Exit des tages

[…] ein herausforderndes Geschäftsumfeld mit Abkühlung an den Kapitalmärkten und negativer Entwicklung bei den Kryptowährungen

Nuri hatte tolle angebote…

Keinen Zugriff auf ihrer Einlagen haben aber nach wie vor die Kunden, die in Bitcoin-Ertragskonten einzahlten. Für diese Konten versprach Nuri seiner Kundschaft bis zu 3 Prozent Rendite auf Bitcoin-Einlagen. Dafür wurden eingezahlte Coins, vermittelt über den Bankpartner Solaris, an die Zins-Plattform Celsius aus den USA weitergereicht. Die hatte ihrerseits im Juli Insolvenz angemeldet und zuvor noch alle Abhebungen von Einlagen gesperrt. Wie es hier für die Betroffenen weitergeht, ist noch offen

…die offenbar auch einen markt fanden. Huj, drei prozent rendite… also: bis zu. Die mutter der dummen soll immer schwanger sein, habe ich mir sagen lassen. Auch weiterhin viel spaß mit irgendwelchen energieverbrennenden wettzetteln auf ihre eigene wettkwote!

Wenn kiffe, kryptogeld und kapitalanlage zusammenkommen…

…kann der schneeballsystem-betrug nicht mehr weit weg sein [archivversjon]:

Bei einem Cannabis-Investment haben Tausende Anleger keinen Zugang mehr zu ihren Konten. Wer steckt dahinter, wie groß ist der Schaden? […] einige Schätzungen beziffern den Schaden auf einige Millionen, andere auf mehrere Milliarden Euro – so viel Geld könnten Kleinanleger rund um den Globus in ein windiges Angebot mit Cannabis-Pflanzen gesteckt haben […] Die Renditen beliefen sich dabei auf deutlich über 100 Prozent im Jahr […] Eine Online-Plattform war das wichtigste Instrument der Firma. Dort konnten Nutzer Pflanzen kaufen, verkaufen, in virtuellen Gewächshäusern verwalten und sich ihr Geld auszahlen lassen. Ob die Pflanzen jemals existierten, ist nach den aktuellen Geschehnissen unklar

Bwahahahahaha! 😂️

Sorry, das ist unangemessen, liebe opfer, das ist mir nur so rausgerutscht. Natürlich wurdet ihr betrogen. Von kriminellen, die vor ein gericht gehören. Vermutlich einige von euch um mehr geld, als sie sich zu verlieren leisten konnten. Und dieses geld ist futschikato. Aber ein kleines bisschen leichtgläubig wart ihr auch.

Bwahahahahaha! 🤣️

Hej, will vielleicht noch jemand von mir ein paar cannabis-NFTs kaufen? Das wird eine mordsrendite! Selbst, wenn die blüten schon zu rauch, rausch und asche geworden sind.

Kommt, wenn ihr auf über-hundert-prozent-renditen reinfallt, dann wird euch die wertsteigerung von NFTs oder vergleichbaren digitalen tulpen auch sofort „einleuchten“. Ist doch logisch! Ist doch die gleiche tiefe logik wie das „eigentum“ an hanfpflanzen, die ihr in eure „virtuellen gewäxhäuser“ stellt und für einen großen „wert“ haltet.

Virtuelle gewäxhäuser! Mehr braucht die dumme psyche nicht, um an etwas zu glauben. Der verstand hätte ja wenigstens noch eine kleine kalkulazjon gebraucht und danach zweifel entwickelt… 🤦‍♂️️

Juicyfields setzte auf Social Marketing, engagierte Influencer, war omnipräsent auf Messen und steckte viel Geld in Werbung.

Können diese augen lügen? 😁️

Merkt es euch! Gute produkte brauchen keine besondere reklame und erst recht keine influenza. Ein feuer wirbt für sich selbst. Wenn jemand einen riesen reklameaufwand macht, will er euch scheiße verkaufen. Auch, wenn es mal kein betrug ist.

Bittere tränchen kullern über die wangen…

Jahrestschart des bitcoin-wettkurses in US-dollar: die marke von 20.000 dollar ist gerissen. Bildschirmfoto via. finanzen.net

Vielleicht war es doch nicht so eine gute idee, wettzettel für die entwicklung ihrer eigenen wettkwote zu kaufen, um mit dieser giergetriebenen spekulazjon mehr von den bunten läppchen der zentralbanken zu erlangen. Etwas anderes als derartige wettzettel ist bitcoin nicht mehr — als zahlungsmittel, als das er ursprünglich konzipiert wurde, ist bitcoin außerhalb krimineller kontexte längst gescheitert, und zwar aus ganz vielen gründen; die wegen ihrer dummheit und asozjalen mir-doch-egal-haltung bei der mit bitcoin verbundenen, monströsen energieverheizung noch gut leben könnten, schrecken spätestens beim kursrisiko zurück.

