Guhgells brauserwanze

Völlig überraschenderweise ist der krohm, der webbrauser des größten privatwirtschaftlichen überwachungsunternehmens eine den benutzer träckende überwachungswanze:

Google versucht erst gar nicht für Privatsphäre oder Datenschutz zu werben. Angesichts der vorliegenden Ergebnisse wäre das auch völlig daneben. Im Grunde ist Chrome nur für jene empfehlenswert, die schon jetzt Google nutzen bzw. kein Problem damit haben, dass Google alle Informationen über einen selbst zentral speichert und auswertet. Datenschutzsensible Nutzer sollten hingegen einen großen Bogen um Chrome machen

Nachtrag von mir: „datenschutzsensibel“ ist jeder mensch, der mich nicht mal kurz an seinen rechner oder sein händi lassen will, damit ich mir die brauserkronik der letzten paar jahre durchlesen kann. Es gibt keinen unterschied, ob das ein unbekannter mensch wie ich macht, oder ob das ein unbekannter bei einer technokratischen und menschenfeindlichen klitsche wie guhgell macht.

Ich wünsche viel erfolg!

Wenn sich jemand um den datenschutz in der BRD kümmert, dann ist es recht regelmäßig noyb aus österreich:

Die österreichische Datenschutzorganisation noyb hat eine Beschwerde gegen sechs große deutschsprachige Nachrichten-Websites eingelegt und wendet sich darin gegen sogenannte Cookie-Paywalls. Besucher und Besucherinnen der Seiten müssen an dieser Schranke entscheiden, ob sie entweder der Anzeige personalisierter Werbung und dem damit verbundenen Tracking zustimmen, oder ein kostenpflichtiges Abo abschließen wollen.

noyb zweifelt an, dass eine so erlangte Einwilligung wirklich freiwillig sei und spricht von „Wucherpreisen“. Die Beschwerde richtet sich gegen die Cookie-Paywalls von spiegel.de, zeit.de, derstandard.at, krone.at, t-online.de sowie heise.de

Und den contentindustriellen jornalisten wünsche ich weiterhin viele intellente ideen, wie man leute dazu bringen kann, für die nutzung einer webseit zu bezahlen und trotzdem noch mit reklame zugeballert zu werden. Gruß auch an den madensack-verlag aus hannover, der twitter mit seinen wertlosen drexlinks auf irgendwelche bezahlmauern vollspämmt. Das wirds bringen!!1! Wir lieben alle solche spämm!!1! Da können wir gar nicht genug von kriegen!!1! Und am besten hinterher noch die menschen dafür beschimpfen, dass sie sich lieber anderen kwellen zuwenden, diese ganzen manipulierbaren idjoten und halbnazis… 🤬️

Weniger unnütze funkzjonsmerkmale, bessere privatsfäre

Browser-Fingerprinting:
Favicons als „Super-Cookies“

[…] Firefox-Nutzer erwiesen sich im Praxis-Test als unidentifizierbar – allerdings nicht wegen einer überlegenen Anti-Tracking-Technik, sondern weil der Browser-Cache aufgrund eines Bugs entgegen der Entwickler-Dokumentation gar nicht genutzt wurde

Wie passend: wenn die mozilla foundation zur abwexlung mal etwas gutes für die privatsfäre der feierfox-nutzer tut, dann durch einen programmierfehler im feierfox. 🤣️

Aber ich wills mal so sagen: wenn datenschutz nicht nur für autokennzeichen, sondern auch für menschen da wäre, dann würden solche hinterhältigen, methodisch verbrecherischen arschlochnummern der scheißwerber und ihrer vielen scheißkomplizen einfach verboten.

Scheißpresseverleger des tages

Indem Ihr auf die Knöpfe in diesem Kasten drückt – und zwar egal welchen! – legalisiert Ihr das, was ursprünglich schon lange verboten war. Dieser vorgeschaltete Cookie-Kasten ist nichts anderes als eine Clearingstelle dafür, dass die Verlage jetzt ungebremst Daten über Euch sammeln, Profile erstellen und damit dann machen können, was Sie wollen […] 470 Tracker lässt alleine die Süddeutsche Zeitung auf ihre Leser los. 470! Das hat mir die SZ auf Anfrage schriftlich bestätigt

Mit lecker video vom bayerischen datenschmutzbeauftragten.

