De-mäjhl-totgeburt des tages

Gucke mal, da reitet ein reiter auf einem toten pferd.

Die mausetote BRD-totgeburt de-mäjhl — ein mäjhlsystem, das inkompatibel zu internetz-mäjhl ist, porto kostet und für seinen nutzer nur nachteile hat — ist ja inzwischen so rottigtot, dass sie sogar den deutschen telekomikern zu tot ist, so dass die telekomiker einfach aussteigen. Ist nur scheiße, wenn man vor einigen jahren so dummgläubig war und allen ernstes geglaubt hat, dieser BRD-digitalrotz aus der hirnhölle habe zukunft. Denn ihren alten und teilweise rechtsverbindlichen mäjhlverkehr können de-mäjhl-kunden der deutschen telekomiker nicht einfach klicki-klicki archivieren, so dass das ganze zeug ins digitale vergessen zu fallen droht:

Wer seine De-Mails aus dem Telekom-Postfach sichern will, um auch nach völliger Abschaltung des Dienstes Ende November noch Zugriff darauf zu haben, scheitert bislang an unzureichenden Funktionen der De-Mail-Nutzeroberfläche bei der Telekom. Die erlaubt derzeit nur maximal zehn Mails gleichzeitig zu archivieren. Für Nutzer mit vollem Postfach kaum praktikabel

Das ist schon ein bisschen scheiße, wenn man ein paar jahre lang als unternehmer seine verträge so gemacht hat. Aber dafür dürfte es nicht so häufig vorkommen. 🤭️

Jetzt muss eigentlich nur noch „united internet“ (betreiber von GMX und web.de) einsehen, dass man leute nicht dazu kriegen kann, für eine mäjhl porto zu bezahlen, und dann ist das dingens tot und der kasten kann zugemacht werden. Ich habe das ja schon vorausgesagt, als der digitale BRD-bullschitt noch in planung war, aber damals habe ich noch leise befürchtet, dass die auf ende-zu-ende-kryptografie vollständig verzichtende scheiße großflächig in der verwaltung eingesetzt werden könne. Das wäre sogar „sinnvoll“ gewesen. Wurde aber nicht. Dafür hätte man ja digitaltechnik jenseits des faxgerätes in der verwaltung einführen müssen. De-mäjhl ist… ähm… war eben ein typisches BRD-leuchtturmprojekt: Teuer, geldverbrennend, nutzlos, unbrauchbar, schrott, vergessen, tot. Wie der mit unverschämten 37 øre weltspitzenteure BRD-personal-ausweis fürs BRD-personal mit seinen ungenutzten digitalfunkzjonen, mit dem man aus bundestechnikverhinderungsgründen noch nicht einmal seine mäjhl digital signieren kann, um damit jenseits jedes vernünftigen zweifels nachzuweisen, dass sie vom besitzer des ausweises stammt. Vermutlich, weil man ursprünglich für solche anwendungsfälle de-mäjhl verwenden sollte. Da hätte man es dann auch nicht mit richtiger kryptografie zu tun gehabt, sondern nur mit einer krüpplografie, die zentral mitgelesen werden kann. Wenn es doch nur irgendwo gegangen wäre! 🤦‍♂️️

Immerhin ist dieser erste staatliche anschlag auf freie kryptografiesoftwäjhr (mit der man kein geld verdienen kann) damit so gut wie gescheitert. Um mal das gute an der meldung zusammenzufassen.

Ich wünsche der bevölkerung der BRD auch weiterhin viel spaß dabei, für die digitalen schnappsideen ihrer jeweiligen scheißregierung direkt (über steuern) oder indirekt (über preise und gebühren) zu bezahlen!

Digitalisierung des tages

Tschirsich hat sich nach eigenen Angaben mehrere digitale Führerscheine unter verschiedenen Namen generiert, dazu noch eine ID-Karte, laut der er die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt. Problemlos möglich war das, weil Verimi auf ein Foto-Ident-Verfahren setzt. Nutzerinnen und Nutzer müssen nur die Vorder- und die Rückseite ihres Führerscheins fotografieren und dazu ein Selfie machen, um zu belegen, dass sie selbst die Person auf dem Dokument sind. Überprüft wird das nach Angaben von Verimi in einem »KI-gestützten Prozess«, also offenbar ohne menschliche Prüfer. Ein Abgleich mit einem Führerscheinregister findet offensichtlich auch nicht statt

[Archivversjon]

So einen einfachen häck hat man aber auch schon lange nicht mehr gesehen. Ein weiteres, tolles BRD-leuchtturmprojekt für lichtallergiker!

