Wischofon des tages

So ein wischofon ist eine tolle sache. Da kann man äpps drauf ausführen, und man hat es immer dabei. So kann man zum beispiel ständig mitschneiden, wie toll man sich leibesertüchtigt, und weil alles „smart“ letztlich „cloud“ sein soll, landen die ganzen daten auf den kompjutern anderer leute. Das ist ausgesprochen praktisch, denn damit kann man sowohl die militärische spionahsche als auch die vorbereitung von vergeltungsmordanschlägen angenehm vereinfachen:

So ließen sich Jogging-Routen an Militärbasen im Nahen Osten betrachten und wer dort gelaufen war. Die Personen konnte man nun anklicken und sehen, welche anderen Routen zu ihr gehörten. Das führt unter anderem direkt zu den Wohnungen in der Heimat

Und bei all diesen vorzügen muss man immer auch an die benutzerfreundlichkeit denken:

Interessierte mussten nur einen Ort heraussuchen, eines der dort versammelten Profile öffnen und die gesamte Trainingsgeschichte einsehen. So ließen sich für eine Person Trainingseinheiten in den USA und an zwei Militärstandorten im Irak und Afghanistan öffnen

Und natürlich kann man hilflos auf den blinkenden knöpfen für die so genannte privatsfäre rumfingern, um das gefühl zu haben, dass sich dadurch etwas verbessert. Wisst ja, gefühle sind ja so wichtig!

Wie Bellingcat weiter ausführt, boten nicht einmal die Privatsphäreeinstellungen einen richtigen Schutz. Wer diese etwa änderte, beeinflusste nur Aktivitäten, die von da an geteilt wurden, der Rest blieb unter Umständen einsehbar

Und nein, wenn die dinge nicht mehr offen für das ganze internetz einsehbar sind — warum zum hackenden henker eigentlich?! — dann heißt das natürlich nicht, dass die klitsche, die ihren kunden solche wanzen andreht, die daten löschen würde. Wisst ja, rohstoff des 21. jahrhunderts, datenreichtum und andere paraesoterische frasen für ahnungslose. Was kann beim datensammeln schon schiefgehen?!

Auch weiterhin viel spaß dabei, irgendwelche unternehmen mitten in eurem leben mit peilwanzen voller sensoren alle nur denkbaren daten über euch sammeln zu lassen! Und immer schön den akku laden, weil das wäre ja schrecklich, wenn der akku leer wäre! Digital first, bedenken second! Was wäre Erich „ich liebe euch doch alle“ Mielke stolz auf solche menschen gewesen. :mrgreen:

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Nutzt hier jemand guhgell (ändräut), fratzenbuch oder meikrosoft?

Bei Mike Kuketz gibt es ein bisschen was über eure kontrollillusjon zu lesen, das PDF leider „nur“ auf englisch. Aber immer noch besser als chinesisch… 😉

Trojaner des tages

Lasst euch nur schön weiter spiele verkaufen, die erzwingen, dass ihr beim spielen auch schön onlein seid. Dann steckt eben so eine träcking- und stalking-drexwanze wie „red shell“ mit im spiel und erzeugt datenreichtum für wenige beim „entertainment for all“.

Eigentlich soll Red Shell den Publishern und Entwicklern beim Marketing helfen: Sie solle etwa Informationen darüber bekommen, durch welche Werbekampagne ein Gamer auf ein bestimmtes Produkt zum Klick auf einen Onlineshop verleitet wurde, um es dort kostenlos herunterzuladen oder es zu kaufen […] Hinweise darauf, dass Red Shell wesentlich mehr Daten über Gamer und ihre Rechner sammelt – ohne dass sie sich dagegen wehren können oder wenigstens darüber informiert werden

Ist doch alles nur zu eurem besten! Und jetzt schön weiter onleinpflichtige softwäjhr von klitschen kaufen, die euch trojaner unterjubeln! Auch, wenn der informazjonsgehalt des golem-artikels nahe null liegt, ist die entwicklung folgerichtig, ihr datenbergwerke!