Wirklich schade, dass dieses pressesterben so verdammt langsam geht! Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Nur für den unwahrscheinlichen fall, dass diese dokumentazjon der völligen leserverachtung und des halbseidenen leserverkaufes demnächst mit irgendeinem BRD-juratrick aus dem internetz gekegelt wird, ist hier noch eine archivversjon. Nicht, dass in vergessenheit gerät, was für arschlöcher jene sind, die sich als vierte macht im staate aufspielen.

Und unterdessen gibt es in der BRD einen wirksameren datenschutz für autokennzeichen als für menschen. 🤮️

Gesundheitsäpps des tages

Oh schön, jetzt zahlen endlich die krankenkassen für gesundheitsäpps für eure wanzofone. Ob die wohl einen besseren datenschutz haben werden?

Unmittelbar nach dem Start der App kontaktiert die App einen Microsoft-Service […] unmittelbar nach dem Start nimmt die App Kontakt zu Servern der mynoise GmbH auf […] Anschließend erscheint ein Screen für die Registrierung mit E-Mail-Adresse und Passwort. Mit einem Häkchen wird erst jetzt eine Einwilligung in die AGB bzw. Datenschutzbestimmungen des Dienstes eingeholt – das Tracking hat allerdings schon stattgefunden

Erinnert mich an die cookie-nervlayer, die mich um erlaubnis zur cookiesetzung bitten, nachdem der cookie gesetzt wurde. Ist doch toll, dass man schon geträckt und überwacht wird, bevor man seine einwilligung gegeben hat.

Ich wünsche euch allen viel spaß dabei, eure gesundheitsdaten irgendwelchen wischofon-äpps anzuvertrauen! Kommt, an die verwanzung habt ihr euch als wischofonnutzer doch schon gewöhnt. Ist ganz toll, der onkel jornalist findets toll, der bummskrankheitsminister findets toll und die kranken kassen findens auch toll, muss also richtig dolle toll sein. Ich freue mich regelrecht darauf, wo die daten dann wieder rausfallen werden…

Warum man niemals den adblocker und den skriptblocker abschaltet…

Hadmut Danisch hat heute offenbar zum ersten mal am eigenen leibe erfahren, was es bedeutet, wenn die ganzen heimlich eingesammelten überwachungsergebnisse kombiniert und das ergebnis an irgendwelche widerlichen werbeheinis verkauft wird: es gibt frische mäjhlspämm, weil von irgendwo die mäjhladresse in der datensammlung dabei war. Ich wills mal so sagen: mit einem wirksamen adblocker wäre das nicht passiert. 😉

Schützt euch vor halbseidenen hirnis, stalinistischen stalkern und widerlichen werbern! Verwendet mindestens wirksame adblocker, und wenn es geht, ergänzt sie um javascript-blocker! Schaltet die adblocker niemals ab! Auch nicht, wenn euch die nach scheiße stinkende lügenpresse darum bittet! Und mit dem privileg an irgendwelche webseits, javascript im brauser auf eurem kompjuter auszuführen, seid so restriktiv, wie es gerade nur geht.

Ja, dann funkzjonieren einige webseits nicht mehr, ich weiß. Aber was ihr auf diesen webseits lesen könntet, ist nur der köder, um euch zu scheißüberwachern und scheißwerbern zu locken.

Mit gruß von herrn Altmaier, der CDU, der SPD, der CSU

Entwurf eines Gesetzes über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation und bei Telemedien sowie zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes, des Telemediengesetzes und weiterer Gesetze

Auch weiterhin viel spaß mit einer DSGVO in der „marktkonformen demokratie“ (A. Merkel), die vorsätzlich KFZ-kennzeichen stärker schützt als menschen.

Videokonferenzen?

Wer gerade einen bedarf nach videokonferenzen hat, ohne sich gleich gegenüber einer fragwürdigen internetz-klitsche datennackt machen zu wollen, sollte sich das mal anschauen. 😉

Allerdings ist auch jitsi nicht völlig datenschonend, denn es geht nach angabe der mäjhladresse noch ein häsch der mäjhladresse (also eine eindeutige, wenn auch pseudonyme ID) an den gravatar-kram von „automattic“. Wer das nicht möchte, ist bis auf weiteres gut beraten, sich bei der nutzung von jitsi eine wegwerfmäjhladresse zu besorgen.

Na, macht ihr eure konferenzen über dieses „zoom“?

