Ich habs ja immer gesagt…

…dass fußball einfach nur sterbenslangweilig ist. Und jetzt erhalte ich von Florentino Pérez, obermotz von real madrid, endlich mal eine deutlich formulierte zustimmung [archivversjon]. Und der muss ja wissen, wovon er redet. Der beschäftigt sich ja mit nix anderem als diesem langweiligen scheißspiel. Oder genauer gesagt: mit dem geld, dass man mit diesem langweiligen scheißspiel umsetzen kann. Das spiel, na ja:

Es gibt Spiele, die ich nicht ertrage, das sage ich ganz ehrlich

Ich schaue mir auch lieber schach an.

via @benediktg5@twitter.com – jetzt aber genug brüllball für den rest des jahres… 😉

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat mal eine studie gemacht, was die liebe von frauen so sehr anheizt, dass das möslein feucht wird. Das ergebnis ist so völlig und total überraschend, dass die ganze welt eine sekunde lang innegehalten hat: allem gelaber des bürgerlichen trollfeminismus zum trotze fahren frauen weiterhin auf eine scheckkarte ab, die ihnen auch noch den müll runterbringt [archivversjon]:

Der Traum vom Prinzen ist ungebrochen, das alte Beuteschema noch immer brandaktuell […] Dafür existiert auch dort ein Mittel, das selbst Bürgerlichen eine glanzvolle Aura verleiht: Geld. Ein großzügig gefülltes Bankkonto kann die Abwesenheit einer juwelenbesetzten Krone kompensieren. Wie Rosemary Hopcroft von der University of North Carolina im Fachjournal Evolution and Human Behaviour berichtet, bleiben männliche Gutverdiener auf dem Partnermarkt die großen Gewinner […] Die Analyse der Daten von mehr als 55 000 US-Amerikanern zeigte, dass wohlhabende Männer mit höherer Wahrscheinlichkeit heiraten und Kinder bekommen, sich seltener scheiden lassen und wenn doch, nach einer Scheidung rascher wieder eine neue Ehe eingehen als Geringverdiener. Am unteren Ende der sozialen Leiter bleibt Männern deutlich weniger Hoffnung auf die Liebe, sie frieren alleine im Schatten der solventen Prinzen über ihnen. Für Frauen zeigen die Daten einen gegenteiligen Zusammenhang. Ein höheres Einkommen stand in keinem Zusammenhang mit der Chance zu heiraten. Dafür korrelierte weiblicher Wohlstand mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Scheidung und Kinderlosigkeit […] Befragungen in 45 Ländern ergaben ein klares Bild: Frauen wünschen sich als langfristige Partner Männer von hohem Status mit guten finanziellen Aussichten; Männer verzehren sich hingegen nach Frauen, die mit Jugend und Schönheit gesegnet sind […] Verschärft wird die Situation in vielen Industriestaaten dadurch, dass Frauen dort die Männer in Sachen Bildungsabschlüsse überflügelt haben und selbst oft sehr gut verdienen. Als Nebeneffekt reduziert dies ihre Auswahl potenzieller Partner: Ihrem Beuteschema bleiben Frauen wohl treu, statt sich auf Partnersuche sozial abwärts zu orientieren

Niemand, ich wiederhole: niemand hätte damit rechnen können!!1!

Und morgen im gleichen fischblatt: die frauen, die sich gar nicht kaputtmachen, um an hochbezahlte (und meist persönlich belastende) dschobbs zu kommen und deshalb so ganz übel diskriminiert sind, die müssen wir jetzt unbedingt mal gehaltsmäßig gleichstellen.