Datenschutz des tages

Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, dass sie die Einbußen für die Werbewirtschaft möglichst gering halten will […] Das heißt, der Ministerrat solle im Artikel 8 genau das Gegenteil von dem beschließen, was das Parlament verlangt […] Beim Datenschutz dürfe man „das Funktionieren der digitalen Wirtschaft nicht aus dem Auge verlieren“

Müsst ihr verstehen, der gerade erst durch EU-recht verschärfte datenschutz soll euch vor eurem kleingartenverein, eurem arzt, eurem sportverein, den von euch benutzten webforen, den von euch gelesenen blogs, privat betriebenen webseits und dergleichen schützen, aber nicht vor dem stalking durch stinkende pressewebseits und hirnverschissen-herzvergammelten professjonellen scheißlügnern, also werbern. Fühlt euch von eurer scheißregierung auch weiterhin schön datengeschützt. Und jetzt noch einen DSGVO-zettel unterschreiben.

Auch in zukunft viel spaß beim wählen! Vielleicht ändert sich ja etwas… 😦

Neues aus abmahnistan

Die ersten Rechtsanwaltskanzleien berichten von Abmahnungen wegen angeblicher Verstöße gegen die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dabei geht es um Beanstandungen von Unternehmen zu Websites von Mitbewerbern

Niemand, ich wiederhole, niemand hätte damit rechnen können!!1!

Es ist nur noch eine frage der zeit, bis auch private webseitbetreiber mit einschüchternd formulierten briefen halbseidener rechtsanvergewälte zugekackt werden — in der BRD gilt eine webseit übrigens schon als „gewerblich“ (und damit als mitbewerb anderer unternehmen), wenn nur ein popliger werbebanner oder ein bezahlter artikel drin ist.

Übrigens: dass die verwendung von guhgell anallügfix abgemahnt wird, gefällt mir bei aller galle über das legalisierte BRD-abmahnerpressungswesen von irgendwelchen rechtsanvergewaltgesellschaft mit beschränkter hoffnung richtig gut. Bitte alle anderen träcker auch abmahnen! Niemand hat jemals eine einwilligung dazu gegeben, seitübergreifend geträckt zu werden, damit ein profil von interessen, ängsten und vorlieben erstellt werden kann, dass genauer als jede langjährige, in zwei anderthalbstündigen gesprächen pro woche gewonnene terapeutische erkenntnis ist. Sollen die ganzen stinkenden datensammler, stalker und überwacher von VG wort über fratzenbuch und zwitscherchen über irgendwelche reklameklitschen bis hin zu evil evil guhgell allesamt elendig und schmerzhaft verrecken! Und bitte auch über guhgell eingebettete schriftarten und über guhgell eingebettetes javascript abmahnen, aber immer schön teuer! Aus genau den gleichen gründen! Erst, wenn diese ganze träckingscheiße mit möglichst großformatigen stiefeln aus dem web getreten wurde, erst, wenn sich fernsehsender, presseverleger, politische parteien und vergleichbare organisazjonen mit breitenwirkung diese ganze stinkende überwachungsscheiße einfach nicht mehr trauen, kann man überhaupt vom datenschutz reden. Bis dahin empfehle ich einen javascript-blocker sowie die einstellung, dass der brauser keine cookies aus drittkwellen akzeptieren soll. 😉

Schadsoftwäjhr des tages

Das fratzenbuch hat daten von meinem wischofon mitgenommen — aber ich habe gar kein konto beim fratzenbuch

Tja, leute, was erwartet ihr denn von einer klitsche, die bereits spämm an mäjhladressen versendet hat, die mit schadsoftwäjhr (trojaner) von wischofonen eingesammelt wurden? Weil das fratzenbuch mit seinen klar kriminellen metoden bislang stets beinahe straffrei davongekommen ist, wird es auch weiterhin machen, was das asozjale, kriminelle und spämmige fratzenbuch von anfang an gemacht hat und mit einer von der organisierten internetzkriminalität abgeschauten metodik seine geschäftsideen vorantreiben.

Von so einer klar kriminellen und zudem völlig asozjalen klitsche wie dem fratzenbuch packt man sich doch keine softwäjhr auf seinen privat genutzten kompjuter!

One Register reader told us this week the Facebook apps on his Sprint LG handset are transmitting mysterious information in the background back to Facebook’s servers, even though he doesn’t have an account with the social network, isn’t therefore logged in, and has repeatedly tried to turn off background data.

And the software cannot be removed without, presumably, unlocking or rooting the device.

„Since these are system apps, they can’t be uninstalled. I can’t even disable many of them,“ our reader, who wished to remain anonymous, said.