Wie üblich bei solchen unternehmen gibt es überwachung, träcking, datensammlelei, datenweitergabe an alle möglichen dritten, einen ganzen kackeimer voll träcking-kohd irgendwelcher dritten und eine erklärung zum datenschutz, die das alles verschweigt. Was für daten da an dritte gehen? Ach, nicht so schlimm, kommt leute, ist alles nicht empfindlich, und außerdem wird ja so schön von der privatsfäre gefaselt. Es sind nur kleine, harmlose daten:

  • Informationen, die häufig für Ihre Identifizierung verwendet werden, wie z. B. Ihr Name, Benutzername, Wohnadresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummern und andere ähnliche Identifikatoren
  • Informationen über Ihre Arbeitsanstellung wie z. B. Ihre Berufsbezeichnung und Ihren Arbeitgeber
  • Informationen zu Ihrer Kredit-/Debit-Karte oder andere Zahlungsmethoden
  • Informationen zu Ihrem Facebook Profil (falls Sie zur Anmeldung bei unseren Produkten oder zur Erstellung eines Kontos für unsere Produkte Facebook verwenden)
  • Allgemeine Informationen über Ihre Produkt- und Dienstleistungspräferenzen
  • Informationen über Ihr Gerät, Ihr Netzwerk und Ihre Internetverbindung, wie z. B. Ihre IP-Adresse(n), MAC-Adresse, andere Geräte-ID (UDID), Gerätetyp, Art und Version des Betriebssystems und die Client-Version
  • Informationen über Ihre Nutzung oder sonstige Interaktion mit unseren Produkten („Nutzungsinformationen“)
  • Andere Informationen, die Sie während der Nutzung des Service („Kundeninhalte“) hochladen, bereitstellen oder erstellen, wie im Abschnitt „Kundeninhalte“ ausführlicher beschrieben

Oder anders gesagt: finger weg von dieser überwachungsscheiße einer zwielichtigen klitsche! Und auch nicht vom unternehmen oder vom arbeitgeber einfach so einen datenstriptease aufzwingen lassen! Zumindest nicht widerspruchslos und nicht ohne vorbehalt einer strafanzeige wegen nötigung!

Dass die leute ihre hohmoffißß-konferenzen nicht einfach mit teamspeak machen können!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal ein paar beliebte trojaner… ähm.. äpps für wischofone angeguckt und dabei eine so unerwartete entdeckung gemacht, das die sonne vor erstaunen beinahe vergessen hätte, weiterzuleuchten:

Alle der untersuchten Apps gaben personenbezogene und in aller Regel intime Daten an Werbenetzwerke oder ähnliche Dritt-Anbieter weiter, die daraus individualisierte Profile der Nutzer:innen erstellen

Auch weiterhin viel spaß mit den technikverhinderungs- und enteignungskompjutern, auf denen sich so eine dumme, kaputte scheißkultur breit gemacht hat, dass es inzwischen für unternehmen völlig normal geworden ist, euch schadsoftwäjhr zur überwachung unterzujubeln. Könnt ja an den datenschutz glauben, der euch überall so leicht und völlig konsekwenzenlos versprochen wird! Oder an die DSGVO!

Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen und hätte euch alle sowas von geliebt!

Träcking des tages

Die moderne geschichte der menstruazjon ist eine geschichte voller träcking und überwachung mit trojanischen äpps auf dem wischofon.

Clue hat insgesamt fünf Tracking-Anbieter in die App integriert. Hier noch von Datenschutz zu sprechen käme einem Affront gleich

Und nein, das ist nicht nur eine trojanische äpp. Der pläjhstohr von guhgell ist voller trojaner:

Nach meiner Beurteilung ist der Google Play Store prall gefüllt mit Perioden & Zyklus-Apps, die es mit dem Thema Datenschutz nicht allzu genau nehmen

Und vermutlich ist die welt voller menschen, denen das egal ist. Auch weiterhin viel spaß mit der ganzen überwachung und dem ganzen träcking durch trojanische äpps. Das wird lustig, wenn die ganzen daten irgendwann irgendwie irgendwo wieder rauskommen! Aber hej, ihr habt ja alle nix zu verbergen, ihr idjoten!

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Sonderschicht

Prof. dr. Offensichtlich hat noch eine sonderschicht eingelegt und sich mal scharf die nutzung von guhgell anallügfix angeguckt. Dabei ist zum erstaunen der gesamten welt rausgekommen, dass das praktisch immer gegen derzeit geltende datenschutzrechte verstößt.