Kinderfickersekte des tages

Die Untersuchungen des Gutachters stützen sich auf die von der Kirche zur Verfügung gestellten Akten, die allerdings desaströs geführt worden sind. „Erhebliche Mängel“ bei der Aktenordnung und Aktenführung hat der Gutachter festgestellt. Die Akten sind lückenhaft, sie sind unvollständig. Warum? Warum wohl? Im Jahr 2010 findet sich dazu ein Aktenvermerk wie folgt: „Es wird von uns aus kein Protokoll hierüber gefertigt, da dies beschlagnahmefähig wäre.“

[Archivversjon]

Das wird noch „besser“ — aber jetzt bitte die speitüte bereithalten:

„Sein letztes Lebensjahrzehnt stand unter einer dunklen Wolke, unter der viele mit ihm gelitten haben. Kardinal Groër war es beschieden, wie Simon von Cyrene (Anm.: das ist der Mann, der Jesus das Kreuz tragen half) dem Herrn auf dem Kreuzweg zu folgen. Er war ganz eingetaucht in das bittere Leiden Jesu.“ […] „Die Geschehnisse in seiner letzten Zeit als Erzbischof von Wien“, so sagte Meisner und gemeint war die Aufdeckung der sexuellen Straftaten, hätten Groër „tief verwundet, ja stigmatisiert.“ Meisner vergleicht die ‚Verwundung‘ des Kinderschänders Groër mit den Stigmata, mit den Wundmalen Jesu

Solche satanischen riesenarschlöcher im priesterfummel leben, und Jesus musste sterben! 🤮️

So schade, dass die kinder in der BRD immer nur durch internetzzensur und totalüberwachung der gesamten bevölkerung geschützt werden, aber niemals durch strafverfolgung der hl. röm.-kath. organisierten kriminalität zum sexuellen kindesmissbrauch.

Bundeswehrmacht des tages

Ein neuer Waffenfund bei einem Soldaten mit mutmaßlich rechtsextremer Gesinnung erschüttert die Bundeswehr. Spezialkräfte der hessischen Polizei haben am Samstag einen Hauptgefreiten festgenommen sowie Waffen und Munition sichergestellt. In einer Sporttasche des 21-Jährigen, der seinen freiwilligen Wehrdienst bei der Bundeswehr leistet, soll sich nach Informationen der Süddeutschen Zeitung ein selbsterstelltes Manifest befunden haben, der Titel: „Wie man die Macht in Deutschland übernehmen könnte.“ Der Mann hatte ersten Erkenntnisse zufolge offenbar den Bundestag und die Bundesregierung im Visier gehabt

[Archivversjon]

Hach, so viele einzelfälle immer! Das muss schon bitter für diese bundeswehrmacht sein, dass sich diese ganzen einzelfälle bei ihr sammeln, um sich auf staatskosten an der waffe ausbilden zu lassen, und vor allem, dass sie dort gar nicht weiter auffallen. Aber mit der im artikel gezeigten waffensammlung kann man ziemlich sicher nicht die BRD übernehmen. Die reicht mal gerade aus, dass man sich bei einem spaziergang durch laatzen bei hannover nicht mehr ganz so schutzlos fühlt.

Och!

Corona-Impfung:
„Da sind eben zu hohe Erwartungen geweckt worden“

[Archivversjon]

Schade. Na, dann legen sich die erwartungen halt wieder schlafen. Bitte mit keinem wort die schreiende inkompetenz benennen, die sich überall breitmacht, wo politikermaterjal aus der BRD drinsitzt! So ists gut, staatsfrommer jornalist, so ists gut.

Übrigens: in dem teil der welt, der nicht von p’litikermaterjal aus der BRD durchpilzt ist, steht den verträgen immer so etwas wie menge, lieferfrist und vertragsstrafen drin. Das ist der teil, über den hart verhandelt wird, wenn man verträge verhandelt. Diese festlegung ermöglicht vernünftige und belastbare ansagen. In bananistan gibt es das nicht. Da gibt es die komischsten verträge der welt. Und fluffige durchhalte- und reklamesprüche, bei denen man aufpassen muss, dass sie keine zu hohen erwartungen wecken. Und jetzt auch unter der fuchtel der großen vorsitzenden Ursula von der Leyen in der EU. Scheißcorona ist übel, ja, aber es ist schon mittelfristig unser kleineres problem.

