Das ende der handarbeit!!!1!

Das hauseigene Video-Abspielprogramm Virtual Real Player unterstützt seit kurzem sogar Masturbationshardware. „Nora“, ein Vibrator, und „Max“, eine Plastik-Vagina, vibrieren synchron zur Filmhandlung – im besten Fall sieht das Ganze also nicht nur aus wie echt, sondern fühlt sich auch so an

Gar nicht auszudenken, wenn sich die häcker mal darauf stürzen, die jetzt die erpressungstrojaner auf die rechner spülen… „wenn sie wieder möchten, dass ihre plastikfotze bis zum ende durchläuft, senden sie uns hundert øre anonym rüber“. Weitere technische verfeinerungen will ich da gar nicht erst erleben, auf die schlagzeile „hacker hacken penis ab“ kann ich gut verzichten. :mrgreen:

Aber trotzdem: jetzt ists wohl sicher, dass sich diese brillen verkaufen! 😀

Schräge meldung des tages

Die NASA ist dazu imstande, den herzschlag verschütteter menschen mit radar zu orten, so dass die menschen gerettet werden können.

Im bewusstsein dieser möglichkeit — die für meine ohren eher wie science fiction als wie gegenwärtige technik klingt — wirkt es auf mich gleich noch viel unwahrscheinlicher und unglaubwürdiger, dass zurzeit ganze flugzeuge verschwinden können und nicht mehr gefunden werden…

Internetausdrucker des tages

Das berichten WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung mit Hinweis auf interne vertrauliche Drahtberichte des Auswärtigen Amtes

Drahtberichte? Die benutzen noch telex?

Oder macht man das bei der süddeutschen zeitung so, und deshalb ists dem jornalisten da reingeraten? :mrgreen:

Nachtrag: das wikipedia-lemma „drahtbericht“ ist zu schade für die wirkung des beißenden spottes…

Tolle preiserhöhungs-idee des tages

Die tolle preiserhöhungs-idee des tages: digitale preisschilder in rewe-supermärkten, die richtig schnelle preisänderungen ermöglichen, ohne dass da einer noch irgendwelche etiketten austauschen müsste. Wäre ja auch scheiße, wenn die preise übern tag konstant blieben und nicht zu den stoßzeiten rasch ein bisschen angehoben werden könnten. Ich wünsche rewe für diese tolle idee viel negatives sozjales fiehdbäck seiner kunden und wegbrechende umsätze, weil sich kaum jemand so an der nase herumführen lassen möchte. Diese verachtung der intelligenz von kunden sollte rewe in vollem ausmaß zurückgegeben werden, bis die geschaffene möglichkeit der schnellen, tageszeitaktuellen preisanpassung zur gewinnerhöhung einfach wieder entfernt wird. Oder will wirklich jemand da draußen die auf diese weise völlig intransparent gemachten preiserhöhungen haben?

Natürlich gilt das nicht nur für rewe, sondern für jeden scheißladen, der mit so einer scheiße anfängt. Ich behellige ja ungern Fefe mit meinen vorschlägen, aber eben ist eine mäjhl rausgegangen. Denn das ist in meinen augen ein gutes tema für die „bildzeitung des deutschen internetzes“… 😉

Kleines neusprech-bonbon dazu: ein LCD nennt man jetzt „e-ink“, weil… ähm… ja, weil das irgendwie neu und besser als LCD klingt. Und wegen des modernen „e“, versteht sich.

Xerox, was für ein fnord!

Ein kandidat für den fnord des monats sind die skännkopierer von xerox, die in den fotokopien durch einen bedauerlichen technischen fehler die zahlen verändern — aber nur, wenn als zwischen- oder speicherformat PDF verwendet wird:

Das erste mal aufgefallen ist dem betroffenen Unternehmen der Fehler am vergangenen Mittwoch, als ein Bauplan zu einem PDF gescannt und wieder gedruckt wurde. Baupläne enthalten für jeden Raum des zu bauenden Hauses Boxen mit Quadratmeterzahlen, die irgendwie in den betreffenden Raum hineinlayoutet sind. In einigen Räumen standen nun sauber layoutete, jedoch schlicht falsche Quadratmeterzahlen — man muss wirklich die Zahlen lesen, um den Fehler zu bemerken

Die bilder mit den fehlerbeispielen anschauen! Das sind keine pixelfehler, da werden ganze bildbereiche vertauscht. Hinterher sieht die gestaltung der seite so aus wie vorher, aber der inhalt ist, was zahlen anbelangt, zum teil vollkommen falsch und sieht dabei noch überzeugend aus. In zukunft kann wohl fast jede panne auf versagende digitaltechnik beim kopieren geschoben werden…

[via Fefe]

Zeichensalat

PDF mag ja ein schönes, universelles format für gut formatierte dokumente sein, solange man nicht mit einem recht alten programm (es gibt für diese versjon von windohs CE kein aktuelleres) ein recht modernes PDF betrachtet…

…und einen leckeren salat uns missverstandenen zeichen serviert bekommt. Aber ich finde, dafür hat das bildschirmfoto fast schon künstlerische qualitäten.

