S/M¹ des tages

Der sich selbst emsig jeden tag um kopf und kragen zwitschernde, gegenwärtige frisurpräsident der USA hat ein paar fiepser anderer leute gesehen, die sein missfallen erregten, und fordert jetzt über seinen antiterrorgeheimpolizeidienst die preisgabe der daten dieser leute, mutmaßlich, um ihnen ein bisschen feuer unterm arsch zu machen.

Wenn euch doch nur jemand vor den gefahren der zentralisierung eurer kommunikazjon bei irgendwelchen S/M-klitschen gewarnt hätte!

Wers noch nicht weiß: S/M ist meine abk. für „social media“. Aus gründen. Das hat nix mit BDSM zu tun, aber wer spontan daran denken muss, hat die von mir gewünschte assozjazjon.

Kennt ihr den schon?

Computerbild -- Premium-Dienst bei Twitter -- Twitter: Das bietet die kostenpflichtige Profi-Version ++ Twitter-Profis, aufgepasst: Der Nachrichtendienst bestätigt, an einer Premium-Version mit zusätzlichen Funktionen zu arbeiten. Das steckt in der Pro-Variante!

Nein, nicht dass das zwitscherchen ein „nachrichtendienst“ so wie der BND oder die NSA ist, soll hier der witz sein. Sondern, dass es „twitter-profis“ geben soll… 😀

Vermutlich wird das demnächst ein ausbildungsberuf.

Ich wünsche dem zwitscherchen übrigens viel spaß beim ausprobieren des nächsten scheiternden geldmachversuches. Mal schauen, wann endlich der letzte idjot auf unserer schönen runden erde bemerkt, dass diese klitsche ohne seriöses geschäftsmodell mit ihrem beeindruckenden „börsenwert“ noch niemals einen verdammten cent gewinn gemacht hat — und vermutlich auch niemals einen machen wird. Ach, das kann man nicht bemerken, weil die ganzen scheißjornalisten immer alle zwitscherchen sind und über das zwitscherchen schreiben, es handele sich um so etwas wie die stimme des internetzes? Na, dann investiert halt und verbrennt eurer geld. Ihr seid menschen mit einem eigenen gehirn. Niemand hält euch davon ab, irgendwelchen scheißjornalisten zu glauben. Ihr seid mit eurem abergläubischen progressivismus nur ein bisschen lächerlich, und die meisten menschen lachen halt gern… 😀

Kwelle des bildschirmfotos: zeitungsverlagswebseit eines verlages, der in seinen zeitungen gern „kwelle: internet“ angibt.

S/M des tages

Na, benutzt hier jemand das zwitscherchen. Und findet, dass das zwitscherchen viel schöner ist, wenn man auch ein paar zahlen sieht und verwendet deswegen deswegen den gepwnten dienst „twittercounter“ oder — die kwalitätsjornalisten sind sich da noch nicht einig geworden — „the counter“? Tja, ist schon scheiße, wenn man dann auf einmal zur propagandaschleuder wird und auf türkisch mitteilt, wie scheiße doch nazideutschland und naziholland sind. Schon doof, wenn man irgendwelchen zahlenjonglören, die durch anzeige von zahlen bedeutsamkeit simulieren, volle schreibrechte in den eigenen zwitscherchen-kanal gewährt und auf einmal hakenkreuze zwitschert. Gar nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es darauf auf einmal richtig teure bußgelder gäbe, so wie Heiko Maas sich das wünscht.

Einfallstor für die Hacker sei vermutlich die App „Twitter-Counter“ gewesen

Möge den nutzern des zwitscherchens ein gehirnchen waxen, damit sie merken, dass es nicht auf zahlen ankommt!

Auch auf verifizierten Accounts zahlreicher deutscher und internationaler Prominenter fanden sich am Mittwochmorgen Nachrichten identischer Tweets in türkischer Sprache mit den Hashtags #Nazialmanya und #Nazihollanda

Ach so, das waren „prominente“. Und jornalistische scheißprodukte wie „prosieben“ und die springersche „welt“. Und milljardenschwere brüllball-psychofutterfabriken wie „borussja dortmund“. Oh, die PR-abteilung von „amnesty international“ war auch dabei. Gut, die legen natürlich allesamt andere maßstäbe an die kommunikazjon ihrer dummen selbstreklamefiepser an, die haben lieber was zum zählen… :mrgreen:

Zum guten schluss das weise wort des tages:

Wenn ich in Mainstream-Medien lesen, dass wieder etwas „gehackt“ wurde, weiß ich, dass sich in 95 Prozent der Fälle jetzt der Bullshit-Faktor um ein Vielfaches erhöht

Tja, wer einem dritten für eine handvoll glasperlen… ähm… für ein paar völlig unüberprüfbare und intransparent gewonnene statistiken absurd weitgehende rechte einräumt, dass dieser dritte in seinem namen öffentlich sprechen kann, braucht gar nicht mehr umständlich gehäckt zu werden. Er hat selbst aufgeschlossen. Freiwillig.

