjornalisten dafür, dass ich immer wieder mit meinem unwilligen näschen in dieses spottifein-angebot mit seinem „offlein-striehming“ und seiner DRM-gängelscheiße gestupst werde. Und trotzdem lohnt sich das geschäft noch nicht — also für spottifein lohnt es sich nicht. Möge der insolvenzverwalter bald etwas zu tun kriegen! Der scheißdreck ist ja schlecht für die nutzer, er ist schlecht für die musiker (die fast kein geld sehen) und für spottifein selbst.

Gruß auch an die scheiß-rechteverwerter, die automatisch im milljardenkaliber pro monat kassieren und kassieren und kassieren, ohne dafür einen finger bewegen zu müssen — und trotzdem am liebsten das ganze internetz chinesisch durchzensieren würden, damit kein hauch des wertvollen geistigen eigentumes unvergütet irgendwo übrigbleibt. Viel spaß beim nächsten kauf einer festplatte, eines druckers, eines sticks, eines händis, wo diesem scheißpack geld in den rachen geworfen wird, obwohl es doch niemals satt wird.

Striehming des tages

Nutzt hier jemand eines der rabattmodelle von spottifein? Tja, dann müsst ihr der klitsche fortan eben erlauben, euch permanent und hochauflösend bewegungsträcken zu können. Aber keine angst:

Spotify verwendet deine GPS-Daten wirklich nur zur Bestätigung deines Standorts

Echt jetzt! Wirklich! Ganz großes Mielke-ehrenwort! Die daten werden niemals nirgends in großen sammlungen gesammelt, und daran, dass man die später mal vermarkten könnte, denkt auch niemand! Spottifein liebt euch doch alle, genau wie guhgell, fratzenbuch und die NSA…

Wers glaubt, wird dämlich. Oder ist schon.

Wer nicht dämlich ist, hört seine musik ohne träckingmöglichkeiten für irgendwelche äpp-klitschen, indem er sie in form von dateien lokal vorliegen hat. Gute altmodische dateien. Die funkzjonieren ohne internetz und kosten nach dem erwerb keine zusätzlichen zehn øre im monat…

Strieming des tages

Darauf haben Spotify-Kunden seit mindestens sechs Jahren gewartet: eine Möglichkeit, gezielt den Cache der Spotify-App zu löschen. Bisher konnten nur alle gespeicherten Daten der App gelöscht werden. Dann verlor der Nutzer aber auch alle heruntergeladenen Daten – und das ist meist nicht erwünscht

Das sind die fortschritte der datenverarbeitung, die ich schon seit den achtziger jahren genieße: selbst darüber zu entscheiden, welche daten ich lösche und welche ich behalte, wenn es eng auf den datenträgern wird oder ich einfach nur mal ganz allgemein entmüllen will.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß mit diesen gängelnden, technikverhindernden, verdummenden, bevormundenden scheißwischofonen und den ganzen lustigen geschäftsmodellen, die sich darangehängt haben. Tief bücken und immer schön bezahlen, am besten mehrfach (netzzugang, streaming, vernichtetes transfervolumen durch unerwünschte scheißreklame, gerät mit vorsätzlich werkseitig beschränkter nutzungsdauer) und so, dass einem nach diesem „kauf“ gar nix gehört! Das kennt ihr ja schon von den wischofonen, dass die euch nicht gehören, dass jemand anders nach irgendwelchen gutsherrschaftlichen ideen darüber entscheidet, welche softwäjhr darauf läuft und welche nicht. Als kostenlos dreingabe gibts zur smarten infantilisierung für erwaxene noch die totalüberwachung durch staaten und unternehmen. Und hej, ihr könnt jetzt endlich mit dem kompjuter sprechen, und der hört euch auch immer zu! Das ist ja fast wie traumschiff entenscheiß, nur ohne die individuellen entfaltungsmöglichkeiten der startrek-zukunft! Also freut euch auf die kommende zeit, die ihr euch dann selbst in eurer selbst verschuldeten doofheit aktiv geschaffen habt! Das wird ein geiler faschismus!

