„Künstliche intelligenz“ des tages

Pssst! Habt ihr auch von diesen „künstlich intelligenten“ selbstfahrenden autos gehört, von denen wir seit fast zehn jahren immer nur so ein jahr entfernt sind? Es gab da zwar in der vergangenheit so den einen oder anderen kleinen dämpfer, aber den scheißjornalisten, der für euch immer so schön die PResseerklärungen abschreibt und euch diese scheißreklame als wirklichkeit verkauft, interessiert so etwas ja gar nicht.

Jetzt gab es einen weiteren triumf autonomer fahrzeuge: in der kleinen und recht künstlichen und überschaubaren parallelwelt des „paralümpischen dorfes“ hat ein autonom fahrender bus einen menschen angefahren [link geht zu golem].

Dieser [Unfall] ereignete sich an einer T-Kreuzung. Das Fahrzeug stieß die betroffene Person mit einer Geschwindigkeit von einem bis zwei Kilometer pro Stunde an – wohl noch bevor der Wagen von einem menschlichen Fahrzeugführer manuell gelenkt werden sollte. Der Athlet, der noch im Wettkampf antreten wird, wurde daraufhin in das medizinische Zentrum auf dem Campus gebracht […] „Das zeigt, dass autonome Fahrzeuge noch nicht realistisch für den Einsatz auf normalen Straßen sind“, sagt Toyoda

Diese bullschitt-autos werden auch in zehn jahren nicht reif für ganz normale verkehrssituazjonen sein, vielleicht aber in dreißig bis fünfzig jahren, wenn die idee der „künstlichen intelligenz“ wieder nach vielen misserfolgen verflogen ist und man stattdessen mit analyse und ganz normaler programmierung (sowie eventuell dem aufbau einer leitenden infrastruktur) begonnen hat. So genannte „künstliche intelligenz“ besteht aus angelernten neuronalen netzwerken, die man nicht analysieren und nicht mit vernünftigem aufwand (also anders als durch erweitertes neuanlernen und hoffen, dass es trotz völligen problemunverständnisses auch den gewünschten effekt hat, also durch einsichtsloses gestrokel) entfehlern kann. Und weil man die neuronalen netzwerke nicht analysieren kann, geben sie auch keinen einblick in mögliche andere lösungen des damit „gelösten“ problems. Es ist eine erkenntnis- und fortschritts-sackgasse der informatik, für die es einige nischen geben wird. Genau so, wie bei den vorherigen zwei künstliche-intelligenz-blasen aus meiner lebenszeit auch.

Und nein, 5G verändert daran gar nichts, eben so wenig 6G oder 7G. Die neuen mobilfunkstandards sind nur gauklerische marketingtricks; lösungen ohne problem, für die zurzeit auch nach längerem nachdenken niemand einen realistischen anwendungsfall kennt. Die mögliche bandbreite von 4G oder LTE+ (1 GBit/s) wurde in der BRD niemals auch nur näherungsweise geliefert, die menschen zahlen ja auch für weniger die überhöhten und weltspitzenhaften BRD-preise aus der wucherhölle. Und dann erzählt man ihnen, dass es mit 5G schneller wird, und die digitalen analfabeten glauben es.

Ja, ich weiß: euer scheißjornalist mit seinen abgeschriebenen PResseerklärungen erzählt euch immer etwas völlig anderes und manchmal erzählt er euch sogar, dass wir 5G für die autonom fahrenden autos benötigen, weil es so schön in der PResseerklärung stand. Aber dieser dumme tintenklexer hat überhaupt keine ahnung und schreibt alles im Dunning-Kruger-modus, so dass er selbst nicht bemerkt, wie unendlich dumm er ist. Da dürft ihr nicht drauf reinfallen. Der scheißjornalist ist tatsächlich noch viel dümmer, als er seine intellektuelle überlegenheit spielt. Fragt ihn, wenn ihr eine gelegenheit habt, doch einfach mal, was das wort „digital“ bedeutet und was der unterschied zwischen digitaler und analoger technik ist, und dann hört euch das ahnungslose und fundamentalfalsche gestotter an. Und das ist noch eine der ganz einfachen fragen…

Übrigens: wenn ihr im wahlkampf auf p’litiker mit „digitaltemen“ trefft, könnt ihr ihnen mal genau die gleiche frage stellen. Aber nehmt die antworten auf und veröffentlicht sie!

Genossen, vergesst die revoluzjon!

Denn jetzt sorgt toyota für das friedliche sozjale miteinander in der von toyota-technik totalüberwachten stadt! Alle probleme gelöst. Gebt die städte den konzernen!!!ölf!1!!!1!