Wie „sich“ etwas „von selbst“ in der sprache etabliert

Auch wenn es zum Teil heftig umstritten ist: In der Sprache etabliert sich das sogenannte Gendern immer mehr. Viele Radiomoderatoren und -moderatorinnen zum Beispiel sprechen inzwischen eine geschlechtsneutrale Form aus, indem sie nach einer winzigen Sprechpause noch ein -innen an die Endung -er anhängen

[Archivversjon]

So glaubt ein scheißjornalist, dass sich etwas in der sprache etabliert: wenn scheißjornalisten es immer wieder vorsprechen. Ich kenne jedenfalls keinen einzigen menschen, der im alltag irgendwelche stimmritzenverschlusslaute (außer in wörtern wie „dortmund“ oder als anlaut zu „apfel“) in seine sprache streut. So etwas geschieht nur in den parallelgesellschaften des scheißjornalismus und der universitären verblödungswissenschaften (so genannte „geisttötungswissenschaft“, sehr beliebt bei nichtskönner*innen und nichtdenker*innen, die sich toll und gebildet vorkommen, wenn sie, erfüllt von eminenzbasierter wisschenschaft, gepauktes einfach nur wiedergeben können). Und selbst dort wird es keine große strahlkraft in den alltag entfalten.

Dem scheißjornalisten von der scheißsüddeutschen scheißzeitung (die war ja vor zwei jahrzehnten mal halbwegs lesbar und gut, ohne so schwärzelnd-staubig wie die FAZ rüberzukommen) fällt nicht einmal sein eigener hirnriss auf, wenn er solche prachtabsätze tintenklext:

Viele benutzen beim Schreiben das Gendersternchen (Musiker*innen). Aus Studenten sind längst Studierende geworden – und in Stadtratsanträgen tauchen immer häufiger kurios klingende Formulierungen wie „Zufußgehende“ oder „Radfahrende“ auf, speziell in Anträgen der grün-roten Rathauskoalition

Ich habe in meinem leben jedenfalls viele studenten kennengelernt, die keine studierenden waren — und zufußgehende und radfahrende sind genau dann nicht mehr, was das wort sagt, wenn sie zum beispiel an einer ampel stehen. So ein partizip hat nun einmal eine andere bedeutung als ein wort für eine gruppe von individuen wie das altmodische „studenten“ oder bullschittige und wegen des sonderzeichens blinde und schwerbehinderte menschen diskriminierende „student*innen“, „student:innen“ oder „student_innen“. So ein professjoneller (also für sein tun bezahlter) schreiber oder schreibender sollte das eigentlich wissen. Aber für so ein propagandaäffchen von der pressefront ist es kein problem, irgendwelche sprachentwicklungen zu behaupten — selbst kanackendeutsch¹ ist im alltag der deutschsprachler (vor allem in den städten) alltags- und kulturprägender als dieser ideologisch überwürzte gendersprechbullschitt und wird in bestimmten kontexten auch zwanglos von „richtigen kartoffeln“ ärmerer sozjaler schichten übernommen — und daran dann die gendergerechte stadtentwickung aufzuhängen. Als ob es in den innenstädten der BRD überhaupt noch angebote neben conrad gäbe, die sich nicht explizit und nahezu ausschließlich an weiber und ihr bedürfnis, mit der kreditkarte von männern teuren tinnef zu kaufen, richten.

¹Auch türken nennen das hier so. Pawlowschen hündchen mit antifa-hintergrund, analysefaulheit und/oder elitärem gehabe, denen jetzt wegen dieses wortes der speichel aus dem mund trieft, empfehle ich dringend, sich häufiger mit gebildeten türken zu unterhalten. Die meisten türken sind übrigens — wie man es fast überall auf der welt beobachtet — wesentlich bessere menschen als die gegenwärtige regierung der türkei. Ach, es gibt bei euch gar keine türken? Woran das nur liegen mag!