Oh, der fratzenbuch-trojaner ist undeinstallierbar vorinstalliert? Tja, wer sich so eine stinkende scheiße andrehen lässt, hats nicht besser verdient! Ich werde so lange ausschließlich kompjuter nutzen, auf denen ich das selbstverständliche recht habe, genau die softwäjhr einzusetzen, die ich selbst für angemessen halte, wie mir diese möglichkeit in der von wischofon-verseuchten krank- und krüppelhirnen immer mehr kaputtgemachten technikwelt noch gegeben wird. Menschen, die windohs nutzen, haben diese schangse bald nicht mehr und werden zu windohs zehn gedrängt, mit von scheißwischofonen abgeschauten schadfunkzjonen. Und selbst linuxdistribuzjonen werden seit jahren zunehmend von dieser scheißkultur infiziert.

Schmeißt eure scheißwischofone in den müll, wenn ihr meint, dass freiheit ein wert ist und dass dummheit schlecht ist! Oder noch besser: legt euch gar nicht erst so eine gängelnde, überwachende und kaputte scheiße zu!

Ich mag es ja irgendwie…

…wenn die menschen, die ihr meist nicht im überfluss vorhandenes geld dafür ausgeben, eine träcking- und überwachungswanze zu kaufen, diese in ihrem ganzen leben als begleiter mitzunehmen und auch noch auf eigene kosten die batterien ihrer wanze aufladen, auf einmal bemerken, was da eigentlich abgeht und was sie da eigentlich die ganze zeit machen:

Hallo #Google! -- Ich möchte mich ausdrücklich für deine Push Nachricht von vorhin bedanken. Wie du weißt, war ich spazieren und hatte meine #Standorterkennung per GPS angeschaltet. Wie du möglicherweise weißt, tat ich das, um die Navigation mit einer App von der Konkurrenz zu testen. Da bekam ich von dir eine Push Nachricht zu bekommen, die mich aufforderte, ein Geschäft zu bewerten, an dem ich gerade vorbei gegangen war. -- Ich bin erstaunt. Deine Google Maps App wurde geöffnet, die war vorher geschlossen, genauso geschlossen wie das Geschäft, das ich nie betreten habe und deshalb nicht hätte bewerten können. Ich bin noch erstaunter über deine Ehrlichkeit. Du trackst mich auf Schritt und Tritt, obwohl ich alles an Trackingfunktionen abgeschaltet habe, was sich abschalten lässt. Es nützt einfach nichts. -- Deshalb werden wir uns trennen. Falls ich noch einen Anreiz gebraucht habe, hast du ihn heute geliefert. Die Trennung wird für mich nicht leicht und möglicherweise nicht ganz vollständig. Aber egal, ich bin fest entschlossen dich nicht leichtfertig mit Daten zu füttern, wollte ich nie, habe ich nie, werde ich nie. Ich werde aber besser darin, das zu unterbinden, weil du mich immer wieder darauf aufmerksam machst, wie sehr du mich ankotzt. -- Wutschäumende Grüße -- #Datenschutz

Warum ich es mag? Weil die meisten idjoten, die wie in hypnose wischofon-entseelt mit nichts wahrnehmenden senkekopf und alfawellen-sediertem träumehirn durch ihr leben krepeln (die wischofone haben tatsächlich alles wahrgemacht, was die ollen zombiefilme uns nur versprochen haben), es niemals auch nur kurz zu bemerken scheinen. Schade nur, dass dieser gängelnde, enteignende technikscheiß so übel psychisch abhängig zu machen scheint, dass selbst die meisten bewussteren menschen nach ihrem zweiten oder dritten ernsthaften entzugsversuch schließlich doch das alles in kauf nehmen. Zu guter letzt reden sie sich ein, dass man das unglück abwenden kann, wenn man die straßenseite wexelt und sich bekreuzigt, nachdem eine schwarze katze übern weg gelaufen… ähm… wenn man auf die ganzen wischeschieber auf dem wischofon rumwischt und hilflos-dumm daran glaubt, dass die vorgenommenen und angezeigten einstellungen für die „privatsfäre“ irgendetwas mit dem wirklichen verhalten der überwachungswanze zu tun hätten. Nein. Haben sie nicht. Die wischofone sind vorsätzlich als solche geräte gebaute träcking- und abhörwanzen, die ihr selbst bezahlt habt und auf eigene kosten mit strom versorgt. Glaubt ihr wirklich, bei kompjutern, auf denen euch von den herstellern sogar weitgehend die möglichkeit genommen wird, die von euch selbst bevorzugte softwäjhr darauf ausführen lassen zu können, wird irgendetwas von euren hilflos gemachten einstellungen respektiert? Da solltet ihr aber mal ganz schnell zum metzger gehen und nachschauen lassen, ob da noch ein hirn im kopfe ist!

