Interessant

Ich finde es recht interessant, dass diese ganzen unternehmen, deren einziges geschäft die vermarktung von reklameplätzen im web ist, allesamt zurzeit massenhaft mitarbeitys entlassen [archivversjon]. Hoffentlich ist dieses verachtenswerte bis halbseidene „geschäftsmodell“, das aus industrieller überwachung und überrumpelung von menschen besteht, rückläufig bis kurz vor dem zusammenbruch! Es wäre mal überfällig.

Mir fällt da ja spontan noch was ein, was nur von der vermarktung von reklameplätzen lebt und sich noch viel wichtiger nimmt als diese ganzen unseriösen großklitschen des web und was auch mal weg könnte…

Grüße auch an Elon Musk!

Zwitscherchen des tages

Hach! Wisst ihr noch, damals, als die jornalisten vor der erfindung des wortes social media vom web zwo null faselten, dass es schon nervte: offene APIs, offene protokolle, offene dateiformate, endlich wird das web gut? Hach! Das waren zeiten! Die sind jetzt aber erstmal vorbei. Das zwitscherchen hat seine API jetzt auch offizjell zugemacht, nachdem es ein jahrzehnt lang immer weiter den zugriff eingeschränkt hat.

Die Nutzungsvereinbarung mit Entwicklern wurde am Donnerstag um einen Halbsatz ergänzt, demzufolge der Zugriff auf Twitters API nicht dafür genutzt werden darf, „um einen vergleichbaren Dienst zu den Anwendungen von Twitter zu schaffen oder zu schaffen zu versuchen“

Twitterific, das dingens, das damals den begriff tweet und den blauen vogel erfunden hat, gibt es jetzt natürlich nicht mehr. Tschüss! So läuft das eben, wenn man sein eigenes geschäftsmodell auf der grundlage eines unternehmens ohne seriöses geschäftsmodell aufbaut. Der näxste vogel ist da der pleitegeier.

So schade, dass da keiner die armen entwickler vorher gewarnt hat!

Corona und S/M des tages

Ach, gucke mal:

Pharma-Lobbyisten agierten mit großem Druck und erfolgreich gegen Patentfreigabe der Covid-Impfung. Warnungen des BSI waren Teil der Kommunikationsstrategie […] Aus dem größeren Bild, das der Intercept-Beitrag zeichnet, stellt sich allerdings eine Sache ziemlich klar heraus: Dass Lobbyisten der Pharma-Unternehmen in den USA Fake-News instrumentalisierten, um ihre Agenda durchzusetzen. Sprich: Kritiker an der Impfstoff-Politik, die darauf ausgerichtet war, größtmöglichen Profit bei den Unternehmen zu belassen und nicht durch Generika zu gefährden, wurden in suggestive Nähe zu Fake-News gebracht […] Das Ende ist bekannt, die Kampagne für Generika hatte keinen Erfolg

Was ist schon die in verlogenen sonntagsreden vorgebrachte „sorge um die gesundheit“ — immer schön mit staatlichen gängelmaßnahmen kombiniert — wenn der reibach von pfizer und biontech gefährdet ist?! Und das zwitscherchen, dieser internetzkrebs und stinkende hauptkanal des scheißjornalismus, ist an vorderster front dabei gewesen, wenns um die erforderliche hirnfickerei geht.

Wenn doch nur vorher jemand davor gewarnt hätte, die kommunikazjon über unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell zu zentralisieren!

S/M des tages

Das zwitscherchen so: wir machen hier jetzt einfach mal die API für irgendwelche anderen zwitscherchen-äpps zu, aber vorher mitteilen müssen wir das ja niemanden, die ganzen entwickler werden schon bemerken, dass ihr kohd auf einmal überraschenderweise nicht mehr funkzjoniert. Eine porzjon dumme willkür nach gutsherrenart bitte! Und ja, natürlich ist das absicht und kein technisches problemchen. Grüße auch an die vielen scheißpresseverleger und sonstigen jornalistys, die sich allerhand zeugs an ihr CMS gebastelt haben, um das zwitscherchen mit automatisch rausgepusteten links auf bezahlmauern vollzuspämmen! Ach, ihr bezahlt demnächst einfach dafür, dass ihr weiterspämmen könnt? Na, dann ist ja alles in butter.