Vergesst „verschwörungsteoretiker“

Die jornalisten haben sich ein neues schimpfwort ausgedacht:

Bildschirmfoto aus der webseit der süddeutschen zeitung mit dem hervorgehobenen wort »Verschöwrungsmystiker«: Der Freistaat geht inzwischen härter vor gegen Corona-Leugner und Verschwörungsmystiker, sei es unter Polizisten oder eben unter Ärzten, die sich mit falschen Maskenattesten strafbar machen. Anfang des Jahres hat die Polizei in Mittelfranken einen ehemaligen Dienstgruppenleiter suspendiert. Am Dienstag durchsuchten Ermittler die Räume des Homöopathen K. Und am Donnerstag gab die Augsburger Polizei bekannt, dass auch in ihren Reihen ein Beamter suspendiert wurde. Ministerpräsident Markus Söder hatte bei seiner jüngsten Regierungserklärung im Landtag eine Kampfansage in Richtung »Querdenker« und Corona-Leugner gerichtet, wobei er »auch Teile der AfD« einschloss. Diese brächten »echtes Unheil über unser Land«, er erkenne »sektenähnliche« Züge. Im November sagte Söder, man müsse prüfen, ob es sich um »eine Form von anderer Pegida« handele.

Müsst ihr verstehen: wenn man annimmt, dass menschen sich absprechen und verdeckt kooperieren, um ihre pläne voranzubringen, dann ist das tiefste mystik und gefährliches sektierertum. Ja, es ist schon eine andere form der von scheißjornalisten aus der contentindustrie erzeugten PEGIDA.

Bundesseuchenherd des tages

Jens Spahn hat das Gesundheitsamt über seine Corona-Infektion informiert, nicht aber ein Restaurant, in dem er kurz vorher war. Eine Frau, die nicht weit entfernt saß, ist erkrankt – und macht dem Minister Vorwürfe

[Archivversjon, siehe auch bei Fefe]

Die schlimmsten und gefährlichsten coronaleugner sind nicht irgendwelche vom kwatschjornalismus bizarr vergrößerten demonstranten, sondern die coronaleugner in p’litik und verwaltung.

BRD-coronaauflagenhäck des tages

Wir werden in diese kundgebung ziehen wie in einen g’ttesdienst!

Protest in München
„Querdenker“ bezeichnen Corona-Demo als Gottesdienst – und umgehen Auflagen

[Archivversjon]

So ist das eben, wenn die staatsreligjöse scheiß-BRD immer wieder irgendwelche rechtsfreien räume für die religjon und insbesondere für die kristlichen scheißkirchen schafft.

Huj, und was sich da dann für extratolle pfaffen hergegeben haben, einen g’ttesdienst zu veranstalten:

Der Pfarrer einer evangelischen Freikirche tritt auf und der Fernsehprediger Jürgen Fliege

Jürgen Fliege — von den analjornalisten des süddeutschen zeitdungs als „fernsehprediger“ bezeichnet, obwohl er das schon lange nicht mehr außerhalb irgendwelcher nischensender und streamingplattformen macht, nachdem er in seiner gewinnorientierten heuchelei und esoterik-verhökerei sogar fürs völlig korrupte BRD-parteienstaatsfernsehen untragbar geworden war — ist dieser religjonsschwindler und geistverkäufer, der vor noch gar nicht so langer zeit wasser bebetet und handaufbelegt hat, damit es heilkräfte bekommt, um es dann für rd. vierzig øre pro nicht einmal hundert milliliter im kleinen fläschchen an seine schäfchen zu verkaufen. Halleluja! Hier kommt zusammen, was zusammen gehört! Der hat bestimmt mehr wahrheit als die scheißp’litik anzubieten! 🤦🤮

