Verrecken des tages

Lohsa (kobinet) Während die Aktivist*innen von AbilityWatch noch darauf warten, dass das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung zu ihrer Verfassungsbeschwerde zur Triage treffen, deuten immer mehr Nachrichten darauf hin, wie dringlich diese Diskussion ist. Ein aktuelles Beispiel aus einem Pflegeheim im sächsischen Lohsa, wo einem Bericht zufolge abgewogen wurde, wer von den vielen mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Krankenhaus behandelt wird und wer nur palliativ im Pflegeheim versorgt wird, zeigt die Dringlichkeit von klaren und nichtdiskriminierenden Regelungen im Falle knapper werdender Ressourcen auf.

Im AWO-Pflegeheim in Lohsa wurden 51 von 62 Heimbewohner*innen und 23 Mitarbeiter*innen positiv auf Corona getestet. 13 Bewohner wurden einem Bericht von Hoyte24.de in ein Krankenhaus gebracht. Dabei sollen besonders schwer Erkrankte, für welche die Aussicht auf Genesung schlecht steht, im Heim palliativ versorgt werden, wie es von Seiten der Einrichtungsleiterin heiße.

Kwelle: kobinet-nachrichten

Die BRD ist bestens vorbereitet (Jens Spahn vor ein paar wochen)

Während die menschen in der BRD größtenteils zuhause hocken und sich darüber freuen, dass ihre internetzverbindungen so… na ja… eher metastabil sind, bereitet man sich in den krankenhäusern der BRD auf die kommende runde „reise nach jerusalem“ mit intensivbetten statt mit stühlen vor [link geht zum zwitscherchen]:

Meine Kollege [sic!] haben jetzt Morphium gebunkert für das #Triage System. Sie rechnen damit, dass alle über 80 mit Morphium behandelt werden. (nimmt den Atemantrieb) Hilft beim Sterben.
Grausam. Ich musste heulen als ich im Forum war.

Aber immerhin: die so „entlasteten rentenkassen“ kann man nach der corona-scheiße unauffällig plündern, um die darlehen zurückzuzahlen, mit denen man staatliche wirtschaftshilfen gewährt.