Aber immerhin: diese leute, die manchmal zwischendurch noch etwas bemerken, können nicht sagen, dass sie nichts gewusst haben, wenn sie demnächst, in den nächsten zehn jahren, im neuen faschismus mit totalitären überwachungsstaaten jenseits jeglicher vorstellungskraft eines George Orwell (sonntagslügendeutsch: wehrhafte demokratie, die sicherheit garantiert) angekommen sind. Man kann übrigens jetzt schon von der polizei als verdächtig betrachtet werden, nur, weil man sein scheißhändi ausschaltet, und das ist erst der anfang der entwicklung. Zu was ein solcher verdacht dann führt, könnt ihr durch einen kurzen blick nach bayern mit dem beschlossenen, faschistischen polizeigesetz sehen, und auch das ist erst ein anfang. Da geht ihr hin, mit euren gesenkten köpfen, beglückt von rollenden trivialitäten, stets miteinander verbunden und vernetzt. Es ist euer weg. Oder genauer: es ist der anfang eures weges. Viel spaß noch im schlachthaus!

Sage hinterher keiner, niemand hätte gewarnt!

Ich bin dann mal weg.

Dass diese scheißidjoten sich das trauen!

Dass diese hirnverhungerten scheißidjoten von jornalisten sich das trauen: auf einer webseit, die mit in javascript realisierten, in reklame verpackten träcking- und überwachungswanzen aus etlichen drittkwellen sowie reinen träcking- und überwachungswanzen nur so verseucht ist, einen in diesem kontext pseudokritischen artikel über das träcking und die überwachung bei scheißamazon zu veröffentlichen — als guten köder, um damit die leute zur träckenden, überwachenden scheißreklame zu locken.

Für wie doof halten die eigentlich die menschen?!

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Gruß auch an frau Nocun! Sie sind ja keineswegs blöde, aber sie wirken leider sehr blöde, wenn sie mit derartigem contentindustriellen pack kooperieren und denen ihr menschenverachtendes geschäftsmodell ermöglichen.

Das geschäftsmodell der contentindustrie

Na, glaubt noch jemand an den jornalismus?

Es ist also nicht mehr ein Ereignis, das die Berichterstattung steuert und auch nicht das sachliche, fachliche oder persönliche Interesse der Leserschaft, das darüber entscheidet, was auf der Seite steht. Nein, kommuniziert werden die Themen, die das optimale Umfeld schaffen für die Positionierung einer Firma, eines Marke – oder einer wie auch immer gearteten Botschaft desjenigen, der ausreichend Geld dafür auf den Tisch legt!

Übrigens: gegen das im etwas länglichen artikel erwähnte träcking durch webbrauser-fingerprinting hilft es, wenn man kein javascript zulässt. Die versjon des brausers und des betrübssystemes sind nur ein paar bit informazjon. Über javascript kriegt man aber noch die größe des brauserfensters, die eingestellte auflösung, die installierten schriftarten, die installierten plugins, eine abschätzung der rechenleistung, indem das nanosekundentiming missbraucht wird und vermutlich so einiges, was mir gar nicht mehr einfällt.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal im tapferen einsatz für die wisschenschaft die ganzen äppchen für die ändräut-wischofone angeguckt und dabei etwas rausgekriegt, womit nun wirklich niemand rechnen konnte:

Positionsdaten, Kontakte oder Kalendereinträge: 55 Prozent aller Android-Apps auf Google Play greifen auf personenbezogene Daten zu und kollidieren daher mit den kommenden EU-Datenschutzrichtlinien

Vor lauter erstaunen über diese erstaunliche entdeckung hat das universum eine schweigenanosekunde eingelegt und danach einfach weitergemacht.

Träcking des tages

Es ist möglich, ohne javascript und ohne cookies zu träcken, einzig unter verwendung von CSS. Es gibt (noch) kein mittel dagegen. Verlasst euch drauf, dass es jetzt schon von irgendwelchen stinkenden reklamestalkern aus der dritten reihe sowie von beschissenen scheißfirmen wie guhgell, fratzenbuch, äppel und meikrosoft gegen euch eingesetzt wird!

