Netzwerkdurchsetzungsgesetz des tages

Beim zwitscherchen gibt es jetzt beim melden eines fiepsers auch eine zensurerbittungsschnittstelle nach dem herzen von Heiko Maas.

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Zwitscherchen des tages

Juchu, die zwitscherchen-spämmer haben jetzt eine doppelt so lange fiepesertextlänge zur verfügung. Die „paradise papers“ sind schon wieder vergessen.

Mann, leute! Wer sich an der erzwungenen kürze der fiepser gestört hat, der hat nicht das zwitscherchen benutzt, sondern etwas anderes, was ohne diese einschränkung daherkommt. Außer, es handelt sich um einen hirnlosen idjoten ohne alltagspraktisch hinreichendes denkvermögen… oh! :mrgreen:

S/M des tages

Dem mit Twitter vertrauteren Benutzer sind derlei Meldungen inzwischen bereits bekannt. Denn immer häufiger werden dort inzwischen Benutzerkonten wegen vermeintlichem oder tatsächlichem „Hatespeech“ gesperrt oder zumindest in Deutschland blockiert

Aber hej, solange die BRD-zensurbejubelungsjornalisten es für meldenswert und hochnotwichtig halten, dass sich der amtierende US-obermotz Donald „great-again“ Trump mal für ein viertelstündchen ohne das zwitscherchen behelfen musste, solange kriegen es die meisten menschen gar nicht erst mit, wenn irgendjemand mit der häjhtspietsch-zensurkeule technokratisch mundtot geprügelt wird. Ich wünsche allen nutzern auch weiterhin viel spaß bei zwitscherchen und fratzenbuch! Gibt ja so tolles miteinander dort, und so tolle reklame…

S/M des tages

Ihr habt sicherlich mitgekriegt, dass das zwitscherchen tam-tam-tam in die hirnlose und verdonaldtrumpte welt hinein presseproklamiert hat, an den russischen staatsnachrichtenverbreiter RT keine reklameplätze mehr zu verkaufen. Das war aber nicht immer so, und RT hat mal veröffentlicht, wie dort mit einer eigens erstellten präsentazjon die reklamemöglichkeit vom zwitscherchen selbst verkauft wurde. Großes realsatire-kino an der S/M-front voller fäjhknjuhs und häjhtspietsch.

Gerade in diesem moment…

…hat ein mörderischer vollidjot am rosenheimer platz in münchen (das ist der platz am ostbahnhof) menschen mit einem messer angegriffen — und nebenan bei den antisozjalen medium vom zwitscherchen konnte man etwas sehr interessantes beobachten: rassisten, die das tema so lange interessant fanden und ihre propaganda-versatzstückchen brachten, bis die münchener polizei als täterbeschreibung einen „mittelblonden mann“ brachte. Danach verloren die rassisten (häufig mit AFD-bezug in den verwendeten avataren) ihr interesse. Es war ja offenbar kein mensch aus einem muslimischen land.

Mit seinem geierigen geifern darauf, dass endlich mal wieder ein flüchtling muslimischer religjon etwas macht, was man im weitesten sinne als terror bezeichnen kann, demaskiert dieses pack sich selbst.

S/M des tages

Dieses zwitscherchen — nach wie vor die webseit einer börsennotierten unternehmung ohne seriöses geschäftsmodell — aus dem euch die jornalisten immer vorlesen, wenn sie euch sagen wollen, was ihr denken sollt, „wie das internetz denkt“, ist in wirklichkeit in der BRD so gut wie bedeutungslos:

Bei all der öffentlichen Wahrnehmung für Twitter […] darf man nie vergessen, wie wenige Nutzer dort eigentlich aktiv sind. Nur 3 Prozent der Deutschen loggen sich mindestens einmal wöchentlich ein

Das wird die jornalisten aber auch in zukunft nicht davon abhalten, euch fiepser beim zwitscherchen vorzulesen. Wohl denen, die ein richtiges internetz zur verfügung haben und die damit nicht den hirnfickversuchen von jornalisten hilflos ausgeliefert sind.

S/M des tages

Das zwitscherchen, dessen bisheriges markenzeichen es ja war, dass die länge einer mitteilung ohne technischen grund auf 140 zeichen beschränkt war und das damit — in seiner anfangszeit, bevor die ganzen stinkenden jornalisten und p’litischen propagandisten und mit ihnen im gefolge die spämmer kamen — auch eine menge kreativität beim schreiben unter diesen bedingungen freisetzte, gibt auch dieses kennzeichen seiner marke auf. Fortan können die zwitscherchen-spämmer und ihre brüder und schwestern im geiste, die jornalisten und propagandisten, ihre pornowerbung und ihre p’litpornos auf 280 zeichen ausweiten. Das besteste daran: Zum diskutieren und argumentieren ist das auch weiterhin viel zu kurz. Aber das wird leider niemanden von versuchen abhalten… 😀