Bezahlt doch einfach mal dafür, einen halbwegs anständigen jornalismus zu machen, dann habt ihr auch keine spämm mehr nötig! Ach, dann müsstet ihr ja auch öfter mal anmerken, dass die BRD der staat mit dem siebthöchsten militärhaushalt der welt ist, und das passt gar nicht zu eurer momentanen staatsfrommen propaganda von der angeblichen „kaputtgesparten“ bundeswehrmacht angesichts des pösen russen? Das würde jeden menschen, der seine synapsen noch nicht an den fingern einer einzigen hand abzählen kann, gleißendhell klarmachen, wie hoch das maß der korrupzjon in der BRD sein muss? Na, dann müsst ihr wohl weiterspämmen. Ich wünsche euch viel spaß beim pressesterben, ihr arschlöcher! Bitte schnell und doch kwalvoll!

Wenn doch nur vorher jemand davor gewarnt hätte, dass man einen großteil der kommunikazjon über irgendwelche unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell — jenseits der vergällung erwünschter menschlicher kommunikazjon mit reklame — zentralisiert. So schade, dass da niemals jemand gewarnt hat. Jetzt habt ihr den salat. Lecker!

Aber komm ja nicht ins fediverse, scheißjornalist! Es ist so schön ohne dich…

Zwitscherchen des tages

Benutzt hier jemand irgendwelchen anwendungen, webseit-addons, internetz-dienste oder kleine tuhls, mit denen er die API vom zwitscherchen bedient? Es sieht so aus, als würde diese möglichkeit demnächst mal abgestellt. Zumindest scheint gerade daran gebastelt zu werden.

Meine vorhersage: das wird demnächst geld kosten.

„Liberaler“ kwalitätsdemokrat zufrieden: weiterhin zensur

San Francisco/Berlin (dpa) – Bundesdigitalminister Volker Wissing äußert nach Bedenken in Bezug auf den Kurznachrichtendienst Twitter inzwischen weniger Sorgen. Nach einem Treffen mit Mehrheitseigner Elon Musk in San Francisco schrieb der FDP-Politiker auf seinem Twitter-Account: «Meine Haltung ist klar: Die Selbstverpflichtung der Plattformen gegen Desinformation muss strikt eingehalten werden, bis der DSA in Kraft tritt.» Elon Musk teile diesbezüglich seine Meinung, fügte er hinzu. Neben seinen Post stellte Wissing ein Bild, das ihn mit dem Tech-Milliardär zeigt

Nein, presseverleger, für dieses reinklappen einer DPA-meldung gibt es keinen link von mir.

Trötetier des tages

Nach Twitter-Wechsel:
Aktivität der Nutzer auf Mastodon geht zurück

Ich sags doch: bleibt beim zwitscherchen! Es wird euch beim trötetier eh nicht gefallen.

Oh, da ist ja noch ein leckerli:

Dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov zufolge haben in Deutschland 80 Prozent der über 18-jährigen Befragten bis Oktober 2022 noch nie etwas von Mastodon als Alternative für Twitter gehört

Dabei haben sich die jornalisten — einschließlich der tagesschau-redakzjon mit ihrer sonst so hohen und am leben der menschen vorsätzlich vorbeistapfenden relevanzhürde [archivversjon] — so viel mühe gegeben, dass auch wirklich jeder davon hört. Und dann haben sie versucht, sich beim trötetier wie eine flut aus scheiße auszubreiten, und ihnen schlug nicht so ein warmes willkommen entgegen und sie dümpelten dort größtenteils in der für verblendete narzissten auch psychisch etwas belastenden bedeutungslosigkeit. Aufmerksamkeitsentzug! Hach! 😍️