Aber hej, sprüht euch doch fliege-essenz gegen scheißcorona in den mund! :mrgreen:

Polizei des tages

Ein Polizist sortierte die Patronen seiner Dienstmunition säuberlich zu einem Hakenkreuz, um dann ein Foto an die Kollegen zu versenden. Ein zweiter Beamter teilte per WhatsApp Schnappschüsse von Weihnachtskugeln, die SS-Runen oder die Aufschrift „Sieg-Heil“ zeigen. Ein anderer Streifenpolizist zog die persönliche Pose vor: Er stellte sich breitbeinig auf die Dächer zweier Dienstfahrzeuge und zeigte den Hitlergruß

Rechtsfreier coronaraum des tages

Jens Spahn, CDU, „bestens vorbereiteter“ bummscoronaversager und hauptanlass für hamsterkäufe in der BRD, will auf dem hintergrund der corona-seuche ein ermächtigungsgesetz zum leichteren abschaffen der grund- und menschenrechte haben [archivversjon]:

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will mit einem dritten „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ einige der Sonderrechte, die er seinem Ministerium wegen der Corona-Krise eingeräumt hat, dauerhaft beibehalten […] Dem Entwurf zufolge soll Spahn nun ermächtigt werden, in Zukunft bereits dann Verordnungen zu erlassen, „wenn dies zum Schutz der Bevölkerung vor einer Gefährdung durch schwerwiegende übertragbare Krankheiten erforderlich ist“.

Der begriff der „gefährdung“ ist hier doch sehr dehnbar, und schwerwiegende übertragbare krankheiten gibt es zuhauf. Wenn ich nur daran denke, wie viel gegen fast jedes antibiotikum resistente tuberkulose es in den ehemaligen ostblock-staaten gibt… 😦

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal wieder einen nebendschobb als investigativer jornalist gemacht, und dabei hat er rausgekriegt, dass das gelaber von der so genannten „künstlichen intelligenz“ vor allem reklame, lüge und manchmal sogar betrug ist [archivversjon]:

„In 80 Prozent der Fälle, in denen ich etwas über KI lese, sind das einfach nur falsche Informationen“, sagt Stewart Russell, Professor an der Universität von Kalifornien in Berkeley […] „Wir haben uns jede Firma, ihr Material, ihr Produkt, die Website und die Produktdokumente angeschaut“, sagt David Kelnar, Forschungsleiter von MMC. „In 40 Prozent der Fälle konnten wir keinen Hinweis auf den tatsächlichen Einsatz von KI finden.“ […] Die in London und Los Angeles ansässige Engineer.ai beispielsweise hat 29,5 Millionen Dollar eingeworben. Die Firma sagte, dass sie derzeit eine künstliche Intelligenz entwickelt, die automatisch Apps programmieren soll. Menschen ohne Programmierkenntnisse können sich auf der Webseite der Firma per Mausklick eine App zusammenstellen. Der Gründer von Engineer.ai, Sachin Dev Duggal, sagte in einem Interview, dass bereits 82 Prozent einer App, die das Unternehmen entwickelt hat, automatisch mit der firmeneigenen Technologie erstellt worden seien. Doch Reporter des Wall Street Journals berichteten, dass das Unternehmen bei der Erledigung des größten Teils dieser Arbeit auf menschliche Ingenieure in Indien setzte

Die erde hat vor überraschung kurz den atem angehalten!