Und wer sagt, dass es keine technischen lösungen für sozjale probleme gibt, der verbreitet häjhtspietsch und fäjhknjuhs! Die wahrheit steht in den PResseerklärungen von toyota, und wenn sie zehnmal wie eine realsatire des kapitalismus aussehen. Sieht man ja schon daran, dass die kwantitätsjornalisten von scheißheise so eine PResseerklärung einfach abschreiben und völlig kommentarlos als wahrheit präsentieren.

Ach, das ehemalige fachmagazin hat geld für die nicht als werbung gekennzeichnete schleichreklame gekriegt?

Na, dann ist ja alles gut!

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, heise onlein, verrecke! Und nehmt eure intelligenzverachtende und nach scheiße stinkende scheißschleichwerbung mit ins krematorium, damit sie brenne, brenne, brenne!

„Smartes“ schloss des tages

Wegfahrsperren abschaltbar:
Millionen Hyundais, Kias und Toyotas betroffen

Durch einen Anfängerfehler bei der Umsetzung der Verschlüsselung können Angreifer Schlüssel klonen.

Was heise (vermutlich wegen empfang warmer geldspenden) in seiner überschrift nicht erwähnt: tesla war auch betroffen, hat aber die sicherheitslücke schnell nach bekanntwerden gefixt — im gegensatz zum rest der unerfreulichen liste. Aber wer ein gehirn hat und es benutzt, liest ja mehr als nur die überschrift. Und wer kein gehirn hat oder es nicht benutzt, der wird eben die marionette von scheißwerbern und glaubt dabei auch, eine eigene meinung zu haben. Auf heise werfen solche „techniken“ ein ganz trübes licht. 🤮

Ach ja, wie schwierig ist der häck denn?

[…] durch die Implementierung der betroffenen Autohersteller lassen sich die verwendeten kryptografischen Schlüssel ganz oder teilweise per RFID auslesen, was dazu führt, dass Angreifer die Wegfahrsperre ausschalten können. Dann kann das Fahrzeug auf herkömmlichem Wege kurzgeschlossen werden. Dreisterweise basiert der Krypto-Schlüssel bei Toyota auf der Seriennummer des Schlüssels und die wird im Klartext in die Welt gefunkt

Aha, eher so etwas für gelangweilte kinder als für richtige häcker. Na, dann werden halt eure autos geklaut. Pech gehabt. Kann doch keiner wissen, dass man den schlüssel nicht auf etwas basieren lässt, was man in klartext in die welt funkt… 🤦

Oder, um es mit den PR-lügnern von idjota… ähm… toyota zu sagen:

Toyota spielte das Risiko der Sicherheitslücke herunter, da nur ältere Modelle betroffen seien und der Angreifer Zugang zum Schlüssel und „hochspezielle Hardware“ benötige

„Hochspezjelle hardwäjhr“ wie ein überall frei käufliches RFID-lesegerät. 😂

Smartdingens des tages

Gut, im jahr 2005 hatten die werber noch nicht das wort „smart“ erfunden, aber digitaltechnik wurde trotzdem überall verbaut. Zum beispiel in autos. Und dann wurde programmiert, dass man nur froh drüber sein kann, wenn meistens gut gegangen ist. Muss sich ja niemand wegen der mordversuche aus niederen motiven (profitstreben) im industriemaßstab vor irgendeinem gericht verantworten, geht auch niemand hinter schwedische gardinen, also drauf geschissen!

Wer gern englisch liest: der von Fefe verlinkte englische text lehrt erst so richtig das gruseln.

Auch weiterhin viel spaß mit geheimgehaltener softwäjhr irgendwelcher profitorientierter unternehmen, die in allen möglichen geräten wie ein technischer zauber vor sich hinläuft, ohne dass sich irgendjemand gedanken drum macht! Freut ihr euch auch schon so auf das „internetz der dinge“? :mrgreen:

Es ist ja nicht so, dass man sich bei toyota nicht um softwäjhrkwalität bemüht hätte… nur der industriestandard war halt zu aufwändig, zu langsam und zu teuer, und da hat man sich dann halt einen privaten standard ausgedacht:

Toyota substituted its own process, which had little overlap with the industry standard. Even so, Toyota’s programmers often broke their own rules

Kennt ihr die reklame noch? *sing!* „Nichts ist unmöglich… toyota…“ 👿

„Cloud“ des tages

Kennt ihr den schon? Durch die „cloud“ ist alles im internet, bei ganz großen anbietern mit riesigen sörverparks, da kann es praktisch keine ausfälle geben. Mit gruß von meikrosoft an „easyjet“, „toyota“, „tesco“, ihh-bäh, „boeing“ und äppel:

The point about Azure was that they guarantee that your site will always be up because there are multiple places, effectively, where your software can run. If there’s one problem, it should happily switch to run elsewhere.

And that’s just not happening today – we’re completely out.

Bwhahahaha! Auch weiterhin viel spaß in der „cloud“!