Eine tüte mitleid…

Eine tüte mitleid für die notleidende reklameindustrie mit ihren menschenüberwachungstechniken, die zunehmend auch auf den wischofonen ausgesperrt wird.

So so, heise, das „kostet die scheißwerber also richig geld“. Nein, das kostet die kein geld! Sie können sich einfach nur weniger geld heimlich in die tasche stecken, indem sie geräte und menschen an dritte verkaufen, die ihnen gar nicht gehören. So ein hirnfickender neusprech zur mitleidserweckung für asozjale täter. Über eine sorgfältig ermittelnde polizei würdet ihr gewiss auch schreiben, dass sie kriminellen „richtig geld kostet“, nicht?! Vollidjoten! Hirnficker! Leserfeinde! Scheißjornalisten!

Ich lobe äppel wirklich ungern, aber dass die reklamestalkersperre direkt in den webbrauser verbaut wird, ist ein schritt in die richtige richtung. Die werber haben leider schon eine tolle idee, was sie dagegen tun wollen:

Daneben möchte das IAB mit der Industrie – idealerweise inklusive Apple – zu einer Übereinkunft kommen, Trackingmethoden über mehrere Geräte hinweg zu entwickeln, die „auch kundenfreundlich“ seien

Äppel bestechen, damit sie doch wieder stalken können. Der neusprech dafür ist schon fertig, im lügen sind die werber ja gut: „kundenfreundliches träcking“.

Stirb, scheißwerber, stirb! Kannst dir ja eine überwachungskamera mit biometrischer gesichtserkennung über dein würmerloch installieren lassen, damit du auch als leiche noch mit dem träcking weitermachen kannst.

(Wer wirklich ruhe vor den stalkern haben will, der nimmt einen webbrauser, für den es wirksame adblocker und javascriptblocker gibt und benutzt diese für das ganze web, ohne mehr als eine handvoll ausnahmen zusammenzuklicken. Und cookies von irgendwelchen dritten gehören sowieso zurückgewiesen, da habe ich nie verstanden, warum das nicht die standardeinstellung des webbrausers ist. Geräte, auf denen man sich keine richtigen webbrauser installieren kann, in denen man nicht die elementaren addons für kompjutersicherheit und privatsfäre nutzen kann, benutzt man nicht im heutigen web der menschenverachtung.)

Kompjuternutzung wird immer einfacher!!!1!!1!

Android macht das Ausfüllen von Formularen, etwa Konto- und Kreditkartenformularen, mit der Einführung des Autofill-Frameworks einfacher. Dieses Framework verwaltet die Kommunikation zwischen der App und einem Dienst zum automatischen Ausfüllen […] Forscher haben zwei verschiedene Scripts ausgemacht (…), die darauf ausgerichtet sind, identifizierbare Informationen aus browserbasierten Passwortmanagern auszulesen. Die Scripts verrichten ihr Werk, indem sie unsichtbare Anmeldeformulare im Hintergrund der Website einfügen und alles, was die Browser automatisch eintragen, aufschaufeln

Falls jemand noch einen grund braucht, um nicht jeder dahergelaufenen webseit javascript zu erlauben. Zurzeit wird das „nur“ für träcking benutzt, aber demnächst wird es wohl auch von verbrechern geschaltete reklame geben, die login-daten für paypal, amazon, ihh-bäh und so weiter ausspäht — nebst kontoinformazjonen und den zugang zu fratzenbuch, zwitscherchen, spämmedin für betrugs- und spämmzwecke.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der forschung, hat mal wieder einen nebendschobb gemacht. Diesmal für netzpolitik punkt org. Und da hat er rausgekriegt, was ein „webbug“ ist, ein in HTML-formatierte mäjhl eingebundener externer inhalt, der an den absender zurückfunkt, dass die mäjhl betrachtet wurde, mit welcher softwäjhr und welchem betrübssystem sie betrachtet wurde, wann und wo sie betrachtet wurde, ohne dass der empfänger dafür nur irgendwohin klicken müsste. Die welt ist so baff vor erstaunen und entsetzen, dass sie vermutlich völlig überlesen hat, dass man sich mit einer anständigen mäjhlsoftwäjhr wie etwa dem (auch für weniger erfahrene nutzer leicht einzurichtenden) thunderbird vor dieser form des träckings schützen kann.