Hoffentlich guckt er sich auch noch mal die zählpixel der VG wort an. Und natürlich die werbenetzwerke. In beiden fällen gibt es genau die gleichen probleme. Ach, da hängen contentindustrielle geschäftsmodelle von ab, dagegen kann man nix machen? Tja, dann erzählt mir auch nix vom datenschutz und vom recht!

Ich bin übrigens gespannt auf die empfindlichen geldstrafen!

Nutzt hier jemand guhgell anal-lüg-fix

Wenig überraschend handelt es sich dabei um das genau gegenteil von datenschutz und es kommt zu massenhaft beschwerden wegen dieser in webseits verbauten träckingwanze von scheißguhgell.

Ich hoffe ja, dass die bußgelder nach DSGVO mal so richtig heftig werden. Die hoffnung stirbt ja zuletzt. Aber sie stirbt. Dass man nicht einfach so seine webseit verwanzen kann, um datenlieferant für die größte überwachungsfirma der welt zu werden, sollte ja jedem klar gewesen sein. Das ist noch schlimmer als der fratzenbuchklickeknopf. Trotzdem gehe ich davon aus, dass nichts passieren wird und dass einfach so weitergemacht werden kann.

Bis dahin: erlaubt nicht jeder verdammten webseit die ausführung von javascript! Schon hat es sich mit dieser art des träckings. So schwer ist passive selbstverteidigung nicht. Dafür braucht man keinen staat und keine bullschitt-gesetze, die in der „wirtschaftskonformen demokratie“ (A. Merkel) dann ganz einfach nicht durchgesetzt werden, wenn wirtschaftsverbände medial verstärkt drüber jammern und horrorbilder von verschwindenden arbeitsplätzen an die wand malen. Hauptsache, die kiffer, schwarzfahrer und contäjhnerdiebe werden bestraft! Und es gibt mies bezahlte arbeit für alle!

🚑 Alarm medikamenten-einnahme 🚨

Wenn ich jedem davon abrate, irgendwelche gesundheits-äppchen auf so einem ab werk als wanze gedachtem scheiß-wischofon laufen zu lassen, werde ich ja meist wie ein irrer angeschaut. Deshalb mal ein kleines linkchen zu Mike Kuketz, der sich „alarm medikamenten-einnahme“ ein bisschen genauer angeschaut hat. Aber hej, was kann dabei schon schiefgehen, wenn ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell wie das scheißfratzenbuch jetzt auch noch nutzungsdaten über gesundheits-äpps einsammeln kann? Ihr habt doch alle nix zu verbergen. Und die ganzen anderen darin verbauten träckerwanzen stören da doch sicherlich erst recht nicht. Und die übermittlung eurer medikamenteneinnahmen und eurer ärzte an einen äppbetreiber sind doch auch scheißegal, lokale speicherung ist ja so neunziger jahre. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Die scheißpresse ist gerettet!

Wer kostenlose artikel in der schweizerischen contentindustriellen scheißpresse lesen will, soll sich fortan dafür registrieren, damit die träckingdaten noch besser zugeordnet werden können.

Schade, dass dieses pressesterben so langsam geht, obwohl sich die sterbenden immer so viel mühe bei der beschleunigung geben… 😀

Überwachung des tages

Die angebliche gesundheits-äpp „ada health“ ist in wirklichkeit eine überwachungswanze, die eure gesundheitsdaten direkt zum fratzenbuch funkt. Na, da will ich mal für euch leichtgläubige und reklamemanipulierte nutzer mal hoffen, dass das fratzenbuch sich nicht demnächst als auskunftei diversifiziert, mit deren auskünften zum beispiel versicherer, arbeitgeber oder vermieter andere leute einschätzen… :mrgreen:

Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen trojanischen äpps auf euren wischofonen! Fühlt euch frei! Das muss reichen! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Datenschutz des tages

Webseiten dürfen Cookies nur dann auf dem Rechner der Nutzer speichern, wenn diese ausdrücklich zugestimmt haben. Zudem müssen die Nutzer detailliert informiert werden, wenn die Cookie-Daten an Dritte weitergegeben werden. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg nun klargestellt

