Polizei des tages

Was ist eigentlich aus dem bundespolizisten geworden, der am hannöverschen hauptbahnhof ausländer muslimischen glaubens geschlagen, gefoltert und zwangsweise mit vergammeltem schweinefleisch gefüttert hat und der damals aufgeflogen ist, weil er damit auch noch im internetz rumgeprahlt hat? (Auf der bundespolizeiwache am hannöverschen hauptbahnhof scheint ja keiner seiner kollegen ein problem mit einem bisschen folter und misshandlung gehabt zu haben.)

Ein mit seinem Handy aufgenommenes Foto zeigt einen jungen Migranten aus Marokko auf dem Boden einer Zelle. Seine Hände sind gefesselt, das Gesicht ist schmerzverzerrt. „Dann hat der Bastard erst mal den Rest gammeliges Schweinefleisch aus dem Kühlschrank gefressen. Vom Boden“, schrieb der Beamte dazu

Das verfahren gegen den folterbullen ist von der staatsanvergewaltschaft eingestellt worden, weil es „keinen hinreichenden tatverdacht“ gäbe [archivversjon].

Aber immerhin, ganz straflos bleibt dieser scheißbulle nicht — und polizeibeamter bleibt er hoffentlich auch nicht:

Vor dem Amtsgericht Hannover soll sich der Bundespolizist lediglich wegen illegalen Waffenbesitzes und dem Besitz von Kinderpornos verantworten

Die frage, was auf dieser wache für zustände herrschen, bleibt natürlich ungeklärt. Auch weiterhin viel spaß beim festen vertrauen in den rechtsstaat und mit euren freunden und helfern bei den BRD-polizeien!

Claas Relotius ist überall

Der Programmchef von RTL Nord wird mit den Worten zitiert, die Beiträge seien zwar „nicht erfunden, aber handwerklich und inhaltlich sehr geschickt dahingehend manipuliert, dass sie aufregender und größer wirken sollten, als es die Realität hergab“. Die Beiträge liefen zwischen 2015 und 2019 in den Sendungen „Punkt 12“ und „RTL Nachtjournal“ sowie im Programm von „RTL Nord“ […] Während sich die Sendung „Punkt 12“ eher mit leichtem Promiklatsch und Alltagsthemen beschäftigt, hat das „RTL Nachtjournal“ hohe journalistische Ansprüche. Seit 2015 kooperiert die Redaktion regelmäßig mit dem Recherchebüro Correctiv

Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen fäjhknjuhs aus der contentindustrie! Wenn da einer nachrichten so verfälscht, dass sie sich durch professjonelles emozjonsknopfdrücken noch besser für das eigentliche geschäft der reklameplatzvermarktung eignen, dann merkt das jahrelang niemand. Warum auch. Ist doch gute ware. Bei einigen märchenonkeln aus glotze und presse wird es vermutlich niemals bemerkt.

Gruß auch an CORRECT!V, diesen sich so gern als gegen die fäjhknjuhs kämpfende internetzzensoren anbiedernden typen. Ganz großer jornalismus! Ihr passt schon so richtig gut zu RTL! 🚾

Polizei des tages

„Schräg gegenüber von unseren Plätzen fielen meiner Kollegin und mir sieben Männer auf, die kurz nach Spielbeginn einen schwarzen Spieler der gegnerischen Mannschaft mit Affengeräuschen beleidigten“, erzählt S. Als vor der Halbzeitpause aus der Gruppe dann „Sieg und Heil“-Rufe ertönten, reichte es ihm. Er erstattete noch im Stadion Anzeige […] Am 16. Mai fand der Prozess gegen drei der Männer vor dem Amtsgericht Tiergarten statt. Dort stellte sich heraus, dass es sich bei der Männergruppe um Polizeischüler handelt, die den Geburtstag eines Kollegen gefeiert hatten

[Archivversjon]

Contentindustrie des tages

Gewiss: Claas Relotius war Einzeltäter, er hat gefälscht und betrogen, und das gezielt und kunstvoll. Daran besteht kein Zweifel. Ermöglicht habe ihm dies allerdings ein Umfeld, das ihn geradezu ermunterte, Geschichten zu erfinden und Fakten zu fälschen

Es ist ja auch keine wahrheitspresse, sondern eine reklameplatzvermarktungsagentur.

Fäjhknjuhs des tages

Die fischblätter „frankfurter rundschau“ und „taz“ so: ärmere menschen werden davon profitieren, wenn eine besteuerung von kohlendioxidemissjonen sich ähnlich wie die mehrwertsteuer in jeden preis reinlegt und alles teurer macht.

Möge diesen jornalistischen durchfalltrinkern von der propagandafront ihre widerliche intelligenz- und menschenverachtung als zerschmetternde faust in die dumme fresse zurückgrüßen!