Dass die ganze hirnfick-schreiberei aus den content-mühlen inzwischen so schlecht funkzjoniert, ist ja mal eine richtig gute nachricht! Ihr könnt sowieso alle drüben beim zwitscherchen bleiben, ihr ganzen jornalisten. Eure industriell zur reklameplatzvermarktung erstellte wegwerf-lesepest, die morgen schon keinen wert mehr hat; eure neusprech-versuche; eure großflächig in S/M verklappten links in irgendwelche bezahlmauern und eure ganze niederträchtige materjaleinsammelei in S/M nebst erfundenen häschtägg-revoluzjonen und pseudojornalistischen vorlesungen eurer sorgsam verlesenen fiepser unter dem motto „was das tolle internetz darüber denkt“ braucht keiner, der trotz eurer ganzen bemühungen immer noch ein bisschen denken und fühlen kann. Ich bin froh, dass eure so flehentlich herbeigesehnte vergiftung des trötetieres nicht so gut gelungen ist. Und es ist wirklich selten, dass jornalisten mich mal froh machen, ohne dass sie auch gleich den bestatter erfreuen.

Da beim zwitscherchen kannst du loch von jornalist dich darin sonnen, dass du mit deinem intellektuell und p’litisch nährwertbefreiten, klickbäjtigen tintengeklexe immerhin noch zwanzig prozent der bevölkerung erreichst. Also so weit erreichst, dass sie die von dir eingeführten begriffe und erscheinungen wiederkäuen und sich sogar daran erinnern. Beim rest bist du völlig irrelevant geworden, du erreichst da niemanden mehr. Und da ist noch raum nach unten.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie angenehm das trötetier ist, wenn so ein geschmeiß wie du und deine scheißfreunde aus der scheißp’litik dort einfach nicht vorkommen. Der ganze umgangston wird gleich viel zivilisierter und empatischer. Geh mal schön zum zwitscherchen zurück. Da bist du richtig. Da werden auch reklameplätze vermarktet, das kennst du ja schon…

Möge das pressesterben schnell gehen! Und trotzdem schmerzhaft für die ganzen presseverlags-schreibtischtäter sein!

Datenschleuder des tages

Dass das zwitscherchen die daten nur so rausgeschleudert hat, ist ja bekannt, aber jetzt laufen 235 milljonen datensätze von zwitscherchen-nutzern herum. Ob wohl jeder seine telefonnummer angegeben hat, wegen des sich immer wieder in den weg stellenden nervfensters, dass man unbedingt die sicherheit seines zwitscherchen-kontos erhöhen soll, indem man dem zwitscherchen seine telefonnummer gibt?

Der IT-Sicherheitsforscher ergänzt jedoch, dass die ursprünglich missbrauchte Lücke ermöglichte, Nutzer mittels ihrer Telefonnummer zu finden. Daher geht er davon aus, dass die Cyberkriminellen diese Funktion genutzt hätten und eine Datenbank mit Telefonnummern existiere. Belege liefert Gal dafür jedoch nicht

Klingt auch ohne belege plausibel. Da habt ihr eure „erhöhte sicherheit“ durch unnütze datenweitergabe an ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell! Da könnt ihr euch gleich viel „sicherer“ fühlen! Geil, nicht wahr?

Ich wünsche auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den überall lufteleicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Auf das bußgeld nach DSGVO bin ich mal gespannt… 😁️

Das problem…

…wenn ein großer teil der menschen seine kommunikazjon über ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell (aber dafür offenbar mit guter schnittstelle zur regierung der USA) zentralisiert, zeigt uns heute mal das blogmagazin [archivversjon].

4. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat Twitter und andere Social-Media-Plattformen unter Druck gesetzt, bestimmte Inhalte hervorzuheben und andere Inhalte über Covid-19 zu unterdrücken […]

10. […] Im Rahmen des Gerichtsverfahrens war Twitter gezwungen, bestimmte interne Mitteilungen freizugeben, aus denen hervorging, dass das Weiße Haus direkten Druck auf das Unternehmen ausübte, Maßnahmen gegen Berenson zu ergreifen […]

12. Culbertson schrieb, dass das Team von Biden „sehr verärgert“ darüber war, dass Twitter nicht aggressiver bei der Deplattformierung mehrerer Konten vorgegangen war. Sie wollten, dass Twitter mehr tut

Prof. dr. Offensichtlich war gewiss sehr überrascht, als er das gelesen hat. Und das folgende hätte ihm ganz sicher gefallen, er arbeitet ja auch nicht so gern:

15. Es gab drei ernsthafte Probleme mit dem Verfahren von Twitter: Erstens wurde ein Großteil der Inhaltsmoderation von Bots durchgeführt, die mit maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz (KI) trainiert wurden

Was kann es geileres geben, als seine menschenrechtswahrnahme von einem kompjuter-zensor absegnen lassen zu müssen, dessen programm weder für menschen verständlich noch effizient entfehlerbar ist. Da weiß man seine menschenrechte doch in den allerbesten händen! Vor allem, wenn die regierung druck macht, dass auch ja das von der regierung gewünschte ergebnis dabei rauskommt. Und nein, nebenan beim fratzenbuch siehts auch nicht besser aus, und bei den ganzen anderen unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell (die vergällung menschlicher kommunikazjon mit reklame ist nicht seriös) auch nicht. Wo das fediverse ist, wisst ihr! Allerdings habt ihr es da mit menschen zu tun, wenns um moderazjon geht, und die sind auch oft ein bisschen parteiisch und sonderbar. Wer keine menschen mag, sollte von dort also besser wegbleiben. Aber beim zwitscherchen gibts ja noch die bots mit ihrer „künstlichen intelligenz“. Zumindest noch so lange, bis der auch in den USA subvenzjonierte strompreis für großabnehmer höher liegt als der mindestlohn.

Wie hoch ist eigentlich inzwischen der kohlendioxidausstoß durch die ganzen sörverparks, in denen neuronale netzwerke die unerwünschten inhalten für irgendwelche S/M-drexseits erinnen.

Datenschleuder des tages

Das zwitscherchen hat wahrscheinlich die daten von 400 milljonen nutzern „veröffentlicht“, die jetzt von interessierten gekauft werden können. Ich wusste gar nicht, dass das zwitscherchen weltweit so viele nutzer hat… 😁️

Das wort „wahrscheinlich“ steht hier jetzt nur aus juristischen gründen.

Das zwitscherchenkonto des sicherheitsforschers, das bis neulich noch unter @underthebreach@twitter.com verfügbar war, wurde inzwischen…

Account suspended
Twitter suspends accounts that violate the Twitter Rules. Learn more

…vom zwitscherchen wegzensiert. Vermutlich für die hl. meinungsfreiheit, die Elon Musk ja nach seinen eigenen lügenworten so sehr am herzen liegt. Ja, ich wollte Alon Gral eine kleine frage stellen (oder genauer: schauen, welche fragen ihm schon gestellt wurden, denn meine war eigentlich eine sehr naheliegende frage nach seiner einschätzung der vertrauenswürdigkeit des kriminellen anbieters, seiner behauptungen und natürlich auch nach den gründen für diese einschätzung, und die wurde ihm bestimmt schon gestellt, vermutlich mehrfach, weil jornalisten), bevor ich etwas dazu schreibe. Als ob die eigene datensauerei davon verschwände, dass man ein weißes tuch mit einer kontensperrung über die scheiße zu decken versucht!