Überwachung des tages

Ich sage es immer wieder: die gesamte kultur rund um diese beschissenen scheiß-wischofone ist vergiftet und bringt nur giftiges hervor. Zum beispiel diese tolle überwachungsidee von telekom und vodafone [archivversjon]:

»Erhalte das freie Internet« – mit dieser Botschaft begrüßt der Provider Vodafone die Besucher seines relativ neuen Angebots »TrustPid«. Zusammen mit der Deutschen Telekom testet das Unternehmen damit gerade eine neue Möglichkeit aus, seine Kundendaten zu vermarkten.

Das soll so funktionieren: Bisher leiten Mobilfunkprovider den Datenverkehr ihrer Endkunden weitgehend unangetastet ins Internet weiter. Mit TrustPid würde Vodafone in diesen Datenverkehr eingreifen und den Nutzern eine feste Kennung zuweisen, die sich unter anderem nach der Mobilfunknummer eines Kunden richtet. Diese Kennung könnten dann Website-Betreiber abrufen, um genau zu erfassen, welche Inhalte sich ein Mobilfunknutzer angucken, um daraus ein Personenprofil zu bilden und zielgerichtet Werbung auszuspielen. Das Argument: Nur über solche Datengeschäfte könnten viele Online-Angebote genug Einkünfte erwirtschaften, um in Zukunft kostenfrei zu bleiben

Ein internetz, das solche „freunde“ hat, braucht keine feinde mehr.

Wisst ihr noch…

…wie als großer vorteil der bummscoronaäpp der datenschutz und die anonymität beworben wurden, und jeder scheißjornalist hats abgeschrieben. Das ist jetzt vorbei mit datenschutz und anonymität.

Löscht die scheißäpp, wenn ihr nicht wollt, dass euch scheibchenweise immer mehr überwachungszumutungen und gängelungen ins leben geschummelt werden!

Nach dem riesenerfolg für wohnungsenteignungen in berlin…

…kommen neue forderungen auf: RWE&CO enteignen. Bitte, werte neukommunisten, vergesst die deutsche bananenbahn nicht, deren konstrukzjon als akzjengesellschaft im bundesbesitz beliebig an den bedürfnissen der menschen vorbeiwirtschaften kann! Und die post/telekomiker. Und lokal hat weder nahverkehr noch wasserversorgung noch mietswohnungsbau in den händen (oft BRD-hochkorrupter) privatwirtschaftlicher unternehmen zu sein. Der einzige zweck, den ein staat haben kann, ist aufbau und erhalt von infrastruktur aller art. Wenn er das nicht mehr leistet, ist der staat für alle seine bewohner zwecklos.

Beerdigung des tages

Diese leiche reizt allerdings sehr zum lachen:

Verschlüsselung:
Telekom schaltet De-Mail ab

Man habe sich „strategisch entschieden, den De-Mail-Dienst aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit nur noch bis Ende August 2022 anzubieten“, zitiert das Blatt aus dem Kündigungsschreiben an Geschäftskunden. Im September sollen demnach auch die Privatkunden darüber informiert werden

[Der link geht zu golem]

Winkewinke und tschüss! Komm nicht wieder!

Wollte doch keiner mäjhl mit porto und massiven rechtsnachteilen für den fall eines nicht möglichen zugriffs haben? Ich bin ja sowas von gar nicht davon überrascht.

Vielleicht hätte dieser da-da-digitale scheißdreck mit zentraler mitlesemöglichkeit aus dem hirn unserer werten bundesregierung sogar eine schangse gehabt, wenn man mit einer DE-mäjhl-adresse am ganz normalen internetz-mäjhl-verkehr hätte teilnehmen können. Aber so ist es ungefähr so nützlich und erfreulich wie hämorroiden.

Digitalbullschitt des jahres

Ja, ich weiß, das jahr ist noch jung. Aber das hier ist so gaga, das wird nicht mehr übertroffen werden:

Telekom will Fußgänger, Radfahrer und Autos vor Kollisionen warnen

Seltsam, ich habe dafür immer augen und ohren benutzt. Und bevor es diese scheißwischofone gab, haben das die meisten menschen so gemacht. Gut, die paar, die es nicht gemacht haben, haben sich leider nicht wirksam genug rausgemendelt. Und dann kam die senkkopfzombifizierung über die welt. Jetzt fahren menschen blind auto, blind und taub fahrrad oder gehen blind als fußgänger durch den straßenverkehr. Und Darwin ist immer noch zu faul bei der natürlichen zuchtwahl.