Auch weiterhin viel spaß mit den kryptogeld-tulpen des irren 21. jahrhunderts!

Kryptogeld des tages

„Die Gesuchte steht im Verdacht, als treibende Kraft und geistige Erfinderin der vermeintlichen Kryptowährung Onecoin weltweit Investoren veranlasst zu haben, in diese tatsächlich wertlose ‚Währung‘ zu investieren“, berichteten die Behörden. Der bislang in dem Verfahren festgestellte Betrugsschaden liegt bei etwas mehr als 88 Millionen Euro. Doch dürfte der tatsächlich weltweit verursachte Schaden mehrere Milliarden US-Dollar betragen, wie das Bundeskriminalamt berichtete

Mehrere milljarden dollar schaden sind ganz schön sportlich! 🏆️

Wie, ich sollte mehr mitleid mit den geprellten und geschädigten haben?

Eine tatsächliche Kryptowährungsinfrastruktur hinter Onecoin wie etwa eine Blockchain gab es wohl nie

Nein.

Nicht einmal das bisschen aufwand für irgendeine pseudokryptotulpe war es wert. Wozu auch? „Das kapieren die deppen doch eh nicht, dafür müssten sie sich ja gedanken drüber machen, wo sie ihren zaster reinschmeißen“, sagt sich mitfrau betrügerin und spart sich den aufwand einfach.

Und wenn ihr diese frau seht, die gierige idjoten von ihrem idjotischen geld getrennt hat, dann geht mal zur polizei! Es lohnt sich:

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Beschuldigten führen, ist eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt

Fünftausend øre. Das sind (im moment) ja nichtmal 0,2 bitcoin!!1!

Mausgerutscht…

Copy-Paste-Fail:
Krypto-Millionen ins Nirwana kopiert

Die Community der Kryptowährung Juno wollte Kryptotokens im Wert von 36 Millionen US-Dollar enteignen – und schickte sie versehentlich zur falschen Adresse.

Aber hej, dafür wird jetzt wohl einfach eine neue blocktschäjhn aufgesetzt, denn die fehlerhafte buchung ist ja anders nicht korrigierbar. Auch weiterhin viel spaß mit den tulpen des 21. jahrhunderts!

Digitaltulpenhandel des tages

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen für 2,9 Millionen Dollar ein NFT auf den ersten Tweet. Und dann kommt kein anderer Depp, der noch mehr dafür bezahlen will […] Elon Musk dürfte vermutlich gerade als Käufer ausfallen, weil er statt eines NFT für den ersten Tweet doch lieber Twitter gleich komplett kaufen möchte

🤣️

Ich wünsche den enthirnten dieser welt auch weiterhin viel spaß mit ihren digitalen tulpen!

Tulpenmarkt des tages

Online-Welten wie „Decentraland“ oder „The Sandbox“ vermarkten sich inzwischen als „Metaversen“. Das sind virtuelle Welten, die im weitesten Sinne der realen Welt nachempfunden sind – nur, so das Versprechen, bunter, aufregender und grenzenlos […] Ein paar Beispiele: Für umgerechnet 2,4 Millionen US-Dollar hat sich ein Investor virtuelles Land im „Fashion District“ von „Decentraland“ gekauft. Der Spieleentwickler Atari verkaufte ein Grundstück in „The Sandbox“ für mehr als vier Millionen Dollar. Und für eine Parzelle neben der virtuellen Villa von Rapper Snoop Dogg muss man schon mal eine halbe Million Dollar hinlegen […] Technische Grundlage dieses neuen Booms nach virtuellen Gütern sind verschiedene Kryptowährungen. Besitztümer werden im Metaversum als sogenannte NFTs, Non-Fungible Tokens, hinterlegt. Diese lassen sich nicht wie Geld einfach eintauschen, sondern entsprechen eher digitalen Eigentumszertifikaten. Bei virtuellen Grundstücken kann man sich einen NFT damit als Grundbucheintrag vorstellen

[Archivversjon]

Endlich eine schangse für die vielen, die damals schon in second life nix mehr geworden sind…

Deppenfilter fürs zwitscherchen

Kaum hat Twitter sein Feature für NFT-Profilbilder vorgestellt, folgt die Reaktion: Mit einem Browser-Addon lassen sich die NFT-Twitter-Accounts wegblocken

Ich stelle mir ja irgendwie immer, wenn ich von NFTs höre, vor, wie ein psychjater bei der anamnese den neuen pazjenten fragt, ob dieses NFT auch hier im raum wäre…