Kurz verlinkt

Wenn es die Gelbwestenproteste, die mittlerweile mehr als 5 Monate andauern, in Deutschland in die Medien kommen, dann geht es meistens um militante Auseinandersetzungen und verletzte Polizisten. Über die verletzten Demonstrantinnen und Demonstranten auf Seiten der Gelbwestenbewegung wird hierzulande kaum berichtet. Dabei gibt es mehrere Demonstranten, die ein Auge verloren haben durch Waffen, die eigentlich geächtet sind […] Staatsgewalt gegen Demonstranten, die mit Recht viel Aufmerksamkeit auch in deutschen Medien finden würde, wenn sie beispielsweise in Russland stattfindet

Häjhtspietsch des tages

Wie gut, dass es diesen fürchterlichen, menschenverachtenden und vorsätzlich persönlich verletzenden häjhtspietsch nur bei irgendwelchen nazis auf zwitscherchen und fratzenbuch gibt und keineswegs in der kwalitätsjornalistischen kwalitätspresse der BRD, denn so kann man das internetz chinesisch durchzensieren und häjhtspietsch einfach abstellen. Und endlich ist der ganze häjhtspietsch weg:

Witzfiguren […] Wutbürger […] Würde selbstgerechter Zorn den Körper durch die Harnröhre verlassen, ertrinken würden die hundert Erstunterzeichner*innen […] Witzfiguren […] Wutbürgertum […] nervtötend besserwisserische Gestalten […] Linguaknast ohne Freigang […] jämmerlichen Parade kleinbürgerlicher Würstchen […] Stehpinkler

Stirb, scheißjornalist, stirb! Und nimm das stinkende leistungsschutzrecht für deinen presseverlagsausbeuter mit ins würmerloch, du kotnascher, kromosomenfasching, trottelflüsterer, heißluftspender, maulhurenjunge, professjonell dauerempörte gendertröte und platitüdenbaron, der mutmaßlich mal unter einem feuchten stein gefunden wurde! (Ich versuche hier wirklich nur, den kwalitätsjornalistisch in der taz vorgegebenen tonfall aufzunehmen, mehr nicht. Denn die wissen ja, was der unterschied zwischen häjhtspietsch und sachlicher gerüchterstattung ist.)

Klarstellung für pawlowsche hunde und andere links-rechts-esoteriker: ich würde so einen dümmlichen aufruf vom „verein deutsche sprache“ niemals unterschreiben und mich niemals für eine derartige bittstellerei vor der scheiß-BRD auf die knie begeben, denn die sprache gehört den sprechenden und schreibenden, nicht irgendwelchen vereinen, die lieber längst erkaltete asche anbeten als sich des heiteren und verzehrenden feuers zu erfreuen. Ich gehe allerdings auch davon aus, dass die große mehrzahl der sprechenden und schreibenden trotz aller schulischer, hochschulischer, p’litischer, medialer und jornalistischer indoktrinazjon sich niemals verbieten lassen wird, so zu sprechen und zu schreiben und zu denken, wie der schnabel nun einmal gewaxen ist und stattdessen den jeweils aktuellen neusprech beim sprechen, schreiben und denken verwenden werden. Das ist nicht einmal in totalitären staaten mit ganz fürchterlichen lagern weit draußen in sibirien völlig gelungen. Und die haben mit großem ernst, unverhohlener mordlust und obszönem aufwand daran gearbeitet.

Herzlichen glückwunsch!

Ich gratuliere der „taz“ zu ihrer schon außergerichtlich erfolgreichen negativen feststellungsklage gegen einen privatwirtschaftlichen satireunterdrückungs- und zensurabmahnwisch von bayer.

Solche geldgutsherren von abmahnarschlöchern braucht kein mensch. Möge der monsanto-bayer-vorstand zusammen mit allen seinen schergen jeden tag ein vollbad in glyphosat und pestiziden nehmen! Ist ja alles harmlos… 👿

Heimathorstministerjum des tages

Neuerdings begrüßt Ber­line­r*innen in der U-Bahn ein Plakat des Heimatministeriums. „Dein Land. Deine Zukunft. Jetzt!“ So viel auf Deutsch und zur Einstimmung. Weiter geht es auf Russisch, sodass nur diejenigen, die wirklich gemeint sind, verstehen, dass es eigentlich um einen Abschied geht. „Bis zum 31. 12. gibt es für freiwillige Rückkehrer für bis zu zwölf Monate die Möglichkeit einer Übernahme von Wohnkosten.“

So so, probleme bei flixbus…

Abt.: manipulatives schreiben für jornalistische hirnfickanfänger

Ich habe es in meinem leben durchaus einige male geschafft, als bahnfahrer ein minütchen zu spät auf dem bahnsteig zu sein und… na ja, mich nach der näxsten möglichen verbindung umschauen und ein paar telefongespräche führen zu müssen. Ich wäre niemals auf die idee gekommen, der deutschen bahn die schuld daran zu geben, dass ich etwas stress und ärger habe, weil die züge pünktlich fahren und ich hoffe mal zur ehrenrettung der intelligenz von scheißjornalisten, dass auch kein scheißjornalist auf die idee gekommen wäre, dass hier ein verschulden der deutschen bahn vorliegt. Aber bei „flixbus“, da sehen scheißjornalisten in ihrem fadenscheinigen lesererziehungsdrang das alles ganz anders [archivversjon].