S/M des tages

Was bedeutet das „social“ in „social media“? Vermutlich das hier:

Twitter: Jeder siebte „Nutzer“ ist ein Bot

So sehen halt die umwelten zur verbesserten menschenmanipulazjon aus, die von scheißspämmern, scheißwerbern, scheißjornalisten und scheiß-PR-lügnern geschaffen werden. Unter der fuchtel dieses geschmeißes verreckt jedes erfreuliche miteinander von menschen.

Viel spaß noch mit euren zwitscherchen-akzjen!

Schön, dass wir das mal geklärt haben…

Ein Twitter-Feed, der nicht über die erforderliche Schöpfungshöhe verfügt, ist urheberrechtlich nicht geschützt

…dass es leute da draußen gibt, die urheberrechtsansprüche für ihre kürzst- und stummeltexte beim zwitscherchen einklagen wollen und ein landgericht in der BRD (der streitwert lag über fünftausend øre?) damit beschäftigen. Allen ernstes.

Geld ist für die psyche das, was alkohol fürs gehirn ist: es macht doof, aggressiv und nach einiger zeit asozjal.

Die „Wirtschaftswoche“ kann sich nicht irren!

Müsst ihr nur ganz feste dran glauben, erzählt euch dort auch ein spezjalexperte: wenn ihr beim zwitscherchen euren möglichst vielen nachfolger in größeren abständen immer wieder gleichen links in die zeitleiste spämmt, ist das ganz was dolles und erfolg und so. Weil spämmethoden beim zwitscherchen eben total gut und so beliebt sind, dass man da gar nicht genug von kriegen kann!!1!elf!!!

Hört auf eure experten, ihr lemminge!

S/M des tages

Die Türkei ermittelt gegen rund 10.000 Nutzer sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter wegen des Verdachts der Unterstützung des Terrorismus. Mehr als 1600 Personen seien in den vergangenen sechs Monaten festgenommen worden, teilte das Innenministerium am Samstag mit

Unterstützung des „terrorismus“ wirds im zweifelsfall auch sein, die gegenwärtige regierung oder gar den werten präsidenten der türkei zu kritisieren.

Medienkompetenzhirnfick des tages

Die übergroße Mehrheit junger Schüler in den Vereinigten Staaten kann nicht zwischen einem als „sponsored“ getarnten Werbetext im Nachrichtenformat und einem richtigen Nachrichtentext unterscheiden

Und mit ihrem kaum von reklame unterscheidbarem PResseerklärungs-abgeschreibsel tut die contentindustrie alles dafür, dass das auch so bleibt.

Ach so, diese forschen forscher meinen mit nachrichtentexten…

Demnach bewerteten viele Schüler etwa die Glaubwürdigkeit eines nachrichtlichen Tweets anhand der Menge der enthaltenen Details und daran, ob ein großes Foto dazugehört – nicht aber anhand der Quelle

…die S/M-textstummel beim zwitscherchen. Und sie gehen für ihre forsche „Forschung“ davon aus, dass der textstummel dadurch zum nachrichtentext wird, dass da der name irgendeines contentindustrie-mediums dransteht. Also in deutschen verhältnissen: dass er von der bunten, vom focus, von der bildzeitung oder der huffington pest kommt, schön mit verifiziert-haken im zwitscherchen-konto. Das unterscheidet eine reklame von einem nachrichtentext. Alles klar, ich habe verstanden, was diese leute mit „medienkompetenz“ meinen und welche betrachtungsweise sie den menschen schon in möglichst jungem alter implementieren wollen…

Und immer dran denken: jede andere betrachtungsweise ist im zweifelsfall postfaktisch!

S/M des tages

Withings, PlayStation, HTC, Xbox, CNN und weitere haben heute ihre vielen Follower bei Twitter mit ordentlich Spam beglückt. Sie alle haben den Dienst TwitterCounter genutzt, der offensichtlich in irgendeiner Form angegriffen wurde

So so, „check your stats and grow“ fürs zwitscherchen bietet dieses „twittercounter“ an. Nicht für die menschen kommuniziere ich, für die mir angezeigten zahlen kommuniziere ich. Da würde es mich nicht wundern, wenn der zahlenanzeigedienst gar nicht „angegriffen“ wurde, sondern sein geschäftsmodell ein bisschen… ähm… diversifiziert hat. Schließlich wüxe da zusammen, was zusammen gehört: spämm und spämm.

Kennt ihr den schon?