Ich habe diese konzentrazjon der datenschützer auf „cookies“ nie verstanden. Wenn es um datenschutz ginge, dann würde nicht die speicherung bei mir zustimmungspflichtig, sondern die speicherung in den datenbanken irgendwelcher windigen unternehmen. Cookies sind in meinem brauser gespeichert und fallen deshalb unter meine autonomie — bei mir gibts zum beispiel keine cookies aus drittkwellen. Ich kann die gespeicherten cookies jederzeit löschen, wenn ich das will, ich kann den brauser im privaten modus nutzen, so dass die cookies am ende der sitzung automatisch gelöscht werden und ich kann, wenn mir das alles nicht reicht, zusätzliche äddons für das cookie-mänätschment in den brauser packen. Dass einem wegen so einer sache, die zu einem scheinproblem aufgeblasen wurde, um von dem wirklichen problem umso besser ablenken zu können, inzwischen die nutzung einer webseit verleidet wird, weil man sich durch schichten von zustimmungen durchklicken muss, macht das web nicht schöner — wenns auch den nebeneffekt hat, dass es klar macht, welche webseits ihre leser meistbietend verkaufen.

Unterdessen gibt es ein maß von träcking über ganz andere merkmale, das man als nutzer nur noch so halbwegs in den griff bekommt, wenn man javascript weitgehend unterbindet. Und glaubt mal nicht, dass scheißwerber das nicht nutzen! Denn kaum jemand unterbindet javascript, weil idjoten glauben, dass das ganze internetz nicht mehr funkzjoniert, wenn man nicht jedem anonym bleibenden gegenüber das recht gewährt, programmkohd im brauser ausführen zu dürfen. Das ist ein recht, mit dessen vergabe ich sehr sehr vorsichtig wäre. Das ist schließlich internetz und voll von typen, die nach ihrem tod niemanden fehlen würden. Lasst euch nicht ausgerechnet von scheißjornalisten an der nase herumführen, denn die leben davon, dass sie euch verkaufen!

Privatsfäre des tages

Weshalb man seinen webbrauser niemals javascript ausführen lässt, keine cookies von dritten annimmt und niemals ohne wirksamen adblocker im web unterwegs ist? Weshalb man im zweifelsfall ergänzend sogar TOR oder ein VPN benutzt, wenn es um wirklich empfindliche dinge geht, damit keine seit-übergreifende zuordnung über die IP-adresse möglich ist? Weil es jeder webseit im zweifelsfall scheißegal ist, wie sie die daten ihrer nutzer rumschleudert [archivversjon]:

Internetportale, auf denen Nutzer Informationen zu psychischen Erkrankungen finden, geben reihenweise Nutzerdaten an Drittunternehmen weiter […] Für die Studie haben Forscher 136 Webseiten in deutscher, englischer und französischer Sprache analysiert. Auf 97 Prozent der Seiten haben sie Hinweise auf Drittanbieter gefunden – zum Beispiel sogenannte Tracker, mit denen Werbenetzwerke Profile von Nutzern erstellen können. Von den 44 in Deutschland untersuchten Seiten hatten fast zwei Drittel solche Werbetracker eingesetzt […] in mindestens einem Fall sogar Antworten von Onlinetests zum Thema Depressionen an Drittanbieter übermittelt worden sind

Aber hej, ihr habt ja eh alle nix zu verbergen. Da stört es euch doch sicherlich nicht, wenn solche daten in gar nicht mehr allzuferner zukunft in den datenbestand irgendwelcher auskunfteien einfließen, die von vermietern und brötchengebern befragt werden, wenn ihr einen dschobb oder eine wohnung haben wollt. Klar ist das illegal. Aber das interessiert niemanden. 😦

Und alle machen mit:

Zu den untersuchten Seiten gehört in Deutschland unter anderem die Webseite der „Apotheken-Umschau“

Diese DSGVO schützt euch auch nicht vor den machenschaften irgendwelcher gesundheitsratgeber und anderer freunde der großen datennacktheit (die scheißpresse-webseits zum beispiel):

Auf keiner der getesteten Seiten haben die Forscher aktiv der Sammlung persönlicher Daten zugestimmt

Aber die DSGVO ist ja auch nicht gemacht worden, um die geschäfte zwielichtiger und halbseidener geschäftemacher zu beenden, sondern um privaten, nicht-kommerzjellen mitgestaltern des webs das leben schwer zu machen. Sollen sie doch alle in das zentralisierte, zensierbare und vollständig überwachbare fratzenbuch gehen, wenn sie etwas mitteilen wollen! ☹️

Oder um es mit der immer wieder extrem staatsfrommen tagesschau zu sagen:

Bei einem Verstoß gegen die DSGVO drohen Unternehmen hohe Strafen

Klar, pro betroffenen menschen rd. zweieinhalb ørecent. Voll die harte, abschreckende strafe. Das ist die realität des „datenschutzes“ in der BRD. 😦