Teslaschleichwerber

Jeder scheißjornalist, der das wohltönende und hohltönende bullschitt-wort „gigafactory“ direkt aus den tesla-PResseerklärungen in seine kwalitätsjornalistischen scheißtexte übernimmt, demaskiert sich mit dieser wortwahl als bezahlter oder unfreiwillig-knüppeldummer schleichwerber für tesla.

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, scheißpresse, verrecke!

Überwachung des tages

Wisst ihr noch, damals, in dieser primitiven scheißzeit vor ein paar jahrzehnten, als das auto noch nicht ständig nach hause telefonierte, wenn es geparkt war oder man damit herumfuhr? Diese zeiten sind vorbei, heute sind auch die autos „smart“, also Mielke. Und je moderner, desto „smarter“.

Studie zum Datenschutz:
Elektroautos von Tesla dürften nicht zugelassen werden

Der Verfasser der Studie, der frühere schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert, listet die potenziellen Rechtsverletzungen durch den kalifornischen E-Autobauer auf fast 40 Seiten auf. Tesla benennt demnach für die jeweilige Inanspruchnahme personenbezogener Messwerte keine präzisen Zwecke und verstößt damit gegen Artikel 5 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) […] Der Konzern sei „insbesondere mitverantwortlich für die nicht erforderliche, umfassende, uneingeschränkte Videoüberwachung“ im Wächtermodus, ignoriere aber die Folgen […] Tesla übermittelt laut der Studie zudem Daten in die USA sowie eventuell in weitere Drittstaaten ohne angemessenes Schutzniveau […] „eine systematische umfangreiche Überwachung im öffentlichen Straßenraum“

Und glaubt mal nicht, dass in euren verbrennern keine überwachung drin ist. Die sind nur weniger dreist.

Und glaubt auch nicht, dass jetzt die protzkarren der generazjon lizjumbrand aus dem einfachen grund stillgelegt würden, dass sie nach geltendem recht (DSGVO) schlicht illegal sind! (Natürlich hätten alle käufer dann weitgehende entschädigungsansprüche gegenüber tesla.) Das ist die BRD hier: legal, illegal, scheißegal; märkte, märkte über alles. Aber wehe, hier durchsucht ein armer mensch die mülltonne eines supermarktes nach etwas noch-essbarem. Gleich verhaften, verklagen und verknasten, den dieb!

Freut ihr euch auch so auf die „selbstfahrenden“ autos?

Auf einer Autobahn in Kanada hat die Polizei einen 20 Jahre alten Fahrer gestoppt, der sich bei hohem Tempo in einem Tesla zum Schlafen gelegt haben soll. Das Elektroauto sei bei mehr als 140 Kilometern pro Stunde anscheinend im Fahrassistenzprogramm unterwegs gewesen […] Sowohl der Sitz des Fahrers als auch der des Beifahrers seien komplett zurückgelehnt gewesen und beide Insassen schienen zu schlafen. Als die Streife das Blaulicht eingeschaltet habe, habe das Auto automatisch auf 150 km/h beschleunigt. Erlaubt waren an der Stelle 110 Stundenkilometer

Fährt hier jemand tesla?

Fahrern, die den Touchscreen während der Fahrt zu ausführlich bedienen, droht der Verlust des Führerscheins. Das haben Karlsruher Richter jetzt im Fall eines Tesla-Autos entschieden

Weg mit dem lappen! Gefällt mir! 👍

(Das ist nämlich kein bisschen besser als die ganzen händi-idjoten, die blind mit ihren raseblechen durch die stadt fahren. Wenn ihr auto fahrt, guckt euch bitte die verdammte straße an! Wenn ihr fuffzich fahrt und nur eine scheißsekunde auf das scheißdispläjh guckt, dann fahrt ihr schon vierzehn meter blind. Und ihr guckt da viel länger als eine sekunde drauf. Und ihr fahrt schneller als fuffzich, wenn ihr könnt. Ich sehe das immer wieder. Ich muss ja drauf achten. Als radfahrer ist man nun einmal das kanonenfutter des straßenverkehrs.)

Und nun zu den wirtschaftsmeldungen

Teslas Börsenwert ist höher, als der von Daimler, BMW und Volkswagen zusammen

Natürlich ist der börsenwert kein besonders guter maßstab, sondern eine zahl, die durch einschätzung der akzjenhändler entsteht — und durchaus auch gewissen moden und verbreiteten fehlern unterliegt. Aber trotzdem: weia!

Hej, aber trotzdem wird die BRD-autoindustrie noch mal durch eine rostblech-kaufprämje gepämpert, während es in die BRD-zwangsschulen reinregnet und ungefähr eine milljon auch für ärmere menschen bezahlbare wohnungen fehlen. Und ihr kennt ja das gesetz vom fass ohne boden: da passt noch mehr geld rein, und in drei bis fünf jahren gibts die näxste rostblech-kaufprämje. Dann vielleicht wieder angeblich „für die umwelt“. Ich warte übrigens schon seit ein paar jahren darauf, dass mir die BRD sextausend øre dafür in die hand drückt, dass ich mir in einer autozentrierten gesellschaft kein rostblech zulege. Darf auch gern zweckgebunden sein, ich kriege das schon ausgegeben für fahrräder und wanderschuhe (und vielleicht mal eine bahncard 100, wenn die corona-scheiße wirklich gegessen ist, um mal ein bisschen urlaub zu machen — ach, es geht ja gar nicht um „die umwelt“, sondern nur darum, geld in eine organisiert kriminelle industrie zu pumpen).

Smartauto des tages

Da hat jemand 13 unterhaltungs- und medien-komponenten aus teslas bekommen (meist auf ihh-bäh gekauft), die bei reparaturen oder beim aufmotzen für einen neuerlichen verkauf ausgebaut wurden, und eine größere menge persönlicher daten darauf gefunden, mit denen auch kriminelle eine menge anfangen könnten [link geht auf einen englischsprachigen artikel]:

Der forscher — selbstbezeichnung: „teslabastler, der interessiert daran ist, wie die dinge funkzjonieren“ — kam kürzlich an 13 tesla-MCUs (abk. für mediensteuereinheiten), die bei reparatur oder überholung aus den elektroautos entfernt wurden. Jede dieser einheiten war eine fundgrube an sensiblen informazjonen, obwohl sie ausgemustert wurde. Beispiele waren adressbücher von angeschlossenen händis, anrufprotokolle mit hunderten von einträgen, aktuelle kalendereinträge, im klartext gespeicherte spottifein- und WLAN-passwörter, posizjon von wohnung, arbeitsplatz und allen orten, zu denen irgendwann einmal navigiert wurde, sowie sitzungscookies, die den zugriff auf netflix und juhtjuhbb (und zugehörige guhgell-mäjhl-konten) ermöglichten.

Mit gruß an alle, die ihr auto verkaufen wollen! Denn der digitale scheißdreck ist inzwischen in jedem auto verbaut, und ich glaube nicht, dass andere autohersteller mehr auf privatsfäre und datensicherheit achten. Ihr müsst also selbst rauskriegen, wie ihr die scheiße vorm verkauf löscht, und das wird nicht so einfach sein wie bei das löschen von dateien unter einem betrübssystem, das euch die verfügungsgewalt über das dateisystem gewährt, weil das selbstverständlich ist. Wenns keine andere dokumentierte möglichkeit gibt, müsst ihr halt einen großen hammer nehmen, die daten durch fysikalische speicherzerstörung löschen und vorm verkauf eures scheißautos eine neue medieneinheit kaufen und einbauen.

Eine große sqlite-datenbank mit dem ganzen sinnlos zusammengesammelten kram drin klingt nach „industriestandard“. Und die meisten autobesitzer ahnen gar nicht, was da alles dauerhaft gespeichert wird — zum beispiel, dass jedesmal, wenn da einer sein scheißhändi bekwem verbindet, um mal ein bisschen musik über die autoanlage zu hören, grundlos das gesamte adressbuch nebst anrufhistorje ins auto kopiert wird. Woher soll man das auch wissen. Es ist ja unsichtbar. Und alles ist so modern und bekwem geworden! Und so einfach und benutzerfreundlich! Da brauchste ja auch gar nix mehr zu verstehen. Damit kommen sogar idjoten klar. Ist das nicht toll?! 👍

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

„Smartes“ schloss des tages

Wegfahrsperren abschaltbar:
Millionen Hyundais, Kias und Toyotas betroffen

Durch einen Anfängerfehler bei der Umsetzung der Verschlüsselung können Angreifer Schlüssel klonen.

Was heise (vermutlich wegen empfang warmer geldspenden) in seiner überschrift nicht erwähnt: tesla war auch betroffen, hat aber die sicherheitslücke schnell nach bekanntwerden gefixt — im gegensatz zum rest der unerfreulichen liste. Aber wer ein gehirn hat und es benutzt, liest ja mehr als nur die überschrift. Und wer kein gehirn hat oder es nicht benutzt, der wird eben die marionette von scheißwerbern und glaubt dabei auch, eine eigene meinung zu haben. Auf heise werfen solche „techniken“ ein ganz trübes licht. 🤮

Ach ja, wie schwierig ist der häck denn?

[…] durch die Implementierung der betroffenen Autohersteller lassen sich die verwendeten kryptografischen Schlüssel ganz oder teilweise per RFID auslesen, was dazu führt, dass Angreifer die Wegfahrsperre ausschalten können. Dann kann das Fahrzeug auf herkömmlichem Wege kurzgeschlossen werden. Dreisterweise basiert der Krypto-Schlüssel bei Toyota auf der Seriennummer des Schlüssels und die wird im Klartext in die Welt gefunkt

Aha, eher so etwas für gelangweilte kinder als für richtige häcker. Na, dann werden halt eure autos geklaut. Pech gehabt. Kann doch keiner wissen, dass man den schlüssel nicht auf etwas basieren lässt, was man in klartext in die welt funkt… 🤦

Oder, um es mit den PR-lügnern von idjota… ähm… toyota zu sagen:

Toyota spielte das Risiko der Sicherheitslücke herunter, da nur ältere Modelle betroffen seien und der Angreifer Zugang zum Schlüssel und „hochspezielle Hardware“ benötige

„Hochspezjelle hardwäjhr“ wie ein überall frei käufliches RFID-lesegerät. 😂

First world problem solution des tages

Na, habt ihr auch alle „knight rider“ gesehen? :mrgreen:

Ein Besitzer eines Tesla drückt auf seinem Smartphone einen Knopf und schon kommt sein Auto herbeigefahren

Na, da will ich mal hoffen, dass die kryptografie keine krüpplografie ist, sonst werden sich viele gelangweilte kinder lustige streiche erlauben… :mrgreen:

Und wenn jetzt der kühlschrank auf ein grunzgeräusch hin noch ein bier an den fernseher bringt, ist sie endlich da: die zukunft, auf die wir alle gewartet haben. Und die felder werden mit isotonischen getränken gedüngt.

„Selbstfahrende autos“ des tages

Das von ihr gefahrene Model S habe nur etwa 30% der anderen Autos (!) erkannt, bei Radfahrern sei die Erkennungsrate noch wesentlich geringer ausgefallen. Gerade einmal 1% der Zweiradfahrer habe der Tesla Autopilot als solche klassifiziert […] Experten wie Heather Knight sagen voraus, dass es auf absehbare Zeit (bzw. mit den im Laufe der Zeit zurückgelegten Gesamtkilometern der Fahrzeugflotte im öffentlichen Straßenverkehr) zu Toten kommen werde, weil sich Fahrer zu sehr auf die Fähigkeiten des Autopiloten verlassen

Achtung, kwelle der meldung ist die springersche „welt“.

Security des tages

Der link geht auf einen englischsprachigen text:

Softwäjhr
Häcker übernehmen tesla model S aus der ferne, während die autos in bewegung sind

Bwahahahahaha! Wenn euch doch nur jemand gewarnt hätte!

Freut ihr euch auch schon alle so auf die ersten erpressungstrojaner für „smarte“ autos? :mrgreen:

via @skynet@quitter.is

KI des tages

Kennt ihr auch die ganze reklamejornalljeschreiberei: demnächst fahren die autos „autonom“, hej leute, ist nicht wie bei den fliegenden autos, die wir euch in den achtzigern fürs jahr 2000 versprochen haben, nee leute, das gibts schon, mit ganz viel „smart“ und „künstlicher intelligenz“. Na ja:

Die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen wird weiter zurückgehen. Der Autopilot wird laufend besser, ist aber nicht perfekt, und erfordert nach wie vor, dass der Fahrer aufmerksam bleibt

Ich wills mal so sagen: da wird keiner aufmerksam bleiben. Sonst könnte man ja auch gleich selbst fahren.