Striehming des tages

Wisst ja, striehming ist die zukunft der musikdistribuzjon. Das sagen die striehming-anbieter, das sagen die jornalisten, die PResseerklärungen abschreiben, also muss es stimmen. Inzwischen wird sogar die netzneutralität für striehming-anbieter abgeschafft, und alle finden es ganz toll, wenn bei spottifein keine daten mehr „verbraucht“ werden. (Nein, das kranke wort „datenverbrauch“ habe nicht ich erfunden.)

Früher, als man sein geld noch nicht dafür ausgab, ein paar OGGs auf dem wischofon zu hören, sondern um einen tonträger zu kaufen, gab es verkaufstscharts, und die waren eigentlich immer manipuliert, manchmal sogar sehr offensichtlich. Wer das sagte, wurde trotzdem ganz komisch angeguckt, das wort verschwörungsteoretiker war noch nicht so allgegenwärtig, wie es durch die jüngere propaganda geworden ist.

Das läuft heute immerhin etwas anders: die abrufzahlen der striehms werden einfach manipuliert.

Der Streaming-Dienst Tidal soll die Zugriffs-Zahlen der Alben “Lemonade” von Beyoncé und “Life of Pablo” von Kanye West in der Größenordnung von hunderten Millionen künstlich nach oben getrieben haben […] Die falschen Zahlen hätten dann für ein erhebliches Ungleichgewicht bei der Ausschüttung von Tantiemen gesorgt

Das ist jetzt natürlich eine ganz infame unterstellung und eine geradezu geisteskranke verschwörungteorie von leuten mit drogenproblemen und realitätsverlusten, so etwas kriminelles macht „tidal“ doch nicht — oder, um es mit „tidal“ zu sagen:

Das ist die Schmierenkampagne eines Mediums, das einen unserer Mitarbeiter mal als israelischen Geheimagenten bezeichnet hat und unseren Inhaber als Crack-Dealer

Und auch ansonsten haben die leute einfach nur ein schlechtes gedächtnis, wenn sie sich ständig übers wischofon bedudeln lassen und zählen einfach nicht mit:

Ebenfalls wurden auch einzelne Nutzer zu ihren individuellen Daten befragt. So hätte zum Beispiel die US-Bürgerin Tiare Faatea ihren Logs nach einzelne Lieder des Beyoncé-Albums 180 Mal in 24 Stunden abgespielt. Ihr Kommentar gegenüber der Zeitung: „Nein, das kann nicht stimmen.“

Im schnitt siebeneinhalb mal pro stunde, und zwar auch während des schlafes! Wer so ein konsumverhalten hat, vergisst schon mal, was er tut. Wenn dann auch noch gesagt wird, dass das nicht stimme, ist das entweder eine lüge oder eine geisteskrankheit. „Tidal“ ist mindestens so ehrlich wie VW. :mrgreen:

Moment, wem gehört dieses „tidal“ noch mal (hevorhebungen von mir)?

Auf einer Pressekonferenz am 16. März 2015 wurde bekannt gegeben, dass neben Jay Z 16 weitere Künstler zu den Anteilseignern gehörten, darunter Beyoncé, Prince, Rihanna, Kanye West, Daft Punk, Jack White, Madonna, Alicia Keys, Usher und J. Cole

Sicherlich ist das auch nur ein ganz merkwürdig aussehender zufall und kein anlass, irgendwelchen verschwörungsteorien von irgendwelchen jornalisten zu glauben. Wer würde sich denn auch die taschen mit geld vollstopfen? Was will man schon mit geld? Die vorstellung ist einfach nur absurd!!!1! :mrgreen:

Und nein, ich glaube nicht, dass andere striehming-anbieter weniger bescheißen. Wo das aas ist, da sammeln sich die geier. Ich glaube nur, dass die nicht ganz so leicht nachweisbar bescheißen. Aber ich darf das auch glauben, ich bin ja ein verschwörungsteoretiker, irgend so ein nazischwul und geisteskrank…

Euch allen auch weiterhin viel spaß mit der fürs scheißstriehming abgeschafften netzneutralität.