Aber wie ich vielleicht schon das eine oder andere mal angemerkt habe: den kollektiven wahnsinn mit der so genannten „künstlichen intelligenz“ erlebe ich nicht zum ersten mal, sondern zum dritten mal — und bei den beiden vergangenen malen war von den großartig versprochenen anwendungen nicht viel mehr übrig als expertensysteme, die einen experten ersetzen könnten, wenn man für ihre bedienung den experten nicht mehr brauchte, sowie vom rande der forschung als abfallprodukt diverse anwendungen der „fuzzy logic„, wie etwa bildentwackler für kameras. Tatsächlich hat die „fuzzy logic“ mehr alltagstaugliche anwendungen hervorgebracht als die ganze, mit milljardenaufwand betriebene forschung in der so genannten „künstlichen intelligenz“. Von maschinen, die arbeit erledigen könnten, für die man ein richtiges gehirn braucht, blieb nichts übrig als werbeversprechen, geplatzte militärträume und verbranntes risikokapital. Ich erwarte dieses mal keinen anderen ausgang. Gegenwärtige bilderkennung durch kompjuter ist zum beispiel noch nicht dazu imstande, hochgradig formalisierte piktogramme unseres alltags sicher genug zu erkennen, dass man sich darauf verlassen möchte, wie zum beispiel verkehrszeichen.

Allerdings wird man wegen der deutlich verbesserten rechenleistung ein paar dumme hirntätigkeiten durch kompjuterarbeit ersetzen können, zum beispiel das verfassen jornalistischer standardtexte. Dafür bedarf es nur einer rekursiven grammatik mit diversen konstruktionen, um die sprache lebendig zu halten; einer komponente, die sich mit der grammatik der zielsprache und allen ihren ausnahmen gut auskennt; einer geschickt organisierten kontext-datenbank für die einordnung und subliminale wertung von dargebotenen informazjonen und einiger heuristiken, die dafür sorgen, dass die entstehende sprache nicht zu kompliziert und nicht zu unmenschlich klingt… und schon ist der kompetenzfreie tintenklexer bei den scheißzeitungen arbeitslos. Das ganze muss man noch parametrisierbar für die gewünschte p’litische ausrichtung und für den bildungsgrad der zielgruppe machen, und das einfügen der passenden werbeplätze kann vermutlich dabei gleich mitübernommen werden. Ich bin mir sicher, dass einige zeitungstexte und insbesondere agenturtexte jetzt schon auf diese art entstehen. Allerdings ist das ergebnis durch seine formelhafte sprache noch sehr schlecht bis ungenießbar.

Ach ja: schon in den frühen siebziger jahren wurde mir versprochen, dass demnächst dank so genannter „künstlicher intelligenz“ gebrauchstexte vollautomatisch von einer sprache in die andere übersetzt werden können — das führte allerdings meist zu mechanischem dada und zu großen lacherfolgen. In dieser wichtigen anwendung haben sich die ergebnisse durch monströse rechenleistung zwar sehr verbessert, sind aber immer noch nicht ohne nacharbeit durch jemanden, der ausgangs- und zielsprache beherrscht, brauchbar. Aber man kann immerhin seinen spaß dabei haben. :mrgreen:

Die verantwortungslosigkeit weniger ist ein risiko für alle…

Na, wisst ihr noch, wie sich bummgrüßaugust Frank-Walter Steinmeier neulich unter dem vorwand der coronabekämpfung seine sondersendezeit in der glotze geholt hat, um uns mit gut geübtem feierlich-ernstem gesichtsausdruck und völlig moralverwürzt zu erzählen, dass wir uns auch ja alle brav unsere mund-nasen-wärmtücher umbinden sollen. Natürlich gelten für den werten herrn bummsgrüßaugust ganz andere regeln.