Nach meinung vieler spezjalexperten aus glotze, presse und p’litik ist ja die anonyme oder pseudonyme nutzung des internetzes die kwelle alles bösen im internet oder gar in der welt, aber da hat mal jemand eine kleine untersuchung gemacht: Jemand, der pseudonym beim zwitscherchen rassistische begriffe verwendet, lässt sich eher durch einwände anderer zwitscherheinis (oder sogar eines dummen bots) davon abbringen als jemand, der unter seinem echten namen rassistische begriffe verwendet. Tja, leute, die nicht als ihre persönlichkeit auftreten, dürften häufiger keine besonders ausgeprägte persönlichkeit haben und unterliegen deshalb stärker der schwarmintelligenz und vergessen darüber um so einfacher sich selbst, wenn aus dem schwarm irgendwelche impulse kommen…

Und das sagt generell auch nicht viel gutes über S/M.

Wisst ja: S/M ist meine abk. für „social media“. Aus gründen.

Guhgell des tages

Könnt ihr euch noch an dieses guhgell doppelplusgut erinnern, das mit einer beispiellosen schleichwerbekampanje aller kwalitätsjornalisten in jedermenschens aufmerksamkeit gedrängelt wurde? An das bessere fratzenbuch von guhgell? An das ding, dass „don’t be evil“ scheißguhgell sogar mit erpressungsversuchen der marke pack unsere knöpfchen auf deine webseit, oder wir schießben dich so tief nach unten in den suchergebnissen, dass man da sogar eine leiche verstecken könnte durchsetzen wollte?

Nun, dass das dann doch… ähm… nicht so ein erfolg wurde, haben inzwischen selbst jene bemerkt, die es sonst nicht so mit dem merken haben. Keiner redet oder schreibt mehr über diesen rohrkrepierer. Und guhgell ist inzwischen so verzweifelt auf der suche nach einem eigenen S/M-bringer, dass guhgell offenbar mal wieder ernsthaft darüber nachdenkt, das zwitscherchen aufzukaufen.

Als Grund für Googles Interesse an dem Kurznachrichtendienst gilt dessen Datenschatz

Nun, die tollen wirtschaftsdaten einer börsennotierten klitsche ohne seriöses geschäftsmodell, die noch niemals einen verdammten cent gewinn gemacht hat, können es ja auch nicht sein. Aber eine schöne datenbank mit einem sozjalen grafen menschlicher beziehungen kann evil guhgell schon eine menge kram anstellen. Da die meisten leute wohl so blöd waren, sowohl bei guhgell als auch bei twitter ihre telefonnummer zu hinterlegen, ist eine eindeutige zuordnung der nutzerpseudonyme zu realen personen (oft mit weiteren daten aus ändräut-telefonen) in den meisten fällen überhaupt kein problem.

Ach ja, ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim zwitscherchen!

S/M des tages

Benutzt hier jemand dieses „vine“? Dieses next big thing, das vor ein paar jahren vom zwitscherchen für ein paar schrankvoll dollar gekauft wurde, weil es mit seinen maximal sexsekündigen videoschnippseln ideal zur aufmerksamkeitsspanne des zwitscherchen-nutzers zu passen schien? Das vom zwitscherchen strategisch als eine art konkurrenz zu „instagram“ betrachtet wurde?

Das thing war wohl weder next noch big genug, und deshalb gibts jetzt eine ganz schlechte nachricht für alle nutzer: Das zwitscherchen als börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell ist nach so vielen jahren ohne einen einzigen cent reibach dermaßen säckelkrank geworden, dass „vine“ demnächst einfach eingestellt wird:

Zudem kündigte Twitter überraschend an, die Kurzvideo-App Vine nach rund vier Jahren einzustellen. Der Schritt solle in den kommenden Monaten vollzogen werden, hieß es in einem Blogeintrag

Na ja, wenigstens hat das diesmal kein halbaffe mit rotazjonsmaschinenhintergrund als den „neuen jornalismus“ bezeichnet… im gegensatz zum zwitscherchen.

Fröhlichen exit! Möge das zwitscherchen schnell hinterherflattern und sich nicht mehr so lange kwälen! Und dann noch das fratzenbuch in den gleichen abgrund! (Das hat allerdings sehr viel mehr klebkraft für seine nutzer, das muss ich zugeben… aber ein seriöses geschäftsmodell jenseits der vergällung von menschlicher kommunikazjon mit scheißreklame hats trotzdem noch nicht.)

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass auf S/M-seits wie dem zwitscherchen systematisch menschen mit bots p’litisch manipuliert werden. Niemand hätte das für möglich gehalten. Als ob die leute dort, wo man von „schwarmintelligenz“ spricht, nicht ganz so viel eigenhirn hätten.

Aber keine sorge, morgen erklärt euch onkel scheißjornalist wieder, dass das zwitscherchen so etwas wie die stimme des internetzes ist. Weil der kennt sich ja aus mit dem internetz, der scheißjornalist…