Was haben sich die telekomiker denn schönes ausgedacht, um mein leben als verkehrsteilnehmer noch besser und sicherer zu machen?

Die Deutsche Telekom und Continental arbeiten an einem System, das sämtliche Teilnehmende am Straßenverkehr vor Kollisionen warnen soll. Sie soll auf GPS, Beschleunigungssensoren, Mobilfunk und Cloud Computing basieren.

Ein Auto beispielsweise übermittelt seine Position und Beschleunigungswerte per Mobilfunk in die Cloud, erläutert Continental. Radfahrer senden diese Informationen von einem Smartphone oder vernetztem Fahrradcomputer ebenfalls dortin. Dort werden die Wege für die nächsten fünf Sekunden berechnet; wer zu kollidieren droht, bekommt eine Warnung zugeschickt. Für eine möglichst schnelle Kommunikation soll immer der Cloud-Rechner angesprochen werden, der am dichtesten am Ort der möglichen Kollision liegt – Multi-Access Edge Computing genannt.

Wenn da jetzt auch noch „blockchain“ drin wäre, hätte ich BINGO gerufen.

Es ist schon schön, wenn mein händi nochmal piep sagt, kurz bevor der vierzigtonner mich und mein rad ins grab schiebt. Vorausgesetzt, der vierzigtonner hat auch dieses tolle telekom-continental-system an bord.

Aber bevor ich gerade noch meinen rant darüber runterschreiben wollte, dass heise jetzt wirklich jeden irrazjonalen PResseerklärungsmüll abschreibt, den sich ein werber im lackrausch aus seinem gehirn geschissen hat, habe ich wenigstens diesen einen heiteren absatz noch gelesen, und der rettet den ganzen artikel:

Aus der Mitteilung geht nicht hervor, ob Fußgänger gewarnt werden, bevor sie mit anderen Fußgängern kollidieren oder ob das technisch ausgeschlossen wird. Anfragen dazu konnte die Telekom bisher fronleichnamsbedingt nicht beantworten

Bwahahahahaha! 🤣️

Ich habe wirklich einen moment lang geglaubt, dass die schreiber in der karl-wiechert-allee gar nix mehr merkten.

ODER war das etwa eine ernstgemeinte frage? BITTE sag mir jemand, dass der heise-schreiberling diese frage nach der verhinderung von fußgängerkollisjonen nur gestellt hat, damit ich etwas zum lachen habe! 😨️

Ja, heise, so tief bist du gesunken. Ich zweifle dran.

Hier noch ein etwas ernsterer inhaltlicher kommentar zu dieser absurden heise-meldung. Ich hätte dabei ja nicht ernst bleiben können.

Ich glaube übrigens, das tolle neue wort für das, was man früher als Mobile Edge Computing bezeichnet hat, benutze ich hier mal besser als häschtägg. Ich glaube, da kommt noch ein bisschen was hinterher. Schließlich haben sie die lösung ohne problem namens 5G hier in der BRD eingeführt und müssen jetzt ganz dringend die probleme finden, die mit 5G überhaupt gelöst werden¹. Aber dass die bei diesen überlegungen in ihren konferenzen so viele lackeimer leersaufen! Niemals hätte ich das gedacht. Die telekomiker! Und die weltbekannte informazjonstechnik-spitzenunternehmung continental!

¹Es gibt keinen mir bekannten anwendungsfall, der 5G erforderlich macht. Ein solcher anwendungsfall ist nach meinen kenntnissen auch in den näxsten fünf jahren nicht abzusehen. Die manchmal als letzter argumentativer strohhalm an den haaren herbeigezogenen industriellen anwendungen lassen sich genau so gut mit WLAN oder gar netzwerkkabeln abdecken, weil ja alle vorgänge ortsfest sind, und damit ist die latenz im netzwerk gering genug. Mögliche anwendungen mit der latenz von 5G wären tatsächlich systeme im straßenverkehr. Wie absurd die vorstellung derartiger anwendungen ist und auch in absehbarer zeit noch sein wird, wird aus dem heise-text hoffentlich deutlich genug. 5G ist eine lösung ohne problem. Weder für ein problem mit der latenz, noch für ein problem mit der datenrate. 4G mit voller datenrate (ein gigabit pro sekunde) würde für das striehming eines filmes in kinokwalität ausreichen — und da wäre noch bandbreite übrig, und zwar mehr, als die meisten BRD-bewohner mit ihrem festnetzanschluss haben. Übrigens wurde in der BRD bis jetzt bei keinem mobilfunkanbieter auch nur die mögliche datenrate von 4G ausgeschöpft. Und sie scheint auch nicht vermisst zu werden. Bis das gigabit pro sekunde nicht mehr ausreicht, muss schon jemand holodeck-versjonen von kinofilmen übertragen wollen.