Oxymoron des tages…

…ist die bezeichnung „TinyMCE“ für diesen in javascript gehäckten WYSIWYG-editor, der gar nicht „tiny“ ist, sondern mit 500 kilobytes javascript in knapp 350 verschiedenen dateien daher kommt. Darunter ächzt jeder ältere rechner. Auch wördpress benutzt den im bäckend zum verfassen eines blogeintrages — aber damit kann man noch leben, weil man das eben nicht alle paar sekunden tut. Aber was reitet eigentlich so einen depperten forenbetreiber, der sich dieses aufgeblähte monstrum in sein forum holt, damit die nutzer damit ihre beiträge verfassen, und der — als ob das nicht reichte — dieses monstrum unter jede diskussjon drunterklatscht und damit die benutzung seines forums etwa so interessant wie die beobachtung von zähflüssig durchs geäst hangelnden faultieren macht. Hat so ein forumbetreiber etwa keine probleme mit seinem websörver und dem träffik, den so etwas verursacht? Oder hasst er einfach nur seine forennutzer?

Einmal ganz davon abgesehen, dass ganz viele nutzer dieses forums den komfort vor allem dazu nutzen, jede noch so sinnentleerte textauszeichnung in ihre beiträge reinzuklickern, so dass das tolle desein des forums so richtig in die absurdität gezogen wird, weil der eigentlich inhalt aussieht, als säßen da drei dutzend affen an einer setzmaschine.

Mich hat er jedenfalls vertrieben. Nach weniger als zwei minuten. Die temen, die eigentlich ein forum beleben sollen, treten hinter derartigen zumutungen so zurück, dass man keine lust darauf hat.

Eine neue leiste und alte schmerzen

Und ganz plötzlich hat man hier bei WordPress.com eine neue leiste über den seiten, wenn man angemeldet ist.

Sah die rechte seite dieser leiste vormals so aus (das „Dashboard“ ist im plural, weil ich hier mehrere blogs habe):

Alte versjon der leiste

was ja schon recht nützlich war, so wird man jetzt — wenn man einen gravatar an seine mäjhladresse gebunden hat — jedesmal daran erinnert…

Die neue steuerleiste bei wordpress.com

…wie man selbst aussieht. Das ist unglaublich praktisch, wenn man mal gerade keinen spiegel zur hand hat, allerdings ist das bild als hilfe bei der rasur oder beim kämmen zu klein und bei weitem nicht aktuell genug. :mrgreen:

Diese kleinigkeit in der neuen steuerleiste ist also völlig sinnentleert, ist nur etwas zucker für die augen — als ob wördpress in den aktuellen versjonen damit gegeizt hätte! Etwas nutzbringender könnte da sein, was neuerdings auf der rechten seite der gleichen leiste prangt:

Blogsuche bei WordPress.com in der neuen steuerleiste...

Da bleibt nur zu hoffen, dass die globale suche über alle blogs bei WordPress.com etwas brauchbarer programmiert ist als die suche in einem einzelnen blog. Wenn man einen einzelnen blog nämlich nach „rabe“ durchsucht, findet man neben „kolkrabe“ (zufällig mal gut!) auch „rabenschrey“, „graben“ oder „brabeck“ (mies!) und damit so ziemlich jeden beitrag, in dem diese vier buchstaben vorkommen. Dabei müssen diese vier buchstaben noch nicht einmal sichtbar sein, es reicht auch, wenn sie im dateipfad eines einbetteten fotos oder in einem link vorkommen (ganz ganz mies!). Und was bei dieser mies gemachten suche gefunden wird, das wird nicht etwa irgendwie nach relevanz oder verlinkung oder kommentarzahl oder beliebtheit oder einem anderen für den suchenden menschen nützlichen kriterjum sortiert, sondern schlicht kronologisch absteigend (unbrauchbar!). Damit diese „suchfunkzjon“, die offenbar keine „findfunkzjon“ sein soll, wirklich völlig nutzlos bleibt, gibt es keine möglichkeit einer verfeinerten suche mit zusätzlichen kriterien wie einem zeitlichen bereich, einer blog-kategorie oder zusätzlichen angaben.