Der digitale gutsherr Elon Musk ist leider sehr dumm. Anstatt sich in gutgeübter macherpose hinzustellen und rauszuposaunen, dass das alte mänätschment beim zwitscherchen halt nicht so toll und verantwortungsvoll war und dass jetzt alles straffer, besser und sicherer wird, wisst schon, eine viel bessere erfahrung für alle nutzer, und dass man selbstverständlich die verantwortung für die fehler der alten führung übernimmt (geht ja auch nicht anders, wenn man ein unternehmen kauft), zensiert er leuten mit unerwünschten nachrichten ihren twitterkanal weg und bestätigt damit gleich die schlimmsten vermutungen. So ein vollidjot wie Elon Musk, der schon einen dreiviertel Trump auf der nach oben offenen skala für realitätsverluste erreicht, stopft ganz sicher auch so einem asozjalen scheißerpresser das scheißgeld in den arsch und fördert damit die kriminalität! Und morgen so: huch, hier wird so viel gecybert, da müssen wir was gegen tun!

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall lufteleicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Und immer schön eure telefonnummer auf den webseits irgendwelcher unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell angeben, um „die sicherheit eures kontos zu erhöhen“. Ihr wollt doch kein gehäcktes nutzerkonto haben!!1! Und wenn die daten dann mal im halbmilljardenpäckchen abgepumpt werden können: ist doch schön, wenn mal wieder jemand anruft. Die liste wäxt und wäxt und wäxt, und auch in zukunft wird es nur einen einzigen wirksamen datenschutz geben: pingeligste datensparsamkeit.

Und jetzt nicht gleich reflexartig in das wahnzimmer „alexa, wie macht man das mit der datensparsamkeit?“ reinsprechen! Auf dem weg in die idiocracy grüßt man mit mach mal, guhgell

Elon Musk des tages

Er glaubt, er wisse alles und würde es einfach nicht ertragen, wenn jemand dieser meinung widerspricht

Der link geht auf einen englischsprachigen text. Ich bin übrigens nicht überrascht, dass Elon Musk keine ahnung hat, wie das zwitscherchen geproggt ist. Dafür müsste er kohd lesen können, und ich glaube weder, dass er das überhaupt kann, noch, dass er sich in so kurzer zeit auch nur einen überblick verschaffen konnte. Schon gar nicht bei einem seit jahren immer weiter gewaxenen projekt. Selbst, wenn die kohdkwalität gut und die dokumentazjon einigermaßen aktuell sein sollte — was ich nicht glaube — wäre das eine beachtliche leistung. Aber wenn sich nachvollziehbares unwissen mit realitätsverlusten und psychopatischem karakter kombinieren, dann tun mir die paar leute, die noch beim zwitscherchen arbeiten, leid. Der scheißladen, dessen geschäft die vergällung menschlicher kommunikazjon mit reklame ist, wird sicher bald vor die hunde gehen. Irgendwann bringt es dann auch die bloße träge masse von nutzern nicht mehr, weil es irgendwann auch niemand mehr ertragen kann. Bis auf jornalisten, fanatiker, p’litesoteriker und freunde des neusprechs, die stören sich an solchen umfeldern nicht.

Heise-kommentar des tages

Weil es fast genau die worte sind, die ich selbst gesagt hätte, hier mal der kommentar von -AkirA- im heiseforum [archivversjon gegen die oft sehr übereifrigen radiergummizensoren bei heise onlein]:

Die einzigen, die Twitter brauchen…

…sind Journalisten. Twitter ist das Medium Nr.1 zur Vernetzung von Journalisten mit Promis, Politikern und untereinander. Redaktionen weltweit haben ihren gesamten Arbeitsablauf an Twitter angepasst. Der Rest der Welt kann problemlos komplett darauf verzichten, und für alle anderen gibt es Ersatz wie Sand am Meer.

Das kann man auch daran erkennen, dass das Twitter-Thema medial völlig überrepräsentiert ist. Die Relevanz für das Publikum ist nahezu null, aber es wirft den Alltag von Journalisten über den Haufen, also raus mit dem täglichen Musk-Update.