Häjhtspietsch des tages

Habt ihr ja alle mitbekommen: der fürchterliche häjhtspietsch auf irgendwelchen S/M-webseits muss gelöscht werden, ein ziel, hinter dem sogar die grund- und menschenrechte in einer haltung kopfnickender einsicht zurücktreten müssen. Allerdings gibts eine kleine ausnahme für den häjhtspietsch der herrschenden und besitzenden, weil das nun einmal anderer, wichtigerer häjhtspietsch ist

Auch weiterhin viel spaß in eurer schönen neuen welt, in der mit sehr selektiven zensurkriterjen so vieles unsichtbar gemacht wird und in der so weniges monströs verstärkt und in die allgemeine aufmerksamkeit gezwungen wird wird! Ein internetz hättet ihr für diese scheiße echt nicht mehr gebraucht, für euch hätte die glotze (am besten mit dem überwachungs-rückkanal aus 1984) völlig ausgereicht.

Disclaimer: Ich hatte schon ein twitter-sperre. Warum? Weil ich ein pöser nazi bin.

Häjhtspietschzensur des tages

Wenn man beim zwitscherchen angesichts der… ähm… scharf formulierten ankündigung von selbstverteidigung gegen nordkorea des amtierenden US-präsidenten — „völlige zerstörung“ — den folgenden text zwitschert…

Die völlige Vernichtung Nordkoreas. Trump hatte schon deutlich schlechtere Ideen.

wird man für diesen häjhtspietsch gesperrt und wegzensiert. Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß mit der neuen meinungsäußerungsfreiheit auf irgendwelchen halbseidenen S/M-webseits¹! Gruß auch an justizminister Heiko „Zensurfreund“ Maas (SPD).

Der werte herr Trump ist übrigens nicht beim zwitscherchen gesperrt. Der bringt ja auch mediale aufmerksamkeit und reklamegeld. Unterdessen fordert die europäische p’litik eine ausweitung und beschleunigung der jetzt schon jede scharf formulierte satire gründlich erstickenden p’litisch erzwungenen zensur druch privatwirtschaftsunternehmen. Das müssen diese menschenrechte sein, von denen sie sonntags immer reden!

¹S/M ist meine abk. für „social media“. Aus gründen.

Wertneutral geschäftsbeflissen…

Nicht nur bei Facebook sondern auch bei Google und Twitter konnten Werbeanzeigen platziert werden, die gezielt nur Rassisten und Antisemiten angezeigt wurden. Bei Google schlug der Algorithmus sogar selbst rassistische Suchbegriffe vor

Aber hej, „keine sorge“, zwitschert das zwitscherchen in den hellsten PR-tönen in die ohren jener, die solch verlogene kunde weitertragen, „das war nur ein inni-mini-klitze-kleiner softwäjhrfehler bei uns, der kohd hat sich ganz sicher von allein geschrieben, und ab jetzt bekämpfen wir wieder häjhtspietsch, statt daran geld zu verdienen“…

Übrigens: man kann damit durchaus agitierende rassisten und judenhasser nebst ihrer freunde und netzwerke auffinden und dingfest machen. Es reicht, einfach reklame dafür zu buchen, da den üblichen träcking-kohd reinzumachen und schon hat man die IP-adressen dieser leute. In der BRD handelt es sich ja um straftaten, so dass man sicher die anschlussinhaber rauskriegt — das klappt ja sogar schon, wenn man kinderraubmordfickkopien über torrent anbietet, was nur zivilrechtliche ansprüche zur folge hat. So ist das eben bei den fratzenbuch-idjoten, die nichts zu verbergen haben und denen ihre privatsfäre scheißegal ist. Und wenn man kein neonazi oder rassist ist, dann ist man oder frud vielleicht homosexuell (und ist damit in vielen staaten kriminell), zweifelt daran, dass muhammed den koran vom erzengel gabriel diktiert bekommen hat (und ist damit in vielen staaten kriminell) oder hat irgendwann einmal eine weltanschauung kundgetan, die näxstes jahr erst kriminalisiert wird.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit „targeted advertising“. Geld stinkt ja nicht, nicht einmal die dreißig silbertaler für Judas Iskariot. Und es ist bei diesem S/M-krams alles so ein spaß und so einfach und verbindet menschen. Schöne neue welt!