Scheißjornalistischer propganda-hirnfick des tages

Wisst ihr, wie man die forderung nach datenschutz bei gesundheitsdaten jetzt nennt? Im fischblatt „süddeutsche zeitung“, von mir oft liebevoll alpenprawda genannt, nennt man die forderung nach menschenrechtlich gebotenem datenschutz bei gesundheitsdaten jetzt einen „glaubenskrieg“. Und diese datenschutz-dschihadisten sind wirklich ganz fürchterbar und schlimm und terrorkrieg…

Anfang April klang alles nach einer Heldengeschichte. Mehr als 130 Wissenschaftler aus ganz Europa schließen sich zusammen und entwickeln ein idealistisches Projekt. Sie tüfteln Tag und Nacht an der Plattform Pepp-PT, weil sie ein Ziel eint: Sie wollen helfen, Covid-19 zu besiegen – mit Hilfe von Handydaten. „Ich habe noch nie ein derart kooperatives Projekt gesehen, bei dem einzelne Egos keine Rolle spielen“

…wenn sie so viel idealismus und heldentum einfach nur sinnlos kaputtmachen! 🔫

Und dann gibt es auch noch solche coronafreunde und dschihad-sympatisanten wie diesen Fefe, die ihnen dazu die passend rausgepickten verse aus den grundlagen des datenschutzes durch unterlassung sinnloser datenspeicherung vorlesen und von einer „fraktalen verkacktheit“ ähnlich zum BER sprechen. ⛪

Ach ja, Fefe, ich muss ihn gleich mal zitieren, nur wegen dieses goldstückchens:

Ihr wisst, dass ich Recht habe, wenn sie das jetzt nach Strich und Faden verkacken, und dann sagen, die Datenschutzanforderungen seien Schuld gewesen. Dann wisst ihr, dass sie euch dreist ins Gesicht lügen

Grafik aus einer Werbung aus den Achtziger Jahren: Die Steigerung von Bingo heißt Bingo Gold.

Zu schade, dass die wohlklingenden und leeren datenschutz-versprechungen der ach so idealistischen überwachungsstaatsdienlichen hilfsüberwacher trotz der geheimgehaltenen kwelltexte für die BRD-wanzen-äpp mit corona-vorwand in nichts zusammenfallen, wenn man nur mal oberflächlich hinschaut. Die haben sich nicht einmal um datenschutz bemüht! Nicht einmal ein kleines bisschen!

Einmal ganz davon abgesehen, dass ich mir garantiert keine softwäjhr eines staates freiwillig installieren würde, der in der vergangenheit schon illegale und offen grundgesetzwidrige schadsoftwäjhr auf kompjutern seiner bewohner installiert hat. Ganz im gegenteil: fickt euch selbst, ihr arschlöcher! 🖕

Hej, ihr nach scheiße stinkenden scheißjornalisten da bei der alpenprawda, die ihr sicherlich auch unter Mielke, Hitler oder Stalin was geworden wäret: wenn euch die menschenrechte in der BRD nicht mehr gefallen, dann geht doch nach scheiß-nordkorea! Da könnt ihr auch gern eure lesergängelung versuchen, dass man sich bei euch anmelden muss und euch nach möglichkeit sogar geld geben soll, damit man eure propagandajauche auch lesen kann.

Kommt, macht einfach so weiter und kackt euren lesern immer schön ins gesicht, dann klappt es bestimmt irgendwann mit dem „paid content“! :mrgreen:

Feminismus des tages

Auf dieser pseudojornalistischen webseit der alpenprawda für „jüngere leser“ ruft heute Magdalena Pulz mit benzinkanister und flammender fackel das letzte gefecht des feminismus aus [archivversjon]. Bitte gut festhalten, es ruckelt während der fahrt ein bisschen im oberstübchen:

Es ist wahr: Nach der Einführung von Gendersternchen, der Öffnung von Zigarrenclubs für Weibsvolk und diversen Quoten-Diskussionen will ich den Männern auch noch das Herzstück ihres Testosteron-Tempels wegnehmen: ihre Anzüge. Das liebste ihrer Kleidungsstücke, und vermutlich – nein, sicher sogar – das schönste. Ja, verdammt, Männer in Anzügen sehen super aus. Ich will Hemden, Hosen und Sakkos trotzdem annektieren, will sie in eine riesige Tonne werfen und verbrennen. Metaphorisch zumindest. Für mich sind Anzüge einfach das ärgste Kleidungsstück von allen. Denn hinter der gebügelten Fassade von klarem Schnitt und edlen Kanten versteckt sich der Endgegner unserer Gesellschaft: das Patriarchat