Übrigens war das zwitscherchen schon immer hirntot. Eine so genannte „schwarmintelligenz“ kommt immer nur dort auf, wo es mit der individuellen intellgenz nicht so weit her ist. Und genau für die gestalten mit der unterentwickelten individuellen intelligenz in kombinazjon mit um so größeren sendungsbewusstsein — keineswegs nur scheißjornalisten, sondern auch reklameheinis, psychopaten, berufsp’litiker, gesinnungskitschfreunde, dummtrolle (es gibt auch solche, die nicht dumm sind), p’litesoteriker, fanatiker und ihre ganzen blökenden folglingsschafe — war und ist das zwitscherchen ideal, weil man in der erzwungenen textkürze seine geistigen, argumentativen, sprachlichen und bildungsmäßigen defizite gar wunderbar verstecken konnte, im zweifelsfall auch gern hinter einer eskalazjon, die mindestens drei größenordnungen übler und bösartiger als gerade noch noch angemessen war. Und am ende stellt sich dann der scheißjornalist hin, liest seine persönliche fiepser-auswahl vor und erzählt der welt, „was das internetz so denkt“, womit er natürlich seine eigenen gedanken bei der auswahl der fiepser meint. Billiger content für hirnlose psychen.

Das einzige, was gerade wirklich lustig ist, ist, wie der ganze manipulative scheißdreck beim zwitscherchen auffliegt (zum beispiel dieser geheimrat, der im artikel als breit gefächerte gruppe verklärt wird und das zwitscherchen dabei berät, was die leute sehen sollen und was nicht) und wie der ebenfalls von nach scheiße stinkenden scheißjornalisten zum technojesus verklärte Elon Musk das ding mit schmackes an die wand fährt. Mir gefällt das auf eine etwas perverse art. Es ist wie ein schwerer verkehrsunfall, den man nicht sehen möchte, bei dem man aber auch nicht wegschauen kann. Möge das zwitscherchen vollständig von der lücke ersetzt werden, die es hinterlässt! Die webseit dieses einst börsennotierten unternehmens ohne seriöses geschäftsmodell war und ist ein krebsgeschwür am internetz.

So unterhaltsam wie jetzt…

war das zwitscherchen noch nie [archivversjon]. Vor allem mit etwas abstand. 😁️

In frankreich scheint man nicht so begeistert zu sein [der link geht auf einen englischsprachigen text]:

In reaktzjon auf diesen beitrag warnte Éric Freyssinet, der stellvertretende direktor der französischen cyberpolizei, Elon Musk, den obermotz von twitter, dass sein unternehmen den schutz vor zivil- und strafrechtlicher haftung verlieren könnte, wenn es diese richtlinje wirklich durchsetzt. „Jeder versuch, meine fiepser zu entfernen, die auf meine anderen S/M-konten verweisen, ohne gegen ein gesetz zu verstoßen, würde das zwitscherchen tatsächlich zu einem redakzjonellen medium machen, das keine S/M-plattform mehr ist, einschließlich zivil- und strafrechtlicher haftung für illegale inhalte darin“, erklärte er.

Ich sags ja, sehr unterhaltsam. Wenigstens triffts keinen armen!

Wie ein verkehrsunfall…

Es ist wie ein verkehrsunfall, bei dem man eigentlich gar nicht mehr hingucken will, aber man kann auch kaum weggucken, was da gerade so alles beim zwitscherchen abgeht:

Um Kosten zu sparen, hat Twitter seit Wochen keine Miete für die Zentrale in San Francisco und Büros auf der ganzen Welt bezahlt

Ich finde ja, wir sollten jetzt auch alle mal damit anfangen, kosten zu sparen! 😁️

Mir sind menschen persönlich bekannt, die für sehr viel geringere realitätsverluste als die von Elon Musk in den rechtsfreien raum der psychiatrie zwangseingewiesen wurden.

Elon Musk des tages

This video was deleted from Twitter for some reason. It’s being shared here in the interest of free speech

[Der link führt zu juhtjuhbb, aber über invidious kann man sich das auch ohne guhgells ganze überwachungsscheiße angucken]

Ich kann mir ja überhaupt keinen grund vorstellen, warum das beim zwitscherchen wegzensiert wird. Vielleicht sollte ich mal frau Streisand fragen. 😁️