Spottifein des tages

Es gibt mal wieder etwas neues von der strieming-scheißklitsche, wegen der diverse zugangsproweider in der BRD die netzneutralität abschaffen wollten oder weiterhin aktiv abschaffen: bei spottifein kann man ganz viel geld schaufeln, wenn man „musik“ macht und von bots abhören lässt. Und das besteste daran: das ist noch nicht einmal sicher illegal.

Unklar ist auch, ob die Betrüger wirklich illegal handelten, wenn sich die Masche wirklich wie beschrieben abspielte. Ein Insider, der sich gegenüber Music Business Worldwide äußerte, sieht im Tantiemen-Farming keinen Rechtsverstoß

Und damit wird das häckchen erst so richtig gut! 😀

Denen, die weiterhin spottifein nutzen, wünsche ich viel spaß dabei, die organisierte kriminalität mit ihrem geld aufzupumpen!

Neuland-rundfunk des tages

Juhtjuhbb jetzt auch mit rundfunklizenz:

Die von Erik Range veranstalteten bundesweiten Fernsehspartenprogramme GronkhTV und Gronkh sollen eine Zulassung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) erhalten. Auf dem Kanal GronkhTV sollen ganztägig vorproduzierte Videos zum Thema Computerspiele und eSports, insbesondere in Form sogenannter „Let´s Plays“, ausgestrahlt werden. Daneben werden über den Kanal Gronkh unregelmäßig an mehreren Wochentagen Livestreams zu den gleichen Themenbereichen angeboten

Richtet euch schon einmal darauf ein, dass man in absehbarer zeit für das vollzensierte BRD-internetz eine rundfunklizenz benötigen könnte, wenn man eine einfache, harmlose webseit selbstverantwortlich betreibt. Die entsprechende ausweitung des rundfunkbegriffes kriegen unsere werten volxzertreter ganz sicher noch hin, und wenns in der BRD nicht klappen sollte, dann als EU-regulierung. Denn das hätte den großen vorteil…

Außerdem werden für die Lizenz zwischen 1.000 und 10.000 Euro fällig

…dass menschen, die kein geld erübrigen können, sich auch nicht mehr vernehmbar im internetz mitteilen können — außer vielleicht auf S/M-seits, wo jede nicht ganz so sonnige subjektive beschreibung der zustände in der scheiß-BRD als fäjhknjuhs und häjhtspietsch so schnell ratzefummel weggelöscht wird, als baumelten titten dran. Und dann hat man doch fast wieder die zustände der vorinternetzzeit, nach denen sich die scheißjornalisten, die scheißwerber und die scheißp’litiker zurücksehnen. Mögen sie allesamt in die hölle fahren, die sie anderen menschen bereitet haben und bereiten, diese arschlöcher!

Das internetz ist immer noch kein rundfunk — aber die „rundfunkgebühr“ für jene immer mehr werdenden menschen, die gar keine rundfunkempfänger mehr haben, die gibt es jetzt schon und ihre einführung war nicht mit großen widerständen verbunden. Die entrechtung wird scheibchenweise durchgeführt.

S/M des tages

Mindestens fünf Männer haben in Chicago eine 15-Jährige vergewaltigt und ihre Tat via Facebook Live ins Internet übertragen. Dutzende schauten dem Verbrechen zu, ohne die Polizei zu alarmieren

Nicht bekannt ist, wie viele der mindestens vierzig zuschauer auch noch auf das däumchenhoch geklickt haben, weils ihnen so gut gefiel. *kotz!*