Hej, scheiß-taz! Ich mag „flixbus“ auch nicht, aber so ein plumpes pseudoobjektiv formuliertes bäsching käme nicht einmal aus mir heraus. Einschließlich solcher perlen der durchschaubaren manipulazjonskunst:

David Krebs, Pressesprecher des Unternehmens: „Die Busfahrer sind an den Fahrplan gebunden und angehalten, diesen streng einzuhalten.“ Aus „Respekt vor den anderen Fahrgästen“ müssten die Busse pünktlich weiterfahren. Was indes ist mit dem „Respekt“, wenn der Bus im Stau steht und die Reisenden ihre Anschlussbusse verpassen?

Klar, es gibt sowieso staus und vergleichbare unkalkulierbare verzögerungen, und deshalb kann man menschenbeförderungsklitsche einfach fahren, wann und wie man will, so dass niemand irgendeine spur von planungssicherheit hat, wenn er flixbus benutzen will. Ihr fäkaldenker bei der taz, ihr wollt wirklich, dass in so gedacht wird? Oder wollt ihr nur „antireklame“ machen?

Für wie doof haltet ihr eigentlich eure leser?!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Erst ansterben, dann aussterben!

Die Zeitungen werden am frühen Morgen an die Kioske ausgeliefert, um am Abend zu 90% wieder als Altpapier dort eingesammelt zu werden

Aber dafür gibts dann mangels seriöserem geschäftsmodell der scheißzeitungsverleger webseits, deren übertragene datenmenge zu mindestens neunzig prozent aus träckender und manipulativer scheiße besteht, die kein mensch haben will. Und wer einen kompjuter benutzt, der älter als zwei jahre ist, darf sich drüber wundern, wie lange so ein webbrauser erstmal durchatmen muss, bis er den ganzen in die webseit verklappten sondermüll verarbeitet hat. Das wird den jornalismus retten! Ganz fest dran glauben! Funkzjoniert bestimmt!

Spocht ist gesund… nicht!

Die Fragen zu den gesundheitlichen Folgen des Dopings werden in großen Teilen des Sportjournalismus und auch bei vielen Verbänden nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit diskutiert. Diese Fragen geraten in der Event- und Entertainment-Fokussierung des Spitzensports völlig in den Hintergrund, dabei berühren sie seinen Wesenskern. Das ist schon ganz lange besorgniserregend. Denn: Wie kann man einen Sport akzeptieren, wenn er Menschen krank macht? Es ist ja längst kein Geheimnis mehr, dass es auch im Fußball mutmaßliche Opfer des Dopings oder des ungehemmten Medikamentenmissbrauchs gegeben hat und immer noch gibt

Hajo Seppelt

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß damit, diesen wahnsinn über die rundfunkgebühr indirekt mit geld, geld und geld aufzupumpen!

SPD und „first world problem solution“ des tages

[…] progressiver Porno […] Immer mehr Leute beschweren sich über das ewig gleiche Gerammel […]

Na, wenn es schon sonst unter vorsätzlich brechreizerregenden frontfressen wie A. Nahles und Sickmar Gabriel und unter dem wehenden banner von hartz IV und staatlich geförderter kwasizwangsarbeits-billiglohnmärke mit volldampf in leibeigenschaft, sklaverei, arbeiterentrechtung, hungerlohn und manchesterkapitalismus zurückgeht, dann muss die SPD wenigstens für so richtig progressiven pr0n sorgen… :mrgreen:

Fahr zur hölle, die du anderen bereitest, scheiß-SPD! Fahr zur hölle, die du anderen bereitest, stinkender genosse! Kannst dir ja feministisch einen drauf wixen!

Scheißpresseverleger des tages

Es ist eine erstaunlich konkrete Passage im sonst eher vage gehaltenem Koalitionsvertrag. Sie betrifft Zeitungsboten, die Verlage, die sie beschäftigen – und den Steuerzahler. Denn auf Seite 493 steht, dass die Große Koalition die Sozialabgaben für Zeitungszusteller senken will, „zur Sicherung der bundesweiten Versorgung mit Presseerzeugnissen“. Die Verlage sollen in den kommenden fünf Jahren statt bisher 15 nur noch 5 Prozent zur Rente ihrer Zusteller dazuzahlen. Woher die restlichen 10 Prozent kommen sollen, bleibt unklar. Vom Zusteller selbst? Aus Steuern; der Rentenkasse?

Nur, weil die „taz“ immer bezahldrängler-überlagerungsfenster macht und ihre texte öfter mal nach einiger zeit aus dem freien internetz entfernt, hier noch eine lokale kopie in form eines bildschirmfotos. Ich hätte ja lieber einen archivierungsdienst genommen, aber die „taz“ mit ihren bezahldrängel-überlagerern macht die benutzung von archivierungsdiensten unmöglich. Schade, dass jornalisten immer so dumm werden, wenn sie sich im internetze ergießen…