Ich habe mich schon mehr als einmal darin wiedergefunden, dass ich einen eigenen beitrag in einem wördpress-blog mit guhgell gesucht habe. Das kann doch nicht der sinn einer internen suchfunkzjon sein! Es ist einfach nur schlecht.

Meiner meinung nach wären die wördpress-entwickler gut beraten, wenn sie sich einmal gedanken um die grundfunkzjonen eines blogs und ihren nutzen für autoren und leser machten, statt immer nur funkzjonen hinzuzufügen, die nur von einer minderheit gebraucht oder gewünscht werden und genausogut in ein plackinn gepasst hätten. Was nützt mir eine komplette versjonsgeschichte eines alten artikels, wenn ich diesen kaum wieder auffinden kann.

Aber nein, man wird stattdessen von den entwicklern nach „media features“ für die näxte versjon von wördpress gefragt… 😦

Niemals werde ich vergessen…

Windows 98 mit channel-leiste und active desktop...

Niemals werde ich es vergessen, dass meikrosoft damals, mit windohs 98, wirklich versucht hat, uns allen mit viel werbeblah vom „active desktop“ und einer „channel-leiste“ werbung auf unsere kompjutermonitore zu schaufeln, als wenn unsere unwelt noch nicht genug von allgegenwärtiger reklame durchpestet wäre. Allein für diese eine unverschämtheit sollte man die verantwortlichen dort zu tode ohrfeigen! Oder. Zumindest, so lange man diese widerlinge noch nicht an draufgeklatschten hämatomen sterben lassen kann, doch wenigstens ihre produkte meiden, so gut es nur geht.

Aber vermutlich ist den meisten konsumdeppen von heute alles egal — und die heimat der unterhaltungssüchtigen netzkinder heißt heute Alzheim.

Die verdammten gottprogramme

Es mag ja sein, dass alle anwendungen komplexer und besser geworden sind, obwohl ich das meist nicht merke, denn alles, was ich an einem mäjhlprogramm, einer textverarbeitung, einer tabellenkalkulation nutze, das nutze ich so schon seit anderthalb jahrzehnten. Aber ich wünsche mir oft die zeit zurück, in der ein programm sehr unmittelbar nach dem start „da“ war und nicht versucht hat, alle noch so fernliegenden probleme zu lösen, nicht versucht hat, ein gott zu sein — auch wenn sich dabei der programmstart über mehr als eine minute hinziehen kann.

Ich brauche keine textverarbeitung, in der ich die buchstaben mit einem material überziehen kann und mit einer lichtkwelle beleuchten kann, ich brauche keinen brauser, der als grundlage für die programmierung „moderner“ anwendungen in javascript dienen soll und damit immer fetter und lahmarschiger wird, ich brauche kein mäjhlprogramm, dass für die erstellung von mäjhls einen WYSIWYG-editor eingebettet hat, als ob ein normaler mensch HTML-mäjhls schreiben würde. Es reicht mir, wenn diese verdammten programme das tun, wofür ich sie benutzen will und dazu einigermaßen schnell starten und nicht das gesamte RAM des kompjuters an sich reißen, den ich gerade benutze.

Wie gesagt, ich wünsche mir oft die zeiten zurück, in der programmierer noch darauf geachtet haben, dass sich ihr häckwerk schnell „anfühlt“ und für den benutzer benutzbar bleibt. In gewisser weise waren das bessere zeiten. Nur eines wünsche ich mir wirklich nicht zurück, und das sind die lahmen und überteuerten rechner von damals…

Käsch gleich speichern

Microsoft Pocket Internet Explorer - Die Seite kann nicht gespeichert werden, da sie im Cache nicht verfügbar ist. Stellen Sie sicher, dass unter Optionen der Cache aktiviert ist, aktualisieren sie die Seite und versuchen Sie es erneut. Wenn Sie diese Meldung nochmal erhalten, kann die Seite in den Cache nicht abgelegt und deshalb nicht gespeichert werden.

Ja, ist ja schon gut, du verhasster internet-exploder (oder für einen pocket-pc wohl besser „explöderchen“ genannt). Du kannst also nicht in eine datei schreiben, was du schon im speicher hast, das kannst du nur auf dem bildschirm darstellen. Und damit niemand bemerkt, wie unfassbar schwachsinnig diese tatsache ist, formulierst du deine tolle fehlermeldung so, dass man sie in ihrem kern erst beim zweiten lesen versteht. Ganz große kunst mal wieder. Und sehr erheiternd.

Ein tag ohne internet-explorer ist ein schönerer tag.