Nun, frau Pulz, wenn ihnen nicht gefällt, dass sich menschen einfach das anziehen können, was sie wollen, was sie für angemessen halten oder — manchmal sogar — was ihnen gefällt, dann kann ich ihnen nur sagen, dass sie sich mit der BRD den falschen staat zum leben und mit dem jornalismus den falschen beruf ausgesucht haben. Mein tipp an sie, frau Pulz: wandern sie nach nordkorea aus und treten sie der nordkoreanischen armee bei, wo männlein und weiblein alle die gleiche und vorsätzlich gleichmachende uniform tragen. Ich gratuliere ihnen jetzt schon zu ihrem großartigen sieg für die frauenrechte, scheiß auf die menschenrechte! 💩

(Nein, ich trage keinen anzug.)

Verfassungsfeinde des tages

Da hat die karlshure in den roten roben mal geurteilt, dass hartz-IV-sankzjonen über dreißig prozent ein zu heftiger eingriff und damit grunzgesetzwidrig sind, da setzen sich die berliner verfassungsfeinde aus der CSPDU gleich mal zusammen und und überlegen sich, wie man den sankzjonsterror trotzdem weiterführen kann [archivversjon].

So sollen verschiedene Sanktionen kombiniert werden können, die die 30 Prozent zusammen deutlich überschreiten, heißt es in dem Entwurf

Dass es wohl wieder jahre dauern wird, bis dann die karlshure mal feststellt, dass man trotz verhängter sankzjonen irgendwie leben können muss, wenn die grundrechte im grundgesetz überhaupt noch eine bedeutung haben sollen, dass in diesen jahren leute in suizid, hoffnungslosigkeit, hunger, kriminalität, obdachlosigkeit und verzweiflung getrieben werden, ist den berliner verfassungsfeinden und menschenfeindlichen arschlöchern aus der CSPDU dabei völlig scheißegal. Oder sie hoffen einfach darauf, dass sie bis dahin auch die karlshure mit menschenverachtenden verfassungsfeinden besetzen können. Aber wie es auch kommt: leider ist es in der BRD straffrei, wenn scheißp’litiker vorsätzlich eine grundgesetzwidrige scheißp’litik machen.

🍌 Neues aus bananistan 🍌

Liegen doch bei „airbus“ dokumente der bundeswehrmacht über rüstungsvorhaben herum, die noch nicht einmal ausgeschrieben wurden und die so geheime geheimgeheimnisse sind, dass nicht einmal der kriegsausschuss des bummstages davon weiß [archivversjon].

Tobias Lindner, Verteidigungspolitiker der Grünen, bezeichnete es als einen „handfesten Skandal“, dass ein Rüstungskonzern in den Besitz von Dokumenten gelange, die nicht einmal den Mitgliedern des Verteidigungsausschusses zugänglich seien. Mit den Details zu den Planungen der Bundeswehr könne sich ein Unternehmen große Vorteile gegenüber Konkurrenten verschaffen

Nur, falls ihr euch schon immer mal gefragt habt, wie es eigentlich kommt, dass in der bananigsten aller deutschen republiken immer wieder die gleichen „üblichen verdächtigen“ an die fetten staatsaufträge kommen, die sie dann viel teurer machen und/oder komplett verkacken. Die kriegen einfach von ihren komplizen in bundeswehrmacht, verwaltung und regierung informazjonen zugesteckt, damit sie einen informazjonsvorteil haben und bessere angebote machen können. Und weil eine hand nun mal die andere wäscht, gibts dann zum dank gut gefüllte köfferchen oder sonstige zuwendungen. So gehts allen gut, bis auf den vielen leuten vielleicht, deren geld, leben und zukunft verramscht wird.