Javascript des tages

So ein mit javascript geskripteter webbrauser ist zwar keine besonders effizjente laufzeitumgebung, aber man kann trotzdem eine menge damit machen. Zum beispiel mit knackigen vierzig megabyte javascript-kohd (na, hat hier jemand für sein scheißhändi einen volumentarif?) eine handvoll bitcoin auf den kompjutern anderer leute mit dem strom anderer leute erzeugen. wie @adamjogrady@twitter.com bemerkt hat:

Just discovered an on-page advert was mining bitcoin in my browser. Remember kids: always use an adblocker

Ich ergänze (den adblocker hat ja hoffentlich schon jeder vernunftbegabte mensch): und gebt niemals einer webseit ohne konkreten technischen grund das privileg, javascript auf eurem rechner in eurem brauser ausführen zu können, sondern installiert einen skriptblocker. Und nein, wenn irgendwelche scheißpresseverleger behaupten, dass man javascript brauche, um ihre scheißpresseseits lesen zu können, ist das kein konkreter technischer grund, sondern eine dreiste, überrumpelnde, die intelligenz des lesers verachtende und die leser verdummende scheißlüge. Jegliche vertrauensgrundlage, die zur folge haben könnte, dass man javascript dennoch ausnahmsweise erlaubt, wird von solchen einzig der organisierten kriminalität nützenden scheißlügen unwiderbringlich zerstört.

Vermutlich werden einige leute erst dann bemerken, dass generell freigeschaltetes javascript eine scheißidee ist, wenn kriminelle systematisch unter den IP-adressen anderer leute ihre kriminellen geschäfte machen.

via @@tux@pod.geraspora.de

Kwalitätsjornalistischer juraknüppel des tages

Sieht der von verlagsmilljardären besoldete kwalitätsjornalist, dass seine dummheit oder seine lügen beim weitertragen von kriegsbefürwortender p’litischer propaganda irgendwo von für diese tätigkeit unbezahlten mitlesern im internetze ans licht gezerrt werden, muss er ganz schnell den großen und von milljardären bezahlten juraknüppel rausholen, um diese schmierfinken mit ihrer blöden, störenden wahrheit zum verstummen zu bringen

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß dabei, der scheißpresse geld über ihre vermarktung von scheißreklame zu geben, wenn sie euch das zwitscherchen vorliest und dabei einfach nur scheißpropaganda (oder oft auch: scheißreklame) wiedergibt! Wo es werbeblocker gibt, wisst ihr!

Stirb, scheißpresse, stirb!

Internetzzensur des tages

Ist hier noch jemand beim zwitscherchen?

Es wurden Accounts durch weitgehende Unsichtbarkeitmachung eingeschränkt, die nichts erkennbar Strafbares oder Illegales geschrieben hatten, sondern allenfalls zynisch oder deutlich waren, oder sonst wie legal extremen Missmut zum Ausdruck brachten

Siehe hierzu auch bei Hadmut Danisch. Wer immer noch nicht weiß, was ein „shadowban“ sein soll, findet bei Henning Uhle eine erklärung.

Das zwitscherchen behauptet unterdessen seinen nutzern gegenüber, dass es gar keinen „shadowban“ gäbe, sondern nur einen bedauerlichen fehler in einem spämmfilter [Warnung: link geht zur zensierten webseit von twitter]. Das zwitscherchen braucht offenbar schon ein paar monate, um den behaupteten kleinen fehler zu beseitigen. Hach, wäre das schön, wenn die zwitscherchen-spämmer unsichtbar würden! Es trifft allerdings andere, und nur in der BRD… mein tipp: der fehler wird frühestens nach der bummstagswahl behoben. :mrgreen:

Lasst euch nicht von zensoren ins gehirnchen scheißen! Wer euch so anlügt, verachtet euch! Vergesst das zwitscherchen! Dort wird schon seit dem oktober 2012 zensiert, und diese zensur wird nur immer mehr ausgeweitet.

Dummheit des tages

Bildschirmfoto des fiepsers der stadt hannover

Die stadt hannover hat gestern einen fiepser rausgefiepst, der evakuierungs-informazjonen zu einer bombenräumung in form eines an den fiesper angehängten bildes mit textdarstellung transportierte. Warum dieser weg? Weil 140 zeichen für die mitteilung nicht ausgereicht hätten.

Warum die stadt hannover dann allerdings nicht dazu imstande ist, einfach ein medium (wie zum beispiel die webseit der stadt hannover) zu verwenden, das eine derartige beschränkung nicht kennt (und vielleicht in regelmäßigen abständen einen link auf dieses medium rauszufiepsen, vielleicht sogar auf ein medium in einem richtigen textformat, das sich sogar blinde und schwer körperbehinderte von ihrem kompjuter vorlesen lassen könnten), das müsst ihr die stadt hannover schon selbst fragen. Ich vermute ja, dass da jemand in der S/M-zentrale der stadt hannover so unterwältigend kompedingsbumms war, dass normalsterbliche wie ich das volle maß seiner fähigkeiten und fertigkeiten neben dem unerschöpflichen kwell seiner angesammelten weisheiten niemals begreifen könnten… :mrgreen:

Vollidjoten! Digitalanalfabeten! S/M-spezjalexperten!