Digitaler rohrkrepierer des tages

Die Deutsche Telekom zieht sich als einer der wenigen zertifizierten Anbieter von De-Mail zurück. De-Mail sei „überkompliziert“ und trotz Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe habe es „nie jemanden gegeben, der dieses Produkt genutzt hat“, erklärte Telekom-Chef Timotheus Höttges in einem Interview mit dem YouTuber Tilo Jung. Das De-Mail-Projekt sei bei der Telekom daher „eingestellt“ worden

Da sind aber sicherlich ganz bittere tränchen über so manche wange geflossen, dass die leute keine mäjhl mit porto haben wollten, mit der man nicht einmal eine mäjhl an eine normale mäjhladresse schicken oder mäjhl von einer normalen mäjhladresse empfangen kann. Stattdessen hat man einen wust von verpflichtungen, weil de-mäjhl eine rechtssichere zustellung ist und damit fristen anlaufen, selbst, wenn man seine de-mäjhl mal nicht lesen kann, weil man — zum beispiel nach einen umzug — im datenfeldwegstaat BRD für zwei, drei monate auf sein internetz wartet. Kein wunder, dass niemand diese krüppelscheiße aus dem hirn von BRD-da-da-digitalp’litikern haben wollte! Zumal es nicht einmal wirksame verschlüsselung gab.

Ich vermute mal, dass kein einziger am konzept beteiligter p’litiker und lobbyist… ähm… experte unfallfrei hätte erklären können, was das wort „digital“ bedeutet.

Bummskrankheitsministerchen des tages

Jens Spahn, bummkrankheitsminister, so in die staatsfrommen jornalistenmikrofone [archivversjon]:

In einer Phase wie jetzt müssen zuerst mal die getestet werden, die Symptome haben oder zur Risikogruppe gehören oder die im Pflege- und Gesundheitswesen arbeiten […] Jemand, der eine Kontaktperson ist, aber keine Symptome hat, muss nicht getestet werden

Merkt ihr, wovon der BRD-bevölkerungsfeindliche großhonk mit angeflanschtem ministersessel nicht spricht? Richtig, er spricht nicht vom ausgelösten alarm durch die hokus-pokus-internetz corona-wahnäpp. Obwohl es in diesem fall eigentlich (was die tagesschau sogar anmerkt) einen rechtsanspruch auf einen test gibt.

Oder anders gesagt: die äpp ist zurzeit für ihren eigentlichen einsatzzweck wertlos und war mit großer wahrscheinlichkeit die ganzen monate nix weiter als eine verdeckte subvenzjonierung von SAP und telekomikern. Das erklärt dann wohl auch den ziemlich hohen preis für eine funkzjonalität, die man nicht einmal selbst implementieren musste… 🍌

Am sonntag gabs übrigens einen „verkaufsoffenen sonntag“ in köln. Auch weiterhin kann mich das gebot der stunde mal im arsche lecken, zumindest so lange, bis sich diese bevölkerungsmordenden regierungsverbrecher und schreibtischtäter vor einem gericht in einem öffentlichen strafprozess verantworten müssen? Ach, das geht ja gar nicht? Aufgabe der gerichte ist ja ausschließlich die verknastung von schwarzfahrern, cannabisrauchern und hartz-IV-brötchendieben? Schade, dann kann man wohl nix machen, außer ein lautes „LECKT MICH IM ARSCH“ dazu sagen. 😦

Die gefährlichsten und mörderischsten „coronaleugner“ sind nicht irgendwelche vom scheißjornalismus bizarr vergrößerten demonstranten, sondern die coronaleugner in p’litik, wirtschaft, reichtstagslobby und verwaltung.

Was hat uns denn noch ganz dringend gefehlt?

Richtig: eine batteriegetriebene atemschutzmaske. Ich würde die dinger ja so bauen, dass man den akku nicht wexeln kann, wisst schon, für die arme arme wirtschaft — aber über interessante fakten schweigt sich der lobhudelnde drexreklameartikel aus.

Mit gruß an die deutschen telekomiker, die diese als redakzjonellen inhalt getarnte schleichwerbung für ein sinnloses produkt verfasst haben. Ihr macht den jornalismus groß! :mrgreen: