Und nun zur verkehrswende

Die Moderatorin und Youtuberin Emily Hartridge ist im Alter von nur 35 Jahren bei einem Crash mit einem E-Scooter umgekommen […] Der „Guardian“ berichtet, dass Hartridge am Freitagmorgen mit einem E-Scooter unterwegs gewesen sein soll – und auf einem Kreisverkehr mit einem Lastwagen kollidiert sei

Aber hej, die kinderroller mit elektromotor sollen hier in der BRD zur verkehrswende führen, die das klima rettet. Kannste dir eigentlich gar nicht selbst ausdenken, sowas…

Und nun zu den schreibtischhenkern in der verkehrsplanung

In scheißberlin hat wieder einmal einer dieser schreibtischhenker aus der verkehrsplanung einen radfahrer umgebracht, indem er ihn als geradeaus fahrenden verkehr mit straßenmarkierungen und bußgelddrohungen dazu genötigt hat, rechts von rechtsabbiegendem verkehr mit vierzig tonnen schweren menschenkwetschern zu fahren [archivversjon].

Das sind keine „schutzstreifen“. Die nennen das nur so, damit die dümmeren und leichter manipulierbaren menschen glauben, die seien harmloser als sie aussehen. Das sind verdammte und vorsätzlich aufgebaute todesfallen für radfahrer.

S/M des tages

Das fratzenbuch so: geltendes recht ist uns doch egal. Und solange dafür ordnungsgelder von nur noch 10 kiloøre fällig werden, also insgesamt und nicht pro sekunde, so lange wird sich das auch nicht ändern.

Da geht die enteignung des datenabriebes eines lebens über den tod hinaus. Auch weiterhin viel spaß beim fratzenbuch.

Fahrrad des tages

Was kriegt man in der BRD eigentlich für eine verkehrsgefährdung, die zum tod eines verkehrsteilnehmers führt? Das scheint ganz drauf anzukommen, in welcher posizjon man den verkehr gefährdet. Für verkehrsplaner gibt es zum beispiel eine „geldstrafe auf bewährung“, oder klarer ausgedrückt: nichts.

Zu den Personen wollte der Staatsanwalt keine näheren Angaben machen, denn bei dem Strafverfahren kam es zu keiner Hauptverhandlung, alles geschah auf dem Schriftweg – und war damit nicht öffentlich

Sind ja nur radfahrer, die da mit irgendwelchen gängelungen staatsmörderisch ausgenullt werden, nicht die heiligen fahrer der heiligen betrugsdiesel, denen kein wirksames hindernis auf die heilige straße gelegt werden darf. Und morgen im gleichen kino: die so dringend nötige verkehrswende!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal wieder eine studie gemacht und rausgekriegt, wie man beim selfieknipsen am sichersten zu tode kommt — die ergebnisse sind völlig unerwartet:

Besonders gefährlich sind Wasser, große Höhen und Verkehr

[…] Die Forscher konstatieren, das menschliche Verhalten mache die Selbstporträts gefährlich […]

Die taumelnde welt wird sich vom rausch dieser erkenntnis niemals wieder erholen!

Er wurde erfasst, da kann man nix machen…

Schon seltsam, diese ganzen autos aus der scheißpresse…

Der 64-jährige Radfahrer, der am Donnerstag nahe des Deisterkreisels in Hannover von einem Auto erfasst wurde, ist tot. Der Mann erlag am Freitag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen

…mit denen nicht der autofahrer einen radfahrer überfährt, sondern die scheinbar völlig selbsttätig „einen radfahrer erfassen“, der dann hinterher tot ist.

Die werden vermutlich nur noch von den faustfeuerwaffen der polizeibeamten überboten, mit denen man nicht mühevoll jemanden erschießen muss, weil sich immer wie von allein „ein schuss löst“.

Ein VW-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den 64-Jährigen

Mit diesen autos wird auch niemals mit überhöhter geschwindigkeit gefahren, da kann der fahrer einfach nur nicht mehr rechtzeitig bremsen. Aber immerhin, die polizei ist ja keineswegs untätig bei der steigerung der fahrradsicherheit, wie der kwalitätsjornalistische tintenklexer mit madsack-hintergrund gleich eifrig anmerken muss:

Beamte der Polizeidirektion Hannover haben in der vergangenen Woche ein intensives Augenmerk auf die Radfahrer gelegt. Bei ihren Kontrollen in der gesamten Region ahndeten die Einsatzkräfte 714 Verstöße von Radfahrer

Na, dann ist ja alles wieder in ordnung. *kotz!*

Archivversjon des artikels

Gesundheitswesen der zukunft

Künstliche Intelligenz
Google sagt den Tod voraus

KI-Systeme des Konzerns können mit 95-prozentiger Sicherheit vorhersagen, welche Patienten während eines Klinikaufenthalts versterben werden

[Dauerhafte archivversjon gegen die von scheißpressevertretern lobbyistisch in den dunkelkammern des reichstages zur gesetzlichen pflicht gemachte löschung von zwangsgebührenfinanzierten inhalten des BRD-parteienstaatsfunks…]

Es wird vermutlich nicht mehr allzulange dauern, bis entscheidungen über die durchführung und fortsetzung medizinischer behandlungen von irgendwelchen KI-gutsherren mit ihren monströsen rechenzentren auf der grundlage irgendwelcher datensammlungen getroffen werden; scheiß auf etische probleme, kostendämpfung ist trumpf (oder Trump). Natürlich mit heimlich installierter schnittstelle für die geheimdienste jener staaten, deren regierungen schon immer auf menschenrechte scheißen und automatisierten mord für eine vernünftige p’litische lösung halten. Dann gibt es endlich das vorzeitige ableben für die interessen eines staates nicht mehr nur für soldaten, sondern für jeden kranken menschen. Also besser nicht zu viele Trump-witze rauszwitschern!

Ich wünsche den menschen auch weiterhin viel spaß in eurem dasein als datenlieferanten und konsumtrottel! Es ist eine schöne welt, die ihr euch bereitet. Zumindest für einige ist sie schön…

Digitalisierung des tages

Reiner Sörries, Experte für Sepulkralkultur, forderte am Freitag in Nürnberg beim „Friedhofskulturkongress“, der Friedhof der Zukunft sollte etwa eine Gräbersuche per GPS anbieten oder Drohnen einsetzen, um entfernt wohnenden Verwandte einen Blick auf das Grab der Großeltern zu ermöglichen

Und wenn sie jetzt nur noch fünf øre überweisen, dann wirft die drohne auch eine blume über dem grab ab! :mrgreen:

Tot.

Alan Bean, einer von denen, die in gutverpackter, mitgebrachter erdatmosfäre auf dem mond rumgehüpft sind (so gut es der schwere raumanzug erlaubte), der dort eine US-flagge in den staub rammte und mit diesem hundepinkelhaften akt der US-propaganda die überlegenheit über den sowjetsozjalismus demonstrieren sollte… er ist tot.